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So, und jetzt kommst du

Roman

(51)
Aufregend, wenn die Eltern auf der Flucht vor der Polizei ihre Kinder mitschleppen. Aber für die drei Geschwister verwandelt sich das Abenteuer bald in einen Albtraum. Ihre Odyssee führt sie quer durch Europa. Ein Roman wie ein Roadmovie.

Eine ebenso tragische wie komische Familiengeschichte. Vater, Mutter und drei Kinder in der pfälzischen Provinz der Achtzigerjahre. Der Autoverkäufer Jürgen und seine Frau Jutta sind verschuldet, aber glücklich. Als auf einmal das »große Geld« da ist, wandert die Familie fluchtartig nach Südfrankreich aus. Dort leben vor allem die drei Geschwister wie im Paradies, doch die Eltern benehmen sich immer seltsamer – bis ein Zufall enthüllt, dass der Vater ein Hochstapler ist. Er hat das Geld unterschlagen und bereits aufgebraucht, als sich die Schlinge enger zieht. Im letzten Moment flieht die Familie vor dem Zugriff der Behörden und die Jagd durch Europa geht weiter. Es ist ein freier Fall auf Kosten der Kinder, bis es unweigerlich zum Aufprall kommt …
Portrait
Arno Frank, geboren 1971 in Kaiserslautern, ist Publizist und freier Journalist. Er schreibt u.a. für die taz, Die Zeit, Spiegel Online, Dummy, Fluter und den Musikexpress. Er lebt mit seiner Familie in Wiesbaden.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783608100792
Verlag Tropen
Dateigröße 2589 KB
Verkaufsrang 13.419
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Familie über Moral?“

J. Grellmann

Anfangs eher langatmig, wollte ich das Buch schon fast wieder beiseite legen... doch dann geriet die Geschichte so richtig in Fahrt. Ein Vater, ein echter Hochstapler muß vor dem Gesetz fliehen und reißt seine kleine Familie mit sich. Der soziale Abstieg, wie ein Strudel dargestellt, der alle gnadenlos mit sich hinunter reißt... Spannung nach anfänglichen Holpern. Anfangs eher langatmig, wollte ich das Buch schon fast wieder beiseite legen... doch dann geriet die Geschichte so richtig in Fahrt. Ein Vater, ein echter Hochstapler muß vor dem Gesetz fliehen und reißt seine kleine Familie mit sich. Der soziale Abstieg, wie ein Strudel dargestellt, der alle gnadenlos mit sich hinunter reißt... Spannung nach anfänglichen Holpern.

Stephan Kliem, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Für die Kinder ist es ein ewiger Urlaub, für die Eltern die Flucht aus Deutschland. Spannendes Roadmovie, in dem man sich laufend wiederfindet! Lesen! Für die Kinder ist es ein ewiger Urlaub, für die Eltern die Flucht aus Deutschland. Spannendes Roadmovie, in dem man sich laufend wiederfindet! Lesen!

„Ohne Netz und doppelten Boden“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Eine autobiographische Geschichte, die einen mitreißt wie ein Erdrutsch!! Schnell spürt man die Bedrohung, die sich da zusammenbraut... . Obwohl die Eltern sich durchaus um ihre Kinder sorgen, handeln sie zunehmend verantwortungslos, unfassbar realitätsfern und naiv. Schonungslos und fatalistisch geschrieben; ein mutiges, ergreifendes und außergewöhnliches Buch!! Eine autobiographische Geschichte, die einen mitreißt wie ein Erdrutsch!! Schnell spürt man die Bedrohung, die sich da zusammenbraut... . Obwohl die Eltern sich durchaus um ihre Kinder sorgen, handeln sie zunehmend verantwortungslos, unfassbar realitätsfern und naiv. Schonungslos und fatalistisch geschrieben; ein mutiges, ergreifendes und außergewöhnliches Buch!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Arno Frank beschreibt in diesem Buch eine Kindheit, wie sie kaum trauriger und bedrückender sein könnte.
Dieses Buch ist gewaltig, emotional und einfach fantastisch.
Arno Frank beschreibt in diesem Buch eine Kindheit, wie sie kaum trauriger und bedrückender sein könnte.
Dieses Buch ist gewaltig, emotional und einfach fantastisch.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Die Eltern betreiben zunächst den Edeka Laden in St. Ingbert, dann geht es weiter durch die Pfalz bis nach Südfrankreich. Eine rasante Geschichte spannend und lustig ! Die Eltern betreiben zunächst den Edeka Laden in St. Ingbert, dann geht es weiter durch die Pfalz bis nach Südfrankreich. Eine rasante Geschichte spannend und lustig !

