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Weiss, C: Ich will brav sein

Psychothriller

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Klappenbroschur
Der Sommer steht vor der Tür, als die Studentin Juli das kleine Dachzimmer in dem charmanten Münchner Mietshaus bezieht. Sie teilt die Wohnung mit der jungen Schauspielerin Greta, die ihr auf Anhieb sympathisch ist, und zunächst ist Juli glücklich in ihrer neuen Umgebung. Doch dann mehren sich die Hinweise, dass Greta ein ebenso undurchsichtiges wie grausames Spiel mit ihr treibt – und während eine mörderische Hitzewelle die Stadt wie eine Glocke umschließt, gerät Julis Leben immer mehr zur Hölle: Sie entdeckt eine Leiche auf dem Dachboden, ihre beste Freundin verschwindet, ein stummes Mädchen im Treppenhaus versetzt sie in Angst und Schrecken. Als sich weitere Todesfälle ereignen, weiß sie, dass auch sie selbst in höchster Gefahr ist. Aber da ist es fast schon zu spät ...

Rezension
»Auch wenn erfahrene Krimileser ahnen, wie die Geschichte laufen könnte, ist sie doch wesentlich vielschichtiger als angenommen und der Schluss einfach großartig.« B5 Kulturnachrichten
Portrait
Weiss, Clara
Clara Weiss, geboren 1976 in Thüringen, hat Literaturwissenschaften in Berlin und Bologna studiert. Sie ist im Verlagswesen tätig und lebt mit ihrer Familie in München. Für ihren ersten Roman "Milchsblut", ebenfalls bei Goldmann erschienen, wurde sie nominiert für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte "Debüt".
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 19.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48604-5
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/3,5 cm
Gewicht 358 g
Verkaufsrang 69036
Buch (Klappenbroschur)
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Ein lesenswerter psychologischer München-Krimi mit jungen Figuren, die dem Leser so manches Rätsel aufgeben. Spannung und Atmosphäre garantiert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Hot Summer in the City
von Miss Norge am 09.07.2019

Vom Grund her ist "Ich will brav sein" ein typischer Psychothriller. Der Plot ist spannend und mit psychologischem Nervenkitzel führt Clara Weiss mich als Leserin an der Nase herum, wenn ich auch zur Mitte des Buches schon ahnte, wie es enden könnte. Meine Theorie hatte sich dann auch bewahrheitet, aber bis dahin sind Wendungen,... Vom Grund her ist "Ich will brav sein" ein typischer Psychothriller. Der Plot ist spannend und mit psychologischem Nervenkitzel führt Clara Weiss mich als Leserin an der Nase herum, wenn ich auch zur Mitte des Buches schon ahnte, wie es enden könnte. Meine Theorie hatte sich dann auch bewahrheitet, aber bis dahin sind Wendungen, Irrungen und Wirrungen eingebaut die alles oftmals wieder in ein anderes Licht getaucht hatten. Sehr gelangweilt haben mich die Abschnitte in denen ellenlang über diese unerträgliche Hitze jeden Tag in der Großstadt lamentiert wurde. Wie Juli sich auf ihrer verschwitzten Matratze wälzt, wie sie verschwitzt durch die Stadt läuft, wie sie den dunklen Vorhang im Dachzimmer zuzieht, damit die erbärmliche Sonne nicht direkt reinknallt und und und ... Ich dachte manchmal ich lese einen "Hot Summer" Roman ... Die Charaktere waren alle undurchsichtig und nicht gerade so, das man mit ihnen befreundet sein möchte. Das Ende wurde dann wieder etwas zäh, langatmig und verwirrend, mir blieben zu viele Fragen unbeantwortet. Der Schreibstil der Autorin war ok, aber die weitschweifenden Aufzählungen von Lebensmitteln, Klamotten und Co. hätte ich nicht gebraucht. Ein Psychothriller bei dem die Autorin den Leser gekonnt in die Irre führt, der mich aber trotzdem nicht überzeugen konnte.

