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Solange die Hoffnung uns gehört

Roman

(22)
Bis wir einander wiederfinden! Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsam auszureisen, scheitern. Schließlich ringt sich Anni zu der wohl schwersten Entscheidung für eine Mutter durch: Um wenigstens ihre Tochter in Sicherheit zu wissen, schickt sie Ruth mit einem der Kindertransporte nach England. So bald wie möglich will Anni ihr folgen. Doch dann bricht der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen… Die berührende Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind zu retten versucht, indem sie es auf eine Reise ins Ungewisse schickt.
Portrait

Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“, „Solange die Hoffnung uns gehört“ und "Unsere Tage am Ende des Sees" vor.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783841213150
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 4119 KB
Verkaufsrang 1.014
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Man lebt, hofft und bangt mit der Jüdin Anna, die in der NS-Zeit versucht ihr Kind zu retten, indem sie es mit einem Kindertransport nach England schickt.
Man lebt, hofft und bangt mit der Jüdin Anna, die in der NS-Zeit versucht ihr Kind zu retten, indem sie es mit einem Kindertransport nach England schickt.

Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Frankfurt im 3. Reich: die jüdische Witwe Anni bringt ihre Tochter Ruth durch den "Kindertransport nach England" in Sicherheit. Werden sie sich wiedersehen? Ein ergreifender Roman. Frankfurt im 3. Reich: die jüdische Witwe Anni bringt ihre Tochter Ruth durch den "Kindertransport nach England" in Sicherheit. Werden sie sich wiedersehen? Ein ergreifender Roman.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Sie trennt sich von ihrem Kind und schickt es in die Sicherheit, die es im Nazideutschland nicht mehr gibt.Eine schicksalshafte Entscheidung, sie darf ihm nicht nachreisen. Sie trennt sich von ihrem Kind und schickt es in die Sicherheit, die es im Nazideutschland nicht mehr gibt.Eine schicksalshafte Entscheidung, sie darf ihm nicht nachreisen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Es gibt viele Bücher, die von Juden und ihrem Schicksal innerhalb der NS-Zeit handeln, aber doch sehr wenige, die so sind, wie dieses hier. Emotionen pur. Es gibt viele Bücher, die von Juden und ihrem Schicksal innerhalb der NS-Zeit handeln, aber doch sehr wenige, die so sind, wie dieses hier. Emotionen pur.

Andrea Falk, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Eine berührende Geschichte von der alleinerziehenden Jüdin Anni im 2. Weltkrieg, die ihre Tochter Ruth durch die Kinderlandverschickung in Sicherheit bringen kann. Toller Roman! Eine berührende Geschichte von der alleinerziehenden Jüdin Anni im 2. Weltkrieg, die ihre Tochter Ruth durch die Kinderlandverschickung in Sicherheit bringen kann. Toller Roman!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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Hoffnung ist nicht nur ein Gefühl
von Nicole aus Nürnberg am 27.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meine Meinung zum Roman Solange die Hoffnung uns gehört Aufmerksamkeit: Diesen Punkt erfahrt ihr auf meinem Blogbeitrag, wo ihr den Original-Beitrag findet. Inhalt in meinen Worten: Anni und Ruth, Mutter und Kind, leben zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Ruth wird mit den Kindertransporten in eine Schule nach England geschickt. Anni dachte auch Sie könnte... Meine Meinung zum Roman Solange die Hoffnung uns gehört Aufmerksamkeit: Diesen Punkt erfahrt ihr auf meinem Blogbeitrag, wo ihr den Original-Beitrag findet. Inhalt in meinen Worten: Anni und Ruth, Mutter und Kind, leben zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Ruth wird mit den Kindertransporten in eine Schule nach England geschickt. Anni dachte auch Sie könnte sehr schnell folgen, doch dass Sie ausgerechnet den Krieg bis zum bitteren Ende in Frankfurt verbringen muss, und dann auf die Suche ihrer Tochter gehen muss, und warum eine Verlobung kein Happy End sein kann, das möchte euch das Buch näher bringen. Wenn ihr Musik und Opern mögt, dann lasst euch von Anni´s Stimme überraschen, die man fast durch das Buch erahnen kann. Wie ich das Buch empfand: Mich hat Linda mit ihrer Geschichte sehr tief getroffen. Hin und wieder hatte ich das Gefühl, das Buch zieht sich, andererseits war ich so schnell mit diesem Buch am Endpunkt angekommen, dass ich am liebsten sofort noch einmal zu dem ersten Treffen von Anni und Ruth zurückgeblättert werde, denn mich richtig trennen konnte ich nicht. Es ist zwar ein sehr großes Happy End Buch, wobei das große Happy End sieht wahrscheinlich für jeden anders aus, und die Liebe steht im Vordergrund, doch ist Liebe immer die Liebe zwischen Mann und Frau, Kind und Elternteil, oder nimmt die Liebe eine andere Rolle ein, das soll euch das Buch selbst erzählen und euch in eine Zeit mitnehmen, die alles andere als einfach zu erleben war. Charaktere: Linda hat ihre Charaktere sehr liebevoll und realistisch wiedergegeben. Dabei hat sich vor allem Georgina in mein Herz geschlichen. Dann gibt es auch noch einen Nachbarn, der einfach irre toll gestaltet ist, am Ende passiert jedoch etwas, mit dem ich nicht rechnen wollte, und das mir irgendwie kurz die Tränen in die Augen trieb, doch ich hoffe, ihr lasst den Charakteren selbst ihre Chance, das ihr Sie kennen lernen und auch erleben könnt. Spannung: Für mich war das Buch von der ersten Seite an spannend. Einerseits weil ich es faszinierend fand, mich am Theater in Frankfurt zu befinden und Anni´s Reise durch das Leben kennen zu lernen, aber auch Ruth mitzuverfolgen und wie Sie ihr Leben ohne ihre Mutter leben darf. Dabei gibt es immer wieder Wandlungen und Entwicklungen mit denen ich so gar nicht gerechnet hätte. Manches hätte ich vielleicht mir anders gewünscht, aber Linda konnte mich wirklich gut unterhalten und in eine Zeit mit hineinnehmen, die zwar im Geschichtsunterricht stets angesprochen worden ist, wo aber dort fremd und fern blieb, Linda formte eine Lebensgeschichte vor meinen Augen, die es ermöglichte mich mitzunehmen. Warum ich das Buch empfehle: 1) Eine Geschichte die Rund ist, und kein offener Handlungsstrang übrig blieb. 2) Warme Charaktere, die mich berührten, selbst die, die verblendet waren. 3) Eine Zeitepoche, die ich mir nicht wirklich im entferntesten vorstellen kann, un doch dank dem Buch nachvollziehen und nachempfinden konnte. 4) Das Schlusswort hat mich am meisten begeistert, weil Linda erklärt, welche Figuren im Buch wirklich existier(t)en und was mit den einzelnen Figuren im wahren Leben geschah. 5) Die Sprache ist einfach und wunderschön gestaltet So mit hoffe ich, das ihr dem Buch eine Chance geben könnt und es kennen lernen möchtet. Bewertung: Ich kann nicht anders als dem Buch fünf Sterne zu geben, es hat mich gleichermaßen fasziniert und unterhalten. Es hat mich in eine Welt mitgenommen, die lange vergangen ist und doch erzählt die Geschichte, das jeder einzelne es in der Hand hat, wie es weiter geht. Somit hat das Buch klare fünf Sterne verdient.

