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Lass es gut sein

Als Alltagsmystiker gelassen das Leben meistern

Dirk Grosser

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Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Was gibt uns Halt, wenn die Welt verrücktspielt? Wenn wir irgendwo zwischen Büro, Facebook und Wickeltisch feststellen, dass uns der Lebenssinn und erst recht die innere Ruhe abhandengekommen sind? Dirk Grosser findet Antworten bei den Mystikern aus aller Welt, die alles andere als unzeitgemäße, zauselbärtige Eremiten waren. Voller Humor transportiert er uralte Weisheit in unsere heutige, viel zu komplex gewordene Welt und zeigt, wie wir mitten in unserem täglichen Leben die Schönheit erfahren, die unser Herz öffnet und nährt. Der Weg des »Alltagsmystikers« ist eine heilsame Lebenskunst, mit der wir uns wahrhaft zugehörig fühlen, über uns selbst lachen und uns neu in die Welt und unser Leben verlieben können.

Dirk Grosser, geboren 1971, ist Autor, Musiker, Seminarleiter und spiritueller Lebensberater. Er verfügt über langjährige Erfahrung in den Traditionen der Mystik und Meditation und hat zahlreiche Bücher in diesem Rahmen veröffentlicht, unter anderem »Der Buddha auf vier Pfoten«. Er arbeitete als Lektor in spirituellen Verlagen und spielte in verschiedenen Bands. Dirk Grosser ist Vater zweier Töchter und lebt auf einem Pferdehof am Rande Bielefelds.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 18.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95550-210-2
Verlag Trinity
Maße (L/B/H) 19/13,9/2,7 cm
Gewicht 613 g
Auflage 1. Auflage

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Der Alltag ist das wahre Wunder, S. 13
von Baumtochter am 18.05.2017

