Tod auf Gran Canaria

Kriminalroman

(3)
Gran Canaria, die Insel mit den unendlich langen Stränden und der nie untergehenden Sonne, ein Urlaubsparadies! Doch eines Morgens wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – einer Schwedin, die ihre Ferien in einem Yoga-Zentrum verbringen wollte. Ihr Körper ist drapiert wie auf Bottilcellis bekanntem Gemälde »Die Geburt der Venus«. Kurz darauf gibt es eine weitere Tote. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Mörder und bekommt unerwartete Hilfe von der Journalistin der schwedischen Zeitung der Insel, Sara Moberg, und dem ehemaligen Polizisten Kristian Wede. Die Spuren führen quer über die Urlaubsinsel, zur Kirche der Norwegischen Seefahrer, in ein Massage-Zentrum und schließlich in das Yoga-Paradies in den Bergen. Doch bald stellt sich heraus: Diese Idylle ist eine Illusion ...

Aber diese Idylle ist eine Illusion, denn die Wirklichkeit ist viel dunkler als Kristian und Sara es sich je hätten vorstellen können.

Portrait
Mari Jungstedt wurde 1962 in Stockholm geboren und studierte an der Journalistenschule. Sie arbeitet als Radio- und TV-Journalistin und Nachrichtensprecherin. Mari Jungstedt hat zwei Kinder. Tod auf Gran Canaria, das sie gemeinsam mit dem Autor Ruben Eliassen schrieb, war in Schweden ein Nummer-1-Bestseller und wird vom ZDF verfilmt, die Times bezeichnete sie als »eine der besten Krimi-Autorinnen Skandinaviens«.

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 09.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71522-0
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/3,2 cm
Gewicht 332 g
Originaltitel En mörkare himmel
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Gabriele Haefs
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Kundenbewertungen

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schade, ich hatte mehr erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 27.06.2017

Meine Meinung: Da ich bekanntermaßen sehr gerne Krimis lese, deren Handlung an Orten spielt, die ich schon mal besucht habe, war ich auf dieses Buch besonders neugierig. Außerdem wurde ja erwähnt, dass dieses Buch von einer der besten Krimiautorinnen Skandinaviens geschrieben wurde. Tja und nun fällt es mir schwer, die richtigen... Meine Meinung: Da ich bekanntermaßen sehr gerne Krimis lese, deren Handlung an Orten spielt, die ich schon mal besucht habe, war ich auf dieses Buch besonders neugierig. Außerdem wurde ja erwähnt, dass dieses Buch von einer der besten Krimiautorinnen Skandinaviens geschrieben wurde. Tja und nun fällt es mir schwer, die richtigen Worte für meine Rezension zu finden. Als erstes stellt sich mir die Frage, wer dieses Lob denn tatsächlich ausgesprochen hat, kann ich das als gegeben hinnehmen oder soll ich es außer Acht lassen, wie es mich auch nicht interessiert, ob ein Buch auf irgendeiner Bestsellerliste vertreten ist? Ich beschließe also, mich davon nicht beeindrucken zu lassen und gebe hier meine eigenen Eindrücke weiter. Ich fand es ja ganz interessant, dass zwei andere Personen, die in diesem Fall ermittelten, im Vordergrund standen und versprach mir davon einiges. Wobei ich durchaus und gerne von dem zuständigen Kommissar mehr gelesen hätte. Auf Gran Canaria kamen mir einige Orte bekannt vor, die unbekannten habe ich dann mit Hilfe von Google gefunden und mir die Lage angesehen. So hatte ich dann auch die Vorstellung, an welcher Stelle sich die Seemannkirche befinden sollte, wo die Tote gefunden wurde. Soweit war für mich auch noch alles in Ordnung, aber dann hat es mich sehr stark verwirrt und sehr in meinem Lesefluss gehemmt, dass ich laufend von Geschehnissen und bestimmter Personen von "früher" lesen musste. Außerdem spielte die private Situation aller an der Ermittlung Beteiligten eine große Rolle. Manchmal ist es durchaus angebracht, davon zu erfahren und auch sehr interessant, aber auch hier war es für mich störend. Die Schreibweise der beiden Autoren, dem Leser etwas über den Täter zu verraten und ihn an den Handlungen und Überlegungen teilhaben zu lassen, ohne zu verraten, wer es denn nun ist, ist nichts ungewöhnliches. Ebenfalls nicht, durch geschickte Formulierungen den Leser auf falsche Fährten zu schicken, das kann ja auch sehr interessant sein. Aber mir hat es diesmal einfach zu lange gedauert, bis ich eine Ahnung hatte, wer denn nun der Täter ist. Ich hatte einfach zuviel über vergangene Ereignisse lesen müssen. Auch konnte ich mich mit Sara und Kristin nicht so recht anfreunden. Fazit: Auch wenn ich jetzt alleine mit meiner Meinung dastehe, unbeeindruckt von einer so genannten Nr.1 der Bestseller zu sein. Mich hat dieser Krimi nicht überzeugen können und ich werde wohl auch keine weiteren Folgen lesen wollen. Aber mit Sicherheit gibt es noch genügend Leser, die Gefallen an diesem Krimi finden werden. Bevor ich ihn meinen Freunden empfehle werde, ich über meine Kritik Auskunft geben.