Tragische Schicksale zu Zeiten des NS-Regimes von einem leider nur allzu realen Hintergrund
von Klusi aus Hof am 20.08.2017

Eigentlich ist Anni ja evangelisch getauft, aber das macht für das NS-Regime keinen Unterschied. Sie wird behandelt wie all die anderen Juden. Nichts was sie alle vorher geleistet haben, zählt mehr. Man erlebt, wie Anni ihre Stelle am Theater verliert. Die einst gefeierte Opernsängerin ist von einem auf den... Eigentlich ist Anni ja evangelisch getauft, aber das macht für das NS-Regime keinen Unterschied. Sie wird behandelt wie all die anderen Juden. Nichts was sie alle vorher geleistet haben, zählt mehr. Man erlebt, wie Anni ihre Stelle am Theater verliert. Die einst gefeierte Opernsängerin ist von einem auf den anderen Tag brotlos geworden. Mit diesem Schicksal ist sie nicht allein. Selbst vor so genannten „Mischlingen“, wie die Menschen bezeichnet werden, in deren Adern nur zum Teil jüdisches Blut fließt, macht das Regime nicht Halt, und so hat Anni ständig Angst um ihre kleine Tochter. Als sich die Übergriffe gegen die Juden häufen, trifft Anni eine schwere Entscheidung. Sie schickt Ruth mit einem der Kindertransporte, die von den Quäkern organisiert werden, nach England. Zwar bricht ihr die Trennung fast das Herz, aber zumindest weiß sie ihr Kind in Sicherheit. Auch hegt sie die Hoffnung, bald nachkommen zu können. Was mir bisher noch nie so klar war, ist, dass Juden, die im Dritten Reich Deutschland verlassen wollten, diese Ausreise teuer bezahlen mussten. So war es vielen nicht möglich, rechtzeitig zu flüchten, weil sie das Geld nicht aufbringen konnten. Dieser sinnlose Widerspruch ist mir unbegreiflich. Man wollte die jüdischen Mitbürger nicht im Land haben, aber man ließ sie auch nicht einfach gehen, sondern legte ihnen immer wieder Steine in den Weg. Anni kämpft und legt jeden Pfennig zur Seite, wo sie nur kann, aber es reicht hinten und vorne nicht, und so bricht der Krieg aus und sie sitzt immer noch in Deutschland fest. Ruth hofft und bangt täglich, Neuigkeiten von Anni zu hören. Sie wünscht sich so sehr, ihre Mutter möge eines Tages vor der Tür stehen. Währenddessen stellt Anni in Deutschland fest, dass es inmitten dieses Wahnsinns auch Menschen gibt, die zu ihr halten und ihr helfen, wo sie nur können. Dazu gehört unter anderem auch ihre frühere Garderobiere Georgina, der im richtigen Leben Norbert heißt, in diesen Zeiten als Tunte beschimpft wird und selbst um seine Sicherheit fürchten muss. Überraschenderweise erhält Anni auch Hilfe von einer Seite, wo sie überhaupt nicht damit gerechnet hat. Die Geschichte wird je zum Teil aus Annis und aus Ruths Sicht erzählt. Ruth führt zwar in England ein sicheres Leben, aber auch sie und die anderen Kinder sind nicht gegen Anfeindungen gefeit, denn die Engländer sehen in ihnen nicht die jüdischen Kinder auf der Flucht, sondern feindliche Deutsche. Die ganzen Ereignisse sind so packend erzählt und die Charaktere so einfühlsam und detailliert beschrieben, dass ich starken Anteil an den Schicksalen genommen habe. Die Geschichte hat mich völlig gefangen genommen, und ich habe mit den Protagonisten gehofft und gebangt. Jeder, der selbst Kinder hat, wird sich nur allzu gut in Annis Lage hinein versetzen können, die sich von ihrer geliebten Tochter trennt, um sie in Sicherheit zu wissen. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, und manches, was passiert, klingt geradezu unglaublich. Aber Linda Winterberg erläutert in einem ausführlichen Nachwort, welche realen Personen für ihre Protagonisten Pate standen und welche Ereignisse auf Tatsachen beruhen. Gerade die unglaublichsten Szenen sind in dieser oder ähnlicher Form wirklich passiert. Das zeigt wieder einmal, dass das Leben die tragischsten und unfassbarsten Geschichten selbst schreibt. Dieser Roman über das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte hat mich mit seinen erschütternden Schicksalen sehr berührt und wird noch lange in meinen Gedanken nachwirken.

