Maria und der Patriot

Polit-Thriller

(5)
Maria war noch keine drei Jahre alt, als ihre Mutter 1990 Ostdeutschland verließ und in die USA ging. Fünfundzwanzig Jahre später bekommt sie ihren ersten großen Auftrag, den ihr Lebensgefährte Jack an Land zog. Für eine New Yorker Fernsehstation soll sie einen Dokumentarfilm über Detlev Karsten Rohwedder drehen, erster Chef der Treuhand, der 1991 ermordet wurde. Ihr Vater war sein Bodyguard. Als Jack bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, ist Maria mit ihrem Auftrag allein. Sie will das Vermächtnis ihres Freundes erfüllen, ihre Trauer besiegen und bricht in die Vergangenheit auf. Sie muss begreifen, dass sie von Leuten benutzt wird, die großen Einfluss haben. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.
Portrait
Hans-Werner Honert, geboren 1950 in Leipzig, arbeitete als Filmregisseur und Produzent. Nach einem Studium am Institut für Kinematographie in Moskau war er bis 1990 Regisseur beim Deutschen Fernsehfunk, betätigte sich aber auch als Drehbuch-Autor. Von 1995 bis 2012 war er Geschäftsführer der Saxonia Media und im Rahmen dessen an der Produktion zahlreicher »Tatort«-Filme beteiligt. Nebenher war er Gastdozent an der Universität Leipzig und Mentor an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Inzwischen lebt er als freier Autor, Regisseur und Produzent in Berlin und Leipzig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 13.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-360-01321-7
Verlag Das Neue Berlin
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,5 cm
Gewicht 472 g
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Sehr empfehlenswertes Buch zur deutschen Wiedervereinigung!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 26.07.2017

Hans-Werner Honert gelingt mit diesem Buch ein spannender Einblick in ein vergessenes Kapitel der deutschen Geschichte. Besonders in der aktuellen medialen Debatte um das gezielte Streuen von Fakenews, ruft dieser Roman den Leser dazu auf, die ihm servierten Nachrichten und politischen Geschehnisse kritisch zu hinterfragen und zu überlegen: Wer... Hans-Werner Honert gelingt mit diesem Buch ein spannender Einblick in ein vergessenes Kapitel der deutschen Geschichte. Besonders in der aktuellen medialen Debatte um das gezielte Streuen von Fakenews, ruft dieser Roman den Leser dazu auf, die ihm servierten Nachrichten und politischen Geschehnisse kritisch zu hinterfragen und zu überlegen: Wer profitiert davon am meisten? Eine Frage, die wir zu stellen verlernt haben. Die bildliche und sehr gelungene Beschreibung der Handlungsorte zieht den Leser hinein. Der Roman hat mich gepackt und ich habe ihn in wenigen Tagen durchgelesen. Ich habe ihn bereits mehrfach verschenkt und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Absolut zu empfehlen. Ein Buch für Ost und West.

Gelungen.
von einer Kundin/einem Kunden aus Lüneburg am 26.07.2017

Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und muss sagen, es war ein gelungenes Geschenk! Herr Honert beleuchtet hier auf spannende Weise ein politisches Thema unserer Geschichte ohne den Zeigefinger zu erheben. Der Roman regt an, sich Gedanken über anscheinend eindeutige politische Ereignisse und ihre Hintergründe zu machen und sich nicht bedingungslos... Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und muss sagen, es war ein gelungenes Geschenk! Herr Honert beleuchtet hier auf spannende Weise ein politisches Thema unserer Geschichte ohne den Zeigefinger zu erheben. Der Roman regt an, sich Gedanken über anscheinend eindeutige politische Ereignisse und ihre Hintergründe zu machen und sich nicht bedingungslos der offiziellen Nachrichtenflut und Meinungsbildung hinzugeben. Sehr zu empfehlen!

Poltthriller?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 31.05.2017

Klappentext verspricht viel: Hans-Werner Honert, der sich als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent von div. Tatort- und Polizeiruf 110-Sendungen einen Namen gemacht hat, beschäftigt sich in seinem Erstlingswerk mit dem Rohwedder-Mord. Karsten Rohwedder wurde 1991 als Chef der Treuhandanstalt ermordert. Man vermutet die RAF hinter diesem Attentat, hat aber bis... Klappentext verspricht viel: Hans-Werner Honert, der sich als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent von div. Tatort- und Polizeiruf 110-Sendungen einen Namen gemacht hat, beschäftigt sich in seinem Erstlingswerk mit dem Rohwedder-Mord. Karsten Rohwedder wurde 1991 als Chef der Treuhandanstalt ermordert. Man vermutet die RAF hinter diesem Attentat, hat aber bis heute die Täter nicht gefasst. Zum Inhalt: Maria reist als Kind Anfang der 90er mit ihrer Mutter aus Ostdeutschland aus in die USA. Ihr Vater war als Bodyguard Rohwedders tätig und ist seit dem Mord untergetaucht. Als junge Frau bekommt sie einen interessanten Auftrag: Sie soll einen Dokumentarfilm über diesen Mord drehen. Der Auftrag entwickelt sich, als Maria beginnt Fragen zu stellen, zu einem Kampf um Leben und Tod. Honert entwickelt zwei Hauptblickwinkel, einmal der von Maria und einmal der von Jack, Marias Freund, der kurz vor Beginn des Auftrags bei einem Autounfall ums Leben kam. Der Roman nimmt langsam Fahrt auf, erst nach ca. 200 Seiten kommt etwas mehr Spannung auf, echte Thrillerelemente fehlen. Die Hintergründe des Rohwedderer Mordes werden m.E. nícht ausreichend bearbeitet. Für mich ist der Roman weder Fisch noch Fleisch, d.h. weder ein spannender Politthriller, noch eine mitreißende Liebesgeschichte. Das Potential wäre da. Ich werde mir zukünftig gerne wieder einen Tatort aus Honerts Feder anschauen, von weiteren Büchern werde ich vermutlich Abstand nehmen. Für Leser, die wie ich einen Politthriller erwarten, Zeitverschwendung.