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Freundinnen

Eine Kulturgeschichte

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Freundinnen – jede Frau hat sie, jeder braucht sie. In der heutigen westlichen Welt gilt Freundschaft unter Frauen als Selbstverständlichkeit. Doch ein Blick zurück zeigt: noch vor einigen Jahrhunderten waren »Freundinnen« so gut wie unbekannt, Freundschaften unter Frauen waren verpönt. In der Antike galten Frauen als das schwache Geschlecht, nur Männer seien intellektuell und emotional fähig, wirklich tiefgehende Freundschaften zu entwickeln und zu pflegen. Und auch heute noch gibt es Kulturen, in denen Frauen keine eigenständigen Freundschaften pflegen dürfen.
Anhand zahlreicher Quellen werfen Marilyn Yalom und ihre Co-Autorin Theresa Donovan Brown einen höchst informativen und unterhaltsamen Blick auf die Entwicklung und das Verständnis von Frauenfreundschaft im Wandel der Zeit: von der Bibel und den Römern bis zur Aufklärung, von der Frauenbewegung der 60er Jahre bis zu Sex and the City.

Rezension
»ein spannender geschichtlicher Abriss«
Portrait
Marilyn Yalom ist Senior Scholar am Clayman Institute for Gender Research an der Stanford University. Sie hat zahlreiche Sachbücher veröffentlicht und lebt mit ihrem Ehemann, dem Buchautor und Psychanalytiker Irvin D. Yalom, in Palo Alto, Kalifornien.

Theresa Donovan Brown ist preisgekrönte Autorin von sowohl Sachbüchern als auch Belletristik zum Thema Freundinnen. Sie hat Creative Writing an der Stanford University studiert und einen MBA von der Haas School of Business der Berkeley University.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641184940
Verlag btb
Übersetzer Liselotte Prugger
eBook
17,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Echte Fründinnen stohn och zosamme !“

Martin Roggatz, Thalia-Buchhandlung Bonn (Universitätsbuchhandlung Bouvier)

Nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" kamen vielen Menschen nicht nur ihre schwarz-weiss gemalten "Feindbilder" abhanden. Sie verloren ihr persönliches Sicherheitsgefühl und wähnen sich jetzt im Mahlstrom andauernder und zunehmender internationaler Konkurrenz. Umso mehr braucht man da im persönlichen Bereich Menschen, die man gern hat und mit denen man sich vertrauensvoll austauscht. Eine Geschichte der weiblichen Frauen ist da - durchaus auch für Männer - sehr hilfreich. Zeigt sie doch, das wir mit unserem Unsicherheitsgefühl nicht (immer) recht haben. Nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" kamen vielen Menschen nicht nur ihre schwarz-weiss gemalten "Feindbilder" abhanden. Sie verloren ihr persönliches Sicherheitsgefühl und wähnen sich jetzt im Mahlstrom andauernder und zunehmender internationaler Konkurrenz. Umso mehr braucht man da im persönlichen Bereich Menschen, die man gern hat und mit denen man sich vertrauensvoll austauscht. Eine Geschichte der weiblichen Frauen ist da - durchaus auch für Männer - sehr hilfreich. Zeigt sie doch, das wir mit unserem Unsicherheitsgefühl nicht (immer) recht haben.

„Lesetipp für ein aussergewöhnliches Buch“

Jutta Huppert

Ein Buch über Frauengemeinschaften und Frauenfreundschaften im Laufe der Geschichte, belegt durch literarische Zeugnisse. Beginnend (nach einem Exkurs über die hehre Freundschaft unter Männern) mit Frauengestalten aus der Bibel schlagen die beiden Autorinnen über frühe Klostergemeinschaften, insbesondere Hildegard von Bingen und ihren Briefen, bis zu den sozialen Medien des 21. Jahrhunderts. Erwähnung finden ebenso die Damen der Pariser Salons (Mlle der Scudery, Mme der Lage Fayette) wie die Romantikerinnen des19. Jahrhunderts (Bronte, Sand), Frauengruppen des frühen 20. Jahrhunderts (Quiltgruppen, Kirchengruppen, aber auch Reform- und politische Gruppierungen). Ein interessantes, spannend geschriebenes Buch über Frauen, ihre Freundschaften und Netzwerke, gegenseitiger Hilfe und Unterstützung in einem vorwiegend männlich geprägtem Umfeld. Ein Buch über Frauengemeinschaften und Frauenfreundschaften im Laufe der Geschichte, belegt durch literarische Zeugnisse. Beginnend (nach einem Exkurs über die hehre Freundschaft unter Männern) mit Frauengestalten aus der Bibel schlagen die beiden Autorinnen über frühe Klostergemeinschaften, insbesondere Hildegard von Bingen und ihren Briefen, bis zu den sozialen Medien des 21. Jahrhunderts. Erwähnung finden ebenso die Damen der Pariser Salons (Mlle der Scudery, Mme der Lage Fayette) wie die Romantikerinnen des19. Jahrhunderts (Bronte, Sand), Frauengruppen des frühen 20. Jahrhunderts (Quiltgruppen, Kirchengruppen, aber auch Reform- und politische Gruppierungen). Ein interessantes, spannend geschriebenes Buch über Frauen, ihre Freundschaften und Netzwerke, gegenseitiger Hilfe und Unterstützung in einem vorwiegend männlich geprägtem Umfeld.

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