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Die Welt ist ein schöner Ort

Der Weg meiner Tochter in einen würdevollen Tod

(5)
Am Silvesterabend des Jahres 2013 wird die 29-jährige Brittany Maynard wegen unerträglicher Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz darauf erfährt sie, dass ein Hirntumor in ihrem Kopf wütet und sie nur noch wenige Monate zu leben hat. Für Brittany steht fest: Sie wird nicht warten, bis der Tumor sie ihres Wesens beraubt und ihr ein qualvolles Ende bereitet. Sie ist entschlossen, gegen das bestehende Gesetz in Kalifornien den Zeitpunkt ihres Todes selbst zu bestimmen. Es beginnt ein zäher Kampf, doch sie findet einen Weg: Elf Monate nach der Diagnose nimmt sie ein tödliches Medikament zu sich und stirbt in Oregon, umringt von Familie und Freunden. In ihrem Buch erzählt Brittanys Mutter von dem unglaublichen Mut ihrer Tochter – und von ihrem beispiellosen Einsatz für einen würdevollen Tod.

Portrait
Deborah Ziegler wurde 1956 in Albuquerque, New Mexico, geboren. Sie studierte Pädagogik und unterrichtete fünfzehn Jahre lang Englisch und Naturwissenschaften. Derzeit lebt sie mit ihrem Mann Gary und zwei Hunden in Kalifornien und hält Vorträge über selbstbestimmtes Sterben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641183066
Verlag Goldmann
Dateigröße 6717 KB
Übersetzer Eva Kemper
Verkaufsrang 37.542
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Buch über das Leben“

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Deborah Zieglers Tochter stirbt an einem Hirntumor. Das Buch beginnt mit Brittanys ersten Lebensjahren und wechselt ab mit je einem Kapitel über Kindheit, Jugend und Erwachsenenjahre und einem über das letzte Jahr seit der Diagnose. Jedem Kapitel ist liebevoll ein Zitat vorangestellt. Obwohl es um den Tod einer sehr jungen Frau geht ist dies ein Buch über das Leben, denn wenn ihr Leben auch kurz war, so hat Brittany wirklich gelebt und ihr erfülltes Leben geliebt. Trotzdem verschweigt dieses Buch auch nicht die grausamen wesensverändernden Folgen der Medikamente und die enorme psychische Belastung der Mutter. Aber es ist ein so wunderschönes, lebensbejahendes Buch trotz aller Tragik das man wahrscheinlich nie mehr vergisst.

Deborah Zieglers Tochter stirbt an einem Hirntumor. Das Buch beginnt mit Brittanys ersten Lebensjahren und wechselt ab mit je einem Kapitel über Kindheit, Jugend und Erwachsenenjahre und einem über das letzte Jahr seit der Diagnose. Jedem Kapitel ist liebevoll ein Zitat vorangestellt. Obwohl es um den Tod einer sehr jungen Frau geht ist dies ein Buch über das Leben, denn wenn ihr Leben auch kurz war, so hat Brittany wirklich gelebt und ihr erfülltes Leben geliebt. Trotzdem verschweigt dieses Buch auch nicht die grausamen wesensverändernden Folgen der Medikamente und die enorme psychische Belastung der Mutter. Aber es ist ein so wunderschönes, lebensbejahendes Buch trotz aller Tragik das man wahrscheinlich nie mehr vergisst.

