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Bestechung

Roman

(32)
Wir erwarten von unseren Richtern, dass sie ehrlich und weise handeln. Ihre Integrität und Neutralität sind das Fundament, auf dem unser Rechtssystem ruht. Wir vertrauen darauf, dass sie für faire Prozesse sorgen, Verbrecher bestrafen und eine geordnete Gerichtsbarkeit garantieren. Doch was passiert, wenn sich ein Richter bestechen lässt? Lacy Stoltz, Anwältin bei der Rechtsaufsichtsbehörde in Florida, wird mit einem Fall richterlichen Fehlverhaltens konfrontiert, der jede Vorstellungskraft übersteigt. Ein Richter soll über viele Jahre hinweg Bestechungsgelder in schier unglaublicher Höhe angenommen haben. Lacy Stoltz will dem ein Ende setzen und nimmt die Ermittlungen auf. Eins wird schnell klar: Dieser Fall ist hochgefährlich. Doch Lacy Stoltz ahnt nicht, dass er auch tödlich enden könnte.

Rezension
»Ein Roman, der hilft zu verstehen, warum jemand wie Donald Trump zum Führer seines Landes aufsteigen konnte.«
Portrait
John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641174286
Verlag Heyne
Dateigröße 1722 KB
Übersetzer Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter, Imke Walsh-Araya
Verkaufsrang 515
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wohl für ein anderes Publikum“

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Wenn mich ein Autor an die Wand stellen würde und mich mit Pistole an meinem Kopf anschreien würde, "rette die Figuren oder die Handlung", wäre die Handlung verloren. Faszinierende Figuren lassen meine Erwartung an die Handlung sehr zurücktreten, während mich eine gut geplottete Handlung eher zum Abnicken bringt, wenn keine der Figuren mich greift.

Das ist etwa, was hier passiert. Grisham hat sicherlich sehr viel Gedankenzeit investiert, um zu konstruieren, wer wann was wieso tut - die Figuren muten allerdings nicht ansatzweise originell an. Ein Beispiel seiner Freude am Klischee ist die Beerdigung eines Schwarzen, die natürlich nicht ohne Gospelchor auskommt. Klar gibt es diese Beerdigungen, aber nichts, was man im Vorfeld über diese Figur erfährt, macht plausibel, dass das die Beerdigung ist, die er sich ausgemalt hätte - mit Ausnahme seiner Hautfarbe, sodass es doch sehr den Charme hat, dass sich ein älterer weißer Herr vergeblich in eine Kultur hineinzudenken versucht, die nicht die seine ist.

Eine Ausnahme ist Gunther, der Bruder der Protagonistin Lacy. Er ist keine schillernd aufregende Figur, wächst aber über das anfängliche Korsett seiner Eigenschaften hinaus.

Das Hörbuch trübt den Spaß am Buch zusätzlich durch mitunter schlecht recherchierte Aussprachen. Wenn die Handlung im Wesentlichen in New Brunswick spielt, hätte irgendjemand, der an der Produktion beteiligt war, nachschauen sollen, ob die gewählte Aussprache, die eher zur Schreibweise "Broonswick" gepasst hätte, die richtige ist. Stattdessen hätte es der gleiche Laut sein sollen, der uns auch in "run" und "stun" begegnet. Darüber hinaus neigt Sprecher Charles Brauer bei der Lautkombination "Schw" das w eher zu einem englischen Laut zu machen, sodass aus "Schwester" (und die wird recht häufig angesprochen) so etwas wie "Schu-ester" wird.

Aber auch hier: Das würde mir sicherlich auch auffallen, wenn mir das Buch besser gefiele - es wäre allerdings weniger störend für den Gesamtgenuss, wenn es einen Gesamtgenuss gäbe.
Wenn mich ein Autor an die Wand stellen würde und mich mit Pistole an meinem Kopf anschreien würde, "rette die Figuren oder die Handlung", wäre die Handlung verloren. Faszinierende Figuren lassen meine Erwartung an die Handlung sehr zurücktreten, während mich eine gut geplottete Handlung eher zum Abnicken bringt, wenn keine der Figuren mich greift.

