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Der Report der Magd

Roman

Margaret Atwood

(100)
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Beschreibung

Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben: Die Magd Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ... Margaret Atwoods "Report der Magd" ist ein beunruhigendes und vielschichtiges Meisterwerk, das längst zum Kultbuch avanciert ist.

»Packend, verstörend und mit absolutem Suchtpotenzial!«, annabelle (CH), 19.07.2017

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783492970594
Verlag Piper
Originaltitel The Handmaid's Tale
Dateigröße 2062 KB
Übersetzer Helga Pfetsch
Verkaufsrang 596

Buchhändler-Empfehlungen

Umwerfend!

Laura Kist, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Dieses Buch begeistert auf so vielen Ebenen; nicht nur das Thema, sondern auch Atwoods wundervoller Schreibstil ziehen einen in den Bann. Ihre Fähigkeit, einfache, alltägliche Tätigkeiten und Gedanken auf so poetische Weise zu Papier zu bringen ist unglaublich; sie könnte den Vorgang des Zähneputzens beschreiben und ich würde ihr bei jedem Wort an den Lippen kleben. Die Protagonistin des Romans lebt in einer Dystopie, in der Frauen keine Rechte haben und lediglich als Geburtsmaschinen oder Dienstmägde angesehen werden. Auch sie selbst muss ihrem Hausherren ein Kind gebären, wenn sie nicht als Aussätzige enden möchte. Für den Leser wirkt es skurril, wie gefasst die Frauen dieser Gesellschaft mit ihrem Schicksal umgehen, wie alltäglich die Qualen für sie sind – und doch ist es realistisch. Das unheimliche an diesem Buch ist ja, dass es gar nicht so abwegig ist. Eine Leseempfehlung, die immer gesellschaftlich relevant bleiben wird.

Immer noch brandaktuell

Juliane Schroeder, Thalia-Buchhandlung Düren

Diese Graphic Novel, genauso wie der Roman, ist brandaktuell und ein absolutes Lese-Muss. Margaret Atwood zeichnet eine Dystopie, die im heutigen Amerika äußerst schnell Realität werden könnte. Sehr beklemmend, allerdings politisch äußerst wichtig.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
100 Bewertungen
Übersicht
78
12
6
2
2

Dieses Buch hat in mir viele Emotionen hervorgerufen
von Nina Wirths aus Wuppertal am 03.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach einer atomaren Verseuchung ist ein großer Teil der weiblichen Bevölkerung unfruchtbar. Die Frauen werden entmündigt und in drei Gruppen eingeteilt: Ehefrauen von Führungskräften, Dienerinnen und Mägde. Letztere werden zur Fortpflanzung rekrutiert und sollen für unfruchtbare Ehefrauen Kinder empfangen. Auch die Magd Desfred ... Nach einer atomaren Verseuchung ist ein großer Teil der weiblichen Bevölkerung unfruchtbar. Die Frauen werden entmündigt und in drei Gruppen eingeteilt: Ehefrauen von Führungskräften, Dienerinnen und Mägde. Letztere werden zur Fortpflanzung rekrutiert und sollen für unfruchtbare Ehefrauen Kinder empfangen. Auch die Magd Desfred wird Opfer dieses entwürdigenden Programms. Doch sie besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben. Von der Vorstellung, Frauen hätten keine Rechte, könnten nicht Lesen und Schreiben und sind nur Geburtsmaschinen, bin ich immer noch schockiert und finde den Gedanken furchtbar. Sascha und ich haben bereits die Serie geschaut, welche mir schon eine Gänsehaut verursacht hat, das Buch jedoch hat nochmal übertrieben. Die Angst, mit der Desfred täglich zu tun hat war spürbar und in mir stieg teilweise eine Wut, weil ich jedes Mal dachte: So etwas, so eine grauenhafte Welt, muss doch verhindert werden! Atwood hat einen grandiosen, direkten und perversen Schreibstil ohne den das Buch halb so spannend wäre. Das System Gilead wirkt bedrohlich, perfide und ist logisch durchdacht. Das Buch hat unglaublich viele Emotionen in mir heraufbeschworen und war ziemlich beklemmend. Ein moderner Klassiker den Ihr unbedingt mal lesen solltet. 5 von 5 Sterne