Kundenbewertungen

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Konnte mich emotional leider nicht erreichen
von Franzy aus Gießen am 03.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die bewegende Geschichte einer jungen Frau, die für ihr selbstbestimmtes Sterben kämpfte - schon bei der Beschreibung hatte ich einen Kloß im Hals. Auch wir hatten so einen Fall in der Familie, bei dem nicht gewartet werden wollte, bis der Tumor im Kopf dem Körper und Geist ein Ende... Die bewegende Geschichte einer jungen Frau, die für ihr selbstbestimmtes Sterben kämpfte - schon bei der Beschreibung hatte ich einen Kloß im Hals. Auch wir hatten so einen Fall in der Familie, bei dem nicht gewartet werden wollte, bis der Tumor im Kopf dem Körper und Geist ein Ende setzt. Doch in Deutschland gibt es keine aktive Sterbehilfe. In diesen Fällen - so auch bei dem in unserer Familie - bleibt nur der Freitod auf die eigene Art und Weise, der niemals so "angenehm" ist, wie die von Ärzten begleitete Sterbehilfe. Mit meiner Überemotionalität und dieser Familiengeschichte im Gepäck, machte ich mich auf den Weg in dieses Buch. Nach den ersten 55 Seiten dachte ich auch tatsächlich, dass dieses Buch sicher mein Untergang wird und ich ewig dafür brauche, da ich es wohl nur in kleinen Häppchen lesen können würde...doch es kam alles ganz anders und ich blieb nach dem Beenden etwas ratlos und zwiegespalten zurück. Das Buch beginnt mit dem Moment vor der Diagnose. Brittanys Mann ruft seine Schwiegermutter aus dem Krankenwagen heraus an und teilt ihr mit, dass sie mit schweren Kopfschmerzen in die Klinik eingeliefert wird. Kurze Zeit später erfährt die Familie, dass seit etwa zehn Jahren ein Tumor in Brittanys Kopf heranwächst, der inoperabel zu sein scheint. Sie lässt einige Tests und auch kleinere Operationen über sich ergehen, hat aber eigentlich schon längst für sich beschlossen, dass sie nach Oregon ziehen will, um dort von der Sterbehilfe Gebrauch zu machen. Was ich absolut verstehen kann, ist für ihre Mutter weder nachvollziehbar, noch akzeptabel. Und auch das kann ich verstehen. Es ist absolut unnatürlich und eigentlich nicht von Mutter Natur geplant, dass Eltern ihre Kinder beerdigen müssen. Aber manchmal kann man es nicht ändern. So wie in Brittanys Fall. Zwar sagt ihre Mutter, dass sie es verstehen kann, aber beweist das gesamte Buch über immer wieder das Gegenteil. Brittanys Reaktion - Wut über die Diagnose und Angst vor der Zukunft - war absolut verständlich, aber ich begriff einfach nicht, warum sie direkt zur Akzeptanz übergegangen war. Was war mit den anderen Phasen der Trauer, dem Leugnen und Verhandeln? Ich wollte kämpfen. Ich wollte Hoffnung. Ich wollte ein Wunder. (Seite 79) Mit diesem Zitat, kommt auch einer meiner "Kritikpunkte". Ich finde es immer schwer Biographien zu bewerten und zu kritisieren - immerhin geht es hier um ein Leben oder einen Abschnitt daraus und nicht um mangelnde Fantasie oder unlogische Verhaltensweisen des Protagonisten - weswegen ich das Wort in Anführungszeichen gesetzt habe. Ich hatte das gesamte Buch über das Gefühl, dass es Deborah Ziegler nicht immer nur um ihre Tochter geht. Oftmals empfand ich manche Handlungen, Überlegungen oder Dialoge als ziemlich egoistisch. Da war der erste Gedanke dann nicht, dass