Vierzig Herbste

Eine Familiengeschichte im Kalten Krieg

(1)
Berlin 1984: Nina Willner, Tochter der nach Kriegsende aus Ostdeutschland in die USA geflohenen Hanna, wird als Agentin des US-Geheimdienstes in Ostberlin eingeschleust. Dort ist sie den Militärgeheimnissen der DDR auf der Spur, aber auch ihrer eigenen Lebensgeschichte: Wer ist die Familie ihrer Mutter, die sie nur von Fotografien kennt? Wird sie ihre resolute, regimekritische Großmutter und ihre freiheitshungrige Tante kennenlernen können? Ist ihre Nichte, eine vielversprechende Radsportlerin im DDR-Kader, ein Opfer des Systems? Im Bestreben, Kontakt zu ihrer Familie herzustellen, geht Nina gefährliche Risiken ein, die ihr Leben bedrohen. Die sehr persönliche, berührende Geschichte fünf starker Frauen im Kalten Krieg, die sich nicht unterkriegen lassen und für das kämpfen, was ihnen am meisten wert ist — ihre Familie.
Portrait
Nina Willner, geboren 1962, ist ehemalige US-Geheimagentin. Als Captain der U.S. Army arbeitete sie während des Kalten Kriegs als einziger weiblicher Nachrichtenoffizier in leitender Stellung in Berlin. Heute lebt sie in Istanbul und ist mit einem ehemaligen Berater des Secretary of Defense der USA verheiratet.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-549-07477-0
Verlag Propyläen
Maße (L/B/H) 22/14,7/4,2 cm
Gewicht 613 g
Originaltitel Forty Autumns. A Family's Story of Courage and Survival on Both Sides of the Berlin Wall
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Jochen Winter
Buch (gebundene Ausgabe)
25,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Vierzig Herbste

Vierzig Herbste

von Nina Willner
(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
25,00
+
=
Der erste Stein

Der erste Stein

von Krzysztof Charamsa
(6)
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
+
=

für

44,99

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
1
0
0
0
0

Eine sehr persönliche Familiengeschichte der Nachkriegszeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 22.04.2017

Als Geheimagentin wird Nina Willner 1984 in Ostberlin eingeschleust. Neben ihrem Auftrag beschäftigt sie ihre Familiengeschichte, die stark mit dem Kalten Krieg und der Besetzung des kleinen Ortes Schwaneberg durch die Sowjets zusammenhängt... . Nina Willner gibt hier einen sehr persönlichen Einblick in ihr eigenes und in das Leben von... Als Geheimagentin wird Nina Willner 1984 in Ostberlin eingeschleust. Neben ihrem Auftrag beschäftigt sie ihre Familiengeschichte, die stark mit dem Kalten Krieg und der Besetzung des kleinen Ortes Schwaneberg durch die Sowjets zusammenhängt... . Nina Willner gibt hier einen sehr persönlichen Einblick in ihr eigenes und in das Leben von Frauen aus ihrer engen Verwandtschaft. Sie erzählt davon, wie 1945 das Heimatdorf ihrer Großeltern zunächst von Amerikanern eingenommen wird, aber anschließend doch der Sowjetunion zufällt. Gerade in diesem Teil erfährt man viel über die Ängste der Menschen, die sich der Besatzungsmacht beugen mussten. Hier ist besonders beeindruckend, wie Frau Willners Großeltern sich mit der Situation arrangieren, aber sich trotzdem nicht völlig von der Ideologie einnehmen lassen. Anhand der Familiengeschichte, die sich durch insgesamt fünft Frauenschicksale zieht, kann man sehr gut nachvollziehen, wie nach und nach die Siegermächte immer mehr zu Feinden werden. Der Kalte Krieg, die Entwicklungen in der DDR und die Auswirkungen der Mauer, die von Frau Willner als ,,Familienmauer" bezeichnet wird, werden hier sehr deutlich aus einer persönlichen Perspektive dargestellt. Die Autorin schreibt sehr anschaulich und gewährt dem Leser einen spannenden Einblick in ihre Geschichte. Zwischendurch finden sich auch immer wieder schwarz-weiße Fotografien, durch die man auch mal erfährt, wie die beschriebenen Menschen aussehen. Wer sich für die Nachkriegsgeschichte und die DDR interessiert und einen ganz persönlichen Eindruck einer ehemaligen Geheimagentin lesen möchte, der ist bei diesem Buch genau richtig. Gerne empfehle ich es hier weiter.