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Mein Mann, seine Frauen und ich

Roman nach einer wahren Geschichte

(10)
Nach ihrer Scheidung genießt Nadia Schäfer die Unabhängigkeit. So lernt sie Karim kennen, einen gläubigen und gebildeten Moslem. Sie lässt sich auf ihn ein, heiratet ihn sogar, weil der Islam Liebe ohne Trauschein verbietet. Dass Karim bereits Frau und Kinder hat und die Ehe fortbesteht, nimmt sie in Kauf, denn er trägt Nadia auf Händen. Sie ziehen in den Oman, wo Nadia nur tief verschleiert aus dem Haus gehen darf. Sie tut es für Karim – ein fürsorglicher Ehemann, der sich auch noch um seine erste Frau kümmert. Bis er eines Tages Ehefrau Nummer drei mit nach Hause bringt …

Portrait
Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit den Tatsachenromanen wie "Kuckucksnest", "Die Frau, die zu sehr liebte", „Mein Mann, seine Frauen und ich" und "Der Prinz aus dem Paradies“ eroberte sie erneut die SPIEGEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.05.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641203092
Verlag Diana Verlag
Verkaufsrang 403
eBook
9,99
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Johanna Frauendorf, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

Ein sehr eindrucksvoller und faszinierender Roman, der durch seinen bildhaften Schreibstil überzeugt und dem Leser die arabische Kultur näher bringt. Ein sehr eindrucksvoller und faszinierender Roman, der durch seinen bildhaften Schreibstil überzeugt und dem Leser die arabische Kultur näher bringt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Einfach super!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2018

Ich habe dieses eBook regelrecht verschlungen. In manchen Situationen habe ich mich selbst wieder erkannt, weil ich Ähnliches erlebt habe ,allerdings mit einem Deutschen. Nachdem ich das eBook zu ende hatte, könnte mich 2 Monate lang kein anderes eBook mehr begeistern.