Brittany weiterleben soll um zu leben, sondern damit ihre Mutter nicht auf sie verzichten muss. Und das finde ich einfach grundlegend falsch. Dass man versucht alles möglich zu machen und nach jedem Strohhalm zu greifen, auch wenn er noch so winzig und brüchig ist, kann ich wirklich nachvollziehen. Sicherlich würde es mir in dieser Situation nicht anders gehen. Aber wenn ein erwachsener Mensch für sich entschieden hat, dass er nicht warten will, bis das Hirn vom Krebs zerfressen ist, sich sein Wesen verändert und so Dinge wie das Halten von Ausscheidungen unmöglich wird, dann muss man das einfach akzeptieren! Deborah Ziegler hat ihrer Tochter das Leben geschenkt, aber Brittany muss selbst entscheiden, ob sie es weiterleben will oder nicht. Die Kapitel wechseln immer zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. So erfährt man viel über Britt als Kind und Teenager und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Meiner Meinung nach, ist diese an vielen Stellen der Vergangenheit einfach absolut nicht gesund gewesen. Ich verurteile Deborah Ziegler nicht dafür - das soll und muss jeder so handhaben, wie er es für richtig empfindet - aber das hilft vielleicht bei der Erklärung, warum ich vieles kritisch betrachte, was sie und Britt betrifft. Das Band zwischen Elternteil und Kind ist oftmals stärker, wenn es sich um ein Einzelkind handelt, dass nur von einem Elternteil erzogen wird. Das war bei mir nicht anders, weswegen ich ein sehr gutes und inniges Verhältnis zu meiner Mutter habe. Allerdings war das bei uns nie so...ich weiß nicht mal genau welches Wort ich dafür nutzen soll...komisch? Absurd? Krankhaft? Als Brittany darüber sprach, in Oregon zu sterben, überlegte ich sofort, ob es für mich eine Möglichkeit gab, sie zu begleiten - und ich meine nicht nach Oregon. (Seite 99) Ich bekam in einigen Kapiteln aus der Gegenwart das Gefühl, dass es Brittany auch öfter mal zu viel wurde. Nachdem sie sich mit ihrem Tod abgefunden hatte und ihre Mutter immer wieder mit neuen Ideen und Lösungsansätzen auftrumpfte, ihr andauernd sagte, dass sie die Hoffnung nicht aufgeben solle und von Britts Plan in Oregon nichts hören wollte, wundert es mich wirklich, dass sie nicht irgendwann einfach explodiert ist - ich an ihrer Stelle wäre es vermutlich. In den Kapiteln über die Vergangenheit beschreibt Deborah Ziegler auch, dass sie mehr als einmal darauf hingewiesen wurde, dass das Verhältnis der beiden und ihre extremen Helikoptermutter-Eigenschaften weder normal, noch gut für den jeweils anderen seien - doch verinnerlicht hatte sie es scheinbar nie. Selbst wenn ihre Tochter es ihr sagte, kam es nicht bei ihr an. Was mir persönlich auch nicht gefallen hat, ist Brittanys Art an vielen Stellen. Ich kann nun nicht beurteilen, ob sie wirklich so gewesen ist, oder ob ihre Mutter sie vielleicht falsch beschrieben hat, aber besonders in den Kapiteln aus der Vergangenheit als Teenager, kommt Brittany nicht gut weg. Sie ist zickig, ungerecht, egoistisch und nur auf ihren eigenen Vorteil aus - und das, für mein Empfinden, weit über das normale Pubertätsding hinaus. Ihre Mutter lässt sich eigentlich alles gefallen und sagt auch noch nett danke dafür. Mit diesen Beschreibungen hat Deborah Ziegler weder sich selbst, noch ihrer Tochter einen Dienst erwiesen.

