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Licht und Glut

Roman

(10)
Ein gefeierter amerikanischer Gesellschaftsroman von PEN/Hemingway-Preisträgerin Jennifer Haigh - in der Tradition von Richard Ford, Jonathan Franzen - und Juli Zehs "Unterleuten".

Bakerton im ländlichen Pennsylvania hat schon bessere Zeiten gesehen. Die einst blühende Region ist durch den Niedergang von Kohle und Stahl schwer gezeichnet. Ist es da Segen oder Fluch, dass ein Energiekonzern den verarmten Landbesitzern plötzlich das große Geld verspricht? Naivität und Gier, Hysterie und blinder Aktivismus, Ehekrisen und unverhoffte neue Allianzen – der Erdgas-Boom bringt die kleine eingeschworene
Gemeinschaft aus den Fugen.
Mit großer Zuneigung zu ihren Figuren zeichnet Jennifer Haigh das Ringen ganz normaler Menschen um wirtschaftlichen Wohlstand und moralische Verantwortung – und gleichzeitig ein großartiges Porträt der amerikanischen Gesellschaft.

"Haigh gelingt es, ein fast liebevolles Bild jenes Amerika zu zeichnen, über das wir seit der Wahl von Donald Trump so viel wissen möchten." Deutschlandfunk Kultur
Rezension
"Haigh zeichnet mit viel Liebe zum Detail ein Bild der modernen amerikanischen Gesellschaft. (..) Wenn Haigh fertig ist, steht der Leser am Anfang.Wie würde er all die Fragen, die das Buch eindringlich diskutiert, für sich selbst beantworten?
Spiegel Online, bento, 30.10.2017
Portrait

Jennifer Haigh, 1968 in einer Kleinstadt in Pennsylvania geboren, studierte Englisch und Französisch und arbeitete als Journalistin. Für ihre Romane wurde die Autorin mit dem PEN/Hemingway Award sowie dem PEN/L.L. Winship Award ausgezeichnet. Vor Licht und Glut erschien bei Droemer mit großem Erfolg ihr Familienroman Auftauchen. Jennifer Haigh lebt und arbeitet in Boston.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426443156
Verlag Droemer eBook
Dateigröße 1125 KB
Übersetzer Juliane Gräbener-Müller
Verkaufsrang 44.826
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Spannendes psychologisches Porträt einer abgehängten Kleinstadt in den USA. Armut, Hoffnungslosigkeit, Trumpwähler. Juli Zeh's "Unterleuten" auf amerikanisch. Kunstvoll + spannend! Spannendes psychologisches Porträt einer abgehängten Kleinstadt in den USA. Armut, Hoffnungslosigkeit, Trumpwähler. Juli Zeh's "Unterleuten" auf amerikanisch. Kunstvoll + spannend!

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Welchen Preis bist du bereit zu zahlen? Ein trostloses Kaff, in dem sich plötzlich die Chance auf das ganz große Glück ergibt. Tolles Buch, brisant und aktuell! Welchen Preis bist du bereit zu zahlen? Ein trostloses Kaff, in dem sich plötzlich die Chance auf das ganz große Glück ergibt. Tolles Buch, brisant und aktuell!

„Wenn plötzlich das große Geld lockt...“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

