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De Chirico

Magdalena Holzhey

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Beschreibung

Mit seiner pittura metafisica („metaphysische Malerei“), einer Werkgruppe, die zwischen 1911 und 1919 entstand, schuf der in Griechenland geborene italienische Maler Giorgio de Chirico (1888–1978) völlig neuartige Bildwelten und nahm nachhaltigen Einfluss auf die europäische Avantgarde zwischen den Weltkriegen.Einsame Gestalten auf unwirklich anmutenden italienischen Plätzen, harte Schatten, bühnenartige Stadtlandschaften aus Arkaden, Palästen, Fabrikschloten, willkürlich anmutende Ensembles aus seltsamen Gliederpuppen, Masken, antiken Statuen und Alltagsgegenständen wie Garnrollen und Gummihandschuhen, die eine beunruhigende, verstörende Stimmung erwecken: Als de Chiricos rätselhafte Bilder mit Titeln wie Das Rätsel der Stunde oder Geheimnis und Melancholie einer Straße erstmals ausgestellt und über die Veröffentlichung in Zeitschriften europaweit bekannt werden, sind sie eine Sensation. Künstler wie René Magritte, Max Ernst und André Breton glauben in de Chirico einen Geistesverwandten zu erkennen und ernennen ihn gar zum Gründungsvater der um 1920 entstehenden surrealistischen Bewegung.
Mit seiner metaphysischen Malerei hat de Chirico Kunstgeschichte geschrieben, seine schon bald folgende Hinwendung zu einem von Barock- und Renaissancemalerei beeinflussten klassischeren Stil, dem er bis zu seinem Tode treu blieb, haben ihm die Surrealisten, seine einstigen Bewunderer, nie verziehen. Aber von denen – wie von den meisten seiner Zeitgenossen – hielt der zumeist grimmige Künstler und Nietzsche-Fan, der sich auch gerne als großer Einzelgänger stilisierte, ohnehin nicht viel.

Mit seiner pittura metafisica („metaphysische Malerei“), einer Werkgruppe, die zwischen 1911 und 1919 entstand, schuf der in Griechenland geborene italienische Maler Giorgio de Chirico (1888–1978) völlig neuartige Bildwelten und nahm nachhaltigen Einfluss auf die europäische Avantgarde zwischen den Weltkriegen.Einsame Gestalten auf unwirklich anmutenden italienischen Plätzen, harte Schatten, bühnenartige Stadtlandschaften aus Arkaden, Palästen, Fabrikschloten, willkürlich anmutende Ensembles aus seltsamen Gliederpuppen, Masken, antiken Statuen und Alltagsgegenständen wie Garnrollen und Gummihandschuhen, die eine beunruhigende, verstörende Stimmung erwecken: Als de Chiricos rätselhafte Bilder mit Titeln wie Das Rätsel der Stunde oder Geheimnis und Melancholie einer Straße erstmals ausgestellt und über die Veröffentlichung in Zeitschriften europaweit bekannt werden, sind sie eine Sensation. Künstler wie René Magritte, Max Ernst und André Breton glauben in de Chirico einen Geistesverwandten zu erkennen und ernennen ihn gar zum Gründungsvater der um 1920 entstehenden surrealistischen Bewegung.

Mit seiner metaphysischen Malerei hat de Chirico Kunstgeschichte geschrieben, seine schon bald folgende Hinwendung zu einem von Barock- und Renaissancemalerei beeinflussten klassischeren Stil, dem er bis zu seinem Tode treu blieb, haben ihm die Surrealisten, seine einstigen Bewunderer, nie verziehen. Aber von denen – wie von den meisten seiner Zeitgenossen – hielt der zumeist grimmige Künstler und Nietzsche-Fan, der sich auch gerne als großer Einzelgänger stilisierte, ohnehin nicht viel.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 27.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8365-4603-4
Verlag Taschen
Maße (L/B/H) 26,4/21,2/1,7 cm
Gewicht 573 g
Verkaufsrang 50364

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