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Der betrogene Patient

Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen

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Nie waren die Heilungsversprechen größer als heute und doch ist die ärztliche Behandlung zu unserer häufigsten Todesursache geworden. Wer den Therapieempfehlungen der Mediziner rückhaltlos vertraut, schadet sich häufiger, als er sich nützt. Erschreckend viele Behandlungen sind ohne nachgewiesene Wirksamkeit und oft wäre das Abwarten des Spontanverlaufs sogar wirksamer und nachhaltiger.

Schonungslos ehrlich seziert Dr. med. Gerd Reuther nach 30 Jahren als Arzt seinen Berufsstand. Er deckt auf, dass die Medizin häufig nicht auf das langfristige Wohlergehen der Kranken abzielt, sondern in erster Linie die Kasse der Kliniken und Praxen füllen soll. Seine Abrechnung ist aber nicht hoffnungslos, denn er zeigt auch auf, wie eine neue, bessere Medizin aussehen könnte. Sie müsste mit einer anderen Vergütung medizinischer Dienstleistungen beginnen und Geld dürfte nicht mehr über Leben und Tod bestimmen.

Mit der Expertise eines Mediziners geschrieben, verliert das Buch trotzdem nie den Patienten aus dem Blick. Durch seine präzise Analyse der herrschenden Verhältnisse wird es zu einer Überlebensstrategie für Kranke, die ihr Leid nicht durch Medizin vergrößern wollen.
Rezension
in dieser Fülle und Wucht ist sein Werk außergewöhnlich, mutig und allemal eine interessante, aufschlussreiche Lektüre“ Frankfurter Rundschau vom 6.4.2017

"Bei allem Erkenntnisgewinn ist das heute erscheinende Buch aber auch unterhaltsam. Es spielt mit Bonmots, etwa von Voltaire, der sagte: 'Die Kunst der Medizin besteht darin, den Kranken so lange bei Laune zu halten, bis die Natur die Krankheit geheilt hat'. Was nur zutreffe, 'so lange keine nebenwirkungsträchtigen Maßnahmen zur Anwendung kommen', fügt Reuther hinzu." Thüringer Allgmeine vom 20.3.2017

"Auf 350 Seiten erkundet Reuther, wie das Patientenwohl immer wieder missachtet wird - sei es durch unhinterfragte Traditionen und Moden, durch Denkfaulheit, Konstruktionsfehler des Gesundheitswesens oder sekundäre Interessen. Reuther schreibt sprachmächtig, bisweilen polemisch, und belegt seinen fundamentalen Dissens detailliert mit mehr als 1300 Zitaten aus der wissenschaftlichen Literatur." Deutsches Ärzteblatt vom 7.4.2017

"Er steht in einer Reihe mit so bekannten Medizinkritikern wie Eckart von Hirschhausen und Karl Lauterbach." Bayerische Rundschau vom 7.4.2017

„Wie präzis alles in diesem System verzahnt ist und unheilvoll zum Schaden des Patienten zusammenhängt, hat Reuther in seinem Buch zusammengetragen, knattertrocken formuliert und mit einem kleingedruckten 60-Seiten-Quellenapparat belegt – sein Buch findet daher seinen angemessenen Ehrenplatz zwischen denen von Goetzsche, Angell, Goldacre und Kassirer – als Pflichtlektüre für jeden, der sich zumindest vorstellen kann, jemals krank zu werden und zum Arzt zu gehen. Erst recht natürlich für alle, die sich bereits „in Behandlung“ befinden, also dem System dienen, indem sie sich kostenpflichtig chronisch kaputttherapieren lassen. Reuthers faktenreicher Vortrag erhellt weit mehr als die meisten Berichte über das Gesundheitssystem, dass das System eben nicht krank ist, sondern sich äußerst gesund und vital selbst dient.“ Sven Böttcher, Bestsellerautor, am 18.7.2017.

„Dagegen kann es sich lohnen, … das noch druckfrische Buch «Der betrogene Patient» zu kaufen. Schonungslos übt der Mediziner Kritik an seiner Zunft, beschreibt mitunter, wie fehleranfällig die «Schrotschussdiagnostik» vieler Ärzte ist. Das Buch liest sich streckenweise zwar sehr giftig, ist aber keine grundsätzliche Streitschrift gegen die Schulmedizin. Es heilt den Laien lediglich von übertriebenen Erwartungen.“ Sonntagsblick, Zürich vom 24.9.2017

„Die mit vielen Studien belegte Kritik des deutschen Doktors hilft zu begreifen, was mit dem
Gesundheitswesen nicht stimmt. Und warum es für die Patienten oft besser wäre, wenn
die Ärzte auf eine Behandlung verzichten würden.“ Gesundheitstipp, Zürich 10.10.2017