Tausendundeine Nacht
von Gisela Simak aus Landshut am 12.09.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ich war ständig im Zwiespalt mit meiner Meinung über Nadia. Mal wollte ich sie schütteln, damit sie zur Besinnung kommt, mal trösten, weil ich sie auch sehr gut verstehen konnte. Nach ihrer Scheidung fühlte sie sich eigentlich wohl. Lebte in einer WG zusammen mit einem jungen, hübschen Mann. Nur... Ich war ständig im Zwiespalt mit meiner Meinung über Nadia. Mal wollte ich sie schütteln, damit sie zur Besinnung kommt, mal trösten, weil ich sie auch sehr gut verstehen konnte. Nach ihrer Scheidung fühlte sie sich eigentlich wohl. Lebte in einer WG zusammen mit einem jungen, hübschen Mann. Nur platonisch, versteht sich. Einziger Wermutstropfen war ihre Arbeitslosigkeit. Nach einem Türkeiurlaub entflammte ihre Leidenschaft für den Orient. Sie erlernte das Zubereiten arabischer Gerichte und Bauchtanz. Als sie einen Anruf von einem Karim erhielt, der sie besuchen möchte, wusste sie erst gar nicht wie ihr geschah. Nadia wurde Karim von einem befreundeten Ehepaar empfohlen. Sie verliebte sich auf Anhieb in diese wunderbare Stimme. Als sie ihn dann vom Nürnberger Bahnhof abholte, wurden ihre Knie regelrecht wackelig. Daheim verwöhnte sie ihn mit arabischen Gerichten. Karim erzählt ihr von seinem Leben. Häufig gluckste er (lachte) was Nadia ein Kribbeln im Bauch bescherte. Lange Rede kurzer Sinn: Oktober 1995 hatten sie sich kennengelernt. November 1995 heirateten sie in Amsterdam. Ich hatte so meine Probleme damit. Karim hatte ja schon eine Frau und drei Kinder. Er wollte unbedingt Nadia als Zweitfrau. Da eine Scheidung für einen gläubigen Moslem unmöglich ist, musste er sich nun um zwei Frauen kümmern. Ich habe mich gefragt: Echt Nadia? Wirklich? Du als selbständige Frau, die sich gerade von einem Fremdgänger scheiden lassen hatte, willst nun eine Zweitfrau werden? Und das von Kopf bis Fuß verschleiert???? Klar, Karim war ja so verletzlich und einsam. Er brauchte eine Frau, die mit ihm auf "Augenhöhe" war! An dieser Aussage sollte Nadia noch so manches mal zu knabbern haben. Mir gefielen die Beschreibungen vom Orient wahnsinnig gut. Ich konnte Nadias Liebe zu diesem Land sehr gut verstehen. Als Karim mit ihr in den Oman gezogen war, durfte sie Seite an Seite mit ihm arbeiten. Nadias Ideenreichtum brachte ein Hotel in die grünen Zahlen. Man schätzte die deutsche Frau sehr. Alles könnte wunderbar sein, wäre da nicht auch noch Frau Nummer 1! Und bald schon Nummer 3 ..... Eines musste man Karim hoch anrechnen. Er sorgte stets für alle Frauen und Kinder. Niemals wurde er handgreiflich. Seine Frauen durften verreisen wann- und wohin sie wollten. Mein Fazit Tausendundeine Nacht wurde zu einem real gewordenen Traum für Nadia. Sie erfuhr die große Liebe und Wertschätzung eines kultivierten Moslems. Sie fühlte sich geborgen. Sie fühlte sich verraten. Sie war unendlich glücklich. Sie war unglücklich. Eine deutsche Frau verlässt ihre Familie, um mit einem Moslem auf Augenhöhe glücklich zu werden. Zuckerhut und Peitsche. Und doch kann man Nadia verstehen. Picknicks an malerischen Stränden am arabischen Meer. Weiße Lehmhäuser, die bei Sonnenauf- und Untergang in ein märchenhaftes Licht getaucht werden. Dazu ein Blick aus den Augen eines Mannes, der pure Liebe verspricht. Hera Lind hat hier einen bildgewaltigen Roman hingelegt. Ängste und Hoffnungen wurden von der Autorin gut eingefangen. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Es gibt sie ja auch im realen Leben. Ich habe nun das Gefühl, alle persönlich zu kennen. Egal was Nadia mitmachen musste, viele Dinge waren es wert. Ja, und auf seine Art war Karim wirklich treu. Eine absolute Empfehlung von mir. Lest dieses Buch. Meine Besprechung ist nur ein kleiner Bruchteil dessen, was Nadia erlebt hat. Auch ihr familiärer Hintergrund geht zu Herzen. Vielen Dank Hera Lind. "Mein Mann, seine Frauen und ich" ist bisher mein Highlight 2017!

Nebenan ...
von Patricia Capeder am 27.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wie immer bei Hera Lind fängt auch dieser Roman mit "Nebenan ..." an. Eine Tatsachengeschichte, die es in sich hat. Die eine westliche Frau nicht wirklich nachvollziehen kann. Eben, es ist ein Roman nach einer wahren Geschichte. Eine Geschichte wie das Leben sie nur schreiben kann. Ich mag den Erzählstil... Wie immer bei Hera Lind fängt auch dieser Roman mit "Nebenan ..." an. Eine Tatsachengeschichte, die es in sich hat. Die eine westliche Frau nicht wirklich nachvollziehen kann. Eben, es ist ein Roman nach einer wahren Geschichte. Eine Geschichte wie das Leben sie nur schreiben kann. Ich mag den Erzählstil von Hera Lind sehr. Er ist spannend und unterhaltend. Er ist kurzweilig und ohne unnötige Floskeln. Kann in Romanen der Schluss nach Belieben gestaltet werden, so ist es im wahren Leben ganz anders. So auch hier in "Mein Mann, seine Frauen und ich".