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Soulsister

(7)
Sag mir erst, wie alt du bist

Obwohl Polly ganz anders war als die stille Romy, gab es zwischen den beiden Schwestern immer eine ganz besondere Verbindung. Seit Polly verunglückt ist, hat Romy sich völlig zurückgezogen. Bis sie eines Tages auf einen Jungen trifft – im wahrsten Sinn des Wortes: Bei dem Versuch, ihren Hund einzufangen, prallt sie mit Killian zusammen. Er ist ein aufstrebender Fußballstar und schon volljährig. Was will er schon mit einer unscheinbaren 15-Jährigen? Romy macht auf Polly und gibt sich als älter aus. Tatsächlich funkt es zwischen den beiden. Doch als ein Foto von ihnen gepostet wird, erfährt er aus dem Netz, dass sie erst 15 ist. Nun steht nicht nur Killians Liebe zu ihr, sondern auch seine Karriere auf dem Spiel …

Rezension
»Alle Jugendbuch-Fans sollten sich diese Geschichte auf keinen Fall entgehen lassen!«
Portrait
Jennifer Benkau wurde im April 1980 in der Klingenstadt Solingen geboren. Nachdem sie in ihrer Kindheit und Jugend Geschichten in eine anachronistische Schreibmaschine hämmerte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie im Dezember 2008 von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. 2013 erhielt sie den DeLiA-Literaturpreis für die Dystopie „Dark Canopy“. Sie lebt mit ihrem Mann, vier Kindern, zwei Hunden und einem Pferd zwischen Düsseldorf und Köln.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641200169
Verlag Cbj
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Eine klare Leseempfehlung
von Navika Deol am 27.05.2017
Bewertet: Paperback

Es geht um die 15-jährige Romy, die sich seit dem Tod ihrer älteren Schwester Polly zurückgezogen hat. Eines Tages stößt sie am Rheinufer mit einem wahnsinnig gut aussenden Typen zusammen, der sich ihr als Killian vorstellt. Natürlich verliebt sich Romy Hals über Kopf in ihn und findet dann raus,... Es geht um die 15-jährige Romy, die sich seit dem Tod ihrer älteren Schwester Polly zurückgezogen hat. Eines Tages stößt sie am Rheinufer mit einem wahnsinnig gut aussenden Typen zusammen, der sich ihr als Killian vorstellt. Natürlich verliebt sich Romy Hals über Kopf in ihn und findet dann raus, dass er schon neunzehn ist und nebenbei ein aufstrebender Fußballspieler. Er verliebt sich natürlich auch in Romy, weil sie ihn nicht wegen seiner Fußball-Karriere liebt. Bei der Frage nach ihrem Alter lügt sie ihn an und behauptet schon17 zu sein. Aber das entpuppt sich als Fehler: als ein Foto von Killian und Romy im Internet auftaucht, stellt sich heraus, dass sie erst 15 und nicht nur ihre Beziehung steht auf dem Spiel, sondern auch Killians Karriere, da Romy minderjährig ist... Klingt auf den ersten Blick wie ein kitschiger Liebesroman, aber es ist viel mehr. Es geht eher mehr darum sich selbst zu finden, was vor allem auf Romy zu trifft. Für Romy war ihre große Schwester immer ein Vorbild und sie hat sich auf ihren Rat verlassen. Doch seit dem Tod von Polly muss Romy lernen alleine zurecht zu kommen und als Leser begleitet man sie bei dieser Entwicklung. Ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Ich hatte keine allzu großen Erwartungen an das Buch, da ich mich dieses Mal (Schande über mich!) nicht wirklich über das Buch informiert habe. Ich hatte nur gehört, dass es echt gut sein soll und wollte es dann lesen. Außerdem hat mich dieser Cover angesprochen. Es ist mir ins Auge gestochen, weil darauf nur dieses Mädchen auf einem Feld zu sehen ist und nebendran eine halbdurchsichtige Version von ihr. Auf jeden Fall hat mir die Idee der Geschichte echt gut gefallen - vor allem, weil Romy keine Ahnung hatte wer Killian ist, weil sie sich gar nicht für Fußball interessiert. Ich fand es witzig, dass sie sich kennen gelernt haben, weil sie zusammen gestoßen sind. Auf jeden Fall habe ich während dem Lesen die ganze Zeit einen komischen Gedanken gehabt, und zwar, dass Killian irgendwie Schuld an Pollys Tod ist. Ich weiß nicht wie ich auf die Idee gekommen bin, aber ich war froh, dass es nicht so war! Der Verlauf der Geschichte ist super, vor allem, weil man auch wieder mit den Gefahren von Social Media konfrontiert wird. Hier geht es darum, dass nicht alles was im Internet steht wahr ist, vor allem nicht das, was auf den ganzen Klatschseiten steht. Man sieht durch dieses Buch aus was für eine Auswirkung solche Artikel auf die Beteiligten haben. Ich finde es einfach nur schrecklich, dass Menschen so einfach Sachen glauben und dann dieser angeblich "bösen" Person schlimme Sachen an den Kopf werfen. Ich habe echt mit Romy mitgefühlt und mich immer wieder über die Gesellschaft aufgeregt. Wieso wird einfach so abgestempelt? Vor allem wieso wird das gemacht ohne die Hintergrundgeschichte und die ganze Wahrheit zu kennen? Ich glaube, dass ich das nie verstehen werde, aber ich finde es super, da so ein Thema in einem Jugendbuch behandelt wird, da die Jugend von heute (zu der ich leider auch gehöre) in Bezug auf solche Sachen immer schlimmer und oberflächlicher wird. Wenn ich schon bei den Jugendlichen bin, dann komme ich mal direkt zu Romy: wie schon gesagt habe ich mit ihr mitgefühlt und ich konnte mich einigermaßen in ihre Lage versetzen. Ich fand die Dinge, die beschrieben wurden schon schlimm genug und ich finde, dass Romy eine sehr starke Protagonistin ist, da sie diese Sache durchgestanden hat! Ich hätte an ihrer Stelle irgendwann die Krise bekommen und hätte vor lauter Angst nicht mehr das Haus verlassen. Vor allem hat Romy nicht nur mit der Gesellschaft zu "kämpfen"; sie muss auch noch mit dem Tod ihrer Schwester zurecht kommen. Ich finde es schrecklich, dass sie keinen hat mit dem sie offen darüber reden kann. Stattdessen frisst sie alles in sich herein, was auch nicht unbedingt so toll ist. Aber hier muss man auch wieder bedenken, dass sie erst 15 ist. Auf jeden Fall kann ich dieses Buch nur loben und ich finde auch, dass es ein Buch wäre, dass man ziemlich gut im Unterricht besprechen könnte, da es einem sehr viel Stoff zum Diskutieren gibt. Vor allem, weil es darum geht sich selbst zu finden und mit der Gesellschaft klar zu kommen. Mir hat das Buch echt gut gefallen und ich kann es euch nur weiter empfehlen. Daher vergebe ich 5 von 5 möglichen Sternen.

