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Planetenjäger

Roman

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Ramon Espejos Leben verläuft bei Weitem nicht so wie geplant. Nicht nur, dass er auf einem kaum erschlossenen Kolonieplaneten gestrandet ist. Er muss auch noch vor der Justiz in die Wildnis flüchten, weil er im Streit um eine Frau seinen Gegner getötet hat. Dort wird er von einem bislang unbekannten Alien-Volk gefangen genommen. Da entkommt ein anderer menschlicher Gefangener der Kontrolle der Aliens. Diese zwingen Ramon, den Flüchtigen für sie zu verfolgen. Er soll ihn aufhalten, bevor die Kolonie von der Existenz der Aliens erfährt. Aber vielleicht ist das auch die Gelegenheit für seine eigene Flucht?

Rezension
»[E]in Roman, der packende Szenen mit tiefgründigen Gedanken verbindet und dabei spannend unterhält.«
Portrait
Daniel Abraham hat Kurzgeschichten in Magazinen ("Issac Asimov's SF Magazine", "Realms of Fantasy", "The Magazine of Fantasy & Science Fiction") und Anthologien ("Vanishing Acts", "Bones of the World", "The Dark") veröffentlicht und gemeinsam mit Gardner Dozois und George R. R. Martin den Kurzroman "Shadow Twin" verfasst. Seine Kurzgeschichte "Flat Diane" wurde für den "Nebula Award" nominiert. Abraham ist verheiratet, hat eine kleine Tochter und lebt in New Mexico. "Sommer der Zwietracht" ist sein erster eigener Roman und der Auftaktband der Tetralogie "Die magischen Städte".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641192938
Verlag Penhaligon Verlag
Übersetzer Andreas Helweg
Verkaufsrang 52.665
eBook
11,99
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Rezension zu "Planetenjäger"
von Zsadista am 25.08.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Ramon Espejos lebt seit langem auf Sao Paulo. Einem von Menschen besiedelten Planten im irgendwo. Ramon ist kein netter Mensch, er neigt zu Wutausbrüchen und unüberlegten Taten. So ermordet er abends in der Kneipe einen Mann. Als sich heraus stellt, wer der Mann war, muss Ramon das Weite suchen.... Ramon Espejos lebt seit langem auf Sao Paulo. Einem von Menschen besiedelten Planten im irgendwo. Ramon ist kein netter Mensch, er neigt zu Wutausbrüchen und unüberlegten Taten. So ermordet er abends in der Kneipe einen Mann. Als sich heraus stellt, wer der Mann war, muss Ramon das Weite suchen. Er will für eine Zeitlang in die Wildnis flüchten. Dies sollte nicht auffallen, da er ein Prospektor ist, der für die Suche nach neuen Materialen zuständig ist. Doch auf seiner Flucht wird er Gefangener einer neuen Alienart, die bislang noch nicht bekannt ist. Von ihnen wird er gezwungen, einen anderen entlaufenen Häftling wieder einzufangen. Die Jagd beginnt … „Planetenjäger“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autorentrios George R. R. Martin, Gardner Dozois und Daniel Abraham. Die Optik des Romans ist einfach fantastisch. Das Raumschiff über dem grünen Planeten ist einfach ein Hingucker. Die Inhaltsangabe hört sich dann auch noch sehr spannend an. Also eigentlich direkt ein Buch für mich. Leider haben weder das Cover, noch der Titel etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun. Nach dem Ende des Buches frage ich mich immer noch, was hat das alles mit „Planetenjäger“ zu schaffen? Ich mag es schon mal gar nicht, wenn Titel und Cover nicht zum restlichen Buch passen und mir als Leser etwas anderes vermitteln. Die Story an sich fängt recht eigensinnig an. Man könnte fast glauben, man ist noch auf der Erde und es ist gar keine Science Fiction Roman. Ich fand das gar nicht mal so schlecht. Das Ganze erinnerte mich anfangs etwas an „From Dusk till Dawn“. Es fängt mit einem dreckigen Roadmovie an und endet im Horror. Da wusste ich noch nicht, wie sehr ich mich in dieser Annahme getäuscht hatte. Ramon ist also ein Typ, der dreckiger nicht sein kann. Er ist so etwas von Frauenfeindlich, so eine Figur muss man heute in Büchern wohl lange suchen, wenn man nicht gerade diese Vampir Liebesromane liest. Er ist aufbrausend, kennt wohl die komplette Liste der Schimpfwörter hoch und wieder runter, arbeitsscheu und einfach jämmerlich. Gut, damit wäre ich soweit noch klargekommen. Man muss nicht jeden Charakter in einem Buch leiden können. Der Anfang der Story lies sich dann auch noch ganz gut lesen. Was mich recht schnell wirklich stark nervte, waren die Fremdwörter, die ich nicht verstand und die auch nicht übersetzt wurden. Am Anfang ging das noch. Als dann die Aliens auftauchten, waren diese Worte ständig zu finden. Ich weiß nicht, was das soll? Ist es einem Herrn Martin und Co wirklich zu viel abverlangt, einen Anhang im Buch zu schaffen um ihre erfundenen Wörter zu erklären? Die ersten 100 Seiten habe ich mich dann wirklich noch Wort für Wort durchgequält. Zu den Fremdwörtern gesellte sich dann auch noch eine ewig lahme Story. Die ersten Seiten überblätterte ich, als ellenlang die Jagd nach etwas essbarem beschrieben wurde. Ich weiß gar nicht mehr, über wie viele Seiten das ganze ging. Um dann kurz zu schlafen und am nächsten Morgen wieder nach Essen zu suchen. Ich muss dann sagen, ich hab recht zügig auf schnelleres Lesen umgestellt und ziemlich viel des Buches einfach nur überlesen. Es gab dann bis zum Ende hin zwei drei Aha-Momente, was allerdings das gesamte Werk auch nicht wirklich besser machte. Ich bin von dem Buch einfach durchweg enttäuscht. Die paar Stellen, die mir gefallen haben, reichen wirklich nicht, mich über das Buch zu freuen. Es gibt bestimmt viele Leser, die dieses Werk als Perle des Schreibens und der besten Idee schlechthin sehen. Wenn ich wirklich alles Positive für mich aus dem Buch heraus ziehe, komme ich mit hängen und würgen und viel gutem Willen gerade mal noch auf gut gemeinte zwei Sterne. Das Buch hätte mit der Hintergrundidee wirklich gut werden können. Auch wenn der Hauptcharakter ein kaum zu ertragender, ständig nur Schimpfwörter benutzender Widerling ist.

