Immer wieder im Sommer

Roman. Originalausgabe

(41)
Vom Mut, das Glück wiederzufinden.
Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...
Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.
Portrait
Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Als Katrin Koppold hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Mit ihrem Debüt als Katharina Herzog «Immer wieder im Sommer» eroberte sie die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Broschur
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 22.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-29111-1
Verlag Rowohlt Polaris
Maße (L/B/H) 21/13,5/3,2 cm
Gewicht 454 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 31.544
Buch (Broschur)
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„Sommerlektüre“

Magdalena Kötter, Thalia-Buchhandlung Münster

Allein das Cover macht schon richtig Lust auf Sommer - doch diesen hatte Anna sich ganz anders vorgestellt.
Sie wollte an der Nordsee nach ihrer Jugendliebe Jan suchen, stattdessen sitzt sie mit ihrem Exmann, ihrer muffeligen älteren und der stets gutgelaunten jüngeren Tochter in einem halb kaputten Bulli.

Aber es hilft ja alles nichts und so macht sich das Trüppchen eben zusammen auf den Weg - und lernt sich nochmal ganz neu kennen...

Wer im Urlaub im Liegestuhl oder Zuhause im Garten gerne ein lustiges, leichtes und flottes Buch zur Hand hat, dem man gerne seine Zeit widmet - hier ist es!
Allein das Cover macht schon richtig Lust auf Sommer - doch diesen hatte Anna sich ganz anders vorgestellt.
Sie wollte an der Nordsee nach ihrer Jugendliebe Jan suchen, stattdessen sitzt sie mit ihrem Exmann, ihrer muffeligen älteren und der stets gutgelaunten jüngeren Tochter in einem halb kaputten Bulli.

Aber es hilft ja alles nichts und so macht sich das Trüppchen eben zusammen auf den Weg - und lernt sich nochmal ganz neu kennen...

Wer im Urlaub im Liegestuhl oder Zuhause im Garten gerne ein lustiges, leichtes und flottes Buch zur Hand hat, dem man gerne seine Zeit widmet - hier ist es!

„Vom Mut, das Glück wiederzufinden“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieser Roman hat mich gefunden. Wenn ich nicht am 27.04.2017 bei einer Lesung im Rahmen der DELIA-Liebesromantage in Barendorf bei Iserlohn gewesen wäre, hätte ich diesen als auch einen anderen ganz wunderbaren Roman verpasst!

Für die Autorin Katharina Herzog ist es ihr erster Roman. Allerdings ist Katharina Herzog trotzdem kein Neuling als Autorin, denn unter dem Namen Katrin Koppold hat sie bereits einige Romane veröffentlicht. Wie sie uns auf der Lesung erzählt hat, ist ihr dir Idee für diese Geschichte vor ca. 3 Jahren gekommen. Sie träumte von einer Jugendliebe, hörte das von Sarah Connor interpretierte Lied von Gregor Meyle „Keiner ist wie du“ und erfuhr eine berührende und tragische Geschichte im Bekanntenkreis.

Bei dem aktuellen Roman ist mir zuerst das Cover ins Auge gesprungen – dieses wunderschöne blassblaue Cover mit maritimen Motiven. Und das alles in zarter Aquarelloptik. Und dann der Klappentext, der diesmal wirklich das verspricht, was das Buch auch hinterher hält.

Es ist die Geschichte von Anna, 37, die als blutjunge Frau ihre Mutter verlassen und seitdem auch keinen Kontakt mehr zu ihr gehabt hat. Eigentlich ist sie von ihrem Leben enttäuscht. Ihr Mann hat sie betrogen, ihren Berufswunsch musste sie wegen der beiden Töchter ad acta legen, und nun versucht sie ihren Töchtern mit Hilfe des Geldes, was sie als Zimmermädchen in einem Münchner Hotel verdient, ein schönes Leben zu bieten. Sie selbst bleibt dabei allerdings auf der Strecke. Doch in diesem Sommer kommen drei Dinge zusammen, die sie innehalten lassen. Bei einem Friseurbesuch hat sie in einer Zeitschrift einen Artikel über Jan gefunden. Jan war ihre große Jugendliebe, den sie eigentlich nie wirklich vergessen hat. Ihre Töchter verbringen die Pfingstferien mit ihrem Vater Max. Außerdem hat sich gerade jetzt ihre Mutter per Brief bei ihr gemeldet. Ihr liegt anscheinend etwas auf dem Herzen, denn sie muss unbedingt mit Anna sprechen. Da bietet es sich doch an, dass sie nach einem kurzen Abstecher bei ihrer Mutter so ganz zufällig und spontan nach Amrum weitereist, wo Jan jetzt als Sozialarbeiter mit schwierigen Kindern und Jugendlichen arbeitet. Doch natürlich kommt alles ganz anders als sie es geplant hat. Statt alleine zu reisen, hat sie plötzlich die ganze Familie und einen jungen Anhalter mit an Bord des betagten VW-Busses.