Geht unter die Haut
von einer Kundin/einem Kunden aus Wachtberg am 11.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine sehr emotionale und traurige wahre Geschichte. Ich musste zweitweise weinen und das Buch auf die Seite legen. Kann das Buch nur empfehlen.

Herzzerreißend ehrliche Erzählung einer Mutter über den tödlich endenden Krankheitsverlauf ihrer Tochter
von Lesendes Federvieh aus München am 10.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die 29-jährige Brittan Maynard wird am Silvesterabend 2013 wegen unerträglicher Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Einige Untersuchungen später steht die Diagnose fest: Ein gigantischer Hirntumor wütet in ihrem Kopf. Brittany bleiben nur noch wenige Monate, doch die junge Frau will nicht so lange warten bis der Tumor sich ihres Wesens... Die 29-jährige Brittan Maynard wird am Silvesterabend 2013 wegen unerträglicher Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Einige Untersuchungen später steht die Diagnose fest: Ein gigantischer Hirntumor wütet in ihrem Kopf. Brittany bleiben nur noch wenige Monate, doch die junge Frau will nicht so lange warten bis der Tumor sich ihres Wesens beraubt hat. Sie ist entschlossen, den Zeitpunkt ihres Todes selbst zu bestimmen, auch wenn dies gegen das bestehende Gesetz in Kalifornien verstößt. Nach einem zähen Kampf, bei dem es allerhand Hürden zu überwinden galt, nimmt Brittany schließlich im Bundesstaat Oregon umringt von ihrer Familie und ihren Freunden ein tödliches Medikament ein, welches ihren Schmerzen ein Ende bereitet. "Die Welt ist ein schöner Ort" ist ein ganz besonderes Buch, denn darin erzählt eine Mutter von dem beispiellosen Einsatz ihrer Tochter Brittany im Kampf für einen würdevollen Tod, das von mir fünf Sterne bekommt. Alleine die Vorstellung einen Menschen zu verlieren, den man liebt, finde ich absolut schrecklich, doch das einzige Kind aktiv beim Sterben zu begleiten ist noch viel schlimmer. Deborah Ziegler steht von einem Tag auf den anderen vor einem Scherbenhaufen. Am Silvesterabend wird ihre 29-jährige Tochter Brittany wegen unerträglichen Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Bange Stunden, in denen sie sich an jedem kleinsten Hoffnungsschimmer festhält folgen, doch die niederschmetternde Diagnose folgt unausweichlich: Brittany hat einen Hirntumor. Damit beginnt dieses Buch. Es ist keine fiktive Geschichte, sondern Realität. Eine Mutter berichtet herzzerreißend ehrlich über den Krankheitsverlauf ihrer Tochter, den Hoffnungsschimmern, die immer wieder zerstört werden und die zunehmende Launen aufgrund der starken Medikamention. In regelmäßigen Rückblenden erzählt Deborah Ziegler von Brittany vor und nach der Diagnose, stets auf der Suche nach Anzeichen, die sie übersehen hat, denn nach Aussage der Ärzte wuchs der Tumor bereits seit zehn Jahren in Brittanys Hirn heran. Man spürt die unendliche Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter, die nichts anderes im Sinn hat, als diese zu beschützen. Doch man gewinnt auch einen Eindruck über die Kehrseite. Je weiter der Tumor wächst und je länger die Behandlung andauert, desto launischer wird Brittany, sodass sie in ihren letzten Wochen jeden schrecklich verletzt, der ihr nahesteht. Ich finde es unglaublich bewundernswert, wie Deborah Ziegler in diesem Buch der ganzen Welt von den guten aber auch den schlechten Tagen mit ihrer Tochter erzählt, die stellenweise richtig böse ist. Den größten Respekt sollte an ihr jedoch für die grenzenlose Unterstützung zollen, die sie ihrer Tochter entgegengebracht hat. Nur wenige Augenblicke nach ihrer Diagnose entschloss Brittany sich nämlich dazu, selbst bestimmen zu wollen, wann ihr Leben endet. Sie möchte nicht ihres Wesens beraubt unter starken Schmerzen dahinvegetieren, sondern die ihr verbleibende Zeit genießen und danach im Kreise ihrer Liebsten sterben. Auf dem lang andauernden und anstrengenden Kampf für den selbstgewählten Tod in Würde steht Deborah ihrer Tochter, soweit diese es zulässt, zur Seite. "Die Welt ist ein schöner Ort" spendet all jenen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden oder befunden haben Trost und ist zugleich ein Appell an alle, sich mit dem Thema selbstbestimmtes Sterben in Würde auseinanderzusetzen. Es ist ein wirklich wundervolles Buch, auf das man sich allerdings innerlich vorbereiten sollte, denn die Geschichte von Brittany Maynard und ihrer Krankheit wird von ihrer eigenen Mutter rückblickend schonungslos ehrlich erzählt.