Das ist etwa, was hier passiert. Grisham hat sicherlich sehr viel Gedankenzeit investiert, um zu konstruieren, wer wann was wieso tut - die Figuren muten allerdings nicht ansatzweise originell an. Ein Beispiel seiner Freude am Klischee ist die Beerdigung eines Schwarzen, die natürlich nicht ohne Gospelchor auskommt. Klar gibt es diese Beerdigungen, aber nichts, was man im Vorfeld über diese Figur erfährt, macht plausibel, dass das die Beerdigung ist, die er sich ausgemalt hätte - mit Ausnahme seiner Hautfarbe, sodass es doch sehr den Charme hat, dass sich ein älterer weißer Herr vergeblich in eine Kultur hineinzudenken versucht, die nicht die seine ist.

Eine Ausnahme ist Gunther, der Bruder der Protagonistin Lacy. Er ist keine schillernd aufregende Figur, wächst aber über das anfängliche Korsett seiner Eigenschaften hinaus.

Das Hörbuch trübt den Spaß am Buch zusätzlich durch mitunter schlecht recherchierte Aussprachen. Wenn die Handlung im Wesentlichen in New Brunswick spielt, hätte irgendjemand, der an der Produktion beteiligt war, nachschauen sollen, ob die gewählte Aussprache, die eher zur Schreibweise "Broonswick" gepasst hätte, die richtige ist. Stattdessen hätte es der gleiche Laut sein sollen, der uns auch in "run" und "stun" begegnet. Darüber hinaus neigt Sprecher Charles Brauer bei der Lautkombination "Schw" das w eher zu einem englischen Laut zu machen, sodass aus "Schwester" (und die wird recht häufig angesprochen) so etwas wie "Schu-ester" wird.

Aber auch hier: Das würde mir sicherlich auch auffallen, wenn mir das Buch besser gefiele - es wäre allerdings weniger störend für den Gesamtgenuss, wenn es einen Gesamtgenuss gäbe.

Evgenia Bolshakova, Thalia-Buchhandlung Halle

Nicht das spannendste Buch von Grisham, aber für die Fans von Justizkrimis ein anregender und informativer Korruptionsfall zum Entdecken und Miträtseln. Nicht das spannendste Buch von Grisham, aber für die Fans von Justizkrimis ein anregender und informativer Korruptionsfall zum Entdecken und Miträtseln.

Ursula Schirmer, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein Grisham in Reinkultur, wie immer mit einer brisanten Thematik, die auch in Deutschland aktuell ist.Rasant spannend bis zur letzten Seite. Ein Grisham in Reinkultur, wie immer mit einer brisanten Thematik, die auch in Deutschland aktuell ist.Rasant spannend bis zur letzten Seite.

Thomas Brock, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Topp Grisham! Lacy und ihr Kollege Hugo, welche für das BJC die Arbeit von Richtern in Florida überwachen und ein paar nicht ganz so schöne Dinge herausfinden. Topp Grisham! Lacy und ihr Kollege Hugo, welche für das BJC die Arbeit von Richtern in Florida überwachen und ein paar nicht ganz so schöne Dinge herausfinden.

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Auch dieses Buch ist 3 1/2 Sterne wert, aber eben keine 4...Grisham schildert gewohnt detailliert das amerikanische Justizwesen, seine Tücken und Schlupflöcher. Auch dieses Buch ist 3 1/2 Sterne wert, aber eben keine 4...Grisham schildert gewohnt detailliert das amerikanische Justizwesen, seine Tücken und Schlupflöcher.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Auch, wenn es eindeutig nicht Grishams Meisterwerk ist, hat dieses Buch einiges an Spannung zu bieten und wusste mich zu überzeugen. Auch, wenn es eindeutig nicht Grishams Meisterwerk ist, hat dieses Buch einiges an Spannung zu bieten und wusste mich zu überzeugen.

