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Hier treffen sich fünf Flüsse

Roman

(11)
In Salisbury, einer Kleinstadt südwestlich von London, in der sich fünf Flüsse kreuzen, kommt es zu einem Autounfall. Ein Mann fährt eine Frau auf einem Motorrad an – und drei Menschen sehen zu. Fünf Schicksale kollidieren.
Diese fünf Personen erzählen: von dem Unglück, ihrer Stadt und den Kämpfen, die sie mit dem Leben ausfechten müssen. Eine Floristin, ein Schuljunge, ein verwitweter Farmer, die Frau eines Offiziers im Afghanistan-Einsatz, ein Nachtwächter – sie alle sind Einsame wie Suchende, die sich angesichts des Unfalls ihren eigenen, ganz privaten Katastrophen stellen müssen.
Der junge Brite Barney Norris schafft Figuren, die einem mit ihrer Trauer und ihren Ängsten außergewöhnlich nahe kommen. Die Dramen des Alltags überführt er in einen dichten, sprachmächtigen Roman. Dieser besondere und hochintelligent komponierte Text wirkt lange nach und ist bei aller Emotionalität nie pathetisch. ›Hier treffen sich fünf Flüsse‹ zeigt, dass Barney Norris zu den wichtigsten Stimmen seiner Generation zählt.
Rezension
»Der Autor ist so eine Art Wunderkind.«
Thomas Schindler, ARD MOMA

»Eine Liebeserklärung an das Leben«
Christine Westermann, DAS LITERARISCHE QUARTETT

»›Hier treffen sich fünf Flüsse‹ ist ein Buch, das Hoffnung weckt und den Blick weitet: das wäre für jeden Autoren eine beeindruckende Leistung – für einen 30-jährigen Debütanten umso mehr.«
Lina Brünig, WDR 5 BÜCHER

»Ein gut komponierter, poetischer Text«
Judith Liere, STERN

»›Hier treffen sich fünf Flüsse‹ ist ein mit großem literarischen Geschick verfasster Roman mit zutiefst menschenfreundlicher und lebensbejahender Weltsicht.«
Sarah Brasack, KÖLNER STADT-ANZEIGER BÜCHER MAGAZIN

»Ohne zu verkitschen, gelingt es ihm, die Figuren mit all ihren wunden Punkten in Helden zu verwandeln.«
Carsten Schrader, KULTURNEWS

»Da ist ein Talent am Werk, dessen Namen man sich merken muss.«
Marie-Louise Zimmermann, BERNER ZEITUNG

»Viele exzellente Werke gab es in diesem Literaturjahr schon, aber geradezu sprachlos macht der Debütroman von Barney Norris. […] Genial ist die Fähigkeit des Dichters, in die Charaktere zu schlüpfen, soghaft und magisch seine Erzählkunst. Grandiose Poesie.«
Werner Krause, KLEINE ZEITUNG

»Aus fiktiven Charakteren macht Barney Norris wahrhaftige Menschen, die einen mit ihren Gedanken, Sorgen und Nöten tief berühren.«
Katharina Wantoch, PSYCHOLOGIE BRINGT DICH WEITER

»›Hier treffen sich fünf Flüsse‹ ist ein berührender England-Roman und zeichnet anhand von fünf Menschen aus Salisbury ein aktuelles Bild von Großbritannien.«
Eva Umbauer, RADIO FM4

»Jede Figur, die auf die hier die literarische Bühne betritt und ihren ganz eigenen Monolog beginnt, klingt so eindringlich und weise, wie es wohl nur eben tragische Helden können. Kurzweilig und doch voller Poesie.«
Mareike Dietzel, HERZPOTENZIAL.COM
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 360 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783832189457
Verlag DUMONT Buchverlag
Übersetzer Johann Christoph Maass
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Sophie Krüger, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dieses Buch hat mich mitgenommen und tief berührt. Und trotz allem mit Erkenntnissen zurück gelassen, die sich wie eine warme Decke um mich gelegt haben. Dieses Buch hat mich mitgenommen und tief berührt. Und trotz allem mit Erkenntnissen zurück gelassen, die sich wie eine warme Decke um mich gelegt haben.

