Das Haus der schönen Dinge

Roman

Heidi Rehn

(63)
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Beschreibung

Der neue große Roman von Erfolgs-Autorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie über 100 Jahre - opulent, dramatisch, emotional!
Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1895 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhaues belehrt sie eines Besseren.
Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet ...

"Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag. Unterhaltsam, spannend, lesenswert."
Ruhr Nachrichten, 12.07.2017

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 656 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426439722
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 1271 KB
Verkaufsrang 2280

Buchhändler-Empfehlungen

Wunderbarer Schmöker!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Für die jüdische Kaufmann-Familie Hirschvogel wird ein langgehegter Traum endlich wahr, als sie 1897 in München ein luxuriöses Erlebniskaufhaus eröffnet. Die Geschäfte laufen gut, die innovativen Ideen der Inhaberin machen das Haus zu einem Dreh- und Angelpunkt der Münchener Gesellschaft. Doch das Schicksal schlägt auch bei den Hirschvogels erbarmungslos zu. Neider und politisch-gesellschaftliche Zwänge machen ihnen das Leben ebenso schwer wie Niederlagen innerhalb der Familie. Werden sie ihr Kaufhaus über die harten Zeiten hinweg retten können? Eine brilliante Geschichte, über den Zeitraum von 1897 – 1954, sprachlich eloquent und bildhaft, der Zeitgeist deutlich spürbar. Erleben Sie gemeinsam mit den Hirschvogels die ganze Bandbreite des Lebens, den glamourösen Aufstieg, glanzvolle und düstere Jahre. Ein wunderbarer Schmöker! In diesem Kaufhaus hätte ich sehr gern gestöbert! Für Freunde von Charlotte Roth, Katja Maybach, Clarissa Linden.

