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Unorthodox

Deborah Feldman

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Beschreibung


"Unorthodox ist ein Enthüllungsbuch, das sich wie ein Roman liest." (Die Welt)

Am Tag seines Erscheinens führte »Unorthodox« schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. In der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Deborah Feldman führt uns bis an die Grenzen des Erträglichen, wenn sie von der strikten Unterwerfung unter die strengen Lebensgesetze erzählt, von Ausgrenzung, Armut, von der Unterdrückung der Frau, von ihrer Zwangsehe. Und von der alltäglichen Angst, bei Verbotenem entdeckt und bestraft zu werden. Sie erzählt, wie sie den beispiellosen Mut und die ungeheure Kraft zum Verlassen der Gemeinde findet – um ihrem Sohn ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religiöser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erzählt.

»UNORTHODOX ist nicht nur die Emanzipationsgeschichte einer Frau, es ist ein vielschichtiger Zeugenbericht darüber, was es bedeutet, sich aus den Fängen des religiösen Extremismus zu befreien.«

DEBORAH FELDMAN (geb. 1986, New York) wuchs in der chassidischen Satmar-Gemeinde im zu Brooklyn gehörenden Stadtteil Williamsburg, New York, auf. Ihre Muttersprache ist Jiddisch. Sie studierte am Sarah Lawrence College Literatur. Heute lebt die Autorin mit ihrem Sohn in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 19.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71534-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/12,7/3 cm
Gewicht 335 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Christian Ruzicska
Verkaufsrang 2285

Buchhändler-Empfehlungen

Durchatmen und dann weiterlesen

Clara Elisabeth Brückner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Deborah Feldmans Buch geht einem wirklich nahe. Es ist ein Eintauchen in eine Welt, die man als Leser kaum verstehen kann, doch die man Stück für Stück durch die Augen der Autorin kennenlernt. Es ist kaum vorstellbar, dass es im 21. Jahrhundert eine Gesellschaft mitten in New York gibt, die ein Leben wie vor 100 Jahren führt und deren Regeln und Zielsetzungen Frauen und Männer so stark beeinflusst und einengt, sodass einem manchmal schier die Luft wegbleibt. Die alltäglichen Begebenheiten und Begegnungen lesen sich fast wie ein Roman und ich persönlich habe durch dieses Buch einen Einblick gewinnen können, wie das ultraorthodoxe Leben in der chassidischen Gemeinschaft gestaltet wird. Habe die wachsende Abneigung gegen die Regeln und Denkweise in den Gedanken der Autorin gespürt. Aber auch ihre Liebe für die Menschen ihrer Familie und für Gott, der aber für sie so anders zu sein scheint, als es alle anderen denken. Ein sehr spannendes und bewegendes Buch - absolut lesenswert, auch wenn man zuerst die Serie gesehen hat.

Anna Stöbener, Thalia-Buchhandlung Mönchengladbach

Erschreckend, interessant, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Deborah Feldmann erzählt spannend wie ein Roman von ihrer Kindheit und Jugend, die sie in der ultraorthodoxen, jüdischen Sektengemeinschaft in New York verbrachte bevor sie es schaffte sich loszusagen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein packendes Buch
von Mareike Kollenbrandt aus Titz am 22.10.2020

Eine Geschichte, von der man glaubt, dass sie in einer Zeit spielt, die längst vergangen ist. Doch Deborah wird 1986 geboren, mitten hinein in eine jüdische Glaubensgemeinschaft, deren strenge Regeln mit der einer Sekt vergleichbar sind. Sie ist ein extrovertiertes, lebhaftes Mädchen, das schnell die Enge der jüdischen Gesetze b... Eine Geschichte, von der man glaubt, dass sie in einer Zeit spielt, die längst vergangen ist. Doch Deborah wird 1986 geboren, mitten hinein in eine jüdische Glaubensgemeinschaft, deren strenge Regeln mit der einer Sekt vergleichbar sind. Sie ist ein extrovertiertes, lebhaftes Mädchen, das schnell die Enge der jüdischen Gesetze bemerkt und hinterfragt. Die Frauen werden jedoch vorsätzlich dumm gehalten, was für das hochintelligente Mädchen eine Qual wird. Fortan versucht sie heimlich ihren Horizont durch Bücher, die sie unter ihrer Matratze versteckt, zu erweitern. Doch ihr Wunsch nach Freiheit bleibt zunächst unerfüllt. Mit 17 wird sie verheiratet und lebt nun mit ihrem Ehemann zusammen, der ihre Extrovertiertheit auch nicht zu schätzen weiß. Nach der Geburt ihres Sohnes, schafft sie es ihrem Wunsch nach Bildung nachzukommen. Und schlussendlich gelingt ihr mit ihrem Kind, der Ausbruch aus diesem Gefängnis. Heute lebt die Autorin in Berlin. Ein faszinierendes Buch. Viele Situationen lassen einen kopfschüttelnd zurück, da einem die Vorstellung fehlt, das solche Glaubensgemeinschaften tatsächlich existieren. Dieser Titel war das Septemberbuch im Buchclub @maedelsdielesen auf Instagram. Ganz lieben Danke nochmal an Helen für das wunderbare, interessante Gespräch mit der Autorin!

