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Daniel is different

Wesley King

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Beschreibung

Bloß nicht auffallen! Nach dieser Devise lebt Daniel, der einfach nur ein ganz normaler Dreizehnjähriger sein will. Deswegen hofft er die meiste Zeit, dass niemand seine komischen Angewohnheiten bemerkt – weder seine Familie noch sein bester Freund Max und schon gar nicht seine Traumfrau Raya. Als er plötzlich eine mysteriöse Nachricht erhält, ist es allerdings gar nicht mehr so leicht, sich zu verstecken. Denn das unbekannte andere Sternenkind braucht seine Hilfe. Auf einmal wird aus Daniels Leben ein richtiger Krimi.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 18.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7348-4710-3
Verlag Magellan
Maße (L/B/H) 21,8/15,1/3,2 cm
Gewicht 558 g
Übersetzer Claudia Max
Verkaufsrang 192645

Buchhändler-Empfehlungen

Sehr schönes Jugendbuch auch für erwachsene Leser.

Jürgen Schmitte, Thalia-Buchhandlung Jülich

Daniel ist dreizehn und könnte eigentlich ganz zufrieden sein. Er ist ein intelligenter, witziger Junge, hat eine liebevolle Familie, ist in der Schule ganz gut und auch kein totaler Außenseiter. Doch Daniel ist „anders“ – wenn seine „Zaps“ kommen, seine Anfälle, dann muss er bestimmte Dinge einfach tun. Abends ist es besonders schlimm, sein „Programm“ mit genau vorgegebenen Abläufen muss exakt eingehalten werden. Ein einziger Fehler und alles beginnt von vorn. So braucht Daniel Stunden bis er endlich - körperlich und geistig erschöpft - ins Bett fällt. Daniel leidet an Zwangsstörungen, aber das weiß er nicht, da er seine Probleme verheimlicht. Dann trifft er Sara, die mit niemandem ein Wort spricht. Doch ihn bittet sie um Hilfe. Sara ist überzeugt, dass ihre Mutter und deren Liebhaber ihren Vater ermordet haben. Gemeinsam versuchen die beiden, die Wahrheit herauszufinden – und ihre Probleme in den Griff zu bekommen … “Daniel is different” von Wesley King wird vom Verlag ab 12 empfohlen. Es ist trotz des ernsten Themas ein spannender und amüsanter Roman, eine zarte Liebesgeschichte (ohne Kitsch) und ein erstaunliches Buch über eine kaum bekannte Krankheit. Absolut lesenswert auch für Erwachsene!

"Sternenkind ist man auf Lebenszeit."

Franziska Lehmann, Thalia-Buchhandlung Großenhain

Daniel ist anders als andere Kinder, dann Daniel ist verrückt. Zumindest denkt er das bis er Sara kennen lernt. "Psycho-Sara" ist eine Mitschülerin die unter Angststörungen und Depressionen leidet. Zudem will sie mit niemand reden, doch zu Daniel scheint sie eine Verbindung zu haben. Die beiden kommen sich näher und Daniel lernt, dass seine Zwangsstörungen nicht sind für das er sich schämen muss und das er nicht allein mit seinen Problemen ist. Ein wunderbares Buch über den Kampf mit psychischen Störungen. Da der Autor selbst Erfahrungen mit Zwangsstörungen, Panikattacken und Derealisation hat, ist das Buch wunderbar einfühlsam geschrieben und man bekommt eine Einblick in den Alltag betroffener Personen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Einblick in ein Leben mit Zwangsstörungen
von monerl aus Langen am 29.05.2019