Mitreißende Familiengeschichte

A. Meinhardt, Thalia-Buchhandlung Einbeck

Heidi Rehn hat einfach ein Händchen für wunderbare historische Schmöker. In ihrem neuen Roman geht es um die Geschichte des fiktiven jüdischen Kaufhauses Hirschvogel, das Anfang des 20. Jahrhunderts zu großem Ruhm gekommen ist. Als die Nazis jedoch an die Macht kommen, ist das Kaufhaus dem Grauen des Regimes ausgesetzt. Besonders die Figurenzeichnung ist Heidi Rehn grandios gelungen. Sehr lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
63 Bewertungen
Übersicht
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Verzaubert mit den Träumen der Protagonisten
von Cornelia aus Garbsen am 14.04.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Das Haus der schönen Dinge - der Titel klingt romantisch, nach einem Wohlfülroman und ist doch so viel mehr. Das Haus der schönen Dinge ist eine Liebeserklärung an die Menschen, an die Familien, die gefühlt schon immer in München gelebt und gewirtschaftet hatten, Ideen hatten und unermüdlich darum bemüht waren in der Gesellschaf... Das Haus der schönen Dinge - der Titel klingt romantisch, nach einem Wohlfülroman und ist doch so viel mehr. Das Haus der schönen Dinge ist eine Liebeserklärung an die Menschen, an die Familien, die gefühlt schon immer in München gelebt und gewirtschaftet hatten, Ideen hatten und unermüdlich darum bemüht waren in der Gesellschaft dazu zu gehören und ihren Mitmenschen immer das Gefühl gaben, Willkommen zu sein. Das Haus der schönen Dinge erzählt die Geschichte der jüdischen Familie Hirschvogl. Allen voran von Jacob Hirschvogl, der im Jahr 1897 mit seiner Frau Thea das Kaufhaus am Rindermarkt etabliert. Heidi Rehn schildert anhand der Familiengeschichte der Hirschvogls sehr eindrücklich und emotional das lebhafte und bunte Treiben in München. Die Belastungen, unter denen Freundschaften zwischen jüdischen und nicht jüdischen Münchnern in den verschiedenen Zeiten der Jahre 1897 bis 1952 stehen und was Missgunst und Neid zu Hass und Hetze werden lässt. Die Charaktere wirken derart lebendig, dass ich zunächst beeindruckt war, wie gründlich Heidi Rehn über die geschichtlichen Ereignisse und die Familienmitglieder recherchiert haben muss. Ich drückte die Daumen, verdrückte hin und wieder ein paar Tränen, war ernst und missgestimmt, wenn etwas nicht klappte und freute mich bei Erfolgen mit ihnen. Eine Familie, der ich gern begegnet wäre. Menschen, mit denen ich mich gern umgeben hätte. Die Familie Hirschvogl wollte den Menschen in ihrer Umgebung und ihrer Kundschaft immer etwas besonderes bieten und hieß auch jene willkommen, die nicht nur viel Geld dalassen konnten, sondern auch diejenigen, die zum Gucken und Staunen ins Kaufhaus kamen. Die Herzlichkeit zeichnet vor allen Dingen die Damen der Hirschvogls aus. Da wären Mutter Thea, Tochter Lily und später die Enkelin Edna. Alle drei gesegnet mit Herz und Hirn und dadurch auch mit Unsicherheit. Hörte man lieber auf den Verstand oder gab man lieber dem Gefühl nach? - Und manchmal entschieden dann doch die äußeren Umstände der Jahre 1897 bis 1952 für einen. Ich war wie gefesselt von dem Geschehen und bin es bis jetzt. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und gern hätte ich einmal das Hirschvogl besucht. Am liebsten hätte ich mit eigenen Augen gesehen, wie Thea die Verkaufstische blau-weiß dekoriert, wie die Menschen zur Eröffnung am Eingang stehen und staunen und ja, ich würde auch gern sehen, wie die nicht so schönen Szenen verlaufen. Die Streitereien am Esstisch, die Blicke und die ungesagten Worte zwischen den Freundinnen, die Tumulte auf den Straßen. Wenn ich dich, liebe Heidi Rehn, bitten dürfte oder einen Drehbuchautor: bitte macht aus dieser Geschichte der Hirschvogls eine Mini-Serie und verfilmt sie. Ich würde es lieben. Bei all den schönen und zauberhaften Details zum Kaufhaus und das Führen der Geschäfte fehlt mir manches Mal der Verbleib wichtiger Personen. Wie gern würde ich diese bis zum Ende näher mitverfolgen. Das Haus der schönen Dinge hätte gut und gern als Triloge angelegt werden können. Auch, wenn es sicherlich sehr schmerzhaft gewesen wäre, die Charaktere in ihren schwersten Zeiten zu begleiten. So bleibt mir, die Lücken der nur angerissenen Zeiträume mit eigenen Gedanken zu füllen. Ich danke Heidi Rehn für diese wunderschön erzählte Geschichte, die sich so wirklich und wahrhaftig anfühlt, als hätte es die Familie Hirschvogl tatsächlich gegeben. Und ich danke Lisa Rauen, die mit ihrer Stimme die Geschichte nicht nur in mein Ohr sondern auch in mein Herz getragen hat. Die aufgebrachte Stimme von Cäcilie habe ich immer noch im Ohr. Fazit Wer historische Romane und ausladende Familiengeschichten mag, wird mit Das Haus der schönen Dinge bestens unterhalten. Die Geschichte entführt den Leser in die Zeiten der Jahre 1897 bis 1952 und verzaubert mit den Träumen der Protagonisten.

ein schmaler Grad zwischen Wertschätzung und Neid
von Marion L. aus Tornesch am 15.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jacob Hirschvogel erfüllt sich seinen Traum und eröffnet das Kaufhaus Hirschvogel am Münchener Rindermarkt. Trotz jüdischer Wurzeln, wird sein Kaufhaus die Top Adresse Münchens. Eine starke Familie, die zusammen durch Höhen und Tiefen geht. Das Kaufhaus wird bis zur 3. Genration weitergeführt. Als der 2. Weltkrieg ausbricht, wen... Jacob Hirschvogel erfüllt sich seinen Traum und eröffnet das Kaufhaus Hirschvogel am Münchener Rindermarkt. Trotz jüdischer Wurzeln, wird sein Kaufhaus die Top Adresse Münchens. Eine starke Familie, die zusammen durch Höhen und Tiefen geht. Das Kaufhaus wird bis zur 3. Genration weitergeführt. Als der 2. Weltkrieg ausbricht, wendet sich das Blatt für die Hirschvogels. Ein hässlicher Krieg zeigt sein wahres Gesicht. Eine vollgepackte Zeitreise, die für mich im Zeitraster einige Lücken aufweist. Die Neugierde wird geweckt, man möchte unbedingt wissen, wie es am Ende für das Kaufhaus und der Familie ausgeht. Die Liebschaften untereinander und evtl. darauf folgenden Intrigen lassen sich nicht lange bitten und trumpfen voll auf. Eine emotinonale Geschichte der Familie Hischvogel.

