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Hessen zuerst!

Bröhmann ermittelt 5

(5)
Wuthessen gegen Guthessen: Das gibt Tote!
Exkommissar Henning Bröhmann ist mit Bekannten im Vogelsberg wandern, da erzählt ihm sein Vermieter Rüdi von seinem Engagement in der neuen Protestpartei «HESSEN ZUERST!». Seit Rüdi arbeitslos wurde, hat er sich große Ziele gesetzt: unter anderem ein Landtagsmandat. Nun macht er Wahlkampf mit Slogans wie «Kartoffelworscht statt Döner» oder «Make Oberhessen great again».
Henning wird schnell klar, dass diese neue Protestpartei nicht allein auf Wahlplakate und Sonntagsreden setzt. Die haben irgendwas vor mit dem Flüchtlingsheim im Ort! Und tatsächlich fließt bald Blut. Doch je genauer Henning hinschaut, desto rätselhafter wird das Bild. Kleinkriminelle Asylbewerber hier, eine unappetitliche Bürgerwehr dort, bei der auch ein alter Bekannter mitmischt. Und mittendrin eine unermüdliche Guthessin, die die weltweite Flüchtlingskrise alleine meistern will, und Hennings Mutter, deren Witwensitz in Flammen steht, seitdem bei der Aqua-Gymnastik der Blitz der Liebe eingeschlagen hat.
Ein so komischer wie ernstgemeinter Roman von Hessens Krimistar Dietrich Faber
Rezension
Faber ist das Kunststück gelungen, die Balance zwischen Humor, ernstem Anliegen und Spannung zu halten... Beste Krimiunterhaltung.
Portrait
Dietrich Faber

Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth.
Bereits sein erster Roman «Toter geht´s nicht» schaffte es auf Anhieb auf die Bestsellerliste. Seine Lesungen und Buchshows zu seinen Romanen um den wenig charismatischen Kommissar Bröhmann wurden zu Bühnenereignissen. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Mittelhessenmetropole Gießen.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783644401525
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 970 KB
Verkaufsrang 22.383
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Beklemmend komisch“

Michael Flath, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Der nunmehr 5. „Bröhmann-Krimi“ ist wie seine Vorgänger komisch (Beispielsweise beherbergt die Familie des ehemaligen Kriminal-Hauptkommissars neben Hund „Berlusconi“ nun auch die Meerschweinchen „Putin“ und „Erdoğan“).
Und er ist auch wieder spannend.
Neu ist: Er hat eine Botschaft!
In der Tradition des politischen Kabaretts behandelt Dietrich Faber in diesem Krimi die Themen Flüchtlinge und Rechtspopulismus. Und die Kombination ist rundum gelungen.
Ein spannender und auch lustiger Krimi, bei dem einem jedoch manchmal das Lachen im Hals stecken bleiben möchte. Klasse!
Der nunmehr 5. „Bröhmann-Krimi“ ist wie seine Vorgänger komisch (Beispielsweise beherbergt die Familie des ehemaligen Kriminal-Hauptkommissars neben Hund „Berlusconi“ nun auch die Meerschweinchen „Putin“ und „Erdoğan“).
Und er ist auch wieder spannend.
Neu ist: Er hat eine Botschaft!
In der Tradition des politischen Kabaretts behandelt Dietrich Faber in diesem Krimi die Themen Flüchtlinge und Rechtspopulismus. Und die Kombination ist rundum gelungen.
Ein spannender und auch lustiger Krimi, bei dem einem jedoch manchmal das Lachen im Hals stecken bleiben möchte. Klasse!

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine bitterböse Satire mit Lokalkolorit und Krimieffekt! Zum Schmunzeln, Lachen und Gruseln... Eine bitterböse Satire mit Lokalkolorit und Krimieffekt! Zum Schmunzeln, Lachen und Gruseln...