„Das Buch hat 349 Seiten plus 55 (!) Seiten Literaturnachweise – eine riesige Fleißarbeit. Sehr positiv ist das zehnte Kapitel, welches „Ein 20-Punkte-Programm für eine Medizin ohne Verbrechen gegen die Gesundheit“ vorstellt. Auch wenn nur einige dieser Forderungen erfüllt werden würden, bedeutet dies ein radikales Umdenken für die gegenwärtige Medizin in Deutschland. Aber es wäre der Mühe wert, Hippokrates würde es uns danken. Man sollte das Buch getrost lesen, denn es gibt noch zu viele Kolleginnen und Kollegen, die sich mit diesem Buch unabhängig von der Pharmaindustrie informieren könnten – dies gilt natürlich auch für die Gesundheitspolitik.“ Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk, Vizepräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. Heft 02/2017
Portrait
Dr. med. Gerd Reuther, Jahrgang 1959, ist Facharzt mit Lehrbefugnis für Radiologie. Als diagnostischer und interventioneller Radiologe ist er ein Vertreter der letzten fächerübergreifenden Disziplin in einem subspezialisierten Gewerbe. Er blickt auf 30 Berufsjahre zurück, in denen er leitende Positionen in drei verschiedenen Kliniken innehatte.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7423-0071-3
Verlag Riva Verlag
Maße (L/B/H) 21,5/15,7/3,2 cm
Gewicht 598 g
Abbildungen farbige Fotos, Abbildungen
Verkaufsrang 5.090
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Buchhändler-Empfehlungen

„Kritik an unserem Gesundheitssystem“

Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden

Diese Analyse eines Arztes mit sehr langjähriger Berufserfahrung steht in einer zunehmenden Reihe medizinkritischer Bücher. Geht es wirklich zuallererst um unser eigenes Wohl, so, wie wir Patienten dies erwarten und glauben? Sehr viele Beispiele sprechen leider dagegen. Diese werden hier akribisch aufgeführt und mit vielen Statistiken und Studien belegt.
Für den Laien nicht immer leicht verständlich zu lesen, doch eine wichtige Lektüre für alle, die sich selbstbestimmt um ihre Gesundheit sorgen wollen.
Diese Analyse eines Arztes mit sehr langjähriger Berufserfahrung steht in einer zunehmenden Reihe medizinkritischer Bücher. Geht es wirklich zuallererst um unser eigenes Wohl, so, wie wir Patienten dies erwarten und glauben? Sehr viele Beispiele sprechen leider dagegen. Diese werden hier akribisch aufgeführt und mit vielen Statistiken und Studien belegt.
Für den Laien nicht immer leicht verständlich zu lesen, doch eine wichtige Lektüre für alle, die sich selbstbestimmt um ihre Gesundheit sorgen wollen.

Kundenbewertungen

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Interessante Punkte über die Gesundheitsindustrie.
von kvel am 24.05.2017

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Was wir verordnen, wirkt auch Medizin ohne Evidenz und kritische Selbstkontrolle - Man wird eine Studie (er)finden Mediziner als Wissenschaftsgaukler - Was nicht sein darf, kann nicht sein Ärztliche Investigationsverweigerung - Eine schlechte Therapie ist besser als keine Therapie Medizinischer... Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Was wir verordnen, wirkt auch Medizin ohne Evidenz und kritische Selbstkontrolle - Man wird eine Studie (er)finden Mediziner als Wissenschaftsgaukler - Was nicht sein darf, kann nicht sein Ärztliche Investigationsverweigerung - Eine schlechte Therapie ist besser als keine Therapie Medizinischer Aktionismus - Geschluckt wird, was wir geliefert bekommen Mediziner als Erfüllungsgehilfen der Medizinindustrie - Auch heute sterben im Krankenhaus die Leute Hochrisikobereich Klinik - Zynische Dreiecksbeziehung Undurchsichtige Geldflüsse und Interessenkonflikte Meine Meinung: Der Autor stellt viele „Fakten“ und Paradigmen zu Recht in Frage. Er vertritt die These, dass es oftmals besser für die Patienten wäre, wenn die Ärzte lieber keine Therapie ihren Patienten angedeihen ließen und stattdessen auf die Selbstheilungsfähigkeit des menschlichen Körpers zu vertrauen, statt auf eine evtl. auf lange Sicht ehr schädliche Medikation zu setzen. Gut fand ich, dass der Autor einige wichtige Themen angesprochen und erörtert hat, bspw.: - Forschungen in gewünschte Richtungen der Industrie - Mangel an ehrlichen und langfristigen Studien zu (Neben-)Wirkungen von Medikamenten, sondern stattdessen schnelles auf den Markt drücken von neuen Medikamenten - Weiterbildung von Ärzten auf Kongressen von Pharmafirmen - Entsprechen der Erwartungshaltung von Patienten (u.a. auch durch nutzlose Verschreibung von Antibiotika bei viralen Infekten mit all den unguten Nachwirkungen) - Mangelndes Kostenbewusstsein der Gesundheitskassen für das Sozialsystem durch egoistisches Anfüttern von Kunden mit unsinnig-kostspieligen Anreizen (z.B. „Gesundheitsreisen“) Manko: Einige Themen / Erläuterungen wiederholen sich über die Kapitel. Fazit: Lesenswert.