Ergreifend
von einer Kundin/einem Kunden aus Falkenstein am 10.10.2020

Dieses Buch ist eine Autobiographie einer Frau, die bei einer ultraorthodoxen, jüdischen Sekte aufwächst. Das Ganze wurde zu einem interessanten Roman verdichtet. Der Schreibstil ist unaufgeregt, Sie klagt weder an, noch verurteilt Sie Ihre damalige Umwelt. Man kriegt einen Einblick in diese abgeschottete, in Ihren eigenen Ko... Dieses Buch ist eine Autobiographie einer Frau, die bei einer ultraorthodoxen, jüdischen Sekte aufwächst. Das Ganze wurde zu einem interessanten Roman verdichtet. Der Schreibstil ist unaufgeregt, Sie klagt weder an, noch verurteilt Sie Ihre damalige Umwelt. Man kriegt einen Einblick in diese abgeschottete, in Ihren eigenen Kosmos lebenden Gemeinschaft. Teilweise geht es da echt heftig zu. Frauen haben null Rechte und sind Schuld an allem (Frau verführt Mann und verleitet Ihn quasi zur Sünde...) und muss sich immer nur unterwerfen. Ein Buch über Emanzipation und Befreiung, ich kann es uneingeschränkt empfehlen (als Mann)!

Man mag kaum glauben, dass dieses Buch in unserer Zeit spielt
von wanderer.of.words am 19.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Deborah Feldmann erzählt ihre Geschichte, beginnend mit der Kindheit, über ihre Jugend und Ehe bis hin zum Verlassen der Gemeinde. Für mich als Außenstehende hat das Buch sehr spannende, aber auch erschütternde, Einblicke gegeben. Feldmann ist Jahrgang 1986, doch liest man ihre Geschichte bekommt man den Eindruck sie wäre in ein... Deborah Feldmann erzählt ihre Geschichte, beginnend mit der Kindheit, über ihre Jugend und Ehe bis hin zum Verlassen der Gemeinde. Für mich als Außenstehende hat das Buch sehr spannende, aber auch erschütternde, Einblicke gegeben. Feldmann ist Jahrgang 1986, doch liest man ihre Geschichte bekommt man den Eindruck sie wäre in einem anderen Jahrhundert als man selbst aufgewachsen. Die Art der Kleidung ist strikt vorgeschrieben, zudem müssen sich verheiratete Frauen die Haare abrasieren und Perücken tragen. Weder Berufswahl noch die Entscheidung ob, wann und wen geheiratet wird darf selbst gefällt werden. Als Frau wird von Deborah erwartet den von ihrer Familie ausgewählten Mann zu heiraten, Kinder in die Welt zu setzen und sich künftig um Haushalt und Familie zu kümmern. Sie lebt abgeschnitten von aller weltlichen Unterhaltung wie Kino, Fernsehen und Radio. Den Frauen ist sogar das Singen verboten. Dass Deborah aus diesem Umfeld ausbrechen möchte ist nur verständlich, sie sehnt sich nach Freiheit und Selbstbestimmung. Dass sie unter diesen Bedingungen eine eigene Meinung entwickelt und viele Dinge hinterfragt ist beeindruckend. An manchen Stellen hat mich aber ihre etwas überheblich wirkende Einstellung gestört. Der künftigen Schwägerin fühlt sie sich wegen dem besseren Aussehen schon beim ersten Treffen überlegen. Und auch gegenüber anderen Frauen die ultraorthodoxe Gemeinden verlassen haben und deren Problemen sieht sie sich im Vorteil. So schreibt Feldmann, dass sie zwar nicht weiß was sie anders als diese Frauen machen wird, doch sie wird es besser machen. Im Vergleich zur ausführlichen Beschreibung ihrer Kindheit ist das Ausbrechen aus der Gemeinde dann nur sehr kurz umrissen. Immer wieder werden Hürden und Probleme angedeutet, und eben geschrieben, dass sie diese ganz anders und besser bewältigen wird als alle Frauen vor ihr, aber darauf eingegangen wird nicht weiter. Das fand ich recht schade, es lässt beim Leser einige Fragen offen und durch das Teilen ihres Wissens könnte sie anderen Frauen die sich in ähnlicher Situation befinden helfen und einen Ausweg aufzeigen. Ein wenig beim Lesen gestört haben die sehr häufig verwendeten jiddischen Ausdrücke. Diese werden zwar im angehängten Glossar erklärt, doch das viele Blättern hat immer wieder den Lesefluss unterbrochen, denn die meisten Begriffe erschließen sich nicht von selbst. Fußnoten wären hier eine für den Leser angenehmere Lösung gewesen. Fazit Ein spannendes, lehrreiches und gleichzeitig erschreckendes Buch. Immer wieder musste ich mir in Erinnerung rufen zu welcher Zeit das Buch spielt, es ist kaum zu glauben, dass mitten in New York so eine mittelalterlich anmutende Lebensweise praktiziert wird. Gleichzeitig ruft es einem in Erinnerung wie viele Freiheiten man selbst hat und wie privilegiert man aufgewachsen ist.

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