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Sterben

Eine Erfahrung

(7)

Shortlisted für den Stella Prize 2017

2015 erfährt die australische Schriftstellerin Cory Taylor, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. In nur wenigen Wochen verfasste sie dieses Buch, das kurz vor ihrem Tod 2016 erschien. Auf bemerkenswerte Weise reflektiert sie über den Sinn der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Erfahrung, was das Sterben sie gelehrt hat. Sie wird erfasst von der transformativen Kraft des Prozesses, in dem sie sich befindet, und es gelingt ihr, sich diesem kreativ und ehrlich zu stellen. Cory Taylor hat uns allen mit diesem Buch etwas Wertvolles geschenkt. Klug, schlicht und zutiefst weise sind ihre Gedanken über das Sterben, die zugleich eine Hymne an das Leben sind.

»Wenn wir selbst an unser Ende gelangen, können wir auf einen solch lebhaften Rückblick und eine solch klare Vorausschau nur hoffen.« Julian Barnes

Rezension
Eine beherrschte Darlegung, Worte wie Reißnägel, mit denen sie die flüchtige Existenz für Augenblick zu fixieren sucht., Badische Zeitung, 22.04.2017
Portrait
Cory Taylor (1955 – 2016) gehört zu den renommiertesten Schriftstellern Australiens.
Sie war Drehbuchautorin und hat zudem zwei Romane veröffentlicht, die beide ausgezeichnet wurden. Ihr erster Roman "Me and Mr. Booker" erhielt den Commonwealth Writers Prize (Pacific Region) und ihr zweiter Roman "My Beautiful Enemy" war nominiert für den Miles Franklin Literary Award. 5. Juli 2016 kurz nach Erscheinen ihres Memoirs "Sterben".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 176 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783843715614
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 3390 KB
Übersetzer Ulrike Kretschmer
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein trauriges und doch so lebensbejahendes Buch über das Sterben, von dem wir alle immer nur einen Wimpernschlag entfernt sind. Das Sterben gehört zum Leben, so ist es! Ein trauriges und doch so lebensbejahendes Buch über das Sterben, von dem wir alle immer nur einen Wimpernschlag entfernt sind. Das Sterben gehört zum Leben, so ist es!

B. Schumacher, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Sterben betrifft und alle!
Dieses berührende Buch, geschrieben von einer totkranken Frau, bietet dem Leser vor allem eines: Kraft, Mut und Hoffnung.
Eine Hommage an das Leben!
Sterben betrifft und alle!
Dieses berührende Buch, geschrieben von einer totkranken Frau, bietet dem Leser vor allem eines: Kraft, Mut und Hoffnung.
Eine Hommage an das Leben!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ein Buch das bewegt
von Karlheinz aus Frankfurt am 10.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Buch das sich mit dem eigenen Tod und den Gedanken der Autorin befasst ist schon ungewöhnlich. So schreibt die Autorin Cory Taylor über ihr Leben und teilt ihre Gedanken mit uns. Ein persönlicheres Buch kann es kaum geben. Schon das gediegene Buchcover weist auf ein ernstes und tiefgründiges Buch... Ein Buch das sich mit dem eigenen Tod und den Gedanken der Autorin befasst ist schon ungewöhnlich. So schreibt die Autorin Cory Taylor über ihr Leben und teilt ihre Gedanken mit uns. Ein persönlicheres Buch kann es kaum geben. Schon das gediegene Buchcover weist auf ein ernstes und tiefgründiges Buch hin, das mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat. Die Gedanken sind nachvollziehbar und der Schreibstil passt zu dem Buch. So sind bereits nach den ersten Seiten Tränen geflossen, so sehr hat es mich bewegt. Den eigenen Werdegang zu betrachten und die Schlüsse daraus zu ziehen macht nicht nur im Angesicht des Todes Sinn, sondern sollte man immer wieder einmal selbst machen. Fazit: Ein Buch das bewegt und mit viel Offenheit ein Thema anspricht mit dem wir uns nicht gerne beschäftigen, das aber für uns alle ein Thema wird, dafür kann es nur fünf Sterne geben.