Ein Kaufhausdynastie als Spielball der Zeit
von Eliza am 01.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Allein das Cover ist schon ein totaler Hingucker, am liebsten würde man sich sofort ins Getümmel stürzen bzw. wie die Frau im Vordergrund das Geschehen beobachten. Wenn dann auch noch der Name Heidi Rehn auf dem Cover steht, ist es für mich fast schon eine Pflicht das Buch zu lesen, zählt die Autorin doch zu denen deren Bücher i... Allein das Cover ist schon ein totaler Hingucker, am liebsten würde man sich sofort ins Getümmel stürzen bzw. wie die Frau im Vordergrund das Geschehen beobachten. Wenn dann auch noch der Name Heidi Rehn auf dem Cover steht, ist es für mich fast schon eine Pflicht das Buch zu lesen, zählt die Autorin doch zu denen deren Bücher ich bisher immer sehr gerne gelesen habe. Der Klappentext verrät zwar schon einiges, dennoch ist jedem, der sich ein klein wenig in der deutschen Geschichte auskennt klar, dass den Hirschvogels schwere Zeiten bevorstehen. Die Neugier der Leser wird somit gekonnt geweckt. In diesem Roman geht es nicht nur um eine Kaufhausdynastie, sondern auch um ein Familienschicksal, um die Stellung der Juden in der deutschen Gesellschaft in turbulenten bis schwierigen Zeiten und nicht zuletzt die Emanzipation der Frau innerhalb der eigenen Familie. Heidi Rehn zeigt sehr eindrucksvoll das Familien zum Spielball der Zeit, der Gesellschaft und der Politik werden können, sofern sie nicht mehr in das aktuelle Raster passen. Besonders mit Lily und Jacob Hirschvogel hat die Autorin zwei Figuren geschaffen, mit denen sich der Leser absolut identifizieren kann. Sie haben nicht nur Stärken oder Schwächen, nein, sie sind authentisch indem sie beides in sich vereinen. Besonders Lily schafft mehr als man ihr zuerst zutraut, doch auch sie kann nicht immer nur die „starke“ Frau sein, sondern muss sich auch eingestehen, dass sie irgendwann an ihre Grenzen stößt. Der Roman wird von der Autorin weites gehend chronologisch erzählt, Zeitsprünge und Raffungen tragen dazu bei, dass es niemals langweilig wird und die wirklich wichtigen Ereignisse dieser Familie ins rechte Licht gerückt werden. Ebenso schafft es die Autorin keine logischen Lücken entstehen zu lassen, ob politische oder wirtschaftliche Entwicklungen sind für die Leser zu jeder Zeit nachvollziehbar. Der Schreibstil von Heidi Rehn hat mich auch diesmal wieder überzeugt: tolle Dialoge, sehr bildliche Beschreibungen, verschiedene Perspektiven. Ein Buch zum Eintauchen und Abtauchen, am liebsten möchte man es gar nicht mehr zur Seite legen! Ein Roman, den ich jedem Leser nur wärmsten ans Herz legen kann, ein Roman der unter die Haut geht, bei dem man lachen und weinen kann und den man nicht so schnell vergisst. Danke für dieses tolle Leseerlebnis! Ganz klare Lese- und Kaufempfehlung für diese berührende und zugleich spannende Familiensaga die bestes Kopfkino garantiert.

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