„Über die Grauzonen zwischen Justiz und Gerechtigkeit...“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

... schreibt niemand so fesselnd und vor allem so realistisch wie John Grisham.
Eine Mitarbeiterin der Rechtsaufsichtsbehörde kommt einem korrupten Richter auf die Spur. Bereits auf den ersten Blick ein großer Fall - der dennoch am Ende ihre Vorstellungskraft sprengen wird - sowohl was seine Dimension als auch seine Gefährlichkeit für ihr Leben angeht.
Eine erschreckende Geschichte über Skrupellosigkeit, Gier, Machtmissbrauch und Größenwahn ausgerechnet an einer hochsensiblen Stelle des Systems, das die Gesellschaft zusammenhalten soll und an der wir eigentlich unbestechliche und gesetzestreue Eliten erwarten.
... schreibt niemand so fesselnd und vor allem so realistisch wie John Grisham.
Eine Mitarbeiterin der Rechtsaufsichtsbehörde kommt einem korrupten Richter auf die Spur. Bereits auf den ersten Blick ein großer Fall - der dennoch am Ende ihre Vorstellungskraft sprengen wird - sowohl was seine Dimension als auch seine Gefährlichkeit für ihr Leben angeht.
Eine erschreckende Geschichte über Skrupellosigkeit, Gier, Machtmissbrauch und Größenwahn ausgerechnet an einer hochsensiblen Stelle des Systems, das die Gesellschaft zusammenhalten soll und an der wir eigentlich unbestechliche und gesetzestreue Eliten erwarten.

Fabian Klukas, Thalia-Buchhandlung Kleve

Korruption in ungeahnter Höhe und über Jahre hinweg und zwar von einem Richter.
Der neue Grisham ist ein unterhaltsames Buch mit einem schleppenden Anfang.
Korruption in ungeahnter Höhe und über Jahre hinweg und zwar von einem Richter.
Der neue Grisham ist ein unterhaltsames Buch mit einem schleppenden Anfang.

Dorothea Weiss, Thalia-Buchhandlung Jena

Lacy ermittelt gegen korrupte Richter.
Ihr neuer Fall bringt sie an ihre Grenzen!
Die authentischen Figuren und detaillierte Beschreibungen der Ermittlungsarbeit machen Spaß!
Lacy ermittelt gegen korrupte Richter.
Ihr neuer Fall bringt sie an ihre Grenzen!
Die authentischen Figuren und detaillierte Beschreibungen der Ermittlungsarbeit machen Spaß!