Mit viel Gefühl
von World of books and dreams am 12.05.2017
Bewertet: Paperback

Seitdem Polly bei einem Autounfall ums Leben kam, ist für ihre fünfzehnjährige Schwester Romy nichts mehr, wie es mal war, denn Polly versprühte Leben und Lebenslust und brachte die eher ruhige Romy immer wieder dazu, aus sich heraus zu gehen. Als Romy bei einem Spaziergang am Rheinufer mit ihrem... Seitdem Polly bei einem Autounfall ums Leben kam, ist für ihre fünfzehnjährige Schwester Romy nichts mehr, wie es mal war, denn Polly versprühte Leben und Lebenslust und brachte die eher ruhige Romy immer wieder dazu, aus sich heraus zu gehen. Als Romy bei einem Spaziergang am Rheinufer mit ihrem Hund Mister Boo durch Zufall den jungen Killian kennenlernt, ahnt sie zunächst noch nicht, wer er wirklich ist, denn Killian ist ein aufstrebender Fussballprofi. Für Romy ist klar, dass wenn sie mit Killian zusammenkommen möchte, etwas schummeln muss und so macht sie sich älter, als sie wirklich ist, denn Killian steht nicht nur im Rampenlicht, sondern ist auch noch volljährig. Doch war das wirklich richtig? Meine Meinung: Bereits seit ihrer dystopischen Dilogie Dark Canopy/Dark Destiny gehört Jennifer Benkau zu meinen Lieblingsautorinnen, denn sie versteht es, den Leser in kürzester Zeit in den Bann ihrer Geschichten zu ziehen. Auch bei Soulsister habe ich mich ganz schnell an Romys Seite befunden. Der Schreibstil ist schwungvoll, jugendlich, aber auch flüssig und fesselnd und ich denke, dass sich hier besonders die Zielgruppe mit der Geschichte rund um Romy angesprochen fühlt, aber auch für Jugendbuchliebhaber ist es eine absolut gelungene Geschichte. Die Autorin beschreibt nicht nur ihre Protagonisten und deren Innenleben mit sehr viel Gefühl, sondern haucht allen ihren Charakteren Lebendigkeit ein und erzählt dabei so intensiv, dass man als Leser die gesamten Gefühle der Personen miterleben kann. Die Geschichte reißt einen gleich von Beginn an mit und man spürt einfach die Verlorenheit Romys, die immer die stillere, kleine Schwester war und bewundernd zu ihrer großen und sehr eigensinnigen, aber auch allseits beliebten Schwester Polly aufsah. Auch nach Pollys Tod haben die beiden Schwestern eine ganz besondere Verbindung, denn wenn Romy allein ist, spricht Polly mit ihr und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite, ob das immer so der richtige Rat ist, sei allerdings dahingestellt. Die gesamte Entwicklung, die diese Geschichte nimmt, hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, denn es geht hier zwar zum einen um die erste große Liebe, aber auch um die Verarbeitung und die Trauer nach einem schrecklichen Verlust, den Mut trotzdem wieder am Leben teilzunehmen und zu sich selbst zu stehen. Erzählt wird das ganze in der Ich-Form aus der Perspektive Romys, was mich sehr schnell die Verbundenheit mit dem Mädchen spüren ließ. Auch sonst wuchs mir Romy sehr schnell ans Herz, denn sie ist eine absolut sympathische Person, die mit einigem zu kämpfen hat. Nicht nur der Verlust der Schwester gibt es hier zu verarbeiten, denn man merkt deutlich, dass auch Romy sich verloren vorkommt und nicht genau weiß, wer sie eigentlich wirklich ist. Ihre Eltern scheinen wieder voll mit ihrem eigenen Leben beschäftigt zu sein, geben aber Romy trotzdem einige Einschränkungen mit auf dem Weg. Das sie Killian kennenlernt gibt ihr seit langem einen Schwung und so nach und nach wächst Romy nicht nur an ihrer Beziehung zu dem bereits volljährigen Killian. Dieser ist auch ein ganz besonderer Charakter, bei dem ich mir gut vorstellen kann, warum sich Romy in ihn verliebt. Aber nicht nur diese beiden Protagonisten sind besonders, auch die Nebencharaktere mochte ich sehr gerne, allen voran Kilians Omma, die einfach eine besondere Persönlichkeit ist. Mein Fazit: Eine wunderbare, gefühlvolle Geschichte, die mich fesseln, aber auch berühren konnte. Ein Buch über das Leben, über Verlust, Trauer, Liebe, aber auch über den Mut, zu sich selbst zu finden und zu sich zu stehen. Mit viel Gefühl, aber auch mit einer Portion Humor erzählt Jennifer Benkau ihre Geschichte und zieht den Leser in ihren Bann. Eine ganz klare Leseempfehlung!

Berührend, überraschend
von Doreen Frick am 05.05.2017
Bewertet: Paperback

Von Jennifer Benkau kenne ich die "Dark Canoby" Reihe und war begeistert. Um so gespannter war ich die Autorin jetzt einmal in einem anderen Genre zu erleben. Was soll ich sagen? Wahnsinn. Die Geschichte wirkt so unglaublich authentisch. Romy hätte auch eine Bekannte oder Freundin von mir sein können. Sie... Von Jennifer Benkau kenne ich die "Dark Canoby" Reihe und war begeistert. Um so gespannter war ich die Autorin jetzt einmal in einem anderen Genre zu erleben. Was soll ich sagen? Wahnsinn. Die Geschichte wirkt so unglaublich authentisch. Romy hätte auch eine Bekannte oder Freundin von mir sein können. Sie wirkte so echt und lebendig. Jede Emotion von ihr hat sich beim Lesen wahrscheinlich auch auf meinem Gesicht wiedergespiegelt. Sie erlebt so viel Schmerzen und im nächsten Augenblick dennoch so viel Freude, dass ich es auch fühlen konnte. Ihre kleine Notlüge scheint im ersten Moment gar nicht so schlimm zu sein, aber irgendwann spitzt sich alles zu und man erfasst deren ganze Tragweite. Die Autorin hat einen sehr berührenden und bildlichen Schreibstil, welcher mich sofort gefesselt hat. Sie versteht es ernste Themen mit der Leichtigkeit der ersten Liebe zu vereinen. Doch nicht nur die Hauprotagonisten lassen die Geschichte leben, auch bei den Nebencharakteren gab es so einige die mein Herz im Sturm erobert haben. Allen voran Oma Heidi eine erstaunlich rüstige und warmherzige Rentnerin welche man einfach mögen muss. Mein Fazit "Soul Sister" ist eine berührende und überraschend authentische Geschichte über die erste Liebe und den Verlust einer geliebten Person. Mit einer wunderschönen Lovestory stürzt die Autorin hier nicht nur ihre Charaktere in ein Wechselbad der Gefühle.