Ein Täterbericht
von Bücher in meiner Hand am 18.05.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Tod auf Gran Canaria - der Titel machte mich neugierig. Krimis, die in Italien, Frankreich und auf Spaniens Festland spielen, gibt es viele. Einer, der seine Handlung auf eine der Kanarischen Inseln verlegt, bisher noch nicht und so war ich sehr interessiert an der neuen Serie. Schauplatz ist die skandinavische... Tod auf Gran Canaria - der Titel machte mich neugierig. Krimis, die in Italien, Frankreich und auf Spaniens Festland spielen, gibt es viele. Einer, der seine Handlung auf eine der Kanarischen Inseln verlegt, bisher noch nicht und so war ich sehr interessiert an der neuen Serie. Schauplatz ist die skandinavische Kolonie auf der Insel. Hinter der Seemannskirche wird eine Frauenleiche aufgefunden. Nicht nur Kommissar Diego Quintane von der Guardia Civil, sondern auch der neue norwegische Konsulatsmitarbeiter Kristian und die seit 20 Jahren auf der Insel lebende, schwedische Journalistin Sara sind schnell am Tatort. Sara und Diego kennen sich bereits. Weshalb und wie gut wird im Laufe des Romanes beschrieben. Die impulsive Sara ist Mutter eines Sohnes, ihr Mann besitzt auf der Insel ein Hotel. Sie schreibt für die Zeitung Dag & Natt, wie auch Artikel für Aftonbladet. Diego ist verheiratet, hat aber anscheinend ein Auge auf Sarah geworfen. Kristian war Polizist in Norwegen, bis er sich aufgrund seiner Handlung bei einem Raubüberfall Vorwürfe machte. Als man ihm den Job auf Gran Canaria anbot, griff er zu. Er wollte seiner Tochter nahe sein und gleichzeitig Abstand von Norwegen. Doch auch auf der Insel holen ihn Alpträume ein. Erika Bergman hingegen gefiel es auf der Insel und schöpfte neue Lebenslust, doch dann fällt sie einem Verbrechen zum Opfer. Sie war Gast im Yogazentrum Samsara Soul und schien etwas zu verbergen, doch war kein Kind der Traurigkeit. Der norwegische Besitzer vom Samsara Soul ist der egoistische, fast 60jährige Frank Hagen und ist verheiratet mit Luisa und hat zwei Kinder. Die diversen "Früher"-Einschübe erzählen unter anderem von einer Adriana, die ihren Mann, ein Fischer, ans Meer verloren hat. Aus allen diesen Fakten spinnen die Autoren einen Plot, auf dem die Leser auf mannigfaltige Wege geschickt werden. Doch bis am Ende alle Erzählstränge zusammen kommen, hat man die meisten der beteiligten Charaktere total über. Alle Figuren sind problembeladen, das gibt dem Buch eine leicht pessimistische Färbung. Mit diesen vielen Erzählfäden haben es die Autoren zu gut gemeint. Darunter leiden die Ermittlungen, die langweilig und fade sind. Bei "Tod in Gran Canaria" handelt es sich nicht um einen Ermittlungskrimi, sondern um einen Täterbericht mit Zügen eines Psychothrillers. Jeder der Figuren hat seine Leichen im Keller und es wird mehr Zeit darauf verwendet, über diese zu reden anstatt zu ermitteln. Wer der Täter ist, ist schnell klar; sein Problem ebenfalls. Doch dann dauert es lange bis die genaueren Details des Mordmotivs bekannt gegeben werden. Auf mich wirkte der Krimi lasch und ich hatte nicht wirklich Lust das Buch zu Ende zu lesen. Mir fehlte im eBook ein Plan, auf der die Schauplätze eingezeichnet sind. Ich war zwar schon einmal auf Gran Canaria, doch das ist 25 Jahre her. Maspalomas und Las Palmas bekomme ich noch hin, aber gerade die kleinen Ortschaften, die für den Krimi wichtig sind, hätte ich gerne direkt im Buch gefunden. Lust, die Insel erneut zu bereisen, habe ich nach der Lektüre keine bekommen. Fazit: Ein für mich uninteressanter Täterbericht. Es wird kaum ermittelt, dafür umso mehr in die Vergangenheit geblickt. 3 Punkte.

