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Sommer in Barock

Roman

Carolin Schairer

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Beschreibung

Diana Kleedorf, international erfolgreiche Opernsängerin, wird in einer Talkshow als vermeintlich lesbisch geoutet … weil sie als Mezzosopranistin oft in Hosenrollen auf der Bühne steht. Ein Skandal! Ihr Manager ist empört und Diana versteht die Welt nicht mehr. Ohnehin kann sie zurzeit keinen Ärger gebrauchen, denn privat gibt es schon genug Stress: Gatte Michael hat sich in den Kopf gesetzt, ihr die Eizellen einer Unbekannten einpflanzen zu lassen, um seine Vaterschaftsträume zu realisieren. Ginge es nach ihm, läge die Zweiundvierzigjährige längst in einer tschechischen Kinderwunschklinik … Gepeinigt von dieser Idee und dem wenig wohlwollenden Medienecho ihres »Outings«, flüchtet Diana in ihr nächstes Engagement: Der Anzinger Barocksommer beginnt, in der bayrischen Kleinstadt stehen alle Zeichen auf klassische Musik und sie soll die Hauptrolle in Händels Oper Ariodante spielen. Doch die Zeit in dem idyllischen Städtchen wird für Diana wider Erwarten zum Sommer ihres Lebens. In Anzing hat sie nicht nur Gelegenheit, über sich nachzudenken, sondern lernt auch die eigenwillige Sophie kennen – eine Klavierlehrerin mit ganz eigener Geschichte. Zwei starke Persönlichkeiten treffen aufeinander und kommen sich zögernd näher. Kann es sein, dass Diana sich verliebt? Und was, wenn der Sommer in Barock Ende August sein absehbares Ende findet ...?

Schairer, Carolin
Die Diplom-Journalistin arbeitete u.a. in der Medienbeobachtung, Markt- und Meinungsforschung und in der PR eines Großunternehmens. Sie lebt in Wien. Seit dem Jahr 2008 erschienen kontinuierlich Romane und Krimis im Ulrike Helmer Verlag, darunter »Ellen«, »Die Spitzenkandidatin«, zuletzt »Frischer Wind am Wolfgangsee« sowie der Kriminalroman »Tödliche Verstrickungen« (Herbst 2016).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 01.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89741-396-2
Verlag Ulrike Helmer Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/12,8/3 cm
Gewicht 435 g