ändert sich dann alles, oder wird es gar noch schlimmer als zuvor?
Bakerton, man sieht diese heruntergekommene Kleinstadt vor sich, sieht deren Bewohner die sich mehr schlecht als Recht durchs Leben schlagen, ohne Perspektive. Der Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie hat diesem Städtchen ihren Stempel aus Hoffnungslosigkeit aufgedrückt.
Doch nun verspricht ein großer Energiekonzern den verbliebenen Bewohnern das große Geld. Durch Tiefbohrungen, dem sogenannten Fracking will man die Erdgas-Vorkommen fördern. Das verspricht Aufschwung, neue Arbeitsplätze, plötzlich keimt Hoffnung auf. Doch wird es wirklich zu einer Verbesserung der Lebenssituation kommen?
Jennifer Haigh zeichnet den Untergang einer typischen amerikanischen Kleinstadt realistisch und mit großer psychologischer Einfühlungskraft in ihre Figuren. Sie erzählt von Trostlosigkeit, Hoffnung, Verzweiflung, zerplatzten Träumen, Gier und Naivität der einfachen Leute, die doch nur wieder einmal mehr übers Ohr gehauen werden.
Ein auch sprachlich herausragender Roman, zeitgenössisch, interessant und spannend. Es wird ihnen nicht gelingen ihn aus der Hand zu legen. Versprochen!
ändert sich dann alles, oder wird es gar noch schlimmer als zuvor?
Bakerton, man sieht diese heruntergekommene Kleinstadt vor sich, sieht deren Bewohner die sich mehr schlecht als Recht durchs Leben schlagen, ohne Perspektive. Der Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie hat diesem Städtchen ihren Stempel aus Hoffnungslosigkeit aufgedrückt.
Doch nun verspricht ein großer Energiekonzern den verbliebenen Bewohnern das große Geld. Durch Tiefbohrungen, dem sogenannten Fracking will man die Erdgas-Vorkommen fördern. Das verspricht Aufschwung, neue Arbeitsplätze, plötzlich keimt Hoffnung auf. Doch wird es wirklich zu einer Verbesserung der Lebenssituation kommen?
Jennifer Haigh zeichnet den Untergang einer typischen amerikanischen Kleinstadt realistisch und mit großer psychologischer Einfühlungskraft in ihre Figuren. Sie erzählt von Trostlosigkeit, Hoffnung, Verzweiflung, zerplatzten Träumen, Gier und Naivität der einfachen Leute, die doch nur wieder einmal mehr übers Ohr gehauen werden.
Ein auch sprachlich herausragender Roman, zeitgenössisch, interessant und spannend. Es wird ihnen nicht gelingen ihn aus der Hand zu legen. Versprochen!

Was bewegt die Menschen dieser amerik. Kleinstadt- machtlos den skrupellosen Frackingunternehmen ausgeliefert? Kluges und berührendes Portrait einer sich spaltenden Gesellschaft. Was bewegt die Menschen dieser amerik. Kleinstadt- machtlos den skrupellosen Frackingunternehmen ausgeliefert? Kluges und berührendes Portrait einer sich spaltenden Gesellschaft.

„Fracking im Garten“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Nicht erst seit Donald Trumps Wahl zum Präsidenten sind amerikanische Kleinstädte mit aller Verlorenheit und Trostlosigkeit ein Thema. Mit diesem Buch sind wir in Bakerton/ Pennsylvania deren Einwohner sich völlig am Rande der Gesellschaft befinden. Bakerton ist ein fiktiver Ort, einst eine wohlhabende Kohlestadt, später eine Geisterstadt mit benachbartem Kernkraftwerk deren Bewohner nach finanziellen Möglichkeiten suchen. Fracking im Garten verbunden mit lukrativen Pachtverträgen scheinen der schnelle Ausweg zu sein. Die Realität sieht jedoch anders aus und wird mehr als verdeutlicht durch die vielschichtigen Menschen wie Rich, Jess und Gina die das Buch so lebendig machen . Lesenswert... Nicht erst seit Donald Trumps Wahl zum Präsidenten sind amerikanische Kleinstädte mit aller Verlorenheit und Trostlosigkeit ein Thema. Mit diesem Buch sind wir in Bakerton/ Pennsylvania deren Einwohner sich völlig am Rande der Gesellschaft befinden. Bakerton ist ein fiktiver Ort, einst eine wohlhabende Kohlestadt, später eine Geisterstadt mit benachbartem Kernkraftwerk deren Bewohner nach finanziellen Möglichkeiten suchen. Fracking im Garten verbunden mit lukrativen Pachtverträgen scheinen der schnelle Ausweg zu sein. Die Realität sieht jedoch anders aus und wird mehr als verdeutlicht durch die vielschichtigen Menschen wie Rich, Jess und Gina die das Buch so lebendig machen . Lesenswert...

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Jennifer Haigh schreibt geradlinig, sprachlich absolut souverän, aber eben auch konventionell. Sie schafft ein psychologisch genaues, dichtes und engagiertes Gesellschaftsbild. Jennifer Haigh schreibt geradlinig, sprachlich absolut souverän, aber eben auch konventionell. Sie schafft ein psychologisch genaues, dichtes und engagiertes Gesellschaftsbild.