Zu Tränen rührend...
von Eliza am 09.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei diesem Buch sollten Sie die Taschentücher nicht zu weit weglegen, denn Linda Winterberg aka Nicole Steyer hat ein sehr berührendes und emotionales Buch geschrieben, welches man als Leser nicht so schnell vergisst. Das Cover hat zu dem vorhergehenden Roman und zu dem kommenden, der bereits angekündigt ist, einen sehr... Bei diesem Buch sollten Sie die Taschentücher nicht zu weit weglegen, denn Linda Winterberg aka Nicole Steyer hat ein sehr berührendes und emotionales Buch geschrieben, welches man als Leser nicht so schnell vergisst. Das Cover hat zu dem vorhergehenden Roman und zu dem kommenden, der bereits angekündigt ist, einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Der Klappentext gibt einen guten Einblick in das, was den Leser in dem Roman erwartet und doch bietet der Roman so viel mehr. Ruth und Anni sind zwei Protagonistinnen, die einem sofort ans Herz wachsen, mein Held des Romans ist aber Georgina, aber auch der Gestapo-Mann Heinrich hat definitiv seine guten Seiten. Jede Medaille hat immer auch eine zweite Seite und oft ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Linda Winterberg gibt uns Lesern einen Einblick in das nationalsozialistische Frankfurt aus der Sicht der jüdischen Gemeinde, sie webt ein differenziertes Bild der Gesellschaft, die nicht nur in Schwarz und Weiß einzuteilen ist. Menschen haben verschiedene Facetten und dies arbeitet die Autorin hervorragen heraus. Die Geschichte, die sie schildert ist emotional, traurig, aufwühlend und herzergreifend zugleich. Die Packung Taschentücher habe ich bei diesem Roman mehrmals gebraucht, so sehr ging mir die Geschichte von Anni und Ruth zu Herzen. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt der Leser einen guten Einblick in das Seelenleben der handelnden Figuren. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, auch wenn die Kapitel zum Teil für meinen Geschmack etwas zu lang sind, so war der Spaß am Lesen, trotz des schwierigen Themas immer gegeben. Zeit- und Ortsangaben vor den Kapiteln erleichtern die Orientierung. Gut herausgearbeitet wird von der Autorin die Bedeutung der jüdischen Traditionen für Mischehen und Mischlingskinder. Nach dem Gesetz der NS-Regierung waren sie Juden, fühlten sich selber aber längst nicht so und lebten diesen Glauben auch nicht. Zielgruppe dieses Romans sind Männer und Frauen, die sich für das Schicksal der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland während der NS-Regierung interessieren. Gerade das Thema der Kindertransporte nach England ist immer noch zu unbekannt. Linda Winterberg trägt dazu bei, dass dieses Thema nicht vergessen wird. Ein sehr berührender und aufwühlender Roman, der unter die Haut geht. Ein Roman der noch lange nachhallt und den man so schnell nicht vergisst.