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Geständnisse

Roman

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Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner - weder Kind noch Erwachsener - ungeschoren davonkommt.

Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.
Rezension
"Der Thriller 'Geständnisse' der japanischen Autorin Kanae Minato dreht sich um einen Mord an einer Vierjährigen und gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansichten aus einem faszinierenden Land."
Portrait
Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller "Geständnisse", der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.03.2017
Sprache Deutsch, Japanisch
EAN 9783641183219
Verlag Random House ebook
Originaltitel Kokuhaku (Confessions)
Dateigröße 2823 KB
Übersetzer Sabine Lohmann
Verkaufsrang 6422
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Buchhändler-Empfehlungen

Carina Hansen, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Verstörend, spannend, fesselnd bis zur letzten Seite und absolut unvorhersehbar. Ein toller japanischer Thriller, der sie noch nach dem zuklappen, lange beschäftigen wird!

Bitterböse Selbstjustiz

Marina Mangiarano, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Die kleine Tochter der Lehrerin Yuki Moriguchi verstirbt bei einem augenscheinlichen Unfall. Die Mutter glaubt es allerdings besser zu wissen und die Verantwortlichen zu kennen. Am letzten Tag vor den großen Ferien tritt sie vor ihre Klasse und beginnt zu erzählen... Es folgt ein diabolischer Racheplan, der völlig außer Kontrolle gerät und den Leser von der ersten Seite an mitreißt und nicht mehr loslässt. Dieser Roman hat mich absolut begeistert und zugleich schockiert, da er die Abgründe, die Hass hervorrufen kann, aufzeigt und eine wahnsinnig beklemmende Atmosphäre erzeugt. Außerdem überrascht die Autorin mit vielen kleinen Twists und Wendungen, die ich so definitiv nicht erwartet hätte. Eine wirklich gelungene Geschichte, die für mich überraschenderweise zu einem absoluten Lesehighlight wurde!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
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Eiskalte Täter
von Kaffeeelse am 14.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich würde sagen, ich habe hier einen absolut spannenden, interessant aufgebauten, bitterbösen und raffiniert konstruierten Krimi gelesen. Das Ende hat es wirklich in sich und hallt noch eine lange Zeit nach. Zur Handlung: Die vierjährige Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Yuko Moriguchi ist im Schulschwimmbad einer japani... Ich würde sagen, ich habe hier einen absolut spannenden, interessant aufgebauten, bitterbösen und raffiniert konstruierten Krimi gelesen. Das Ende hat es wirklich in sich und hallt noch eine lange Zeit nach. Zur Handlung: Die vierjährige Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Yuko Moriguchi ist im Schulschwimmbad einer japanischen Mittelschule ertrunken; ein tragischer Unfall? Doch bald ergibt sich ein anderes Bild! Einige Wochen später kündigt die Lehrerin ihre Stelle an der Schule, doch bevor sie geht, will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß inzwischen, dass einige ihrer Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden und ebenso raffinierten Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache in Gang, um Gewalt und Wahnsinn, ein tödliches Drama an dessen Ende niemand, weder Erwachsene noch Kinder, unbeschadet davonkommen. Der Aufbau des Buches lässt die verschiedenen Protagonisten zu Wort kommen und ermöglicht so schließlich dem Leser einen völlig ungeschönten Blick auf menschliche Ziele/Wünsche und erschreckende Abgründe, die immens schockieren und den Leser immer mehr in einen Abgrund ziehen. Ein perfides Spiel, welches hier von verschiedenen Seiten gespielt wird, gleichzeitig hat es aber Folgen für alle Beteiligten. Heftig und zutiefst verstörend, aber die gezeichneten Charaktere entbehren leider keiner Authentizität. Gleichzeitig ist dieses Buch aber auch eine Kritik an einer nur auf Leistung orientierten Gesellschaft, die ihre Menschen vergisst. Es ist kein Wunder, dass dieses Buch in Japan so erfolgreich war. Mit einer immensen Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschliche Seele und ihre Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato in ihrem ersten Buch eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Und die Leser lässt dieses Buch auf weiteres aus der Feder dieser Autorin hoffen. Unbedingt lesen!

