Charlotte Salomon. Leben? oder Theater?

Katalog zur Ausstellung im Joods Historisch Museum, Amsterdam, 2017/18

Judith C. E. Belinfante, Evelyn Benesch

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Beschreibung

Sorg gut dafür, es ist mein ganzes Leben!“ Mit diesen Worten übergab die Künstlerin Charlotte Salomon (1917–1943) einem Freund ihren Bilderzyklus Leben? oder Theater? Einige Monate später wurde sie – im Alter von 26 Jahren – in Auschwitz ermordet.
Das Werk, das Salomon hinterließ, ist im wahrsten Sinne des Wortes ihr pièce de résistance. Dichtung, Musik und Bilder von glühender Intensität vereint die Künstlerin zu einer fiktionalisierten Autobiografie, die alle Facetten ihres Leben umkreist: die Kindheit und Jugend in Berlin, das Kunststudium im Schatten des Dritten Reichs, Charlottes Beziehung zu dem Musik­pädagogen Alfred Wolfsohn, das Exil in Frankreich und vor allem die von Suiziden überschattete Familiengeschichte.
Den destruktiven Kräften tritt sie mit subtiler Ironie entgegen und setzt dabei fantastische Elemente und verspielte Pseudonyme ein. Ihren Zyklus, von dem hier die 450 wichtigsten Gouachen gezeigt werden, kennzeichnen schonungslose Offenheit und bemerkenswerte Beobachtungsgabe. „Etwas ganz Verrückt-Besonderes zu unternehmen“, hatte Charlotte Salomon sich vorgenommen und damit ein unvergleichbares Werk von großer künstlerischer Kraft geschaffen, das alle Register sprengt.

„Sorg gut dafür, es ist mein ganzes Leben!“ Mit diesen Worten übergab die Künstlerin Charlotte Salomon (1917–1943) einem Freund ihren Bilderzyklus Leben? oder Theater? Einige Monate später wurde sie – im Alter von 26 Jahren – in Auschwitz ermordet.

Das Werk, das Salomon hinterließ, ist im wahrsten Sinne des Wortes ihr pièce de résistance. Dichtung, Musik und Bilder von glühender Intensität vereint die Künstlerin zu einer fiktionalisierten Autobiografie, die alle Facetten ihres Leben umkreist: die Kindheit und Jugend in Berlin, das Kunststudium im Schatten des Dritten Reichs, Charlottes Beziehung zu dem Musik­pädagogen Alfred Wolfsohn, das Exil in Frankreich und vor allem die von Suiziden überschattete Familiengeschichte.

Den destruktiven Kräften tritt sie mit subtiler Ironie entgegen und setzt dabei fantastische Elemente und verspielte Pseudonyme ein. Ihren Zyklus, von dem hier die 450 wichtigsten Gouachen gezeigt werden, kennzeichnen schonungslose Offenheit und bemerkenswerte Beobachtungsgabe. „Etwas ganz Verrückt-Besonderes zu unternehmen“, hatte Charlotte Salomon sich vorgenommen und damit ein unvergleichbares Werk von großer künstlerischer Kraft geschaffen, das alle Register sprengt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 600
Erscheinungsdatum 24.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8365-3925-8
Verlag Taschen
Maße (L/B/H) 24,8/18,4/4,8 cm
Gewicht 1620 g
Verkaufsrang 191115

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ein Leben in Bildern

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

David Foenkinos hat Charlotte Salomon einen wunderbaren Roman gewidmet, jetzt liegt ihr Bilderzyklus in einem eigenen beeindruckenden und Josef prächtigen Bildband vor, - eine längst notwendige Ergänzung zu ihrer Lebensdarstellung und kommt auf jeden Fall mit unter meinen Weihnachtsbaum.

Kundenbewertungen

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Ergreifend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 01.07.2019

Ein ganzes kurzes Leben in gezeichneten und gemalten Bildern. Charlotte wurde von den Nazis vergast. Sie war eine wunderbare Künstlerin


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