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Hundert Jahre Einsamkeit

14 CDs


Mit seinem Roman Hundert Jahre Einsamkeit gelang Gabriel García Márquez 1967 der Durchbruch als Schriftsteller. Dieser moderne Klassiker der Weltliteratur erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, das zunächst wie das Paradies erscheint. Abgeschnitten vom Rest der Welt durch Sümpfe, Urwald und eine undurchdringliche Sierra, ist es der Ort, an dem sich alle Träume, Alpträume und Entdeckungen des Menschen noch einmal zu wiederholen scheinen. Stärker als die bisherige deutsche Fassung arbeitet die Neuübersetzung von Dagmar Ploetz die unterschiedlichen stilistischen Ebenen des Romans heraus: pathetisch, witzig, lapidar, episch, poetisch. So gelingt ein Blick auf die Welt, der auch den Erfahrungen des 21. Jahrhunderts noch mühelos standhält.

Portrait
García Márquez, Gabriel
Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Seit der Veröffentlichung von Hundert Jahre Einsamkeit gilt er als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Noethen, Ulrich
Ulrich Noethen wurde durch den Kinofilm Comedian Harmonists bekannt und war seitdem in zahlreichen preisgekrönten Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, darunter Der Untergang, Oh Boy oder Hannah Arendt. Mit seiner warmen, vielseitigen Stimme und seinem Gespür für Charaktere und Situationen begeistert Noethen auch als Hörbuchsprecher. Für seine Lesung von Friedrich Anis Nackter Mann, der brennt wurde er 2017 in der Kategorie »Bester Interpret« mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Ulrich Noethen
Anzahl 14
Erscheinungsdatum 16.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783957130839
Verlag Hörbuch Hamburg
Auflage 2. Auflage, Ungekürzte Ausgabe
Spieldauer 1000 Minuten
Übersetzer Dagmar Ploetz
Verkaufsrang 1515
Hörbuch (CD)
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28,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Wunderschönes Buch, interessant gebunden
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 12.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Hundert Jahre Einsamkeit schafft es wie kein anderes Buch, den Leser/die Leserin in eine vollkommen fremde und exotische Welt eintauchen zu lassen und zugleich Gefühle in einem zu wecken die persönlicher nicht sein könnten. Dieses Meisterwerk darf meiner Meinung nach in keiner Sammlung fehlen, zudem ist diese Version sehr schö... Hundert Jahre Einsamkeit schafft es wie kein anderes Buch, den Leser/die Leserin in eine vollkommen fremde und exotische Welt eintauchen zu lassen und zugleich Gefühle in einem zu wecken die persönlicher nicht sein könnten. Dieses Meisterwerk darf meiner Meinung nach in keiner Sammlung fehlen, zudem ist diese Version sehr schön gebunden und interessant gestaltet.

Muss Kunst sein - man versteht es, oder eben nicht.
von Fugu am 29.12.2009
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich gebe es zu: Ich verstehe den Rummel um dieses Buch nicht. Es ist zwar in einer schönen Sprache geschrieben und hat in sich schöne Geschichten, aber die Mehrheit der Seiten hat mich nicht angesprochen. Das Buch ist zu überdreht und zu übertrieben bunt. Die Männer der Familie Buendia heissen praktisch gleich und da es unzählig... Ich gebe es zu: Ich verstehe den Rummel um dieses Buch nicht. Es ist zwar in einer schönen Sprache geschrieben und hat in sich schöne Geschichten, aber die Mehrheit der Seiten hat mich nicht angesprochen. Das Buch ist zu überdreht und zu übertrieben bunt. Die Männer der Familie Buendia heissen praktisch gleich und da es unzählige dieser Spezies gibt, hatte ich teilweise den Durchblick verloren. Zu oft war mir die Geschichte zu überspitzt und schlussendlich sagt es über Südamerika nicht viel aus. Dafür aber eben punktuell über das Leben allgemein. Es sind immer wieder kleine Weisheiten zu finden. Mein Fazit: Mir war das Buch zu anstrengend und zu überdreht, um ein paar Weisheiten und Schönheiten zu finden. So ist das mit der Kunst. Man muss sie selbst für sich erfahren und für jeden ist es etwas anderes.

Unbändig
von Polar aus Aachen am 26.06.2007
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es gibt Romane, die liest man nach einigen Jahren ein zweites Mal und ist erstaunt darüber, daß sie nichts von ihrer Kraft verloren haben. Das Etikett "Magischer Realismus" ist Márquez angeheftet worden und ihm sind viele südamerikanische Autoren gefolgt, für die er in Europa den Türöffner lange vor dem Nobelpreis gespielt hat. ... Es gibt Romane, die liest man nach einigen Jahren ein zweites Mal und ist erstaunt darüber, daß sie nichts von ihrer Kraft verloren haben. Das Etikett "Magischer Realismus" ist Márquez angeheftet worden und ihm sind viele südamerikanische Autoren gefolgt, für die er in Europa den Türöffner lange vor dem Nobelpreis gespielt hat. Der Aufstieg und Fall der Familie Buendía, das Dorf Macondo gehören zum Besten, was Literatur einem Leser bieten kann. Sprache, Poesie, eine aberwitzige Handlung, ein Gefühl für die Zeiten und Menschen eines Landstrichs. Man sucht sich selbst darin, taucht auf und verschwindet wieder. Das Leben stellt sich in Träumen wie Alpträumen dar, sieht sich den Wirren der Politik ausgesetzt, den eigenen Schwächen, den Versuchungen, den Sünden, schildert das Sterben, als gehöre es zum Fest des Leben. Aus allem erwächst ein Mythos, die Tragödie an sich und zwischendurch hört man ein verstohlenes Lachen. Schwach, sich selbst verzeihend, vorwärtsdrängend. So ist das halt mit den Menschen. Nicht nur in Südamerika. Selbst schuld, wer dieses Buch noch nicht gelesen hat.