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Rübermachen

Ein Roman aus der Vogelperspektive

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Der erste grandios komische Roman aus der Feder des mehrfach preisgekrönten Comedians Ingmar Stadelmann und seiner Schwester Juliane.

»Er ist höflich wie ein Türsteher und feinfühlig wie ein Pfund Hackepeter. Und genau das macht seinen Humor aus«, sagt Dieter Nuhr über Ingmar Stadelmann. Diesen Humor hat Stadelmann, 2014 und 2015 mit so ziemlich allen wichtigen Comedy-Preisen ausgezeichnet, jetzt mal eben ausgeliehen: an BöRDie, den Rosella-Sittich.
1989 als so eine Art lebender Begrüßungs-Hunni unterm Weihnachtsbaum der Günthersens gestrandet, kommt BöRDie seitdem aus dem Kopfschütteln über seine schrecklich netten Ossis gar nicht mehr raus. Außerdem scheißt er auf political correctness, und zwar wortwörtlich. So bekommt auch der Westen sein Fett ab, garantiert.

Kollegen über Ingmar Stadelmann:

„Ich bin natürlich hin und weg! Man hängt dir an den Lippen, will nichts verpassen und dabei bist du eben sau präzise und sau gut!“
Eckart von Hirschhausen

“Mir wurde ganz heiß von Deinem Auftritt, weil ich so fröhlich war!“
Mirja Boes

"Ich finde gerade gut, dass du wahnsinnig frech bist - in der Frechheit liegt natürlich ein Risiko, aber du hast dich auf der besseren Seite des Risikos befunden und deshalb Applaus für deine Performance!"
Kaya Yanar

„Ein Sympath. Trotz der vielen kleinen Frechheiten! Ein Sympath!“
Bastian Pastewka
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426442210
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 648 KB
Verkaufsrang 42.346
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Beißender Humor - Vorsicht, frecher Schnabel!
von Estelle am 25.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ein Rosellasittich, der auf den Namen "BöRDie" getauft wird, zieht Weihnachten 1989 bei der Familie Günthersen ein. Natürlich nicht freiwillig, denn wenn er eine Wahl hätte, wäre er schon längst davongeflogen und hätte draußen, im kalten Winter, um sein Überleben gekämpft. Was zwar auch mehr als schwierig geworden wäre,... Ein Rosellasittich, der auf den Namen "BöRDie" getauft wird, zieht Weihnachten 1989 bei der Familie Günthersen ein. Natürlich nicht freiwillig, denn wenn er eine Wahl hätte, wäre er schon längst davongeflogen und hätte draußen, im kalten Winter, um sein Überleben gekämpft. Was zwar auch mehr als schwierig geworden wäre, aber so weit denkt man erst einmal nicht. So muss er es nun aber täglich in der (noch) DDR tun. Die Zeit des Umbruchs ist da, auch für BöRDie. Mit bösem und genau beobachtendem Zungenschlag erzählt er aus seinem Leben, davon, wie ihn die Günthersens behandeln, und welche Abenteuer er von nun an erlebt, die nicht ohne sind. Der Sohn der Familie, Hanno, trachtet dem schönen Sittich öfter mal nach dem Leben, sodass er ständig auf der Hut sein muss. Wenn er ihm nicht gerade Karena-Limo einflößt, versucht er ihn mit einem Böller hochzujagen. Die Oma hingegen füttert ihn auch mal mit Rosinen, dann geht's ihm gut. Das Zusammenleben mit den Günthersens verändert sein Sittichleben radikal. Mit viel Wortwitz, urkomischen Bemerkungen und trockenem bis schwarzem Humor berichtet er, was ihm alles so widerfährt. Die Geschichte kann ich allen empfehlen, die zum Lachen nicht in den Keller gehen und auch einen etwas derberen Witz mögen, denn der Vogel nimmt kein Blatt vor den Schnabel. Er wird oft beleidigend in seinen Ausführungen und lässt den Leser an seinem messerscharfen Verstand teilhaben, denn er sieht nicht nur alles, nein, er analysiert auch noch. Und das ist wirklich komisch. Ich muss zugeben, dass ich mich erst daran (ein bisschen) gewöhnen musste, aber im Grunde mag ich diesen respektlosen Humor ganz gern. Wenn sich schon kein gefangener Sittich auslassen darf, wer dann? Doch es gibt auch positive Momente, in denen er sein Dasein genießt, gepäppelt und verwöhnt wird. Wäre ja auch zu doof, wenn er nur als gefangenes Federvieh Löcher in die Luft glotzt, und das in einem Minikäfig. Da ich ja selbst die DDR - vor allem aus Anekdoten und Erinnerungen, sowie Berichten - kenne, habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich dachte: Ja, genau! So hieß das, oder: So war das! Das ist wirklich gut gelungen. Natürlich muss man selbst genug Humor haben, um die überzeichneten Günthersens zu ertragen. Und nicht nur die werden kräftig durch den Kakao gezogen. Sondern auch die DDR-Diktatur, der Westen, die Stasi etc. Das Buch führt viele Begebenheiten zusammen, ist durchaus überspitzt und erzählt die Geschichte eines kämpferischen Vogels, der sich nicht unterkriegen lässt. 4 Sterne.

