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Die Gärten von Istanbul

Kriminalroman

Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkapi Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten – und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden – die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt ...

Rezension
"Ein atmosphärisch dichter Krimi, dessen Reiz in der Einbettung aktueller Kriminalität in die großartige Kultur und Geschichte des Landes liegt" dpa
Portrait
Ahmet Ümit, geboren 1960 in Gaziantep, ist einer der meistgelesenen Autoren in der Türkei. Er war von 1974 bis 1989 aktives Mitglied der Türkischen Kommunistischen Partei und schrieb in den Achtzigerjahren nicht nur seine ersten literarischen Texte, sondern studierte auch an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Moskau, was zu jener Zeit nach türkischem Recht illegal war. Während der Militärdiktatur von 1980–1990 war er im Untergrund aktiv und musste zeitweise auch selbst untertauchen. Er zog sich schließlich aus der aktiven Politik zurück und konzentrierte sich aufs Schreiben. Einige seiner zahlreichen Bücher wurden erfolgreich verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 736
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71513-8
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20,9/13,4/4,3 cm
Gewicht 624 g
Originaltitel Istanbul Hatirasi
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Sabine Adatepe
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Kann ein Krimi poetisch sein?! In diesem Fall finde ich schon! Das Buch ist wirklich außergewöhnlich von Sprache und Setting her, die Geschichte ist spannend und tragisch. Ich freue mich auf die Fortsetzung Mit dem charismatischen und melancholischen Oberinspektor Nevzat.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein ungleiches Ermittlerteam nimmt in diesem Buch den Kampf gegen das Böse auf. Tiefgründiger Kriminalroman, der sich aus der Fülle von Kriminalromanen heraushebt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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Spannend, aber sehr geschichtslastig
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 08.04.2019

Der Krimi „Die Gärten von Istanbul“ von Ahmet Ümit ist 2017 im btb Verlag erschienen. Die Handlung spielt in Istanbul. Hauptkommissar Nevzat und seine Kollegen Ali und Zeynep werden zu einem Mordopfer gerufen. Der Tote wurde an einem historischen Ort mit einer alten Münze in der Hand platziert. Die Kommissare sind zunächst rat... Der Krimi „Die Gärten von Istanbul“ von Ahmet Ümit ist 2017 im btb Verlag erschienen. Die Handlung spielt in Istanbul. Hauptkommissar Nevzat und seine Kollegen Ali und Zeynep werden zu einem Mordopfer gerufen. Der Tote wurde an einem historischen Ort mit einer alten Münze in der Hand platziert. Die Kommissare sind zunächst ratlos. Kurz darauf wird das nächste Opfer an einem historischen Ort gefunden. Beide Opfer hatten mit der Bebauung des historischen Teils der Stadt zu tun und waren korrupt. Verdächtige und Motive gibt es genug. Die Kommissare versuchen herauszufinden, wer das nächste Opfer werden wird und wo dieses abgelegt wird. Der Mörder ist jedoch immer schneller als sie. Insgesamt 7 Leichen an 7 historischen Orten werden gefunden, bis sie dem Mörder näher kommen. Nebenbei lernen sie eine Menge über die Geschichte von Istanbul. Im Laufe des Buches erfährt man nicht nur viel über die Opfer, die Verdächtigen und das Motiv des Mörders, sondern auch einiges über das Privatleben der Ermittler. Wobei man gerade bei Hauptkommissar Nevzat das Gefühl hat, dass einige Informationen fehlen (gerade wenn es um den Tod seiner Familie geht). Die Handlung des Krimis ist nachvollziehbar, auch wenn mich das Ende sehr überrascht hat und ich im Laufe des Buches kaum Hinweise auf das Ende erkennen konnte. Aber das macht meiner Meinung nach einen guten Krimi aus. Der Autor schreibt sehr bildhaft, fast schon blumig. Mir waren die endlosen Beschreibungen auf Dauer zu viel. Der Leser erfährt auch eine Menge spannende Fakten über die Geschichte von Istanbul. An manchen Stellen ziehen sich die historischen Informationen ganz schön in die Länge. Wer sich nicht daran stört, dass sich ca. die Hälfte des Buches mit der Geschichte Istanbuls beschäftigt, bekommt einen spannenden Krimi zu lesen. Ich würde auf jeden Fall wieder ein Buch des Autors lesen und auch gerne mal die beschriebenen Orte persönlich besuchen.