Kurzmeinung Genre: Roman, Jugendbuch, autobiografisch Handlung: Wir bekommen Einblick in das Leben eines Jugendlichen, der unter Zwangsstörungen leidet. Daniel ist anders, das weiß er. Er wusste jedoch nicht, dass sein Anderssein auch einen Namen hat. Dabei möchte er eigentlich einfach nur normal sein, so wie alle anderen.... Kurzmeinung Genre: Roman, Jugendbuch, autobiografisch Handlung: Wir bekommen Einblick in das Leben eines Jugendlichen, der unter Zwangsstörungen leidet. Daniel ist anders, das weiß er. Er wusste jedoch nicht, dass sein Anderssein auch einen Namen hat. Dabei möchte er eigentlich einfach nur normal sein, so wie alle anderen. Das gestaltet sich jedoch sehr schwer, denn wenn die Zaps plötzlich zuschlagen, kann er nicht aus seiner Haut und muss ein bestimmtes Programm durchlaufen, bevor es ihm wieder gut geht. Stört etwas diesen Ablauf von Zwangshandlungen, hält ihn große Angst gefangen. Alles sehr hinderlich, wenn man als Jugendlicher verliebt ist und nicht möchte, dass der Auserwählten und den Anderen auffällt, warum man so anders ist. Charaktere: Da der Autor in seinem Roman viel Autobiografisches verarbeitet hat, ist Daniel als Hauptfigur sehr authentisch. Die in der Ich-Form erzählte Geschichte nimmt die Leser*innen in die Gefühlswelt von Daniel mit und zeigt seine Gedanken und Probleme. Max, als “normaler” bester und beliebter Freund, ist der ausgleichende Gegenpol. Hinzu kommen zwei weibliche Figuren, die ebenso eine große Rolle in Daniels Leben spielen, Raya und Sara. Sara ist ein bisschen wie Daniel. Sie redet nicht (nur mit Daniel), ist eine Außenseiterin und leidet an Depressionen. Raya ist der Gegenpart zu Max, das beliebteste und schönste Mädchen der Schule, mit dem jeder befreudet sein möchte. Obwohl die Rollenverteilung der Figuren klar ist, charakterisiert Wesley King seine Figuren über Klischees hinaus. Er hat seinen Protagonist*innen Ecken und Kanten gegeben, die sie interessant machen. Spannung: Ein Jugendbuch handelt meistens auch ein bisschen von Liebe. Sie ist es nunmal, die junge Menschen umtreibt, so auch hier. So folgen wir gespannt der Frage, ob Daniel sich trauen wird, Raya anzusprechen und näherzukommen. Zudem erlebt er Gefährliches, denn Sara will mit seiner Hilfe ihren Stiefvater des Mordes an ihrem leiblichen Vater überführen. Dieser ist verschwunden und sie ist sich sicher, er hätte sie nie einfach so verlassen. Sie findet Indizien, die sie in Sachen Mord bestärken. Sprache & Schreibstil: Die Sprache und der Schreibstil sind der Zielgruppe angepasst und sehr gut lesbar. Ende: Ein Abschluss, der mir sehr gut gefällt und die Leser*innen positiv aus der Geschichte entlässt. Fazit: Ein sehr gutes Jugendbuch, das Betroffene und Leser*innen, die Betroffene kennen, einen sehr guten Einblick in ein Leben mit Zwangsstörungen bietet. Es zeigt die tiefe Gefühlswelt von Daniel und den täglichen Kampf diese Krankheit überwinden zu wollen und sich dadurch nicht ausgrenzen zu lassen. Ein bisschen Kritik habe ich auch, die zu einem Stern Abzug geführt hat. Daniel schreibt an einer futuristisch angehauchte Geschichte, die mich nicht überzeugen konnte. Diese Teile hätte ich gerne ausgelassen. Zudem finde ich den Handlungsstrang, in dem Daniel und Sara auf “Mörderjagd” gehen als nicht ganz zum Thema passend. Es hätte sicherlich bessere Möglichkeiten gegeben, Daniel und Sara einen eigenen Handlungsstrang zu geben / zusammenzuführen. Zudem irritierte mich der Ausdruck “Sternenkind” im Zusammenhang mit begabten Kindern sehr. Im Amerikanischen ist wohl solch ein Begriff geläufig / passend, doch in Deutschland und auch Österreich wird der Begriff “Sternenkinder” für Kinder verwendet, die vor, während oder bald nach der Geburt gestorben sind (Quelle: Wikipedia). Insgesamt aber ein sehr empfehlenswertes Buch für Jugendliche und Erwachsene!