Gute Grundidee mit mangelhafter Umsetzung
von Bianca Magens am 17.05.2017

INHALT Gran Canaria gilt als Urlaubsparadies – lange Sandstrände, warme Sonne und pure Entspannung. Was allerdings so gar nicht in diese Atmosphäre passen will ist die Tote, die eines Morgens gefunden wird. Der Leichnam drapiert und beinahe künstlerisch dargestellt. Schnell verlaufen sich die Fäden im hiesigen Yoga-Paradies und als eine... INHALT Gran Canaria gilt als Urlaubsparadies – lange Sandstrände, warme Sonne und pure Entspannung. Was allerdings so gar nicht in diese Atmosphäre passen will ist die Tote, die eines Morgens gefunden wird. Der Leichnam drapiert und beinahe künstlerisch dargestellt. Schnell verlaufen sich die Fäden im hiesigen Yoga-Paradies und als eine weitere Leiche gefunden wird, ist schnell klar, dass ein besonders brutaler Täter am Werk war. Das etwas eigensinnige und selbsternannte Ermittlerduo bestehend aus dem ehemaligen Polizisten Kristian Wede und der Journalistin Sara Moberg hat alle Hände voll zu tun, um herauszufinden, wer das Paradies zur Hölle machen will. MEINUNG Die Grundidee eines Ermittlerduos, das nicht typischerweise aus zwei Polizisten besteht, fand ich sehr ansprechend. Ich habe mir dadurch Ermittlungsansätze erhofft, die ganz anders sind als die einer waschechten Polizeiermittlung. Leider kamen die verschiedenen Hintergründe nicht recht zur Geltung. Ich hatte große Probleme, in das Buch zu kommen. Das bedeutet nicht, dass der Anfang schlecht war, aber die Szenen wurden immer sehr schnell wieder gewechselt und blieben das ganze Buch über sehr kurz. Gleich zu Beginn traten sehr viele verschiedene Charaktere auf, die ich nicht alle sofort alle auseinanderhalten konnte. Ich hatte leider auch bis zum Ende keinen großen Bezug zu den beiden Protagonisten. Sara Moberg spielte leider mit vielen Klischees und Kristian Wede nahm ich erst nach etwa der Hälfte des Buches richtig wahr – und das auch mehr wegen seiner privaten Vergangenheit, als wegen dem, was er im Laufe der Ereignisse auf Gran Canaria tut. Viel zu kurz kamen leider auch Beschreibungen über die Gegend. Ich selbst war als Kind auf Gran Canaria und habe die Insel geliebt. Dieser Zauber blieb mir in dem Buch leider etwas verborgen. Natürlich handelt es sich um einen Krimi, in dem es nicht hauptsächlich um schöne Beschreibungen der Gegend geht, aber würde der Titel mir den Handlungsort nicht verraten, dann hätte es auch jeder andere Ort auf der Welt gewesen sein. Das fand ich persönlich sehr schade. Vergleiche ich zum Beispiel mit Frankreich-Krimis, dann weiß ich, dass die Kombination aus Kultur und Morden sehr gut funktioniert und einen guten Krimi ausmachen kann. Immer wiederkehrende Bezüge zu Schweden – nicht zuletzt natürlich aufgrund der schwedischen Autoren – waren schön eingearbeitet. So kam es, dass die schwedische Kultur und schwedische Charaktere mir mehr im Gedächtnis geblieben sind, als die spanischen Aspekte, ich habe das aber trotzdem als sehr ansprechend befunden. Die Handlung nahm erst ab etwa der Hälfte richtig ihren Lauf. Dann blieben noch knappe 200 Seiten, um einen Kriminalfall zu lösen und ziemlich schnell wurde zumindest im Groben klar, wie die Morde zusammenhängen. Ein sehr angenehmer Schreibstil konnte mich letztendlich dann doch etwas über die vielen Negativpunkte hinwegtrösten. Das Ende mochte ich – trotz seiner Vorhersehbarkeit – sehr gerne. FAZIT In seinen Grundzügen ein guter Krimi. Viele Punkte haben mir aber leider nicht gefallen und eine mir fremd gebliebene Insel mit einem fremd gebliebenen Ermittlerduo geliefert. Ich habe mir sehr viel mehr versprochen und wurde im Endeffekt leider sehr enttäuscht. Schade um die gute Idee!