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Ein Buch wie ein wilder Road-Trip, auf dem man die Luft anhält, lacht, weint und bis zur letzten Seite mitfiebert. Die Kindheitserinnerungen von Arno Frank lassen niemanden kalt! Ein Buch wie ein wilder Road-Trip, auf dem man die Luft anhält, lacht, weint und bis zur letzten Seite mitfiebert. Die Kindheitserinnerungen von Arno Frank lassen niemanden kalt!

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Eine fünfköpfige Familie mit zwei Hunden auf der Flucht durch halb Europa, weil der Vater ein Hochstapler und Betrüger ist - ein tragisch-komischer Familien-Road-Movie in den 80ern Eine fünfköpfige Familie mit zwei Hunden auf der Flucht durch halb Europa, weil der Vater ein Hochstapler und Betrüger ist - ein tragisch-komischer Familien-Road-Movie in den 80ern

Christine Berndt, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein Kinderleben zwischen Hölle und Paradies. Die Geschichte hat mich sehr berührt und lange nicht losgelassen. Ein Kinderleben zwischen Hölle und Paradies. Die Geschichte hat mich sehr berührt und lange nicht losgelassen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
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Autobiographischer Roman, Roadtrip und eine Familientragödie aus der Sicht eines 13-Jährigen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 16.11.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Arno ist 13 Jahre alt, als sein Vater Jürgen mit der Familie als über Kopf von Rheinland-Pfalz nach Frankreich flüchtet. Jürgen Frank ist ein Hochstapler und stolz darauf. Er verspricht seiner Frau und seinen drei Kindern ein sonniges Leben an der Côte d'Azur in Reichtum. Als sich die Familie... Arno ist 13 Jahre alt, als sein Vater Jürgen mit der Familie als über Kopf von Rheinland-Pfalz nach Frankreich flüchtet. Jürgen Frank ist ein Hochstapler und stolz darauf. Er verspricht seiner Frau und seinen drei Kindern ein sonniges Leben an der Côte d'Azur in Reichtum. Als sich die Familie gerade eingewöhnt hat, die Kinder Französisch gelernt haben, auf eine internationale Schulen gehen und sich nur fragen, was ihr Vater eigentlich arbeitet und wann das Geld aus ist, das großzügig ausgegeben wird, steht erneut die Polizei vor der Tür. Wieder packen sie nur die nötigsten Sachen und ziehen weiter nach Portugal, wo der Vater sie auf wundersame Weise in einem Hotel einquartieren kann. Es ist ein Leben auf der Flucht vor amtlichen Briefen, staatlichen Behörden, vor Interpol und der Realität, wobei Vater und Mutter stets den Anschein erwecken, dass dieses Leben völlig normal ist. Arno macht sich dennoch Gedanken, beginnt mit zunehmendem Alter die Aussagen seines Vaters zu hinterfragen, während die jüngeren Geschwister verstört mit Essensresten und Hundefutter experimentieren oder sich weigern, die aufgeblasenen Schwimmflügel abzulegen. "So, und jetzt kommst du!" ist die Floskel, mit der der Vater Arno gegenüber seine Erzählungen beendet und der Titel dieses autobiographischen Romans, mit dem der Journalist Arno Frank seine Kindheit auf der Flucht erzählt. Der Roman ist aus der naiven Sicht eines Kindes geschrieben, das den kriminellen Machenschaften seines Vaters und der Verantwortungslosigkeit beider Elternteile hilflos ausgesetzt ist. In kurzen Kapiteln werden die einzelnen Stationen der zweijährigen Odyssee durch Südwesteuropa episodenartig erzählt. Die Eltern leben in einer Traumwelt und gaukeln den Kindern Normalität vor. Die schlagfertigen Sprüche und raffinierten Ideen, mit der sich der Vater immer wieder durchmogeln kann, sind amüsant zu lesen, letztlich überwiegt aber die Tragikomik. Als Leser verfolgt man den aberwitzigen Roadtrip den Kindern gegenüber mitleidig und fragt sich, wie lange das Weglaufen noch gut gehen kann, bis die Falle letztlich zuschnappen wird. Da es sich um einen autobiographischen Roman handelt, ist diese Familientragödie, diese Kindheit auf der Flucht, bei der sich die Situation je länger die Familie unterwegs ist, weiter verschärfte, besonders beklemmend zu lesen. Man hofft, dass der Vater noch zur Vernunft kommt und sich den Behörden stellt, bevor die Polizei ihn ausfindig machen kann, um die Familie brutal zu trennen und ihm die verwahrlosten Kindern zu entziehen. Erstaunlich ist dabei, wie passiv sich Mutter Jutta verhält und wie abhängig sie von ihrem Mann ist, dem Irrsinn kein Ende setzt, sondern sehenden Auges der Katastrophe entgegen geht.