Zu wenig Fokus auf dem Hauptthema
von Hörnchens Büchernest am 02.01.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Inhalt: Schule, Hausaufgaben, Freunde, Football – Daniel ist ein stinknormaler Teenager. Nicht besonders gut im Football, nicht besonders beliebt, intelligenter als gut für ihn ist, aber normal. Bis auf seine Ticks, von denen niemand weiß, die ihn zwingen, stundenlang Lichtschalter zu drücken, bestimmte Zahlen und Fugen zwische... Inhalt: Schule, Hausaufgaben, Freunde, Football – Daniel ist ein stinknormaler Teenager. Nicht besonders gut im Football, nicht besonders beliebt, intelligenter als gut für ihn ist, aber normal. Bis auf seine Ticks, von denen niemand weiß, die ihn zwingen, stundenlang Lichtschalter zu drücken, bestimmte Zahlen und Fugen zwischen Bodenplatten zu meiden und ihn den Schlaf kosten. Ist er verrückt? Das darf niemand wissen! Schließlich ist er verliebt, und Mädchen stehen wohl eher nicht auf Verrückte, oder? Da spricht ihn auf einmal die irre Sara an, das Mädchen, das eigentlich nicht redet. Sara will, dass er ihr bei der Suche nach ihrem vermissten Vater hilft. Und sie weiß mehr über Daniel, als er vor sich selbst zugeben möchte … Meinung: Von außen wirkt Daniel wie ein normaler Teenager. Er hat einen besten Freund, ist gut in der Schule und spielt Football. Was jedoch niemand weiß ist, dass Daniels Leben von Ticks durchzogen ist. Abends führt er stundenlang ein "Programm" durch, damit er in Ruhe einschlafen kann. Bestimmte Zahlen lösen in ihm Angstzustände und Panikattacken aus. Wie soll Daniel so jemals ein Mädchen ansprechen? Auf dieses Buch bin ich dank einiger begeisterter Meinungen aufmerksam geworden. Das Buch steht schon seit längerem bei mir im Regal und daher entschied ich mich dazu es als Hörbuch zu hören, da ich es lesetechnisch leider in nächster Zeit nicht untergebracht hätte. Im Nachhinein weiß ich nicht, ob dies eine gute Idee war, da ich die Hörbuchumsetzung leider nicht so gut gelungen fand. Dies lag zu großen Teilen daran, dass Daniel ein eigenes Buch schreibt. Im Buch an sich wird dies bestimmt durch eine andere Schriftart oder ähnliches kenntlich gemacht. Im Hörbuch wurde man aber leider nicht wirklich darauf hingewiesen, dass nun die von Daniel erdachte Geschichte beginnt. Das zusätzliche Problem war hierbei noch, dass Daniels selbstgeschriebene Geschichte und seine Lebensgeschichte bis zu einem gewissen Punkt recht gleich verlaufen. So kam es, dass ich immer wieder aus der Geschichte herausgerissen wurde und gegrübelt habe, ob es sich hierbei um Daniels Lebensgeschichte oder die fiktive Geschichte handelt. Philipp Schepmann hat als Hörbuchsprecher dennoch gute Arbeit geleistet. Mit seiner ruhigen und angenehmen Art verkörperte er Daniel für mich auf hervorragende Art und Weise. Seine Stimme nahm mich auf besondere Art gefangen. Die Geschichte über Daniel, der unter Zwangsstörungen leidet, hat mir gut gefallen. Ich fand es furchtbar faszinierend, was Daniel alles tun muss, damit er nicht unter Panikattacken leidet oder gar in ein psychisches Loch fällt. Umso bemerkenswerter fand ich es, dass Daniel seine Zwänge vor seiner Familie und seinen Freunden geheim halten kann. Dies stelle ich mir ganz schön schwierig vor. Ein wenig unrealistisch auch, denn Daniel absolviert jeden Abend ein 1,5 stündiges "Programm" in dem er unter anderem ständig das Licht an und ausknipsen muss. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dies seiner Familie in all den Jahren nie aufgefallen ist. Ein weiterer Kritikpunkt war für mich das Thema Football. Ich selbst bin sehr sportbegeistert und schalte den Fernseher meistens nur an, wenn Sport läuft. Daher mag ich auch beschriebene Sportarten in Büchern sehr gerne. Leider war das bei "Daniel is different" anders. Die ausführlichen Beschreibungen zum Thema Football fingen an mich zu nerven und ich fühlte mich etwas gelangweilt. Ein Highlight der Geschichte ist für mich das Mädchen Sara, welches Daniel nach und nach besser kennenlernt. Auch sie ist besonders begabt und leidet ebenfalls unter einem Tick. Sara ist ein Außenseiter an der Schule und Daniel möchte zu Anfang nicht großartig mit ihr gesehen werden. Nach und nach wird die Beziehung zwischen den Beiden jedoch immer intensiver. In dem Buch gibt es auch einen kleinen Kriminalfall. Zwar ahnt der Hörer frühzeitig, in welche Richtung das Ganze gehen wird, dies war jedoch kein Problem. Denn die Geschichte ist nicht darauf ausgelegt großartig zu überraschen. Das muss sie auch gar nicht, da das Thema Zwangsstörungen und eigene Wahrnehmung eine zentrale Rolle in dieser Geschichte spielen. Fazit: Ich habe wirklich lange über die Bewertung nachgedacht, da ich die Themen Zwangsstörung, Andersartigkeit und zu seinen Fehlern zu stehen wirklich interessant fand. Jedoch hat sich der Autor in meinen Augen in zu vielen Dingen verloren. So rücken neben dem großen Thema Zwangsstörung auch ein Kriminalfall, Football und eine eigene erdachte Geschichte sehr in den Mittelpunkt. Ich hätte mir etwas weniger von allem gewünscht und mehr Fokus auf das eigentliche Hauptthema. Ich vergebe sehr, sehr gute 3 von 5 Hörnchen.

