Eierlikörtage

Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre

Hendrik Groen Band 1

Hendrik Groen

(11)
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Beschreibung

Hendrik Groen mag alt sein (genauer gesagt 83 1/4), aber er ist noch lange nicht tot. Zugegeben, seine täglichen Spaziergänge werden kürzer, weil die Beine nicht mehr recht wollen, und er muss regelmäßig zum Arzt. Aber deshalb nur noch Kaffeetrinken, die Geranien anstarren und auf das Ende warten? Kommt nicht infrage. Ganz im Gegenteil. 83 Jahre lang hat Hendrik immer nur Ja und Amen gesagt. Doch in diesem Jahr wird er ein Tagebuch führen und darin endlich alles rauslassen – ein unzensierter Blick auf das Leben in einem Altenheim in Amsterdam-Nord.

"Ein feinfühliges Porträt über einen Mann, der fühlt, dass sein Körper die Kraft verliert. Seine Seele aber noch viel zu lebendig ist, um aufgeben zu wollen.", WDR 5 Bücher, 22.02.2017

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31191-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,9/11,9/3,1 cm
Gewicht 291 g
Originaltitel Pogingen iets van het leven te maken – Het geheime dagboek van Hendrik Groen, 83¼ jaar
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Wibke Kuhn
Verkaufsrang 1665

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Buchhändler-Empfehlungen

Lustig—sarkastische Un

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Das als Tagebuch verfasste Werk, das einen Rentner ein Jahr durch Höhen und Tiefen des Seniorenheim—Alltags begleitet, ist kurzweilig, lustig, ironisch—bissig und stimmt zugleich auch ein wenig nachdenklich. Wunderbare Lektüre.

Herrlich!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Sehr kluge und respektlose aber warmherzige Aufzeichnungen eines alten und weisen Mannes in einem niederländischen Altenheim. Gespickt mit viel Humor und Gelassenheit! Lesen Sie auch unbedingt Band zwei!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

In Tagebuchform gibt Hendrik Groen einen Einblick in sein Leben im Altenheim. Mit einer Prise Humor beschreibt der rüstige und gewitzte Rentner seinen Alltag. Manchmal rabenschwarz, voller Stories und auch mit dem Bezug zu aktuellen Zeitgeschehnissen aus Holland und dem Rest der Welt. Er zeigt auf, wie man ein bisschen Freiheit ... In Tagebuchform gibt Hendrik Groen einen Einblick in sein Leben im Altenheim. Mit einer Prise Humor beschreibt der rüstige und gewitzte Rentner seinen Alltag. Manchmal rabenschwarz, voller Stories und auch mit dem Bezug zu aktuellen Zeitgeschehnissen aus Holland und dem Rest der Welt. Er zeigt auf, wie man ein bisschen Freiheit durch verweigerte Anpassung bekommt. Ein Buch, das Mut macht, ohne zu beschönigen und zugleich zeigt, was im Leben wichtig ist: Freundschaft und Zusammenhalt.

"Alt ist lästig"
von Dr. M. am 08.07.2018

Das ist wohl leider so, ob man es nun wahrhaben will oder nicht. Von außen gesehen oder von innen. In diesem Buch findet man beide Ansichten. Hendrik Groen hat es wieder einmal bis zum Frühling geschafft. Was man sich als junger Mensch kaum vorstellen kann, ist nun eingetroffen. Man weiß nicht nur, dass die eigenen Tage gezählt ... Das ist wohl leider so, ob man es nun wahrhaben will oder nicht. Von außen gesehen oder von innen. In diesem Buch findet man beide Ansichten. Hendrik Groen hat es wieder einmal bis zum Frühling geschafft. Was man sich als junger Mensch kaum vorstellen kann, ist nun eingetroffen. Man weiß nicht nur, dass die eigenen Tage gezählt sind, man sieht es und man spürt es. Besonders wenn man in einem Altersheim wohnt, wo man vom Personal wieder wie ein Kind bevormundet wird, und wo man sieht, wie Mitbewohner aus dem Leben scheiden. Groen zählt die Beerdigungen, auf die er schon gegangen ist. Wenn das schon alles wäre, könnte man sich damit irgendwie abfinden. Schlimmer aber sind die eigenen Gebrechen, die nachlassende Kraft, der schwindende Bewegungsradius, körperliche Peinlichkeiten. Groen kann das Wasser nicht mehr richtig halten, seinem Freund faulen die Extremitäten ab. Das klingt zunächst nicht so, dass man dieses Buch nun unbedingt lesen sollte. Doch in den Niederlanden war es ein Bestseller. Und das nicht ohne Grund. Groen schildert in einem Tagebuch ein Jahr seines Lebens im Altersheim. Schonungslos, voller Selbstironie und mit einer humorvollen Prise Sarkasmus. Groen hat keine Lust mehr auf die alltäglichen Jammerarien im Gemeinschaftsraum. Mit anderen gründet er eine Art Widerstandsgruppe "Alt-aber-nicht-tot", die für seine wenigen Mitglieder gelegentlich Ausflüge aus dem Altersheim zurück ins Leben organisiert. Das ist irgendwie nicht mehr vorgesehen und stößt auf neidvolle Ablehnung bei anderen Bewohnern und erst recht bei der Obrigkeit des Heimes. Aber das Leben ist noch nicht zu Ende. Und warum sollte man es nicht bis zum letzten Tag genießen, selbst wenn es schon überall im Gebälk knirscht und kracht? Man verdrängt Gedanken an das Alter gerne solange man noch jung ist oder sich wenigstens so fühlt. Wie sich ein hohes Alter tatsächlich anfühlt und was einen vielleicht erwartet, kann man in diesem wunderbar humorvollen Buch nachlesen. Natürlich wäre die Geschichte umso schöner, wenn es Hendrik Groen wirklich geben würde. Doch findige Menschen haben bald herausgefunden, dass der tatsächliche Autor dieses geheimen Tagebuchs eine Generation jünger ist. Das macht aber letztlich gar nichts. Das Buch wirkt im Gegenteil ungemein authentisch. Und es nimmt möglicherweise auch ein wenig die unausgesprochene Angst, die man doch vor altersbedingter Schwäche haben kann. Man kann sich an vieles gewöhnen. Und besser geht es in jedem Fall, wenn man sich auf die angenehmen Seiten konzentriert und nicht der Versuchung erliegt, sich zu früh von ihnen zu verabschieden.

Alt werden ist nicht leicht! Es zu sein schon gar nicht!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenthal am 09.06.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Aber..., wir haben ja Herrn Groen! Er gibt uns einen herrlich sarkastischen, geradezu anarchischen Blick auf das Leben in einem Altenheim. Es ist ein wahres Vergnügen, seine Tagebucheinträge zu lesen. Obwohl einem auch das ein oder andere Mal das Lachen im Hals stecken bleibt. Ein Lesevergnügen der besonderen Art.


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