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Unterm Birnbaum

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Abel Hradscheck ist Krämer und Wirtshausbesitzer in dem kleinen Oderbruchort Tschechin; seine Geschäfte gehen schlecht. Als ihm einer seiner Lieferanten die Ankunft eines polnischen Reisenden namens Szulski ankündigt, der ausstehende Rechnungen eintreiben soll, beschließt Abel zusammen mit seiner Frau Ursel, den Polen zu ermorden. Die Idee dazu ist ihm gekommen, als er bei Gartenarbeiten unter einem Birnbaum das Skelett eines französischen Soldaten gefunden hat. Bald darauf beobachtet die neugierige Nachbarin Jeschke in einer Sturmnacht, wie Abel etwas unter dem Birnbaum im Garten vergräbt. Doch der Verdacht, der verschwundene Szulski sei hier vergraben, bestätigt sich nicht; es findet sich nur das alte Skelett. Abels perfekter Mordplan scheint aufzugehen ...

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 104
Erscheinungsdatum 21.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95909-137-4
Verlag Europäischer Literaturverlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,1/1 cm
Gewicht 136 g
Buch (Taschenbuch)
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Unterm Birnbaum
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 11.09.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Klassiker der Schullektüre schlechthin. Wer hat wohl nicht in der Schule in diesem Buch gelesen? Der von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand....Auf jeden Fall für den ders verpasst hat Pflichtlektüre schlechthin.

Milieu
von Polar aus Aachen am 16.09.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer glaubt, dass auf dem Land keine Verbrechen geschehen, wird in Theodor Fontanes Novelle eines besseren belehrt. Wer Schulden hat, am Kartenspiel hängt, nicht weiß, wie er das Geld zurückbezahlen soll, muss sich etwas einfallen lassen, will er sich nicht der Schande aussetzen. Und sei es ein Mord. Der... Wer glaubt, dass auf dem Land keine Verbrechen geschehen, wird in Theodor Fontanes Novelle eines besseren belehrt. Wer Schulden hat, am Kartenspiel hängt, nicht weiß, wie er das Geld zurückbezahlen soll, muss sich etwas einfallen lassen, will er sich nicht der Schande aussetzen. Und sei es ein Mord. Der geschieht früh in der Geschichte und im Verlauf handelt Unter dem Birnbaum vor allem von der Gerechtigkeit. Kommt ein Mörder mit seiner Tat davon? Schafft man es, indem man sich verstellt, dass alle einen für unschuldig erklären? Fontane besaß den Blick und die Sprache, um mit spitzer Feder von dem Geschehen um Abel Hradschek und seine Frau zu berichten. Er besaß auch jenen feinen Humor, der sich am Ende zeigt, wenn es darum geht, wo man den Mörder begräbt, und man sich einig ist, dass die Seele der Kirche gehört, aber man den Menschen nicht verwehren kann, dass Kreuz mit dem Namen umzuwerfen, um eine späte Genugtuung zu erringen. Lug und Trug, ein Franzos, statt eines Polen unter einem Birnbaum, ein Freispruch und eine späte Gerechtigkeit, Theodor Fontane beschreibt seinen Kriminalfall variantenreich. Nicht von außen, indem er über das Dorf schreibt, vielmehr von innen, indem er die Bewohner zu Wort kommen läßt.