Kundenbewertungen

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Ungewöhnlich und einfach gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Schmerikon am 02.11.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Carolin Schairer „Sommer in Barock“ Eine Opern Diva die in einer TV Talk Show als Lesbisch geoutet wird und die dabei total ausrastet, ein Opernfesival im Bayrischen Anzing, eine Familie die seid langem in dieses Festival involviert und eine unglückliche Liebe die eng damit verbunden ist. Das sind die Zutaten zu dieser aus... Carolin Schairer „Sommer in Barock“ Eine Opern Diva die in einer TV Talk Show als Lesbisch geoutet wird und die dabei total ausrastet, ein Opernfesival im Bayrischen Anzing, eine Familie die seid langem in dieses Festival involviert und eine unglückliche Liebe die eng damit verbunden ist. Das sind die Zutaten zu dieser aussergewöhnlichen Geschichte von Carolin Schairer. Wenn ihr die Oper mögt und keine Vorurteile gegen gleichgeschlechtliche Liebe habt, dann ist dieses Buch ein echter Genuss. Wenn euch die Lust packt die im Buch erwähnten Arien nicht nur zu lesen sonder auch zu hören, sie sind alle samt auf YouTube vorhanden. Kehre zurück, mich zu umschmeicheln; Dich allein will Diese treue Seele lieben, Mein geliebter Schatz! Ich habe dir schon mein Herz geschenkt; Treu wird meine Liebe sein, Niemals werde ich grausam zu dir sein, Meine teure Hoffnung. Mit diesem Text aus der Arie „Tornami a vagheggiar“ der Morgana aus der Oper „Alcina“ von Georg Friedrich Händel, beginnt ein Spiel um Liebe und Hass, um Zuneigung und unterdrückter Gefühle. Diana die Opern Diva singt sie für Sophie als diese sie nach einem anstrengenden Tag mit Proben für das Festival, an einen kleinen idyllischen Waldsee entführt. Ich will hier aber nicht zweit vorgreifen, denn eigentlich beginnt die Geschichte viel früher, da nämlich wo sie vermeintlich geoutet wird. Denn zu diesem Zeitpunkt ist diese Annahme schlicht falsch, ausgerastet ist Diana in dieser Talk Show bei diesem Thema aus einem ganz anderen Grund, den wir Leser erst ganz gegen Ende des Buches erfahren werden. Diana flüchtet geradezu nach Anzing zu diesem Festival weil sich die Regenbogenpresse auf sie stürzt wie Aasgeier auf eine totes Reh. Sie wird zur Zielscheibe von Homophoben wie von Lesben selber. „Opern Diva outet sich“ dies nur eine von unzähligen Schlagzeilen in der gleichen Richtung. Es ist Sommer und damit Saure Gurken Zeit. Die Presse nimmt jeden Mist sofort auf, ob es dementiert wird oder nicht. Diana`s Mann findet das alles ebensowenig lustig wie ihr ehrgeiziger Manager, ganz zu schweigen von ihr selbst. In Anzing findet sie Ruhe und ihre Gesangskollegen sprechen sie nie auf diese Schlagzeilen an, so das sie sich hier langsam von ihrem Schock erholen kann. Sophie, die Tochter des Hauses in dem sie untergebracht ist, trägt das ihre dazu bei, denn sie ist die Einzige die sie auf das Interview anspricht und ihr sagt dass sie Sie sehr mutig findet. Diana, noch viel zu geschockt von dem ganzen Theater, kann ihr die Wahrheit garnicht sagen, denn zum Zeitpunkt als sich die Beiden das erste Mal treffen, weiss Diana nicht wer die Fremde ist, die sie einfach angesprochen hat und dann gleich wieder verschwindet. Diana und Sophie, dieses zunächst so ungleiche Paar freundet sich an und bald wir mehr daraus, sehr viel mehr. Diana ist von Sophie hingerissen auch wenn diese immer mal wieder ausrastet und Sachen von sich gibt die nicht für eine gemeinsame Zukunft sprechen. Nach dem Ende des Festivals reist Diana zutiefst enttäuscht ab, um in Venedig eine CD mit längst vergessenen Liedern aus früheren Zeiten aufzunehmen. Was aber macht Sophie? Carolin Schairer hat ein Buch geschrieben dass mich gleich auf zwei Ebenen in seinen Bann gezogen hat. Ein Buch auf der Basis von Opernarien hab ich bis jetzt noch nie gelesen und ich liebe die Oper und ich habe noch nie zuvor in einem Roman soviel Ignoranz, Intoleranz und Homophobie gefunden wie hier im „Sommer in Barock“. Dieses Buch lohnt sich nicht nur für Liebessüchtige, er ist einfach toll geschrieben, erzählt eine ungewöhnliche aber durchaus realistische Geschichte mit viel Witz und echtem Tiefgang und das mit Protagonisten wie du und ich!

Ein wirklich lesenswertes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Schüpfheim am 01.12.2018

Ein wirklich lesenswertes Buch! Sehr positive Aspekte waren: +der Einblick in die Welt der Oper +Schreibstil/Sprache +Stimmung +Vergangenheit/ Hintergründe: Details werden erst im Verlauf der Geschichte offenbart, so bleibt es spannend... ...aber auch: -als Leser fand ich den Zugang zu einer der Hauptvharaktere teilweise... Ein wirklich lesenswertes Buch! Sehr positive Aspekte waren: +der Einblick in die Welt der Oper +Schreibstil/Sprache +Stimmung +Vergangenheit/ Hintergründe: Details werden erst im Verlauf der Geschichte offenbart, so bleibt es spannend... ...aber auch: -als Leser fand ich den Zugang zu einer der Hauptvharaktere teilweise schwierig (ihr Verhalten erklärt sich dann aber und ist dann auch absolut nachvollziehbar!) Würde dieses Buch weitetempfehlen!

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  • Während des Singens griff ich nach Sophies Hand. Ihr Gesichtsausdruck wechselte von ungläubig zu fassungslos. Gegen Ende des Liedes blinzelte sie ständig; vermutlich wegen der Sonne. Kaum war der letzte Ton verklungen, sprang sie auf und stürzte ins Haus. Verdutzt rappelte ich mich hoch und fuhr herum, als hinter mir Applaus erklang. Wie aufgefädelt standen da meine Kollegen Tomaso Venti und Jason Cooper, dazu Aurelia Rosner und Filippa! Ich fühlte, wie mir die Röte ins Gesicht schoss, warf aber mein Haar in den Nacken, reckte das Kinn und machte eine leichte Verbeugung in Richtung des unwillkommenen Publikums. Die Haut an meinen Knien war rot und brannte.
    "Wirklich beeindruckend, werte Kollegin", scherzte Venti, und Cooper fügte sichtlich amüsiert hinzu: "Jeden Tag zeigt uns Diana eine neue Facette ihres breiten Könnens."
    "Also, ich finde es richtig geil", bemerkte Filippa trocken. "Für mich hat noch niemand auf Knien gesungen."