Kundenbewertungen

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Beste Unterhaltung!
von Lesendes Federvieh aus München am 04.11.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Henning Bröhmann ist mit Freunden und seinem neuen Vermieter Rüdi im Vogelsberg wandern. Dabei erzählt ihm Rüdi begeistert von seinem Einsatz in der neuen Partei "Hessen zuerst!". Mit "Kartoffelworscht statt Döner" und "Make Oberhessen great again" will er Akzente im anstehenden Wahlkampf setzen. Doch Henning erkennt ziemlich schnell,... Henning Bröhmann ist mit Freunden und seinem neuen Vermieter Rüdi im Vogelsberg wandern. Dabei erzählt ihm Rüdi begeistert von seinem Einsatz in der neuen Partei "Hessen zuerst!". Mit "Kartoffelworscht statt Döner" und "Make Oberhessen great again" will er Akzente im anstehenden Wahlkampf setzen. Doch Henning erkennt ziemlich schnell, dass diese Partei ganz und gar nicht so harmlos ist wie sie sich darstellt. Als der Bürgermeister ermordet wird und zeitgleich zwei Asylbewerber aus dem örtlichen Flüchtlingsheim verschwinden, ist die Lage für die sogenannten Wutbürgern klar. Die Emotionen kochen immer weiter hoch. Inmitten dieser äußerst angespannten Situation versucht Bröhmann Licht ins Dunkel zu bringen... Das ist der erste "Bröhmann"-Krimi, den ich aus dieser Reihe gelesen habe und ganz sicher nicht der letzte! Für mich ist "Hessen zuerst" ein ganz besonderer Krimi, der mir außerordentlich gut gefallen hat. Die Mischung aus Krimielementen, Komik und aktuellem Thema, das jeden von uns etwas angeht, ist klasse. Dietrich Faber schreibt spannend, gleichzeitig humorvoll aber nicht respektlos, sarkastisch aber nicht böse und das alles in einer lockeren, lässigen Sprache, so dass man als Leser dieses Buch nicht aus der Hand legen kann. Die Geschichte ist am Puls der Zeit und könnte aktueller nicht sein. Seine Charaktere sind aus dem Leben gegriffen und messerscharf dargestellt. Der Autor hält uns einen Spiegel der Gesellschaft vor - und das ohne erhobenen Zeigefinger. Jeder Leser kann sich seine eigenen Gedanken machen. Das ist für mich beste Unterhaltung, die auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Absolut lesenswert!

Immer ein Genuss
von einer Kundin/einem Kunden aus Gießen am 05.10.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, der Wechsel zwischen Komik und Ernst bekommt Faber auch in diesem Buch genial hin.

Das Buch zur Wahl
von hasirasi2 aus Dresden am 21.09.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Ich bin ehrlich, ich hatte etwas anderes erwartet. Dietrich Fabers Krimireihe um den desillusionierten und unmotivierten Ex-Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann glänzte bisher vor allem durch seinen Alltagshumor, Situationskomik und die skurrilen Protagonisten – die Kriminalfälle waren meist eher „Beiwerk“, aber trotzdem spannend. Inzwischen lebt Henning, der mit Anfang 40 nochmal... Ich bin ehrlich, ich hatte etwas anderes erwartet. Dietrich Fabers Krimireihe um den desillusionierten und unmotivierten Ex-Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann glänzte bisher vor allem durch seinen Alltagshumor, Situationskomik und die skurrilen Protagonisten – die Kriminalfälle waren meist eher „Beiwerk“, aber trotzdem spannend. Inzwischen lebt Henning, der mit Anfang 40 nochmal Zwillingsvater geworden ist, mit Frau und Kindern im beschaulichen Vogelsberg zur Miete bei Franziskas alter Freundin Gisa und deren Mann Rüdi. Henning ist Vollzeitpapa, seit er den Job bei der Polizei geschmissen hat und befindet sich immer noch in der „Findungsphase“. Seit neuestem ist auch Rüdi zu Hause – „Homeoffice“ – und drängt sich immer mehr in Hennigs Leben, immer ein bisschen drüber und nie persönliche Grenzen wahrend. Für den Leser ist das echt lustig, für Henning nicht. Auf einer gemeinsamen Wanderung kommt heraus, dass Rüdi sich sehr in der neuen Protestpartei „Hessen zuerst“ engagiert. Er will in den Landtag, um fast jeden Preis und vor allem auf dem Rücken der nichtgewollten Flüchtlinge im Ort. Die Stimmung kippt endgültig, als kurz darauf Blut fließt und die Flüchtlinge Schuld sein sollen. Rüdi gründet eine Bürgerwehr und Henning lernt diese leider auf sehr nachhaltig Weise kennen ... Nach dem Lesen bleibt ein fader Beigeschmack. Die Geschichte ist verdammt nah am wirklichen Leben und politischen Geschehen unserer Zeit. Auch Henning schaut zu Beginn eher weg, wie so viele von uns, regt sich nur über Rüdi und seine neuen Umtriebe bzw. Freunde auf. Als er endlich begreift, dass man auch was tun muss, wenn man eine Situation ändern will, ist es schon fast zu spät. Er verdächtigt Rüdi, es mit seinem Engagement für „Hessen zuerst“ zu übertreiben und gerät bei den Nachforschungen in echte Gefahr. Obwohl bei „Hessen zuerst“ eigentlich die ernsten Themen überwiegen, streut Dietrich Faber natürlich auch hier zwischendurch immer wieder kleine Schenkelklopfer ein, die mich schmunzeln ließen: Hennings Freunde (und Feinde) möchte ich in vielen Situationen nicht geschenkt habe; seine Mama ist frisch verliebt und er muss ihr und ihrem neuen Geliebten nachts zwangsweise beim Liebesspiel zuhören; er überrascht seine Freunde bei der Aussöhnung in seiner Dusche (Was macht er bitte jetzt schon zu Hause?) und und und ... Dabei will er doch einfach nur seine Ruhe! Die Frage, ob es jetzt ein politisches Statement oder ein amüsanter Krimi ist, lässt sich nur schwer beantworten – es ist beides. Aber man muss sich als Leser darauf einlassen (wollen).