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Bestechung

Roman

Wir erwarten von unseren Richtern, dass sie ehrlich und weise handeln. Ihre Integrität und Neutralität sind das Fundament, auf dem unser Rechtssystem ruht. Wir vertrauen darauf, dass sie für faire Prozesse sorgen, Verbrecher bestrafen und eine geordnete Gerichtsbarkeit garantieren. Doch was passiert, wenn sich ein Richter bestechen lässt? Lacy Stoltz, Anwältin bei der Rechtsaufsichtsbehörde in Florida, wird mit einem Fall richterlichen Fehlverhaltens konfrontiert, der jede Vorstellungskraft übersteigt. Ein Richter soll über viele Jahre hinweg Bestechungsgelder in schier unglaublicher Höhe angenommen haben. Lacy Stoltz will dem ein Ende setzen und nimmt die Ermittlungen auf. Eins wird schnell klar: Dieser Fall ist hochgefährlich. Doch Lacy Stoltz ahnt nicht, dass er auch tödlich enden könnte.
Rezension
»Ein Roman, der hilft zu verstehen, warum jemand wie Donald Trump zum Führer seines Landes aufsteigen konnte.«
Portrait
John Grisham hat 32 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641174286
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Whistler
Dateigröße 3049 KB
Übersetzer Imke Walsh-Araya, Bea Reiter, Kristiana Dorn-Ruhl
Verkaufsrang 1184
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Buchhändler-Empfehlungen

Wohl für ein anderes Publikum

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Wenn mich ein Autor an die Wand stellen würde und mich mit Pistole an meinem Kopf anschreien würde, "rette die Figuren oder die Handlung", wäre die Handlung verloren. Faszinierende Figuren lassen meine Erwartung an die Handlung sehr zurücktreten, während mich eine gut geplottete Handlung eher zum Abnicken bringt, wenn keine der Figuren mich greift. Das ist etwa, was hier passiert. Grisham hat sicherlich sehr viel Gedankenzeit investiert, um zu konstruieren, wer wann was wieso tut - die Figuren muten allerdings nicht ansatzweise originell an. Ein Beispiel seiner Freude am Klischee ist die Beerdigung eines Schwarzen, die natürlich nicht ohne Gospelchor auskommt. Klar gibt es diese Beerdigungen, aber nichts, was man im Vorfeld über diese Figur erfährt, macht plausibel, dass das die Beerdigung ist, die er sich ausgemalt hätte - mit Ausnahme seiner Hautfarbe, sodass es doch sehr den Charme hat, dass sich ein älterer weißer Herr vergeblich in eine Kultur hineinzudenken versucht, die nicht die seine ist. Eine Ausnahme ist Gunther, der Bruder der Protagonistin Lacy. Er ist keine schillernd aufregende Figur, wächst aber über das anfängliche Korsett seiner Eigenschaften hinaus.

Über die Grauzonen zwischen Justiz und Gerechtigkeit...

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

... schreibt niemand so fesselnd und vor allem so realistisch wie John Grisham. Eine Mitarbeiterin der Rechtsaufsichtsbehörde kommt einem korrupten Richter auf die Spur. Bereits auf den ersten Blick ein großer Fall - der dennoch am Ende ihre Vorstellungskraft sprengen wird - sowohl was seine Dimension als auch seine Gefährlichkeit für ihr Leben angeht. Eine erschreckende Geschichte über Skrupellosigkeit, Gier, Machtmissbrauch und Größenwahn ausgerechnet an einer hochsensiblen Stelle des Systems, das die Gesellschaft zusammenhalten soll und an der wir eigentlich unbestechliche und gesetzestreue Eliten erwarten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
9
4
3
0
1

sehr guter Schriftsteller
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Freienwalde am 23.04.2020

Kann ich noch nicht bewerten, da ich dieses Buch noch nicht geschafft habe, zu lesen. Ich glaube aber, dass es genauso gut und spannend ist wie seine anderen Bücher.

.... guter Grisham Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Künzell am 20.03.2020

Kein Gerichtsthriller, aber ähnlich. Spannend geschrieben. Ich habe das Buch in 3 Tagen gelesen. Grisham kennt die Verhältnisse halt sehr gut.

Gutes Buch, aber leider nicht der beste Grisham
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzsprung am 08.11.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Nachdem eine offizielle Beschwerde über eine korrupte Richterin eingegangen ist, nimmt die zuständige Behörde zögerlich die ersten Ermittlungen auf. Aber schon bald ist klar, dass etwas Wahres an der Geschichte dran ist, die ihnen ein Ex-Anwalt erzählt hat, der auch schon im Gefängnis saß. Wie sollen sie aber vorgehen? Immerhin ... Nachdem eine offizielle Beschwerde über eine korrupte Richterin eingegangen ist, nimmt die zuständige Behörde zögerlich die ersten Ermittlungen auf. Aber schon bald ist klar, dass etwas Wahres an der Geschichte dran ist, die ihnen ein Ex-Anwalt erzählt hat, der auch schon im Gefängnis saß. Wie sollen sie aber vorgehen? Immerhin sind die Beamten des BJC lediglich Anwälte und keine Polizisten. Sie haben zwar juristische Mittel, doch das war es dann auch schon. Nach kurzer Zeit wird jedoch klar, dass sehr viel mehr dahinter steckt, als ein Hirngespinst oder der Wunsch nach Aufmerksamkeit. Die Richterin scheint tatsächlich Teil eines riesigen Korruptions-Skandals zu sein hinter dem Menschen stehen, die auch nicht davor zurückschrecken, einen Menschen zu töten. Zu Beginn des Buches, brauchte ich eine Weile, um mich zurecht zu finden. Doch schon bald hat mich die Geschichte gefesselt. Die Story ist wirklich gut, obwohl ich bei einem Autor wie John Grisham eigentlich mit mehr Verwicklungen gerechnet hätte. Hier wird tatsächlich eher auf die Spannung gesetzt und weniger auf einen verworrenen Fall.