Mir hat die Art gefallen, wie Katharina Herzog vorliest. Und mir hat die Art gefallen, wie sie schreibt. Bereits in dem Prolog ahnt man, warum Frieda, Annas Mutter mit ihr sprechen möchte. Und doch kommt die ganze Tragweite erst im Laufe des Romans wirklich zutage. Jedes Kapitel trägt als Überschrift den Namen einer der Protagonisten. Wobei dies Anna, ihre 14jährige Tochter Sophie und eben Frieda sind. Jede dieser drei Frauen, aber auch die kleine Tochter Nelly, die 8 Jahre alt ist, haben ihre eigenen Wünsche und Probleme, die sie leider nicht miteinander besprechen. Erst im Laufe des Romans kommen sie ans Licht. Und es bilden sich dann ganz unerwartete Allianzen. Ganz geschickt packt Katharina Herzog die Geschichte, was damals passiert ist, in den Part, den Frieda erzählt.

Es ist ein ausgesprochen warmherziger Roman, der einige schwierige Themen anspricht. Die Themen möchte ich hier jetzt aber nicht verraten, denn Sie sollen das Buch ja schließlich noch lesen. Ich finde es mutig, dass die Autorin es gewagt hat, sie in einen Unterhaltungsroman unterzubringen, aber ich finde, dass es ihr sehr gut gelungen ist. Und ich freue mich schon sehr darauf, weitere Bücher von ihr zu lesen.

Ein einfach schöner Roman, der zeigt, dass man auch einmal ungewohnte Wege beschreiten muss.
Dieser Roman hat mich gefunden. Wenn ich nicht am 27.04.2017 bei einer Lesung im Rahmen der DELIA-Liebesromantage in Barendorf bei Iserlohn gewesen wäre, hätte ich diesen als auch einen anderen ganz wunderbaren Roman verpasst!

Für die Autorin Katharina Herzog ist es ihr erster Roman. Allerdings ist Katharina Herzog trotzdem kein Neuling als Autorin, denn unter dem Namen Katrin Koppold hat sie bereits einige Romane veröffentlicht. Wie sie uns auf der Lesung erzählt hat, ist ihr dir Idee für diese Geschichte vor ca. 3 Jahren gekommen. Sie träumte von einer Jugendliebe, hörte das von Sarah Connor interpretierte Lied von Gregor Meyle „Keiner ist wie du“ und erfuhr eine berührende und tragische Geschichte im Bekanntenkreis.

Bei dem aktuellen Roman ist mir zuerst das Cover ins Auge gesprungen – dieses wunderschöne blassblaue Cover mit maritimen Motiven. Und das alles in zarter Aquarelloptik. Und dann der Klappentext, der diesmal wirklich das verspricht, was das Buch auch hinterher hält.

