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Alles über Beziehungen

(26)
Von einem, der auszog, die Frauen zu lieben: Doris Knechts lustvoll-bissiger Roman über die Liebe in unserer Zeit
Viktor ist ein Mann mit durchschnittlichen Problemen: Er wird demnächst fünfzig, er hat hohen Blutdruck, fünf Kinder, zwei Exfrauen und eine Lebensgefährtin, die nicht immer so glücklich wie er selbst damit ist, dass er gerade Festival-Intendant wurde. Und er hat eine heimliche Leidenschaft: noch mehr Frauen. Viktor fühlt sich interessant und wie scharf gestellt durch die Frauen, mit denen er Sex hat: Josi und Helen, Anja, Camille, Lisbeth und noch ein paar andere. Die Frauen wiederum haben ihre eigenen Geschichten und entsprechende Gründe, warum sie sich mit einem wie Viktor einlassen – oder auch nicht mehr. Magda, seine Lebenspartnerin, die endlich geheiratet werden will, ahnt davon nichts, und so schwebt über allem eine große Bedrohung: dass Viktor auffliegt und all seine schönen Rechtfertigungen und feinen Begrifflichkeiten von Treue, Komplizenschaft und Loyalität gleich mit. Denn: Was ist das, Treue? Ist jedes Fremdgehen auch ein Betrug? Und: Existiert etwas Derartiges wie eine perfekte, glückliche, ehrliche Beziehung überhaupt?
Doris Knecht erzählt furchtlos, manchmal frivol, stets aber extrem unterhaltsam von Viktor und den Frauen – und verrät im mitreißenden Knecht-Sound nebenher viel darüber, wie moderne Menschen lieben und was passiert, wenn sie damit aufhören.
Rezension
Knechts Dialoge sind so rasant wie lakonisch, die inneren Monologe so überdreht wie luftig. Die Sprachkomik ist im besten Sinne unterhaltsam, weil schrecklich entlarvend ... Zeitgemäß und vor allem klug erzählt.
Portrait
Doris Knecht

Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin («Kurier», «Falter») und Schriftstellerin. Ihr erster Roman, «Gruber geht» (2011), war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Für «Besser» (2013) erhielt sie den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag. Zuletzt erschien ihr vielgelobter Roman «Wald» (2015). Doris Knecht lebt in Wien und im Waldviertel.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783644124516
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 931 KB
Verkaufsrang 45.739
eBook
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Aufregend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein spannender Roman über einen Schwerenöter und Schürzenjäger! Aufregend! Unbedingt lesen! Doris Knecht ist eine glänzende Erzählerin !!! Ein spannender Roman über einen Schwerenöter und Schürzenjäger! Aufregend! Unbedingt lesen! Doris Knecht ist eine glänzende Erzählerin !!!

Evgenia Bolshakova, Thalia-Buchhandlung Halle

Nichts für romantische Gemüter! Schonungslose Wahrheit über die Beziehungen in der aktuellen Welt und wie dehnbar der Begriff Treue sein kann. Scharfsinnig, unterhaltsam, frivol. Nichts für romantische Gemüter! Schonungslose Wahrheit über die Beziehungen in der aktuellen Welt und wie dehnbar der Begriff Treue sein kann. Scharfsinnig, unterhaltsam, frivol.

„Viktor und seine Frauen“

Iris Rosenthal, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Viktor, bald 50, ist sexsüchtig solange er denken kann. Und die Frauen machen es ihm leicht, sehr leicht. Da er wirklich jede Möglichkeit ausnutzt, um Sex jederzeit, überall und immer wieder zu haben, muss er natürlich seine Lebensgefährtin Magda sehr oft anlügen. Viktor selbst betrachtet sich nicht als untreu, doch die drohende Aufdeckung seiner Abenteuer scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Mit herrlicher Sprache und sehr viel Situationskomik macht dieses Buch von Doris Knecht einfach unglaublich viel Spaß. Sowohl Frauen, als auch Männern.
Bitte unbedingt lesen. Mit Smilegarantie.
Viktor, bald 50, ist sexsüchtig solange er denken kann. Und die Frauen machen es ihm leicht, sehr leicht. Da er wirklich jede Möglichkeit ausnutzt, um Sex jederzeit, überall und immer wieder zu haben, muss er natürlich seine Lebensgefährtin Magda sehr oft anlügen. Viktor selbst betrachtet sich nicht als untreu, doch die drohende Aufdeckung seiner Abenteuer scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Mit herrlicher Sprache und sehr viel Situationskomik macht dieses Buch von Doris Knecht einfach unglaublich viel Spaß. Sowohl Frauen, als auch Männern.
Bitte unbedingt lesen. Mit Smilegarantie.