Krimi oder Roman ?
von Kaffeeelse am 21.09.2018

"Die Gärten von Istanbul" ist ein sehr interessantes Buch und hat mir in der letzten Zeit meine Stunden versüßt. Einerseits haben wir hier einen Kriminalfall, in dem Hauptkommissar Nevzat und seine beiden Mitarbeiter Zeynep und Ali versuchen einen Fall aufzuklären, bei dem mehrere Leichen an historisch wichtigen Orten aufgefunde... "Die Gärten von Istanbul" ist ein sehr interessantes Buch und hat mir in der letzten Zeit meine Stunden versüßt. Einerseits haben wir hier einen Kriminalfall, in dem Hauptkommissar Nevzat und seine beiden Mitarbeiter Zeynep und Ali versuchen einen Fall aufzuklären, bei dem mehrere Leichen an historisch wichtigen Orten aufgefunden werden. Dabei werden diese Orte aber andererseits auch geschichtlich umrissen und kulturell beleuchtet, dabei entsteht dann ein irgendwie ganzheitlicher Blick auf ein wunderschön beschriebenes Konstantinopel/Istanbul. Kulturell und geschichtlich ist dieses Buch mit einer Unmenge an Informationen gespickt, man bekommt tiefe Einblicke in die Geschichte dieser Stadt. Es entsteht ein Bild was neugierig macht. Und ebenso ein Bild was die Liebe zu dieser Stadt transportiert. Dann haben wir eine Sprache, die ich an manchen Stellen schon fast etwas blumig nennen möchte, die bezaubert und berührt, die etwas von dem Zauber von Tausendundeiner Nacht hat. Und die mir sehr gefallen hat. Gleichzeitig gibt es auch recht viele schon fast philosophisch anmutende Gedanken zum Thema Mensch, definitiv kann man aber diese Spielereien zum Thema Menschsein psychologisch gut durchdacht nennen, etwas was der Kriminalgeschichte recht gut bekommt. Mir hat das auf jeden Fall sehr gut gefallen. Natürlich ist dieses Buch definitiv nichts für jemanden, der einen blutrünstigen schockierenden Kriminalfall erwartet, aber jemand der etwas mehr möchte ist hier genau richtig. Für mich war dieses Buch auch spannend geschrieben, hat einen deutlichen Sog. Ich war erst am Ende auf der richtigen Spur und fand diese Überraschung deutlich gelungen und auch das Gesamtkonstrukt des Romans als recht gut. Ich habe dieses Buch genießen können.

Ein Memento für Istanbul
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 28.08.2018

Der sentimentale, sensible Hauptkommissar Nevzat, der sture, ruppige Assistent Hitzkopf Ali, die begabte, gründliche Kollegin Zeynep sowie der agile, fröhliche Spurensicherer Sefik tun ihren Job. Sie erforschen wie Archäologen das Geheimnis der Stadt und erfahren: Geschichte wird mit Blut geschrieben. Überzeugung: Der Mensch ist... Der sentimentale, sensible Hauptkommissar Nevzat, der sture, ruppige Assistent Hitzkopf Ali, die begabte, gründliche Kollegin Zeynep sowie der agile, fröhliche Spurensicherer Sefik tun ihren Job. Sie erforschen wie Archäologen das Geheimnis der Stadt und erfahren: Geschichte wird mit Blut geschrieben. Überzeugung: Der Mensch ist kein sonderlich treues Wesen. Hoffnung: Im Kampf gegen Gut und Böse siegt letztlich das Gute.