Dass wir uns haben

Roman

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Das Debüt dieser jungen Autorin ist von enormer Intensität. Sie erzählt ohne Kommentar und Wertung, als wäre der Ablauf des Geschehens fast naturnotwendig. Eine Familiengeschichte mit Tiefgang.

Dieser Roman ist ein Kammerspiel mit vier Beteiligten. Eine Familie: Mutter, Vater, der Bruder, die kleine Schwester. In kurzen Sequenzen erinnert sich die Schwester an das Familienleben, so alltäglich wie existentiell. Von eindringlichster Nähe ist die Rede und von sprachloser Distanz. Dass es unter der Oberfläche brodelt, lässt sich schnell erahnen. Ein Aufeinanderbezogensein und ein Sich-Verlieren der Familienmitglieder werden diskret sichtbar gemacht, die Sehnsucht nach Zärtlichkeit ebenso wie die Erfahrung von Gewalt. Und als die Familie schließlich zerbricht, zeigt sich, dass trotz aller äußerlichen Veränderungen niemand leicht aus seiner Rolle kommt. Was das Mädchen erlebt, liegt oft außerhalb seines Fassungsvermögens, die kunstvolle Schmucklosigkeit, mit der die Autorin erzählt, gibt der Geschichte ihre ungeheure Kraft.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 152
Erscheinungsdatum 27.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8353-3045-0
Verlag Wallstein Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,1/1,7 cm
Gewicht 240 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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In wenigen Sätzen skizziert die Autorin eine zerrüttete Familie. Beklemmend. In wenigen Sätzen skizziert die Autorin eine zerrüttete Familie. Beklemmend.

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Diese kleine Geschichte offenbart zugleich Intimität und Distanz. Diese entsteht durch die Art der Autorin, den Fortgang des Geschehens derart emotionslos zu erzählen. Doch zugleich vermag sie mit den beschriebenen Episoden des Familienlebens eine unheimliche Vertrautheit beim Leser zu verursachen, denn was sie erzählt, erscheint bekannt und banal, doch verbirgt es einiges mehr und zeigt, wie sich Risse in einer Fassade erst nach und nach offenbaren können und das sich eingenommene Rollen auch nach einer großen Veränderung nicht plötzlich abschütteln lassen.
Gelungenes Werk, das mich sentimental machte.
Diese kleine Geschichte offenbart zugleich Intimität und Distanz. Diese entsteht durch die Art der Autorin, den Fortgang des Geschehens derart emotionslos zu erzählen. Doch zugleich vermag sie mit den beschriebenen Episoden des Familienlebens eine unheimliche Vertrautheit beim Leser zu verursachen, denn was sie erzählt, erscheint bekannt und banal, doch verbirgt es einiges mehr und zeigt, wie sich Risse in einer Fassade erst nach und nach offenbaren können und das sich eingenommene Rollen auch nach einer großen Veränderung nicht plötzlich abschütteln lassen.
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