Als ich vor etwa 16 Jahren mein erstes "spirituelles Buch" ausgelesen hatte, war ich völlig fasziniert von dieser magischen, nicht-alltäglichen Welt. Im Laufe der Jahre habe ich viele Wege ausgetestet, von sämtlichen Wegen der Esoterik, aber auch der Spiritualität war eigentlich fast alles dabei. Ich bin an viele Orte gereist un... Als ich vor etwa 16 Jahren mein erstes "spirituelles Buch" ausgelesen hatte, war ich völlig fasziniert von dieser magischen, nicht-alltäglichen Welt. Im Laufe der Jahre habe ich viele Wege ausgetestet, von sämtlichen Wegen der Esoterik, aber auch der Spiritualität war eigentlich fast alles dabei. Ich bin an viele Orte gereist und hatte etliche Begegnungen mit Menschen, bei denen ich dachte, "Wow! Faszinierend!", aber leider auch "Ach du meine Güte!" Was mir bei den etlichen Seminaren, die ich besucht habe, nämlich extrem negativ aufgefallen ist, dass viele (nicht alle!) Seminarteilnehmer bei ihrer spirituellen Suche ihre Bodenständigkeit verloren haben. Da drücken die unterschiedlichen Chakras, wenn man das Labyrinth vom Glastonbury Tor abgeht und wenn man stolpert, muss dem Fuß umgehend ein bisschen Power-Boost-Reiki gegeben werden. Zu guter Letzt wurde mir noch eröffnet, dass ich eine in einen menschlichen Körper inkarnierte Fee bin. Aha! Diese Begegnungen haben mich oft an meinem eigenen spirituellen Weg zweifeln lassen. Zum einen, weil bei mir die Chakras nicht gedrückt haben, zum anderen, weil ich viel zu bodenständig bin, um überall Engel, Feen und Aufgestiegene Meister zu sehen. Als "The Secret" mit unfassbarer Begeisterung in Deutschland (und überall sonst auf der Welt) gelesen wurde, stand ich kopfschüttelnd daneben und dachte "was für ein Blödsinn". Ich wollte zwar immer ein Teil dieser Welt der "Andersartigen" sein, gleichzeitig habe ich mich aber auch nach einem ganz normalen Leben gesehnt. Beides schien lange Zeit unvereinbar, was dazu führte, dass es "spirituelle Phasen" in meinem Leben gab, in denen alles von Licht erfüllt, energetisch hochschwingend aber unlustig war und Phasen, in denen ich einfach eine junge Frau war, die arbeiten geht, Höhen und Tiefen, Probleme und lustige Partyabende hat und sich dabei unglaublich unspirituell fühlte. Und irgendwann gab es einen großen Knall in meinem Leben und mir wurde klar, dass ausgetretene Pfade stinklangweilig sind und kein Abenteuer in sich bergen. Ich habe aufgehört entweder esoterische Bücher, oder eben New-Adult-Romane zu lesen und habe stattdessen das gemacht, was ich schon viel früher hätte tun können: ich habe angefangen zu leben. Bewusst, mit einer unbändigen Freude und vor allem mit offenen Augen. Nachdem ich jetzt so ausführlich von mir erzählt habe, möchte ich zum vorliegenden Buch überleiten, denn der Autor ermutigt seine Leser genau dazu: zu leben und es verdammt nochmal jeden einzelnen Tag zu lieben, egal wie chaotisch es momentan vielleicht sein mag. Wir können um die Welt reisen und irgendwelche Heiligtümer besuchen, wir können auch sämtliche Gurus aufsuchen, das gesamte Esoteriksortiment der Buchhandlung unseres Vertrauens lesen. Oder wir sparen uns stattdessen eine Menge Geld und entdecken die Herrlichkeit des Lebens in unserem Alltag. Auf dem Weg zur Arbeit, beim Spaziergang mit dem Hund, beim kochen, beim Stadtfest und vielleicht sogar bei Einkaufen. Wer mit offenen Augen durch diese wunderbare Welt geht, wird von Lebensweisheit geradezu überschüttet. Man muss sich dessen eben nur Gewahr werden. Dirk Grosser versucht das im vorliegenden Buch mit etlichen Zitaten großer Meister, von Rumi bis Mick Jagger, zu verdeutlichen. Mit zahlreichen Anekdoten aus seinem eigenen Leben gibt er uns den einzigen Rat, der für jeden von uns zutreffend ist: sei du selbst, alles andere ist Zeitverschwendung. Dieses Buch hat sämtliche Emotionen in mir ausgelöst, von schallendem Gelächter bis zu herzergreifenden Schluchzern und dicken Tränen war wirklich alles dabei. Warum? Weil dieses Buch so ehrlich und aufrichtig und vor allem authentisch ist. Ich habe mich in etlichen Kapiteln wiedergefunden und war so ergriffen davon, dass ich manchmal staunend innehalten und das soeben gelesene verdauen musste. "Lass es gut sein" ist uneingeschränkt empfehlenswert und könnte den ein oder anderen Besuch beim Psychologen ersetzen. Vor allem aber ist es ein Buch, das in seiner Einfachheit so viel Weisheit und Mehrwert vermittelt, wie es selten ein Buch vermag. Einfach, weil es unseren Alltag mit seinen Höhen und Tiefen, seinen Misserfolgen beim Fasten (da könnte ich jetzt auch weit ausholen und von der schlimmsten Woche meines Lebens berichten!), seinen Wutanfällen & mordlustigen Gedanken bei der Parkplatzsuche nicht ausschließt, sondern sie im Gegenteil einfach nimmt, wie sie sind und in das Große Ganze einschließt. Wenn alles immer nur blumig & schön wäre, würde uns der Sinn für Schönheit, Dankbarkeit und vor allem auch Gelassenheit verloren gehen. Das Leben wäre nicht mehr, was es ist: ein Abenteuer. Statt also nach Erleuchtung zu streben, sollten wir einfach eines tun: leben. Mit jeder Faser unseres Körpers. Jeden einzelnen Moment genießen und wenn das nicht geht, innehalten, beobachten und lernen. 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung!


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