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Für immer ist ganz schön lange

Roman

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Als Ivan vom Joggen nicht nach Hause zurückkehrt, die Minuten nur langsam verstreichen und das Warten immer unerträglicher wird, spielen sich in Carolines Kopf die verschiedensten Szenarien ab. Sollte dies nun tatsächlich das Ende ihrer zwanzigjährigen Beziehung sein? Er macht sich einfach aus dem Staub, ohne ein Wort? Wieso ist überhaupt er derjenige, der geht - hatte sie nicht selbst oft genug darüber nachgedacht, alles hinzuschmeißen und ohne ihn neu anzufangen? Andererseits: Haben sie sich nicht trotz aller Krisen und Affären immer wieder zusammengerauft? Vielleicht wurde er auch überfallen, liegt irgendwo in Manhattan am Straßenrand und wartet auf Hilfe? Hin- und hergerissen zwi-schen Wut, Angst und liebevollen Gefühlen, beginnt Caroline, ihre Ehe zu rekapitulieren.
Portrait
Lynne Sharon Schwartz ist eine New Yorker Autorin. Seit den Siebzigerjahren hat sie neunzehn Bücher veröffentlicht, darunter Romane, Sachbücher, Kurzgeschichten und Lyrik. Mit »Für immer ist ganz schön lange« erschien 1980 ihr erster Roman, mit dem Lynne Schwartz
viel Aufmerksamkeit erregte und der nun in dieser Neuübersetzung vorliegt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 26.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5960-3
Verlag Kein + Aber
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/2,5 cm
Gewicht 228 g
Originaltitel Rough Strife
Auflage 1. Auflage, neue Ausgabe
Übersetzer Ursula-Maria Mössner
Buch (Taschenbuch)
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Für immer...
von Rebekka Tammen aus Hannover am 15.09.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vorweg, ich bin tatsächlich auch schon seit mehr als 12 Jahren verheiratet - mit dem selben Mann! - und ja, auch wir haben Höhen und Tiefen, nur haben Ivan und Carolin, oder Carolin und Ivan, ja alles mitgenommen, was so geht, was weh tut, was verletzt, was traurig macht... Vorweg, ich bin tatsächlich auch schon seit mehr als 12 Jahren verheiratet - mit dem selben Mann! - und ja, auch wir haben Höhen und Tiefen, nur haben Ivan und Carolin, oder Carolin und Ivan, ja alles mitgenommen, was so geht, was weh tut, was verletzt, was traurig macht und entsetzt! Das Buch ist eine Neuauflage, was erklärt, dass Caro so fest an dieser Ehe festhält - zumindest in meinen Augen war das "früher" eben so. Ich bin dafür, durchzuhalten, aber eben nicht um jeden Preis. Es gibt Sachen, wie z.B. die Vergewaltigung, bei der ich spätestens meine Sachen gepackt hätte. Aber jeder Mensch ist anders und das ist ja prinzipiell auch gut so. Ivan und Caro sind zwei sehr starke, sture Charaktere, Caro ist Mathematikerin, denkt analytisch, während Ivan sich der Kunst verschrieben hat und eher fühlt. Sie streiten sich leidenschaftlich, und genauso ist dann die Versöhnung. Nur leiden eigentlich beide unter der Ehe, weil sie sich gegenseitig "kaputt machen" und das ja gar nicht wollen. Die Geschichte beginnt damit, dass Ivan joggen geht und nicht wiederkommt. Caro sucht ihn und driftet in die Vergangenheit ab. Ivan kreuzt natürlich wieder auf und alles ist wie immer. Cover: Das Buch hat mal eine andere, auffallende Größe und das Cover ist so schön schlicht, mir gefällt es wirklich sehr! Schreibstil: Manchmal hart zu lesen, da sehr direkt, und dann möchte man beide einfach schütteln, in der Hoffnung, dass sie aufwachen! Da das Buch über 30 Jahre alt ist (1980 Erstauflage) und die Handlung in den 50-igern anfängt, merkt man schon die damalige Rollenverteilung... Wie gut haben wir es heute! Oder? Klar gibt es Ausnahmen, aber so eine Ehe wünsche ich keinem, denn für mich ist es keine! Auch wenn von Tiefe und Liebe, von Leidenschaft und Versöhnung geschrieben wird: ich würde durchdrehen. Dass Lynne Schwarzt mit ihrem ersten Buch sehr viel Aufmerksamkeit erfahren hat, glaube ich sofort. Mir haben das Buch und vor allem die Art, wie Lynne schreibt, sehr gefallen, auch wenn ich Caro und Ivan nicht fassen konnte und sie auch nicht verstanden habe. Manchmal zählt nicht die Geschichte, manchmal reicht die Wortwahl, um mich zu berühren.

Für immer ist ganz schön lange
von miss.mesmerized am 09.09.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Sie hassen und sie lieben sich; sie sorgen sich umeinander und planen das Leben ohne den anderen; sie leben jeder ihr eigenes Leben, mal zusammen, mal allein. Und doch hält ihre Ehe länger als die aller anderen. Ivan und Caroline sind von Beginn an ein ungewöhnliches Paar. Sie die... Sie hassen und sie lieben sich; sie sorgen sich umeinander und planen das Leben ohne den anderen; sie leben jeder ihr eigenes Leben, mal zusammen, mal allein. Und doch hält ihre Ehe länger als die aller anderen. Ivan und Caroline sind von Beginn an ein ungewöhnliches Paar. Sie die analytische Mathematikerin, die mit Fakten umgehen kann, aber nicht mit Gefühlen. Ivan, der ästhetische Kunstliebhaber, der Formen ertasten muss und keine Worte für sein Empfinden hat. Im Rom verlieben sie sich und heiraten sogleich, zurück in den USA beginnen sie ein Leben, in dem sie permanent in Bewegung sind: mal aufeinander zu, mal voneinander weg, mal aneinander vorbei. Und doch: bei allen Differenzen und Schwierigkeiten reicht ein Blick um sich immer sicher zu sein, dass sie sich lieben. Lynne Schwarz hat keinen einfachen Roman geschrieben. Oftmals lassen einem die Figuren regelrecht verzweifeln, weil man sie nicht versteht und ihnen ihr irrationales Verhalten und Denken vorwerfen möchte. Umso erstaunter ist man dann, wenn diese sich direkt wieder zusammenraufen. Ein ungleiches Paar, das sich dann doch wieder sehr gleich ist und demonstriert, wie man auf nur einer einzigen Gewissheit ein ganzes Leben aufbauen kann: sich zu lieben bedeutet nicht, sich immer nahe zu sein oder eine Meinung zu teilen, es verhindert nicht sexuelle Kontakte zu anderen und die Selbstverwirklichung, aber es bedeutet ganz sicher immer wieder zueinander zu finden und eine tiefe Sicherheit in sich zu tragen, die ein sicheres Fundament bildet. Diese Liebe ist nicht einfach, was sie aber selten ist, im besonderen Maße schmerzhaft und bitter, doch zugleich ungemein zart und süß.