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Schonungslos böse und komisch, wie der Möchtegern-Don-Juan Viktor mit seinem Liebes-Doppelleben jongliert, bis ihm alles um die Ohren fliegt. Wie immer bei Knecht ein Volltreffer! Schonungslos böse und komisch, wie der Möchtegern-Don-Juan Viktor mit seinem Liebes-Doppelleben jongliert, bis ihm alles um die Ohren fliegt. Wie immer bei Knecht ein Volltreffer!

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Bitterböse und saukomisch seziert Doris Knecht exemplarisch die Generation bindungsgestörter Großstadtbewohner, die vor allem
um sich selbst kreisen.
Bitterböse und saukomisch seziert Doris Knecht exemplarisch die Generation bindungsgestörter Großstadtbewohner, die vor allem
um sich selbst kreisen.

„Alles von Beziehungsstress bis Treue!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Doris Knecht erzählt die Geschichte von Viktor, dem Intendanten eines Bühnen-Festivals, der kurz vor seinem fünfzigsten Geburtstag steht. Er ist durchaus charmant, ist sexbesessenen, ein typischer Siegertyp eben. Er identifiziert sich über seine kaum noch aufzuzählenden Affären und Seitensprünge. Dann kommt es wie es kommen muss: Magda will Viktor heiraten, (allein die Namen sind so schön passend gewählt: Victor – Der Sieger und Magda – Die Ruhmreiche. Da denkt man doch gleich biblisch, an Maria Magdalena, eine der treusten Jüngerinnen Jesu. Einfach köstlich!) nicht ahnend, dass der fünffache Vater amouröse Abenteuer liebt. Es ist auch die Geschichte eines Mannes, der Angst vor der eigenen Zerbrechlichkeit, der Einsamkeit und dem Älterwerden hat.
Doris Knecht schreibt vergnüglich, sprachlich derb, aber nicht frivol, wohl ironisch, frei von Tabus und mit gewissem Zynismus einfach schonungslos „Alles über Beziehungen“.
Ob Sie einen „Helden“ wie Viktor mögen oder einfach einmal wissen möchten wie ein solcher Typ tickt und wie wir Frauen damit umgehen, entscheiden Sie selbst!
Doris Knecht erzählt die Geschichte von Viktor, dem Intendanten eines Bühnen-Festivals, der kurz vor seinem fünfzigsten Geburtstag steht. Er ist durchaus charmant, ist sexbesessenen, ein typischer Siegertyp eben. Er identifiziert sich über seine kaum noch aufzuzählenden Affären und Seitensprünge. Dann kommt es wie es kommen muss: Magda will Viktor heiraten, (allein die Namen sind so schön passend gewählt: Victor – Der Sieger und Magda – Die Ruhmreiche. Da denkt man doch gleich biblisch, an Maria Magdalena, eine der treusten Jüngerinnen Jesu. Einfach köstlich!) nicht ahnend, dass der fünffache Vater amouröse Abenteuer liebt. Es ist auch die Geschichte eines Mannes, der Angst vor der eigenen Zerbrechlichkeit, der Einsamkeit und dem Älterwerden hat.
Doris Knecht schreibt vergnüglich, sprachlich derb, aber nicht frivol, wohl ironisch, frei von Tabus und mit gewissem Zynismus einfach schonungslos „Alles über Beziehungen“.
Ob Sie einen „Helden“ wie Viktor mögen oder einfach einmal wissen möchten wie ein solcher Typ tickt und wie wir Frauen damit umgehen, entscheiden Sie selbst!