Unterhaltsam, aber kein Knaller
von lesenswertebuecher am 08.03.2018

Meine Meinung Julietta - genannt Juli - ist ganz allein nach München gegangen um zu studieren. Ohne ihren Freund, den sie schmerzlich vermisst und ohne ihre Mutter, die zu Hause in einem Pflegeheim sitzt und von der wirklichen Welt nicht viel mitkriegt. Zum Glück findet sie schnell ein Zimmer bei der sympathischen Schauspieleri... Meine Meinung Julietta - genannt Juli - ist ganz allein nach München gegangen um zu studieren. Ohne ihren Freund, den sie schmerzlich vermisst und ohne ihre Mutter, die zu Hause in einem Pflegeheim sitzt und von der wirklichen Welt nicht viel mitkriegt. Zum Glück findet sie schnell ein Zimmer bei der sympathischen Schauspielerin Greta, in dem sie wohnen kann. Auch einen kleinen Job im Obstladen um die Ecke bekommt sie schnell, um ihr Budget etwas aufzubessern. Wenn Juli nicht gerade in der Uni oder in ihrem viel zu heißen Zimmer sitzt, dann ist sie auf der Suche nach ihren Familiengeheimnissen. Vor Jahrzehnten soll ihre Mutter hier in München gelebt haben, in einem Haus mit einem wunderschönen Garten. Juli setzt alles daran dieses Stückchen Paradies wiederzufinden, um ihre Mutter noch einmal das Gefühl von Früher erleben lassen zu können und sie vielleicht kurz in die Realität zurückholen zu können. Währenddessen geschehen in ihrem Wohnhaus seltsame Dinge: Eine Nachbarin wird tot auf dem Dachboden gefunden und ihre beste Freundin Ellie und Julis Freund Johannes verschwinden nacheinander spurlos. Ein zweiter Mord geschieht und Julis Welt beginnt nach und nach zu zerbrechen. Ist sie hier noch sicher? Der Beginn des Buches ist recht gemütlich und erst nach und nach nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Jedoch wird sie immer verwirrender und schon bald weiß der Leser nicht mehr, was passiert wirklich und was entspringt der Fantasie der Figuren. Viele parallele Fäden werden hier gespannt und verdächtige Hinweise auf den Mörder gibt es ausreichend. Doch ganz sicher war ich mir nie, wer der Mörder ist. Bis auf die verwirrenden Aktionen ließ sich das Buch dennoch recht gut und zügig lesen. Der Satzbau, sowie der Ausdruck waren leicht und flüssig. Die Charaktere sind von Clara Weiss gut aufgebaut worden. Die exzentrische Schauspielerin Greta, die mit ihrem Ordnungswahn alle ein bisschen verrückt macht, genauso wie fast schon schüchtern wirkende Juli, die einfach nirgends anecken möchte. Auch Gretas Freund Gregor und der Obsthändler Theodor sind auf ihre Art und Weise sehr authentisch gelungen. Das hat mir gut gefallen, genauso wie die Grundidee des Buches. Eine gestörte Persönlichkeit, die auf Grund eines Traumas schreckliche Dinge tut. Es wird gleich am Anfang des Buches klar, dass die Geschehnisse aus der Kindheit ausschlaggebend für die Taten von heute sind. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Rückblenden zu einem Mädchen, dass von ihrer Mutter zur Strafe auf dem Dachboden gesperrt wird. Manchmal für Tage, ohne Wasser, ohne frische Luft und ohne etwas zu Essen. Das Ende des Buches hat mich leider nicht zufrieden gestellt, da abschließend nicht alle offenen Fragen für mich beantwortet wurden. Ich kann mir einige Dinge nur erklären, wenn ich mir klar mache, dass diese Ereignisse wohl niemals stattgefunden haben, sondern eher der Fantasie der Figur entsprungen sind. Trotzdem hätte ich gerne etwas Eindeutiges gehabt. Das Cover des Buches ist sehr passend gewählt und hat mich auf jeden Fall angesprochen. Auch der Titel passt wie die Faust aufs Auge, denn der Satz "Ich will brav sein" taucht im Buch immer wieder auf. Zitat Wer um alles in der Welt war dann die Frau gewesen, die letzten Montag mit den Gardinen auf den Dachboden gekommen war? (Seite 104) Fazit Der Psychothriller "Ich will brav sein" ist ein unterhaltsamer Thriller, der ein bisschen Mitdenken erfordert um nicht den Faden zu verlieren. Eine Gänsehaut hat er mir nicht beschert, aber Leser, die sich gern mit der menschlichen Psyche auseinandersetzen werden hier etwas zum Grübeln haben. Von mir eine gute Leseempfehlung.

von einer Kundin/einem Kunden am 26.08.2017
Bewertet: anderes Format

Bedrückend, spannend und beängstigend. Für alle Fans von Fitzek und Co - ein gelungener Psychothriller!