Sterben
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 06.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als ich zufällig auf das Buch „Sterben“ von Cory Taylor gestoßen bin, war mir sofort klar: Dieses Buch muss ich lesen. Seit Jahren beschäftigt mich das Thema Tod und Sterben und die unterschiedlichen Facetten davon interessieren mich sehr. Im Rahmen einer Leserunde durfte ich das Buch nun lesen. Die australische Schriftstellerin... Als ich zufällig auf das Buch „Sterben“ von Cory Taylor gestoßen bin, war mir sofort klar: Dieses Buch muss ich lesen. Seit Jahren beschäftigt mich das Thema Tod und Sterben und die unterschiedlichen Facetten davon interessieren mich sehr. Im Rahmen einer Leserunde durfte ich das Buch nun lesen. Die australische Schriftstellerin Cory Taylor erfährt 2015, dass sie ihren Kampf gegen den Krebs verlieren wird. Sie verfasst ein letztes Buch, über ihr eigenes Sterben. Mich hat „Sterben“ tief berührt und es ist manches Tränchen geflossen. Die Autorin macht sich Gedanken über das Sterben an sich, ihr eigenes Sterben, reflektiert ihre Vergangenheit und stellt dabei ganz essentielle Fragen, die jeden von uns angehen. Warum machen wir den Tod und das Sterben, die ein ganz selbstverständlicher Teil unseres Daseins sind zu einem Tabu? Hat man neben dem Recht auf Leben nicht auch ein Recht auf ein würdevolles und selbstbestimmtes Sterben? Ich bin von großer Dankbarkeit erfüllt, dass mich die Autorin an den letzten Momenten in ihrem Leben und ihrer Rückschau hat teilhaben lassen und während ich spüre, wie die leisen Töne des Buches in meinem Innersten nachhallen, gedenke ich der im Juli 2016 verstorbenen Cory Taylor.

Sterben gehört zum Leben dazu
von einer Kundin/einem Kunden am 05.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sterben- eine Erfahrung ist tatsächlich, so wie es auf dem Cover steht, ein Erfahrungsbericht. Die Autorin Cory Taylor schreibt über ihr eigenes Leben und ihren eigenen Tod. Normalerweise lese ich Bücher in der Straßenbahn oder im Zug. Also in der Öffentlichkeit, wenn es laut ist und man auch mal abgelenkt... Sterben- eine Erfahrung ist tatsächlich, so wie es auf dem Cover steht, ein Erfahrungsbericht. Die Autorin Cory Taylor schreibt über ihr eigenes Leben und ihren eigenen Tod. Normalerweise lese ich Bücher in der Straßenbahn oder im Zug. Also in der Öffentlichkeit, wenn es laut ist und man auch mal abgelenkt wird. Bei diesem Buch habe ich schon nach wenigen Seiten gemerkt, dass ich es in Ruhe lesen muss und dass ich dafür längere Zeitabschnitte brauche als die wenigen Minuten zwischen den Stationen. Die Wörter, die die inzwischen verstorbene Autorin gewählt hat, um sich dem Thema Tod zu nähern sind hemmungslos und unglaublich ehrlich. Dadurch musste ich öfter einmal tief Luft holen, bevor ich weiterlesen konnte. Doch sie haben sich auch in mein Gedächtnis gebrannt und ihre Spur hinterlassen. Cory Taylor erzählt ihre Geschichte vom Anfang bis zum Ende. Sie beschreibt die glücklichen und traurigen Momente ihrer Kindheit, die Dispute in ihrer Familie. Sie schreibt von vielen ungenutzten Chancen, von Zwiespalt und auch von Angst. Und doch schafft sie es, am Ende glücklich zu sein. Man liest davon, wie der Krebs ihren Körper zerstört, wie sie über ein selbstgewähltes Ende nachdenkt, aber trotzdem verfällt sie nie in die Verzweiflung, sondern lässt immer ein kleines Licht strahlen. Da man weiß, dass Cory Taylor dieses Buch in ihren letzten Wochen geschrieben hat, ist das umso bemerkenswerter, da sie es wirklich alles so empfunden haben muss. Fazit: Der Tod gehört zum Leben dazu. Das weiß jeder doch die wenigsten können es akzeptieren. Das Thema Sterben wird gerne und oft unter den Tisch gekehrt, dabei ist es allgegenwärtig und wird immer ein großes Thema bleiben. Daher gebührt der Autorin mein größter Respekt, dass sie sich die Mühe gemacht hat, um ihre Erfahrungen aufzuschreiben. Dass sie eine der renommiertesten Autorinnen Australiens ist, kann man an ihrer passenden und lebendigen Sprache erkennen. Für mich ist dieses Buch mehr als 5 Sterne wert.