„Viktor und die Frauen“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Dass dieses Buch polarisiert, wird schon nach wenigen Seiten klar. Viktor, der "Held" des Romans , vögelt sich ( um im Vokabular der Autorin zu bleiben) über 285 Seiten um Kopf und Kragen. Eher unscheinbar mit Glatze und Bauchansatz ausgestattet, kann Viktor seine offensichtlichen Defizite (er steht zudem kurz​ vor seinem 50. Geburtstag) , durch seinen Job kompensieren. Als Intendant eines Theaterfestivals und alter Hase im Kulturbetrieb geht da doch einiges bei den Frauen. Nun kann so ein Halodri durchaus ein Sympathieträger sein, hätte er nicht drei liebe Töchter und eine ebenso liebenswürdige wie ahnungslose Ehefrau zuhause sitzen. Als Leser wünschte man sich manchmal ein Namensregister im Anhang, um den Überblick bei all seinen Geliebten und Affären zu behalten. Doris Knecht konfrontiert uns mit viel Sex aber wenig Erotik. Wer also einen prickelnden, sinnlichen Roman voller Leidenschaft erwartet, wird bitter enttäuscht. Auch die derbe, zum Teil vulgäre Sprache mag sicherlich nicht jeder. Trotzdem habe ich jede Seite des Romans genossen. Neben dem ganz eigenen Sound, hat der Roman auch eine kaum zu übertreffende Ironie und Boshaftigkeit. Die Autorin skizziert nicht nur Typen, sondern entwirft echte Charaktere mit Tiefe. So sind es besonders die Frauen - die keineswegs als Opfer zu betrachten sind - und ihre Lebenswege hochinteressant. Außerdem gestehe ich: auch Viktor, der Dreckskerl, ist mir mit all seinen selbst verursachten Nöten etwas ans Herz gewachsen. Dass dieses Buch polarisiert, wird schon nach wenigen Seiten klar. Viktor, der "Held" des Romans , vögelt sich ( um im Vokabular der Autorin zu bleiben) über 285 Seiten um Kopf und Kragen. Eher unscheinbar mit Glatze und Bauchansatz ausgestattet, kann Viktor seine offensichtlichen Defizite (er steht zudem kurz​ vor seinem 50. Geburtstag) , durch seinen Job kompensieren. Als Intendant eines Theaterfestivals und alter Hase im Kulturbetrieb geht da doch einiges bei den Frauen. Nun kann so ein Halodri durchaus ein Sympathieträger sein, hätte er nicht drei liebe Töchter und eine ebenso liebenswürdige wie ahnungslose Ehefrau zuhause sitzen. Als Leser wünschte man sich manchmal ein Namensregister im Anhang, um den Überblick bei all seinen Geliebten und Affären zu behalten. Doris Knecht konfrontiert uns mit viel Sex aber wenig Erotik. Wer also einen prickelnden, sinnlichen Roman voller Leidenschaft erwartet, wird bitter enttäuscht. Auch die derbe, zum Teil vulgäre Sprache mag sicherlich nicht jeder. Trotzdem habe ich jede Seite des Romans genossen. Neben dem ganz eigenen Sound, hat der Roman auch eine kaum zu übertreffende Ironie und Boshaftigkeit. Die Autorin skizziert nicht nur Typen, sondern entwirft echte Charaktere mit Tiefe. So sind es besonders die Frauen - die keineswegs als Opfer zu betrachten sind - und ihre Lebenswege hochinteressant. Außerdem gestehe ich: auch Viktor, der Dreckskerl, ist mir mit all seinen selbst verursachten Nöten etwas ans Herz gewachsen.

„Das ist der Knecht-Sound!“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Herrlich böse und daher ungemein lesenswert, denn einen Viktor kennen wir alle....
Nicht zu empfehlen für diejenigen, die grade ihre Hochzeit planen - sonst überlegt sie es sich nochmal! ;-)
Herrlich böse und daher ungemein lesenswert, denn einen Viktor kennen wir alle....
Nicht zu empfehlen für diejenigen, die grade ihre Hochzeit planen - sonst überlegt sie es sich nochmal! ;-)

„Ein Frauenheld und seine Probleme“

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Viktor liebt Frauen, alle Frauen, nicht nur die Mutter seiner Kinder. Aber er kann nichts dafür, schließlich ist er hypersexuell! Das klingt, so findet Viktor, wesentlich besser als sexsüchtig.
In einem wunderbar authentischen Sprechsprachstil erzählt Doris Knecht wie Viktor sich immer weiter in seine Frauengeschichten verstrickt und schließlich stolpert. So herrlich böse, dass ich laut lachen musste. Ein entlarvender Blick auf alle notorischen Fremdgänger, die im Grunde selbst nicht wissen, was sie wollen.
Viktor liebt Frauen, alle Frauen, nicht nur die Mutter seiner Kinder. Aber er kann nichts dafür, schließlich ist er hypersexuell! Das klingt, so findet Viktor, wesentlich besser als sexsüchtig.
In einem wunderbar authentischen Sprechsprachstil erzählt Doris Knecht wie Viktor sich immer weiter in seine Frauengeschichten verstrickt und schließlich stolpert. So herrlich böse, dass ich laut lachen musste. Ein entlarvender Blick auf alle notorischen Fremdgänger, die im Grunde selbst nicht wissen, was sie wollen.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Die Balance zwischen all den sich in die Tasche lügenden Figuren und ihren wahrhaften Momenten macht den Roman so lesenswert. Wunderbar fies und witzig in einem, sehr gelungen. Die Balance zwischen all den sich in die Tasche lügenden Figuren und ihren wahrhaften Momenten macht den Roman so lesenswert. Wunderbar fies und witzig in einem, sehr gelungen.