Es ist die Geschichte von Anna, 37, die als blutjunge Frau ihre Mutter verlassen und seitdem auch keinen Kontakt mehr zu ihr gehabt hat. Eigentlich ist sie von ihrem Leben enttäuscht. Ihr Mann hat sie betrogen, ihren Berufswunsch musste sie wegen der beiden Töchter ad acta legen, und nun versucht sie ihren Töchtern mit Hilfe des Geldes, was sie als Zimmermädchen in einem Münchner Hotel verdient, ein schönes Leben zu bieten. Sie selbst bleibt dabei allerdings auf der Strecke. Doch in diesem Sommer kommen drei Dinge zusammen, die sie innehalten lassen. Bei einem Friseurbesuch hat sie in einer Zeitschrift einen Artikel über Jan gefunden. Jan war ihre große Jugendliebe, den sie eigentlich nie wirklich vergessen hat. Ihre Töchter verbringen die Pfingstferien mit ihrem Vater Max. Außerdem hat sich gerade jetzt ihre Mutter per Brief bei ihr gemeldet. Ihr liegt anscheinend etwas auf dem Herzen, denn sie muss unbedingt mit Anna sprechen. Da bietet es sich doch an, dass sie nach einem kurzen Abstecher bei ihrer Mutter so ganz zufällig und spontan nach Amrum weitereist, wo Jan jetzt als Sozialarbeiter mit schwierigen Kindern und Jugendlichen arbeitet. Doch natürlich kommt alles ganz anders als sie es geplant hat. Statt alleine zu reisen, hat sie plötzlich die ganze Familie und einen jungen Anhalter mit an Bord des betagten VW-Busses.

Mir hat die Art gefallen, wie Katharina Herzog vorliest. Und mir hat die Art gefallen, wie sie schreibt. Bereits in dem Prolog ahnt man, warum Frieda, Annas Mutter mit ihr sprechen möchte. Und doch kommt die ganze Tragweite erst im Laufe des Romans wirklich zutage. Jedes Kapitel trägt als Überschrift den Namen einer der Protagonisten. Wobei dies Anna, ihre 14jährige Tochter Sophie und eben Frieda sind. Jede dieser drei Frauen, aber auch die kleine Tochter Nelly, die 8 Jahre alt ist, haben ihre eigenen Wünsche und Probleme, die sie leider nicht miteinander besprechen. Erst im Laufe des Romans kommen sie ans Licht. Und es bilden sich dann ganz unerwartete Allianzen. Ganz geschickt packt Katharina Herzog die Geschichte, was damals passiert ist, in den Part, den Frieda erzählt.

Es ist ein ausgesprochen warmherziger Roman, der einige schwierige Themen anspricht. Die Themen möchte ich hier jetzt aber nicht verraten, denn Sie sollen das Buch ja schließlich noch lesen. Ich finde es mutig, dass die Autorin es gewagt hat, sie in einen Unterhaltungsroman unterzubringen, aber ich finde, dass es ihr sehr gut gelungen ist. Und ich freue mich schon sehr darauf, weitere Bücher von ihr zu lesen.

Ein einfach schöner Roman, der zeigt, dass man auch einmal ungewohnte Wege beschreiten muss.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Berührend, unterhaltsam und teilweise brüllend komisch. So soll Urlaubslektüre sein! Berührend, unterhaltsam und teilweise brüllend komisch. So soll Urlaubslektüre sein!

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Lustige Urlaubslektüre,die trotz Romantik und Liebe ganz ohne Kitsch auskommt.Die Zeit beim Lesen verging wie im Flug und der Schluss kam viel zu schnell. Lustige Urlaubslektüre,die trotz Romantik und Liebe ganz ohne Kitsch auskommt.Die Zeit beim Lesen verging wie im Flug und der Schluss kam viel zu schnell.

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Oma, Mama und die beiden Teenie-Töchter im VW-Bullie....Turbulenzen sind vorprogrammiert. Liebevoller und emotionaler Sommerroman und ideale Urlaubslektüre. Oma, Mama und die beiden Teenie-Töchter im VW-Bullie....Turbulenzen sind vorprogrammiert. Liebevoller und emotionaler Sommerroman und ideale Urlaubslektüre.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Eine wunderschöne romantische und zugleich aufregende Geschichte. Lange hat mich kein Buch mehr so berührt. Eine wunderschöne romantische und zugleich aufregende Geschichte. Lange hat mich kein Buch mehr so berührt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Heidenheim

Ein netter und kurzweiliger Roman über verpasste Chancen, erste Liebe und Familienbande. An der ein oder anderen Stelle etwas "too much", aber auf jeden Fall lesenswert. Ein netter und kurzweiliger Roman über verpasste Chancen, erste Liebe und Familienbande. An der ein oder anderen Stelle etwas "too much", aber auf jeden Fall lesenswert.