Eine abenteuerliche und berührende Geschichte
von Der Duft von Büchern und Kaffee am 07.09.2017

Inhalt: Daniel ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Er mag kein Football, liebt es Geschichten zu schreiben und findet Mathe richtig doof. Er hat einen besten Freund, mit dem er seine Pausen in der Schule verbringt und ist ein wenig in Raya, ein Mädchen aus seiner Klasse, verliebt. Doch Daniel belastet etwas: Zwangsstörun... Inhalt: Daniel ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Er mag kein Football, liebt es Geschichten zu schreiben und findet Mathe richtig doof. Er hat einen besten Freund, mit dem er seine Pausen in der Schule verbringt und ist ein wenig in Raya, ein Mädchen aus seiner Klasse, verliebt. Doch Daniel belastet etwas: Zwangsstörungen und deren Symptome. In den ungünstigsten Momenten überkommt ihn der Drang einen Lichtschalter drücken zu müssen, um ein drohendes Unheil abzuwehren. Am Abend muss er ein langes Ritual durchführen, damit er sich sicher sein kann, am nächsten Morgen wieder aufzuwachen. Diese Last liegt schwer auf seinen Schultern. Er fühlt sich oft sehr einsam. Doch an einem Tag verändert sich sein Leben schlagartig. Es passiert in dem Moment, als er auf dem Schulflur der Außenseiterin Sara begegnet. Einem Mädchen, dass mit niemandem spricht. Bis zu diesem einem Moment ... Zum Hintergrund: Daniel liebt es Geschichten zu schreiben, er mag Football überhaupt nicht und er hasst Zahlen. Gut, mag man im ersten Moment denken, jeder hat Vorlieben und Schwächen. Doch bei Daniel ist das ein wenig anders. Im Schulfach Mathematik machen ihm die Zahlen das Leben schwer. Er kann eine Vier oder eine Neun weder niederschreiben noch sie aussprechen. Danach, so ist er sich sicher, wird etwas ganz Schlimmes passieren. Jeden Abend, wenn Daniel zu Bett geht oder an Tagen, an denen ihn etwas sehr belastet, muss er ein Ritual durchführen. Das Abendritual ist festgelegt. Am Tage kann es aus einzelnen Handlungen bestehen, wie zum Beispiel den Lichtschalter einmal oder fünf Mal drücken. Danach stellt sich, wenn alles gut geht, ein besseres Gefühl ein. Wenn dem nicht so ist oder wenn Daniel sich verzählt hat, dann muss er erneut mit dem jeweiligen Ritual beginnen. So lange, bis alles wieder in Ordnung erscheint. Für diesen Drang etwas zu verändern hat Daniel auch einen Namen: Zaps. Manchmal gelingt es Daniel die Zaps zeitweilig zu vergessen. Das passiert, wenn er an einer Geschichte schreibt. Football hingegen ist eher kontraproduktiv. Denn die Zaps werden oft durch Ängste ausgelöst und Daniel weiß, dass er eigentlich viel besser auf der Ersatzbank aufgehoben ist, wo er in Ruhe die Trinkbecher seiner Mitspieler in einer ordentlichen Reihe aufstellen kann. Daniel fühlt sich mit seinem Problem alleine. Zwar hat er einen besten Freund und liebevolle Eltern, ja sogar eine Schwester, die ähnlich wie er eher eine Außenseiterin ist und der er sehr nahe steht, doch keiner dieser Bezugspersonen weiß etwas von der Last, die Daniel jeden Tag mit sich trägt. Daniel ist ein Charakter, der ein großes Herz hat. Er ist auch sehr intelligent und in Wirklichkeit gar nicht so unbeliebt. Sogar das Mädchen, das er ganz süß findet, geht auf ihn zu. Doch Daniel hat ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl. Er hat viele Ängste und sieht sich gerade bei der größten Leidenschaft seines besten Freundes und auch seines Vaters, dem