Böse.
von Blaxy87 aus Hannover am 09.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit "Geständnisse" ist mal wieder bewiesen, dass harte Kost nicht immer gesucht werden muss - hier hat sie mich gefunden. Was ich nach lesen des Klappentextes für einen gewöhnlichen Thriller hielt, entwickelte sich rasant in eine Spirale der unaufhaltsamen Gewalt und Fassungslosigkeit. "Worum geht es denn?", dürftet ihr eu... Mit "Geständnisse" ist mal wieder bewiesen, dass harte Kost nicht immer gesucht werden muss - hier hat sie mich gefunden. Was ich nach lesen des Klappentextes für einen gewöhnlichen Thriller hielt, entwickelte sich rasant in eine Spirale der unaufhaltsamen Gewalt und Fassungslosigkeit. "Worum geht es denn?", dürftet ihr euch fragen. Dies beantwortet der Klappentext: "Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt." Seitdem ich Mutter bin, reagiere ich sensibler auf Geschichten, in denen Kinder umkommen. Noch mehr setzte es mir zu, zu lesen, wie andere Kinder sich daran beteiligten. Das "Warum" setzte dem noch die Krone auf - auch, wenn ich Kanae Minato's Erstlingswerk sehr gut fand, werde ich immer das Wort "Böse" damit assoziieren. Nicht unterhaltsam böse, einfach nur böse. Doch sitzt der Fokus des Plots eigentlich viel mehr auf dem Schema der Chaostheorie, zumindest meiner Interpretation nach. In sechs Kapiteln erfahren wir von fünf verschiedenen Beteiligten der Geschichte einzelne Gegebenheiten, die alles ins Rollen gebracht haben. Jedes Einzelner dieser Geständnisse bringt uns an einen Punkt der Geschichte, der deutlich macht, dass es auch ganz anders hätte kommen können. Vielleicht ist dies einer der Aspekte, warum mir das Buch so nahe ging. Erwähnenswert gehört für mich noch, wie großartig der Monolog von Frau Moriguchi am Anfang endet. So eine clevere Idee mit wehendem Spannungsauftakt ist mir selten unter gekommen und hat für mich den Grundstein des Weiterlesens geprägt. Da mich anfänglich der "Culture-clash" zur japanischen Mentalität verunsicherte (Anmerkung: Die Protagonisten erscheinen zwar stets höflich, sind gedanklich jedoch sehr sehr kritisch), war ich vom Schreibstil des Buches nicht so angetan. Jedoch bin ich froh, dran geblieben zu sein und mich geöffnet zu haben.

Eine Gesellschaft der Pflichterfüllung
von FrauSchafski am 25.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die japanische Kultur übt auf mich schon länger eine ganz eigene Faszination aus. Umso schöner, dass immer mehr japanische Autoren auch in Deutschland veröffentlicht werden. „Geständnisse“ gehörte im vergangenen Jahr zu den Werken, die besonders im Rampenlicht standen. Und obwohl das Buch nur gute 250 Seiten misst - die haben es... Die japanische Kultur übt auf mich schon länger eine ganz eigene Faszination aus. Umso schöner, dass immer mehr japanische Autoren auch in Deutschland veröffentlicht werden. „Geständnisse“ gehörte im vergangenen Jahr zu den Werken, die besonders im Rampenlicht standen. Und obwohl das Buch nur gute 250 Seiten misst - die haben es in sich. Unterteilt sind die wenigen Seiten in unterschiedliche Erzählperspektiven, die sich alle um ein Ereignis drehen: Der Tod eines kleinen Mädchens im Pool einer Schule. Scheint offenkundig klar zu sein, dass das Kind versehentlich ins Wasser gefallen und ertrunken ist, so zeichnet sich nach und nach ein ganz anderes Bild. Besonders auffällig sind die unterschiedlichen Erzählformen, die den einzelnen Perspektiven unterliegen. Angefangen bei einer Rede, wechseln sie über Brief, Tagebucheintrag, Traumsequenz, Testament hin zum Telefonanruf. Das ist eine äußerst ungewöhnliche Art, eine Handlung aufzubauen, aber sie funktioniert ganz wunderbar. Zumindest, wenn der Leser bereit ist, die Leerstellen zwischen den einzelnen Perspektiven selbst zu füllen. Und so erfährt man nicht nur, welche Umstände zum Tod des kleinen Mädchens geführt haben, sondern erhält auch ein ziemlich guten Eindruck der japanischen Gesellschaft. Einer Gesellschaft des Leistungsdrucks und der Pflichterfüllung. Wer hier seine Rolle nicht spielt, wird über kurz oder lang geächtet und ausgestoßen. Fazit: Das ist schon ganz schön gut, was Kanae Minato hier geschrieben hat. Am spannendsten finde ich die Kombination der unterschiedlichen Erzählformen, die in dieser Zusammensetzung überraschend gut funktionieren. Mein Eindruck ist insgesamt zwar nicht ganz so überschwänglich, wie bei vielen anderen, aber gute 4 Sterne sind allemal drin.