„Beste Unterhaltung!“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

John Grishams neuer Roman ist, wie immer bei diesem Autor, garantierte Hochspannung! Warum dann "nur" vier Sterne? Weil der Fan des Autors einfach weiß, er kann es noch besser...
Worum geht es diesmal​? Endlich mal weder um einen aufstrebenden Jung-Anwalt, der 80 Stunden die Woche arbeitet und sich dennoch nicht korrumpiert lässt, noch um einen allein arbeitenden ehrlichen Anwalt, der sich ganz allein gegen eine Groß-Kanzlei stellt ( und natürlich am Ende den Kampf gegen die Hydra gewinnt... ). Sondern um eine kleine Behörde, die Dienstaufsichtsbeschwerden gegen staatliche Juristen, wie zB Staatsanwälte oder Richter entgegennimmt. Und diesen dann nach geht, die Vorwürfe überprüft, und das ganze gegebenenfalls der staatlichen Polizei übergibt.
Als Lacy Stoltz das erste Mal von "Ihrem" Whistleblower kontaktiert wird, der einer Richterin Korruption in nie vorstellbaren Ausmaß vorwirft, weiß sie noch nicht, daß sie sich mit ihren Ermittlungen mitten in das Herz des organisierten Verbrechens begibt...
Souverän, packend und hoch spannend - ideale Urlaubslektüre!
John Grishams neuer Roman ist, wie immer bei diesem Autor, garantierte Hochspannung! Warum dann "nur" vier Sterne? Weil der Fan des Autors einfach weiß, er kann es noch besser...
Worum geht es diesmal​? Endlich mal weder um einen aufstrebenden Jung-Anwalt, der 80 Stunden die Woche arbeitet und sich dennoch nicht korrumpiert lässt, noch um einen allein arbeitenden ehrlichen Anwalt, der sich ganz allein gegen eine Groß-Kanzlei stellt ( und natürlich am Ende den Kampf gegen die Hydra gewinnt... ). Sondern um eine kleine Behörde, die Dienstaufsichtsbeschwerden gegen staatliche Juristen, wie zB Staatsanwälte oder Richter entgegennimmt. Und diesen dann nach geht, die Vorwürfe überprüft, und das ganze gegebenenfalls der staatlichen Polizei übergibt.
Als Lacy Stoltz das erste Mal von "Ihrem" Whistleblower kontaktiert wird, der einer Richterin Korruption in nie vorstellbaren Ausmaß vorwirft, weiß sie noch nicht, daß sie sich mit ihren Ermittlungen mitten in das Herz des organisierten Verbrechens begibt...
Souverän, packend und hoch spannend - ideale Urlaubslektüre!

„Mafiöse Machenschaften und eine korrupte Richterin - ein typischer Grisham“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Bestechung handelt von einer mafiösen Vereinigung und einer bestechlichen Richterin, deren Machenschaften durch ein Ermittlerteam nach einer halb anonymen Anzeige aufgedeckt werden. Die Erzählung ist etwas lang und beginnt erst ab der Hälfte, ein wenig spannend zu werden. Ein typischer Grisham Roman und somit ein Tipp für alle Liebhaber seiner mittlerweile 29 Romane. Bestechung handelt von einer mafiösen Vereinigung und einer bestechlichen Richterin, deren Machenschaften durch ein Ermittlerteam nach einer halb anonymen Anzeige aufgedeckt werden. Die Erzählung ist etwas lang und beginnt erst ab der Hälfte, ein wenig spannend zu werden. Ein typischer Grisham Roman und somit ein Tipp für alle Liebhaber seiner mittlerweile 29 Romane.

„Ein richtig guter Roman vom Meister der Justizthriller!“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Lacy Stoltz, Anwältin der Floridaer Rechtsaufsichtsbehörte, ermittelt gegen eine korrupte Bezirksrichterin und kommt dabei einer äußert gewieften, wie skrupellosen Verbrecherbande auf die Spur. Lacy Stoltz, Anwältin der Floridaer Rechtsaufsichtsbehörte, ermittelt gegen eine korrupte Bezirksrichterin und kommt dabei einer äußert gewieften, wie skrupellosen Verbrecherbande auf die Spur.

„Ein wunderbarer neuer Gerichtsthriller.“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Es geht wie immer um das Gerichtswesen in den USA. Ein sehr komplexer Fall beschäftigt das BJC. Es geht um Mord, Bestechung und Korruption im großen Stil. Das alles auf Indianergebiet was das ganze noch spannender macht. Sehr unterhaltsam. Es geht wie immer um das Gerichtswesen in den USA. Ein sehr komplexer Fall beschäftigt das BJC. Es geht um Mord, Bestechung und Korruption im großen Stil. Das alles auf Indianergebiet was das ganze noch spannender macht. Sehr unterhaltsam.

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Niemand kennt das amerikanische Rechtssystem so gut wie Grisham. Atemlose Spannung bis zur letzten Seite und tiefe Einblicke in die dunklen Abgründe der US-Justiz sind garantiert! Niemand kennt das amerikanische Rechtssystem so gut wie Grisham. Atemlose Spannung bis zur letzten Seite und tiefe Einblicke in die dunklen Abgründe der US-Justiz sind garantiert!