Football, ständig scheitern. Der Leistungsdruck, der durch die Wünsche seiner engsten Vertrauten entsteht, macht es nicht besser. Eines Tages passiert etwas Merkwürdiges. Daniel erhascht einen Blick von einem Mädchen namens Sara, die ihn aus heiterem Himmel grüßt. Eigentlich nichts besonderes, doch „Psycho-Sara“ ist dafür bekannt mit niemandem zu sprechen. Ihr glasiger Blick schaut durch andere Menschen hindurch. Sie erhält separaten Unterricht und wird, selbst in den Pausen, von einer Aufsichtsperson begleitet. Dieser eine Moment soll Daniels Leben nachhaltig verändern, denn dieser Moment ist der Beginn eines großen Abenteuers ... Eigene Meinung: Wesley King hat mit Daniel is different einen Roman geschrieben, der berührt. Daniel ist ein Protagonist mit Ecken und Kanten. Er ist aufgeschlossen und denkt viel nach und dennoch ist er ein Außenseiter. Ein Außenseiter, den der Leser jedoch bald ins Herz schließen wird. Mit Sara erschafft er eine Figur, die Daniel in einigen Punkten ähnlich ist. Auch sie ist eine Außenseiterin, doch zugleich ist Sara ein sehr starker Charakter, jemand, der genau weiß, was er will. Die weiteren Nebencharaktere überzeugen mit ihren Eigenheiten. Jeden davon wird man im Laufe des Romans auf seine Art mögen. Da gibt es zum Beispiel Emma, die kleine Schwester von Daniel, die stets mit einem Buch unter dem Arm unterwegs ist und die mehr in ihrer Fantasiewelt, als in der Realität lebt oder Steve, den großen Bruder, der gerne PC spielt und so cool und damit auch sehr schwer greifbar für Daniel wirkt. Oder Max, Daniels besten Freund, der immer an Daniels Seite steht, aber einfach an nichts anderes als Football denken kann. Sehr gut nachvollziehbar hat der Autor die „Zaps“ seines Protagonisten dargestellt. Als Leser spürt man über die Seiten hinweg, die Last, die auf Daniel liegt, man begreift, dass es manchmal für ihn keine andere Möglichkeit gibt, als sich seinen Ritualen zu stellen. Die gelungene Umsetzung dieses Themas ist vielleicht auch darauf zurückzuführen, dass Wesley King selbst bis zum Alter von dreißig Jahren durch Zwangshandlungen beeinflusst wurde. Im Nachwort spricht er das Thema noch einmal an, macht Betroffenen Mut und gibt ihnen ein paar Tipps an die Hand. Daniels selbstgeschriebene Geschichte wird in diesem Roman parallel aufgeführt. Sie steht jedoch in Verbindung zum Hauptplot und überlagert die Haupthandlung nicht. Vielmehr zeigt sie, wie Daniel seine Ängste verarbeitet. Fazit: Daniel is different ist eine Geschichte über einen Jungen, dessen Leben durch Zwangshandlungen stark beeinträchtigt wird. Es wird nicht erklärt oder psychologisiert, sondern einfach nur erzählt. Es ist eine Geschichte über Außenseiter und einen Protagonisten mit Ängsten und einem geringen Selbstwertgefühl. Wesley Kings Worte machen auch Mut. Der Autor motiviert sich seinen Ängsten zu stellen, nicht aufzugeben und zugleich einen Blick hinter die Fassade der Menschen zu werfen, die auf den ersten Blick „anders“ erscheinen. Daniel is different ist eine abenteuerliche und zugleich sehr bewegende Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Die liebevoll gestalteten Charaktere wird der Leser ins Herz schließen müssen. Das Thema Zwangshandlungen wurde hier nachvollziehbar behandelt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung an Leser gleich welcher Altersstufe.


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