Ein australischer Sittich und die letzten Tage der DDR
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 23.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Mit dem Eingesperrtsein kennt er sich aus: BöRDie, ein australischer Großsittich, den es von Down Under ausgerechnet in die bröckelnde DDR verschlägt. Die Zeiten sind unruhig: Obwohl die Mauer zwar bereits gefallen ist, steht die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten noch aus. Bei Familie Günthersen in Sandelshausen findet BöRDie... Mit dem Eingesperrtsein kennt er sich aus: BöRDie, ein australischer Großsittich, den es von Down Under ausgerechnet in die bröckelnde DDR verschlägt. Die Zeiten sind unruhig: Obwohl die Mauer zwar bereits gefallen ist, steht die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten noch aus. Bei Familie Günthersen in Sandelshausen findet BöRDie sein neues Zuhause. Gemeinsam mit Rainer, Hedda, Hanno, Jana und Oma Trudi erlebt der schräge Vogel viele skurrile Abenteuer und den Aufbruch in eine neue Zeitrechnung. Der Kabarettist und Comedian Ingmar Stadelmann und seine Schwester Juliane haben mit „Rübermachen“ im wahrsten Sinne des Wortes einen „Roman aus der Vogelperspektive“ – so lautet auch der Untertitel – verfasst. Erschienen ist das 272 Seiten starke Buch am 2. Mai 2017 bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur. Die Hauptfigur, der Sittich BöRDie, schlüpft in die Rolle des Erzählers. Manchmal kommt er ein wenig selbstverliebt daher, aber sympathisch ist der gefiederte Einwanderer allemal. Seine verwunderten Reaktionen auf die DDR, ihre Bewohner und deren Gepflogenheiten sorgen für einige Lacher. Dabei kommt das Autoren-Duo nicht gänzlich ohne Vorurteile aus. Die in der DDR beliebte Freikörperkultur dehnt das Geschwisterpaar sehr weit, denn Vater Rainer ist Mitglied im Nackt-Kegelclub. Auch die kollektive Ratlosigkeit bei der ersten Begegnung mit einer Artischocke ist bezeichnend. Allerdings führen die Geschwister Stadelmann ihre Protagonisten nicht vor. Sie necken sie eher mit einem liebevollen Augenzwinkern. Die aufregende Zeit des Umbruchs, die viele Chancen, aber auch eine Menge Ungewisses bereithält, haben die Autoren mit einer unglaublichen Authenzität eingefangen. Obwohl sich der Humor durch diese Familiengeschichte zieht wie ein roter Faden und sich schmissige Dialoge mit herrlich kuriosen Szenen abwechseln, gibt es auch leisere Töne und mitunter sogar Passagen, die nachdenklich stimmen. Deshalb ist „Rübermachen“ mehr als nur leichte Lesekost zum Zeitvertreib. Mit ihrem heiteren Roman haben Ingmar und Juliane Stadelmann einer ganz besonderen Zeit in der Geschichte Deutschlands ein kleines Denkmal gesetzt.