Ein etwas anderes SF Buch
von Jennifer Wons aus Kürten am 01.08.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es dem Genre Sci-Fi nicht zu 100% gerecht wird. Es war mal was ganz anderes ein Arschloch als Protagonisten zu haben (so fasse ich mal die Charaktergegebenheiten von Ramón zusammen). Durch die vielen auftretenen Plot Twists bleibt die Geschichte interessant,... Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es dem Genre Sci-Fi nicht zu 100% gerecht wird. Es war mal was ganz anderes ein Arschloch als Protagonisten zu haben (so fasse ich mal die Charaktergegebenheiten von Ramón zusammen). Durch die vielen auftretenen Plot Twists bleibt die Geschichte interessant, besonders weil diese drei Autoren den Hang dazu haben ein Kapitel mit einem Cliffhanger zu beenden, was einen selbst dazu bringt weiterlesen zu müssen. Super Geschichte, klare Leseempfehlung, aber nur wenn man offen ist, sich mit einem etwas anderen Hauptprotagonisten auseinander zu setzen!

Schimpfwörter garniert mit Monstern
von Sabrina K. aus Friedberg am 14.07.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Ramon Espejos Leben verläuft bei Weitem nicht so wie geplant. Nicht nur, dass er auf einem kaum erschlossenen Kolonieplaneten gestrandet ist. Er muss auch noch vor der Justiz in die Wildnis flüchten, weil er im Streit um eine Frau seinen Gegner getötet hat. Dort wird er von einem bislang... Ramon Espejos Leben verläuft bei Weitem nicht so wie geplant. Nicht nur, dass er auf einem kaum erschlossenen Kolonieplaneten gestrandet ist. Er muss auch noch vor der Justiz in die Wildnis flüchten, weil er im Streit um eine Frau seinen Gegner getötet hat. Dort wird er von einem bislang unbekannten Alien-Volk gefangen genommen. Da entkommt ein anderer menschlicher Gefangener der Kontrolle der Aliens. Diese zwingen Ramon, den Flüchtigen für sie zu verfolgen. Er soll ihn aufhalten, bevor die Kolonie von der Existenz der Aliens erfährt. Aber vielleicht ist das auch die Gelegenheit für seine eigene Flucht? (Klappentext) Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten. Was sich nach einem tollen Sci-Fi Abenteuer anhört, wird nur durch das Wort „Alien“ zu Science-Fiction. Würde man die durch machthungrige bzw. verfolgte Menschen ersetzen und den Kolonieplanet durch die Erde, hätte man die gleiche Geschichte in grün oder lila. Tatsächlich fühlt man sich die meiste Zeit des Buches sehr weit entfernt von den klassischen Sci-Fi Geschichten. Mir gefällt die Idee der hier beschriebenen Alienrassen, obwohl sie immer farblos und unwirklich bleiben. Denn alles, was über ihre körperliche Erscheinungsform hinaus geht, hat in dieser Erzählung wohl einfach keinen Platz. So weiß man nie, mit was man es überhaupt zu tun hat, was vielleicht für die neue Alienart angemessen ist, aber bei den älteren müsste doch eigentlich ein wenig mehr kommen. Sonst sind die Menschen dieser Geschichte noch dümmer, als ich es mir sowieso schon ausmale. Bei der neuen Alienrasse verstehe ich zudem kein Wort von dem, was sie sagen. Wenigstens geht es dem Protagonisten genauso, daher kann ich dafür nicht wirklich etwas an der Wertung abziehen. Aber es stört den Lesefluss schon erheblich und hielt sich gerade so in Grenzen, damit ich das Lesen nicht abgebrochen habe. Damit leiten wir über so dem Protagonisten. Ich habe selten einen unsympathischeren in einem Buch angetroffen und es hätte mir wirklich Freude bereitet, ihm am Ende sterben zu sehen. Zu keinem Moment konnte ich irgendwie mit ihm Kontakt aufnehmen und meine spanischen Schimpfwörterkenntnisse haben sich dank ihm auch erweitert. Im Prinzip geht es ja nur um ihn und seinen inneren Monolog. Seine Beweggründe oder seine Geschichte interessieren mich null. Tatsächlich würde mich eher der Lebensweg des chupacabras interessieren, als Ramón. Den Schreibstil empfinde ich auch als sehr langweilig und langatmig. Tatsächlich passiert nur an einer Stelle etwas, das ein klein wenig Aufregung in mir hervorbringt und der Rest der Erzählung ist eintönig und langweilig. Da wünscht man sich fast, sie würden alle im Fluss ertrinken, damit man sich endlich spannenderen Dingen zuwenden kann. Weil mir die Idee der Aliens und eine Tatsache, die ich jedoch nicht näher benennen möchte, sehr gut gefallen, bekommt das Buch von mir noch 3 Sterne. Tatsächlich ist bis auf diese beiden Dinge das Buch ansonsten eher dröge und langweilig und ich bin froh, es vom Stapel zu haben.