Michael Lebar, Thalia-Buchhandlung Soest

Endlich wieder ein Grisham wie zur Zeit der Bücher " Die Firma" & "Das Kartell" Endlich wieder ein Grisham wie zur Zeit der Bücher " Die Firma" & "Das Kartell"

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
13
12
6
0
1

Bestechung
von einer Kundin/einem Kunden aus Sanitz am 26.06.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

das Buch habe ich noch nicht erhalten, ihre Bitte um Bewertung ist daher Quatsch! Es wird erst in Kürze geliefert.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.01.2018
Bewertet: anderes Format

Bestechung und Korruption - Grisham beherrscht sein Handwerk! Geheime Informationen, korrupte Richter, viele Protagonisten - ein spannender und interessanter Thriller!

Informativ, aber leider wenig spannungsreich
von Lasszeilensprechen aus Lübeck am 15.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Lacy Stoltz ist Anwältin und arbeitet bei der Rechtsaufsichtsbehörde "Board on Judicial Conduct". Sie wird mit einem Fall betraut, bei dem es um ein Fehlverhalten seitens einer renommierten Richterin gehen soll. Diese soll über Jahre Bestechungsgelder in unglaublicher Höhe angenommen haben, und dafür über Unrecht hinweggesehen bzw. dieses unterstützt... Lacy Stoltz ist Anwältin und arbeitet bei der Rechtsaufsichtsbehörde "Board on Judicial Conduct". Sie wird mit einem Fall betraut, bei dem es um ein Fehlverhalten seitens einer renommierten Richterin gehen soll. Diese soll über Jahre Bestechungsgelder in unglaublicher Höhe angenommen haben, und dafür über Unrecht hinweggesehen bzw. dieses unterstützt haben. Schnell wird klar, dass das Einmischen in solche Angelegenheiten auch tödliche Folgen haben kann. Obwohl „Bestechung“ kein schlechtes Buch von John Grisham ist, ist es bei weitem nicht so emotional oder spannend wie seine Klassiker „Die Jury“ oder „Die Akte. Die Geschichte beginnt damit, dass ein gewisser Herr Myer mit Informationen zu dem BJC kommt, die unter anderem beinhalten, dass die ehrenwerte Richterin Geld von einem Herrn Dubose genommen hat, der massenhaft Casinos und Golfplätze im Stammesgebiet der Indianer baut. Da im Reservat eigene Regeln gelten, kann der Staat nichts dagegen tun. Lacy und ihr Kollege nehmen sich des Falls an, aber bekommen praktisch keine Auskünfte. Als auch noch Myers verschwindet, meldet sich zum Glück der Maulwurf. Bis auf eine Szene gegen Anfang des Buches, die zugleich überraschend und spannend ist, erfährt man über lange Teile lediglich Informationen über die Tappacola Indianer und wie sie autark neben dem Staat für sich funktionieren. Das ist auf jeden Fall sehr aufschlussreich, aber wenig mitreißend. Gepaart mit ausführlichen Beschreibungen des BJC und den akribischen Ermittlungen, die wenig actionreich sind, liest sich das Buch mehr wie eine Dokumentation. Das kann auch daran liegen, dass ein emotionaler Abstand zur Hauptfigur bleibt. Was ich schade fand, ist, dass alle für mich interessanten Personen im Laufe der Geschichte verschwinden, während sich der Sinn für andere Figuren kaum ergibt. Glücklicherweise rundet der Schluss dann die ganze Sache harmonisch ab, sodass man als Leser zufrieden zurück bleibt. Leider etwas zu dokumentarisch - nach meinem Geschmack dürfte eine ordentliche Portion Spannung in die Geschichte integriert werden, um mich abzuholen. Daher vergebe ich drei Sterne.