„Der Fluss des Lebens“

Maren Oberwelland

Es war nicht ganz einfach, in das Buch rein zu kommen, da gerade die erste Geschichte sprachlich sehr derb und inhaltlich fast hoffnungslos scheint. Aber im Laufe des Romans merkt man, wie wichtig es ist, dass gerade diese Geschichte am Anfang steht. Ich konnte mich von Seite zu Seite immer mehr für dieses Buch begeistern und nach der letzten Seite steht sogar die Überlegung, ob ich es vielleicht sogar ein zweites Mal lese, um auch die leisen Zwischentöne der Geschichten noch besser zu verstehen. Absolute Leseempfehlung! Es war nicht ganz einfach, in das Buch rein zu kommen, da gerade die erste Geschichte sprachlich sehr derb und inhaltlich fast hoffnungslos scheint. Aber im Laufe des Romans merkt man, wie wichtig es ist, dass gerade diese Geschichte am Anfang steht. Ich konnte mich von Seite zu Seite immer mehr für dieses Buch begeistern und nach der letzten Seite steht sogar die Überlegung, ob ich es vielleicht sogar ein zweites Mal lese, um auch die leisen Zwischentöne der Geschichten noch besser zu verstehen. Absolute Leseempfehlung!

„Fünf Flüsse, fünf Leben“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Barney Norris schreibt warmherzig und sensibel über die großen und kleinen Tragödien seiner verschiedenen Charaktere, die völlig unterschiedlich und auf ihre Art liebenswert sind, jeder mit seiner besonderen Sprache zwischen derb und feinsinnig.
Ein Blick auf verschiedene Lebenswege mit zufälligen Berührungspunkten, aufmerksame Alltagsbeobachtungen und eine gewisse Melancholie auf der Suche nach Lebensfreude. Das alles vor dem Hintergrund der englischen Kleinstadt Salisbury - eine Mischung, die eine gewisse Sogwirkung entfaltet... .
Barney Norris schreibt warmherzig und sensibel über die großen und kleinen Tragödien seiner verschiedenen Charaktere, die völlig unterschiedlich und auf ihre Art liebenswert sind, jeder mit seiner besonderen Sprache zwischen derb und feinsinnig.
Ein Blick auf verschiedene Lebenswege mit zufälligen Berührungspunkten, aufmerksame Alltagsbeobachtungen und eine gewisse Melancholie auf der Suche nach Lebensfreude. Das alles vor dem Hintergrund der englischen Kleinstadt Salisbury - eine Mischung, die eine gewisse Sogwirkung entfaltet... .

„So unvorhersehbar wie das Leben.“

Ruth Kisters, Thalia-Buchhandlung Berlin

Mich hat sehr berührt, wie der Autor die so unterschiedlichen Leben der 5 Protagonisten erlebbar macht. Sehr geschickt findet er für jede Figur eine passende Sprache. Trotz aller Unzulänglichkeiten ist jeder ein Held.
Mich hat sehr berührt, wie der Autor die so unterschiedlichen Leben der 5 Protagonisten erlebbar macht. Sehr geschickt findet er für jede Figur eine passende Sprache. Trotz aller Unzulänglichkeiten ist jeder ein Held.

„Ein mehr als gelungener Debütroman“

Anna Harms, Thalia-Buchhandlung Leer

Die Stadt Salisbury lebt, erzählt wird ihre Geschichte durch die Leben ihrer Bewohner. Kapitelweise erzählen fünf Bewohner der Stadt vom teils tragischen Verlauf ihres Lebens. Sie kennen sich nicht, aber sie sind sich im Laufe ihres Lebens schon begegnet.
Spannend wird es vor allem bei den oftmals überraschenden Aufeinandertreffen der Protagonisten. Aber vor allem ist es die wunderschöne Sprache, die den Leser einnimmt und Ihn bis zur letzten Seiten fesselt.
Die Stadt Salisbury lebt, erzählt wird ihre Geschichte durch die Leben ihrer Bewohner. Kapitelweise erzählen fünf Bewohner der Stadt vom teils tragischen Verlauf ihres Lebens. Sie kennen sich nicht, aber sie sind sich im Laufe ihres Lebens schon begegnet.
Spannend wird es vor allem bei den oftmals überraschenden Aufeinandertreffen der Protagonisten. Aber vor allem ist es die wunderschöne Sprache, die den Leser einnimmt und Ihn bis zur letzten Seiten fesselt.

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Fünf Biographien, jede hat ihren eigenen Charme, treffen in Salisbury aufeinander. Der Autor gibt jeder Geschichte eine eigene Sprache. Faszinierend und fesselnd. Fünf Biographien, jede hat ihren eigenen Charme, treffen in Salisbury aufeinander. Der Autor gibt jeder Geschichte eine eigene Sprache. Faszinierend und fesselnd.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Wie bei Robert Altmans Film Short Cuts sind hier Schicksale miteinander verwoben, poetisch und manchmal traurig. Mitreißend und wunderschön geschrieben. Wie bei Robert Altmans Film Short Cuts sind hier Schicksale miteinander verwoben, poetisch und manchmal traurig. Mitreißend und wunderschön geschrieben.