An European Odysee
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 23.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe zwar nicht das Buch gelesen, sondern das ungekürzte Hörbuch gehört. Arno Frank ist ein außergewöhnlich guter Debütroman gelungen. Er erzählt die Geschichte seiner Kindheit und Jugend zwischen 1977 und 1986. Geboren 1971 in Kaiserslautern sollte man meinen, dass alles für den kleinen Arno in der pfälzischen Provinz seinen... Ich habe zwar nicht das Buch gelesen, sondern das ungekürzte Hörbuch gehört. Arno Frank ist ein außergewöhnlich guter Debütroman gelungen. Er erzählt die Geschichte seiner Kindheit und Jugend zwischen 1977 und 1986. Geboren 1971 in Kaiserslautern sollte man meinen, dass alles für den kleinen Arno in der pfälzischen Provinz seinen gewohnten Gang nimmt mit Vater Jürgen, Mutter Jutta und den Geschwistern Jeany und Fabian. Beileibe nicht! Der Vater hat das Arbeiten nicht erfunden, sein Ziel ist es reich zu sein, sofort, ohne es sich erarbeiten zu müssen. Man spürt Arno Franks Bewunderung für den smarten Vater, der es schließlich auch schafft, nach seinem Verständnis reich zu sein, indem er eine größere Summe Geld veruntreut. Selbstverständlich lässt die Polizei nicht lange auf sich warten und die Familie zieht Hals über Kopf an die Côte d'Azur. Dort leben sie in Saus und Braus und Arno macht auf mich anfangs einen glücklichen Eindruck. Er geht zur Schule, lernt schnell Französisch und erkundet mit seinem Moped die Gegend. Doch irgendwann kippt die Stimmung, die Vergangenheit holt die Familie ein. Arno sieht seinen Vater zum ersten Mal ratlos und schwach und es kommt wie es kommen muss, auch hier stehen eines Tages zwei Polizisten vor der Tür. Die Familie schafft es jedoch wieder zu flüchten, dieses Mal nach Portugal.  Je weiter sie nach Westen kommen, umso schlimmer wird ihre Lage, aus der Abenteuerreise wird v.a. für die Kinder eine Katastrophe. Sie übernachten auf Strohmatratzen in einem Rohbau, die Kinder hungern, an einen Schulbesuch ist schon lange nicht mehr zu denken und ein Hund ist sterbenskrank, weil der Tierarzt nicht bezahlt werden kann. Als Leser war für mich das Leben der Familie Frank in Portugal unerträglich. Man schaut sozusagen hilflos zu wie die Eltern die Kinder vernachlässigen. Auch dann schreitet Vater Frank nicht ein und stellt sich. Die Mutter möchte man am liebsten schütteln, so sehr lebt sie in ihrer eigenen Welt und glaubt den Träumereien und Geschichten ihres Mannes, auch wenn dabei ihre Kinder vor die Hunde gehen. Die Franks schaffen es dann zwar wieder nach Deutschland zurück, auch hier auf der Flucht bis der Vater endlich von der Polizei aufgegriffen wird und der Alptraum ein Ende hat.  Das Buch ist rasant, komisch und beklemmend zugleich und v.a. sehr hörenswert. Übrigens genial gelesen von Devid Striesow.

Wahnwitzige Familiengeschichte
von Ulrike am 07.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In diesem Buch beschreibt ein Junge sein Aufwachsen in den 70er und 80er Jahren. "So, und jetzt kommst du", so endet der Vater des kindlichen Ich- Erzählers immer wieder seine Ausführungen, wie er die Welt sieht. Eine Welt, zuerst wirkt sie noch gutbürgerlich, Vater macht Geschäfte. Noch liest sich die... In diesem Buch beschreibt ein Junge sein Aufwachsen in den 70er und 80er Jahren. "So, und jetzt kommst du", so endet der Vater des kindlichen Ich- Erzählers immer wieder seine Ausführungen, wie er die Welt sieht. Eine Welt, zuerst wirkt sie noch gutbürgerlich, Vater macht Geschäfte. Noch liest sich die Geschichte des jungen Erzählers witzig, doch der Leser weiß schon viel früher als das Kind, dass alles Fassade und Schein ist, der Vater ein windiger Typ, Betrüger und Hochstapler ist. Als der Vater von der Polizei gesucht wird begibt sich die Familie, Vater, Mutter und drei Kinder, auf eine wahnwitzige Reise. So plötzlich wie ergaunertes Geld da war, ist es auch wieder weg. Ab diesem Zeitpunkt ist gar nichts mehr witzig, man wünscht sich nur noch, dass für die Kinder alles gut ausgeht. Auch wenn man Ich-Erzähler nicht immer mit dem Autor gleich setzen darf, handelt es sich hier um eine wahre Geschichte. Wenn ich über kleine Längen am Anfang hinweg sehe, habe ich mich sehr schnell in den Strudel der Ereignisse hinein gelesen, ich mochte ganz besonders den schrägen Charakter der "kleinen Schwester", die am Ende noch eine ganz besondere Rolle übernommen hat.