„Fracking, Zukunftsängste, Umweltschützer und große Versprechen“

Cosima Herzog, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Wenn die Trump-Ära einen Vorteil hat, dann ist es dieses neu auflebende Interesse an der amerikanischen Kleinstadt. Irgendwo im Nirgendwo, ehemalige Kohlestadt, Farmen und Melkmaschinen. Als ich Jennifer Haighs Roman in die Hand nahm hätte ich im Leben nicht gedacht, dass mich dieses Bakerton und seine Bewohner so völlig einsaugen würde. Und plötzlich war ich mittendrin in dieser Stadt, deren Schicksal schon immer durch den Boden, auf dem sie steht, definiert wurde; Ihre Entstehung verdankt sie der Kohle, und ihre Auferstehung soll nun das Erdgas bewirken. Dieses Untrennbare, Unausweichliche hat für mich diesen Roman definiert und zu etwas Besonderem gemacht. Und dann sind da die Figuren, die Beziehungen, die mit viel Einfühlungsvermögen und Verständnis beschrieben sind. In Gegensatz zu dem meiner Meinung nach etwas plakativen Eyecatcher „Eine Kleinstadt zwischen Gier und Moral“, den man auf der Buchrückseite finden kann, hat mir gerade diese sensible Darstellung so gut gefallen. Ich könnte nicht eine Figur nennen, die ich als besonders moralisch empfunden hätte. Auch keine, die besonders gierig wäre. Da ist niemand, dessen Beweggründe man nicht nachvollziehen könnte, und genau das macht diesen Roman aus. Wenn die Trump-Ära einen Vorteil hat, dann ist es dieses neu auflebende Interesse an der amerikanischen Kleinstadt. Irgendwo im Nirgendwo, ehemalige Kohlestadt, Farmen und Melkmaschinen. Als ich Jennifer Haighs Roman in die Hand nahm hätte ich im Leben nicht gedacht, dass mich dieses Bakerton und seine Bewohner so völlig einsaugen würde. Und plötzlich war ich mittendrin in dieser Stadt, deren Schicksal schon immer durch den Boden, auf dem sie steht, definiert wurde; Ihre Entstehung verdankt sie der Kohle, und ihre Auferstehung soll nun das Erdgas bewirken. Dieses Untrennbare, Unausweichliche hat für mich diesen Roman definiert und zu etwas Besonderem gemacht. Und dann sind da die Figuren, die Beziehungen, die mit viel Einfühlungsvermögen und Verständnis beschrieben sind. In Gegensatz zu dem meiner Meinung nach etwas plakativen Eyecatcher „Eine Kleinstadt zwischen Gier und Moral“, den man auf der Buchrückseite finden kann, hat mir gerade diese sensible Darstellung so gut gefallen. Ich könnte nicht eine Figur nennen, die ich als besonders moralisch empfunden hätte. Auch keine, die besonders gierig wäre. Da ist niemand, dessen Beweggründe man nicht nachvollziehen könnte, und genau das macht diesen Roman aus.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
7
1
2
0
0

Licht und Glut
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 09.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dies ist kein politischer Umweltroman. Fracking-Bohrtürme im eigenen Garten. Warum nicht? Jennifer Haigh wirft einen scharfen Blick auf die Bewohner einer Kleinstadt in Pennsylvania. Diese ahnen noch nicht, dass sie die Verlierer eines abgekarteten Spiels sind.

fesselndes Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden am 01.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bakerton, eine Kleinstadt im ländlichen Pennsylvania hat seine besten Zeiten hinter sich. Stahlindustrie und Kohleabbau befinden sich im Niedergang. Die einst blühende Region zeigt deutliche Zeichen des wirtschaftlichen Einbruchs. Bakertons Einwohner versuchen sich in den schweren Zeiten gegenseitig beizustehen. Das ändert sich schlagartig, als ein großer Energiekonzern den Landbesitzern... Bakerton, eine Kleinstadt im ländlichen Pennsylvania hat seine besten Zeiten hinter sich. Stahlindustrie und Kohleabbau befinden sich im Niedergang. Die einst blühende Region zeigt deutliche Zeichen des wirtschaftlichen Einbruchs. Bakertons Einwohner versuchen sich in den schweren Zeiten gegenseitig beizustehen. Das ändert sich schlagartig, als ein großer Energiekonzern den Landbesitzern Wohlstand verspricht. Mithilfe von Fracking soll das, in einer geologischen Schieferformation vermutete Erdgas zu viel Geld gemacht werden. Während viele Einwohner den Vertrag unterschreiben und ihr Land an den Energieriesen verpachten, wehren sich die Biobäuerinnen Mack und Rena bisher erfolgreich gegen die Verlockung des Geldes und die Anfeindungen ihrer Nachbarn. "Licht & Glut" von Jennifer Haigh ist großes Leseerlebnis