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Enforcer

Roman

(1)
Das Schicksal der Menschheit hängt am seidenen Faden
Nach einer globalen Katastrophe haben die wenigen Überlebenden auf der Raumstation Außenerde Zuflucht gefunden. Doch nun droht die Raumstation zur tödlichen Falle für ihre Bewohner zu werden: Ein unbekanntes Virus breitet sich mit rasender Geschwindigkeit aus und fordert ein Todesopfer nach dem anderen. Wenn es Riley Hale – Ex-Tracer und jetzt im Enforcer-Team der Raumstation – nicht gelingt, rechtzeitig ein Gegenmittel zu finden, sind die letzten Menschen im Universum zum Tode verurteilt ...
Portrait
Rob Boffard wurde in Johannesburg, Südafrika, geboren und verbringt seine Zeit als Autor zwischen London, Vancouver und Johannesburg. Als Journalist hat er in mehr als zwölf Ländern Artikel geschrieben, unter anderem für The Guardian und Wired. Tracer ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641185428
Verlag Heyne
Übersetzer Bernhard Kempen
Verkaufsrang 35.321
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Viel zu viele Handlungsstränge in zu kurzer Zeit
von Sabrina K. aus Friedberg am 31.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Nachdem Riley Hale die Station Außenerde gerettet hat, wird sie Teil der Sicherheitsleute, kurz „Stomper“ genannt. Aber sie wäre nicht sie selbst, wenn sie Probleme nicht magisch anziehen würde. Nicht nur, dass sie von einem irren Psychopathen erpresst wird, kurz darauf bricht auch eine Seuche in der Station aus.... Nachdem Riley Hale die Station Außenerde gerettet hat, wird sie Teil der Sicherheitsleute, kurz „Stomper“ genannt. Aber sie wäre nicht sie selbst, wenn sie Probleme nicht magisch anziehen würde. Nicht nur, dass sie von einem irren Psychopathen erpresst wird, kurz darauf bricht auch eine Seuche in der Station aus. Dies nutzt eine Gruppe Rebellen aus, die Außenerde verlassen wollen, um zur Erde zurückzukehren, und dafür gehen sie über Leichen. Der zweite Band dieser Reihe macht mich ein wenig traurig. Ich mochte „Tracer“ sehr gerne, es war eines meiner Lesehighlights. Aber die Fortsetzung reicht leider nicht an es heran. Es fängt schon damit an, dass es zu viele Haupthandlungen gibt – auch wenn ich nie gedacht hätte, dies einmal zu schreiben. Wir haben hier nicht nur eine, sondern sogar drei. Oder noch mehr? Ursprünglich beginnt es mit einem durchgeknallten Psychopathen, der Riley entführt und sie erpresst. Natürlich kann sie sich keinem anvertrauen und zieht die Nummer solo durch, was furchtbar schief geht. Wenn sie ihren Freunden von Anfang an reinen Wein eingeschenkt hätte, wäre das vermutlich nicht so eskaliert. Allerdings spricht sie an keiner Stelle jemals mit irgendwem, was für mich nicht nachvollziehbar ist. Ihr ganzer Charakter kommt mir vor, als würde er ihn einem Fieberdelirium handeln und ihre Entscheidungen ergeben für mich keinen Sinn. Nicht, dass das bei den anderen, außer vielleicht den „Bösen“, anders wäre. Und ich gehe jetzt mal nicht weiter darauf ein, wie sich meine Augen verdreht haben, als Riley dann plötzlich auch nicht mehr weiß, für wen ihr Herz schlägt ... Dann taucht eine mysteriöse Krankheit auf, die fast alle auf der Station umbringt, außer die Abtrünnigen, die auch plötzlich da sind und zur Erde zurückkehren wollen und Riley in die Quere kommen. Relativ gegen Ende wird auch klar, dass Außenerde sterben wird, wenn sie nicht bald neue Rohstoffe von einem Asteroiden bekommen, weswegen sie die Abtrünnigen auf keinen Fall zu dem Asteroidenfänger lassen dürfen. Was sich wie die Handlung von zwei oder mehr Büchern anhört, ist in dieses eine gequetscht, und keine bekommt auch nur annähernd die ausführliche Behandlung, die sie verdient. Das ist sehr schade, denn jeder Plot für sich ist eine sehr gute Idee, doch in dieser Masse wird es einfach unglaubwürdig. Genauso unglaubwürdig, wie warum zum Teufel keiner auf die Idee kommt, auch mal eine Waffe aufzuheben, nachdem sie die Angreifer außer Gefecht gesetzt haben, oder ihnen einen über den Schädel zu ziehen, wenn sie in einer Tür feststecken? Mein erster Impuls wäre das ja, aber vielleicht bin ich einfach zu brutal. Stattdessen verspielt jeder handelnde Charakter mit einer Leichtigkeit seinen Vorteil, dass es fast schon fahrlässig ist. Um es noch einmal zusammenzufassen: Es passiert zu viel in zu kurzer Zeit, so dass die einzelnen Handlungsstränge einfach zu unglaubwürdig erscheinen. Dabei habe ich noch gar nicht erwähnt, dass Riley kreuz und quer durch die Station rennt, nachdem ihre Knie aufgeschnitten wurden, und dabei nicht ein einziges Mal wirklich schläft. Außerdem sind ihre Entscheidungen und die ihrer Freunde für mich einfach nicht logisch nachvollziehbar. Es macht mich zwar sehr traurig, aber ich kann diesem Buch nur 3 Sterne zusprechen. Bei mir hat es einfach für zu viel Stirnrunzeln geführt, um wirklich als ein gutes Buch durchzugehen. Trotzdem bin ich neugierig und möchte die Fortsetzung lesen, von der ich momentan aber noch nicht weiß, wann sie erscheinen wird.