„Ein Roman voll von Traurigkeit“

Jana Ehresmann, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

An Dramaturgie fehlt Barney Norris' Debütroman nichts. Man merkt, das ist sein Metier: Figuren zeichnen, ihnen Struktur verleihen, Charakter; Handlungen, Perspektiven einander kreuzen lassen - ohne, dass sich die Protagonisten vorsätzlich begegnen.
Dies macht "Hier treffen sich fünf Flüsse" zu einem gelungenen Roman und einer einzigartig erzählten Lektüre. Norris' Sprache, seine Detailgenauigkeit und präzise Ausarbeitung der einzelnen Figuren lohnt das Blättern bis zu letzten Seite. Denn trotz fünf sehr trauriger, z.T. gar tragischer Geschichten, gelingt es ihm gerade hiermit, das Leben in seiner besten Form herauszuarbeiten.
Dennoch ist und bleibt es eine sehr beklommene Lektüre.
An Dramaturgie fehlt Barney Norris' Debütroman nichts. Man merkt, das ist sein Metier: Figuren zeichnen, ihnen Struktur verleihen, Charakter; Handlungen, Perspektiven einander kreuzen lassen - ohne, dass sich die Protagonisten vorsätzlich begegnen.
Dies macht "Hier treffen sich fünf Flüsse" zu einem gelungenen Roman und einer einzigartig erzählten Lektüre. Norris' Sprache, seine Detailgenauigkeit und präzise Ausarbeitung der einzelnen Figuren lohnt das Blättern bis zu letzten Seite. Denn trotz fünf sehr trauriger, z.T. gar tragischer Geschichten, gelingt es ihm gerade hiermit, das Leben in seiner besten Form herauszuarbeiten.
Dennoch ist und bleibt es eine sehr beklommene Lektüre.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Fünf Flüsse - Fünf Geschichten
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2017

In diesen Roman gibt es fünf Erzähler - eine einsame Blumenhändlerin, einen Schuljungen, einen Landwirt und einen Wachmann - allesamt haben sie etwas gemeinsam - dass Leben quält sie und alle sind auf der Suche, dass Beste aus ihrer Situation zu machen. Und alle kreuzen sich durch einen Verkehrsunfall... In diesen Roman gibt es fünf Erzähler - eine einsame Blumenhändlerin, einen Schuljungen, einen Landwirt und einen Wachmann - allesamt haben sie etwas gemeinsam - dass Leben quält sie und alle sind auf der Suche, dass Beste aus ihrer Situation zu machen. Und alle kreuzen sich durch einen Verkehrsunfall in Salisbury. Mir hat dieser solide und anspruchsvolle Debütroman - trotz seiner Längen gut gefallen. Die komplexe Geschichte wird durch die nicht gewöhnliche Struktur gut unterstrichen. Einen sehr ähnlichen Aufbau - und etwas ausgereifter in der Erzählung war Alain Claude Sulzers Roman - Aus den Fugen. Hier enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten, denn Inhaltlich gehen beide sehr konträre Wege. Bei dem Einen dreht sich alles um einen Verkehrsunfall und beim Anderen um einen Pianisten der seine Karriere aufgibt. Die Protagonisten sind unterschiedlich gut gezeichnet - manche scheinen realistischer zu sein und manche eben nicht. In diesem bunten Reigen hat mir Rita, die drogenverkaufende Floristin, am besten gefallen. Sam, der Schuljunge, hatte auch seine Reize wobei er mir ein bisschen zu altklug daher gekommen ist - wahrscheinlich lag es daran, dass sich Barney Norris selbst in diese Figur gezeichnet hat. In einer Literatursendung wurde nun dem frischgebackenen Autor und überaus erfolgreichem Dramatiker - selbst Claus Peymann hat, als er in jener zu Gast war gemeint, dass er nach der Lektüre sofort mit dem Autor telefoniert hat und nun ein Stück von ihm sehen möchte, vorgeworfen mit Lebensweisheiten à la Paulo-Coelho-Kitsch umsich zuwerfen. Das ist von konstruktiver Kritik sehr weit entfernt und diese Aussagen, disqualifizieren den Kritiker. Hoffentlich bleibt - Hier kreuzen sich fünf Flüsse - nicht der einzige Ausflug des Dramatikers in das Land der Literatur. Kreativ genug wäre er.