„Ein Narzisst“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Viktor ist ein sexsüchtiger Narzisst, der auffallen möchte, ohne dabei aufzufliegen.Alles dreht sich um ihn, den nächsten Fick und den Beweis seiner Potenz. Auch wenn er auf die 50 zugeht, die Haare ausfallen und der Gesundheitscheck nicht mehr so richtig positiv ausfällt. Zwangsläufig kommt es zur Katastrophe, die Viktor zur Veränderung zwingt- vielleicht. Doris Knecht fabuliert in schöner Sprache, geschliffen und durch das eher Beschreibende mit einigem Abstand zur Hauptfigur.Da muss man sich einfach fallen lassen. Viktor ist ein sexsüchtiger Narzisst, der auffallen möchte, ohne dabei aufzufliegen.Alles dreht sich um ihn, den nächsten Fick und den Beweis seiner Potenz. Auch wenn er auf die 50 zugeht, die Haare ausfallen und der Gesundheitscheck nicht mehr so richtig positiv ausfällt. Zwangsläufig kommt es zur Katastrophe, die Viktor zur Veränderung zwingt- vielleicht. Doris Knecht fabuliert in schöner Sprache, geschliffen und durch das eher Beschreibende mit einigem Abstand zur Hauptfigur.Da muss man sich einfach fallen lassen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
13
11
0
1
1

Alles über das Betrügen
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Viktor, ein Mann Ende Vierzig, mit Glatze und zu hohem Blutdruck, ist trotz dieser Beschreibung oder genau deshalb der Weiberheld schlechthin. Neben seiner Frau Magda hat er noch unzählige Affären, Geliebte und One-Night-Stands. Dass Magda davon nichts erfahren darf, scheint klar zu sein, daher gibt es ja auch gewisse... Viktor, ein Mann Ende Vierzig, mit Glatze und zu hohem Blutdruck, ist trotz dieser Beschreibung oder genau deshalb der Weiberheld schlechthin. Neben seiner Frau Magda hat er noch unzählige Affären, Geliebte und One-Night-Stands. Dass Magda davon nichts erfahren darf, scheint klar zu sein, daher gibt es ja auch gewisse Regeln beim Fremdgehen, die Knecht witzig und unterhaltend darlegt. Der Roman ist pointiert geschrieben und die Interpunktion ist spannend gestaltet. Die Geschichte lässt einen oftmals schmunzeln und der erste Teil des Romans scheint vor allem etwas klischeehaft zu sein. Im zweiten Teil hingegen gewinnt der Roman an Tiefe und Knecht schafft es wiedermal eine sinnreiche und unterhaltungsvolle Geschichte zu kreieren.

Bitterböse kann es werden..
von einer Kundin/einem Kunden am 10.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

..in der Brigitte heißt es, ob man die Knecht kenne - oder einfach besser gesagt: woher verdammt noch mal kennt die Knecht uns? Und ich finde das trifft es total! Als würde Doris Knecht über unsere Schulter schauen und die bitterbösesten Gedanken lesen können und unsere schmutzigsten Geheimnisse aufpüren... ..in der Brigitte heißt es, ob man die Knecht kenne - oder einfach besser gesagt: woher verdammt noch mal kennt die Knecht uns? Und ich finde das trifft es total! Als würde Doris Knecht über unsere Schulter schauen und die bitterbösesten Gedanken lesen können und unsere schmutzigsten Geheimnisse aufpüren und auf Papier bringen. Sehr unterhaltsam, etwas errotisch und nicht uninteressant, mit verschiedenen Sichtweisen. Trotzdem bleibe ich Romantikerin und hoffe dass nicht alle Männer wie Viktor sind! (?) ;)

so herrlich böse und so unterhaltsam!
von Christine am 18.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

o ja, dieses Buch polarisiert und wer's nicht versteht, etwas prüde ist, das v-wort anstößig findet und meint, Literatur muss eine Botschaft vermitteln, ernsthaft daherkommen und uns bilden, der lasse doch die Finger hiervon. Ich lese aber am Liebsten immer noch wie ein Kind: Ich möchte unterhalten werden, lachen,... o ja, dieses Buch polarisiert und wer's nicht versteht, etwas prüde ist, das v-wort anstößig findet und meint, Literatur muss eine Botschaft vermitteln, ernsthaft daherkommen und uns bilden, der lasse doch die Finger hiervon. Ich lese aber am Liebsten immer noch wie ein Kind: Ich möchte unterhalten werden, lachen, in ein Buch eintauchen, mit den Protagonisten leiden und hoffen und alles um mich herum beim Lesen vergessen. Das hat mir Frau Knecht geschenkt und ja, Viktor ist kein Sympathikus, aber er ist echt Und seine vielen Freundinnen sind auch keine wehrlosen Opfer, sondern Persönlichkeiten. Von mir 5 Sterne für eine ungewöhnliche Geschichte, die ich viel zu schnell ausgelesen hatte.