Genial umgesetzt
von einer Kundin/einem Kunden aus Villach am 22.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Da der Vorgängerroman „Der Report der Magd“ zu „Die Zeuginnen“ nun schon einige Zeit zurückliegt, habe ich mit dieser Graphic Novel die Geschichte zur Auffrischung gelesen – und das war eine wirklich gute Idee. Renée Nault hat mit ausdrucksstarken Bildern die Geschichte umgesetzt, der Text wurde von Magret Atwood selbst über... Da der Vorgängerroman „Der Report der Magd“ zu „Die Zeuginnen“ nun schon einige Zeit zurückliegt, habe ich mit dieser Graphic Novel die Geschichte zur Auffrischung gelesen – und das war eine wirklich gute Idee. Renée Nault hat mit ausdrucksstarken Bildern die Geschichte umgesetzt, der Text wurde von Magret Atwood selbst überarbeitet. Absolute Empfehlung!!

Gebärmschinen unter der Haube
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 12.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Margaret Atwoods bedrückende Dystopie liest sich auch 35 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung noch erfrischend aktuell. Und so nimmt es auch nicht Wunder, dass der Bestseller mehrfach verfilmt wurde, als Grundlage für eine Oper diente, als Graphic Novel vorliegt und zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Der Roman ist geradezu zum ... Margaret Atwoods bedrückende Dystopie liest sich auch 35 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung noch erfrischend aktuell. Und so nimmt es auch nicht Wunder, dass der Bestseller mehrfach verfilmt wurde, als Grundlage für eine Oper diente, als Graphic Novel vorliegt und zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Der Roman ist geradezu zum Kultbuch des Feminismus avanciert, und ich muss sagen: zu Recht! Wie in vielen Veröffentlichungen Atwoods ist auch im Report der Magd die Stellung der Frau in Gesellschaft und Familie ein zentrales Thema. Sie beschreibt eine christlich-fundamentale Theokratie, in der in Folge von Umweltverschmutzung und radioaktiver Verseuchung viele Menschen steril geworden sind. Frauen werden enteignet und es werden strikt getrennte und anhand von Trachten bzw. Uniformen gut erkennbare Klassen geschaffen. Die wenigen noch fruchtbaren Frauen werden als sogenannte "Mägde" ranghohen Kommandanten zugeteilt, deren Frauen keine Kinder mehr bekommen können. Mehr als einmal fühlte ich mich bei der Lektüre geradezu erschreckend an aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen erinnert. In vielen US-Staaten wurden erst kürzlich die Abtreibungsgesetze drastisch verschärft; religiöse Eiferer bestimmen vielerorts die politische Debatte. Attwoods Sprache ist klar und direkt, ihre Protagonistin "erinnert" sich an viele Details. Gleichzeitig hat die Erzählung etwas Fragmentarisches, wodurch die Zerrissenheit und Traumatisierung der Magd eindrücklich transportiert wird. Das perfide, totalitäre System ist logisch gut durchdacht und erscheint gleichermaßen plausibel wie bedrohlich. Wie sehr die Mägde ihrer Individualität beraubt werden, verdeutlicht die Autorin nicht nur durch die rote Einheitstracht mit weißen Hauben, die einen Großteil des Gesichts verbergen, sondern auch durch die Namensgebung: Mit dem Eintritt in den Haushalt eines Kommandanten erhält jede Magd einen neuen Namen, der vom Vornamen des jeweiligen Familienoberhauptes abgeleitet ist - Desfred soll Fred ein Kind gebären, Deswarren muss Warren zu Diensten sein etc. Der Roman schließt mit einem ironisch-pointierten Kapitel, in dem Historiker Ende des 22. Jahrhunderts den Report der Magd auf Tonbandkassetten gesprochen vorfinden und als Zeitzeugenbericht einer vergangenen Epoche kulturgeschichtlich interpretiert wird. Ein großartiger Roman über Machtmissbrauch und die Strukturen, die ein totalitäres Regime braucht. Ein moderner Klassiker, den ich unbedingt empfehle!

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