Natalie Sommer, Thalia-Buchhandlung Vechta

Leichte Sommerlektüre, die man in einem Rutsch weg lesen kann. Gute Charaktere machen es lesenswert. Leichte Sommerlektüre, die man in einem Rutsch weg lesen kann. Gute Charaktere machen es lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
41 Bewertungen
Übersicht
30
9
2
0
0

Ein Buch, das niemals enden sollte?
von Leseschneckchen555 am 06.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

Die alleinerziehende Anna erinnert sich zu gern an den Sommer mit ihrer Jugendliebe Jan zurück. Als sie durch Zufall erfährt, dass er ebenfalls wieder Single ist und auf der Insel Amrum lebt, beschließt sie ganz spontan, einen kleinen Urlaubstrip in seine Nähe zu unternehmen. Ihr Plan lautet, ihre Töchter... Die alleinerziehende Anna erinnert sich zu gern an den Sommer mit ihrer Jugendliebe Jan zurück. Als sie durch Zufall erfährt, dass er ebenfalls wieder Single ist und auf der Insel Amrum lebt, beschließt sie ganz spontan, einen kleinen Urlaubstrip in seine Nähe zu unternehmen. Ihr Plan lautet, ihre Töchter Nelly und Sophie bei ihrem Vater abzusetzen, bei dem sie die Ferien verbringen sollen und danach direkt weiterzufahren. Doch ihr Schicksal hat ganz andere Pläne, denn plötzlich bekommt sie eine Nachricht von ihrer Mutter, die sie seit 18 Jahren nicht gesehen hat. Sie beschließt, bei ihr vorbeizufahren und auf einmal sitzt nicht nur ihre Mutter mit in ihrem VW-Bus, sondern auch ihr Exmann Max und ihre beiden Töchter. Das kann ja heiter werden? Mein Einstieg in dieses wunderbare Buch war so leicht und hat mir nicht nur Spaß, sondern mich direkt süchtig gemacht. Oft ist es so, dass ich erst einen Anlauf brauche, um in eine Geschichte einzutauchen. Hier war das Gegenteil der Fall, denn die Personen in dieser Erzählung sind so einzigartig, sympathisch und nah, als würde man sie persönlich kennen und haben mich direkt abgeholt. Jeder Charakter wurde besonders gemacht und hatte seine ganz eigene Story zu erzählen. Abwechselnd wird die Geschichte aus Annas, Oma Friedas und Tochter Sophies Sicht erzählt und es ist eine wahre Freude jedem einzelnen zu lauschen. Die Autorin beschreibt Kleinigkeiten so bildlich und echt, dass man meint, sie direkt vor sich zu sehen. Man fühlt mit der alleinerziehenden Anna mit, die einfach nur etwas Liebe sucht und längst nicht mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat. Ebenso leidet und lacht man mit Frieda, die durch ihre Krankheit einiges aufzuarbeiten und vorzubereiten hat. Am amüsantesten aber war für mich der Teeny Sophie, mit der man die Höhen und Tiefen der Pubertät und die erste Liebe erleben darf. Ich habe so viele Stimmungen von Lachen bis Weinen, von ernsthaft bis heiter, von tiefgründig bis leicht und unbeschwert erlebt. Hier waren Gefühle im Spiel, die mich diesen Roman haben leben und lieben lassen. Ich bin sehr berührt davon und restlos begeistert, denn es fehlte diesem Buch an nichts. Ab der Hälfte habe ich bereits bedauert, dass die Seiten weniger werden und die Geschichte irgendwann ein Ende hat. Mit diesem Buch habe ich eine neue Lieblingsautorin gewonnen. Ich freue mich genauso auf ihre Vorgänger wie auf ihren neuen Roman, der im April 2019 erscheinen wird.

Schöner Sommerroman
von Luise W am 28.07.2018
Bewertet: Taschenbuch

Katharina Herzog verpackt in ihren fast 400 Seiten starken Roman sehr viel. Da wäre zunächst Annas nicht ganz einfache Familiensituation: Sie ist geschieden und kümmert sich so gut es geht um ihre zwei Kinder, von denen eines gerade mitten in der Pubertät steckt. Mit ihrer Mutter hat sie seit... Katharina Herzog verpackt in ihren fast 400 Seiten starken Roman sehr viel. Da wäre zunächst Annas nicht ganz einfache Familiensituation: Sie ist geschieden und kümmert sich so gut es geht um ihre zwei Kinder, von denen eines gerade mitten in der Pubertät steckt. Mit ihrer Mutter hat sie seit Jahren kein Wort gewechselt, doch nun nimmt diese Kontakt auf, denn sie leidet an fortschreitender Demenz. Anna entscheidet spontan, zu ihrer Mutter zu fahren und es gibt einen ausschlaggebenden Moment, der dazu führt, dass auch die Kinder und ihr Exmann mitkommen. Ein Umstand, den ich gleich zu Beginn nicht recht nachvollziehen konnte. Generell gab es leider mehrere Situationen, in denen mir Annas Verhalten nicht gefiel. Ihre Tochter Sophie mochte ich schon lieber. Gerade anfangs merkt man sehr, dass sie mitten in der Pubertät steckt. Sie weiß noch nicht wirklich, was sie mit ihrem Leben anstellen soll und versucht unter allen Umständen in der Schule zu den ?Coolen? zu gehören. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist unglaublich angespannt. Da die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird, kann man beide Seiten ganz gut verstehen. Und dann gibt es noch Einblicke in das Leben von Annas Mutter Frieda. Sie schreibt die wichtigsten Momente in ihrem Leben für Anna auf, bevor sie diese durch die Demenz für immer vergisst. Den Umgang aller Figuren mit Frieda und ihrer Krankheit fand ich sehr gelungen dargestellt. Hier merkt man, dass die Autorin viel recherchiert hat. Der Verlauf der Handlung wirkte leider manchmal recht konstruiert und ergab für mich kein rundes Gesamtbild. Die Figuren handelten mir oftmals viel zu sprunghaft. Gerade am Ende war es mir dann einfach zu viel Hin und Her. Sicherlich wurde das auch dadurch begünstigt, dass es eine große Anzahl Personen gab, die alle in ähnlichem Maß relevant waren. Fazit Die Geschichte ist, wie der Titel schon andeutet, ein schöner Sommerroman. Das Thema Demenz wird sehr gut angerissen. An ein paar Stellen haperte es für meine Begriffe bei den Figuren und ich konnte nicht so sehr mitfiebern, wie gehofft.

echt toll
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 13.07.2018
Bewertet: Taschenbuch

Das Cover ist einfach top. Der Schreibstil ist flüssig, packend und fesselnd. Die Charaktere sind wahnsinnig gut beschrieben. ... Das Cover ist einfach top. Der Schreibstil ist flüssig, packend und fesselnd. Die Charaktere sind wahnsinnig gut beschrieben. Anna ist geschieden und hat zwei Kinder. Als sie einen Brief von ihrer Mutter bekommt mit der sie seit zwanzig Jahren nichts mehr geredet hat, ist sie sehr neugierig was sie will von ihr. Es war eine Bitte sie möge sich bei ihr melden. Da sie auf keinen Anruf reagierte, dachte sie sich, dass sie wenn sie die Mädchen zu ihren Vater gebracht hatte, würde sie zu ihrer Mutter fahren. Als Anna an der Hütte am See war, sah sie Max ihren Ex nirgends. Als sie in die Hütte gingen, fanden sie Ihn im Bett mit einer jungen Frau nackt. Sie nahm die Kinder und ging zurück zum Bus mit dem sie gekommen waren. Da kam Max ihnen nach und entschuldigte sich, er habe verschlafen. Anna war sauer und sagte ihm, dass sie die Kinder mit zu ihrer Mutter nehmen würde. Max fuhr mit ihnen mit, da er Zeit mit seinen Töchtern verbringen wollte. Bei ihrer Mutter angekommen, verriet sie noch nicht warum sie mit Anna reden wollte. Am nächsten Tag sagte sie ihnen sie habe Demenz und werde in ein Pflegeheim ziehen und den Hof verkaufen. Wollt ihr Wissen wie es weitergeht und was die Familie alles noch erlebt, dann holt euch das Buch. Ihr werdet es nicht bereuen. Ich fand es sehr berührend wie mit dem Thema Demenz umgegangen wurde. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist mit Demenzkranken Leuten umzugehen. Ich finde es ist ein Roman mit viel Liebe, Kränkungen aber auch von Zusammenhalt. Es war ein Buch das ich sicher wieder lesen werde.