Gebrauchsanweisung für Populisten

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Wider den populistischen Extremismus – Für die Wehrhaftigkeit der liberalen Demokratie!

Es ist an der Zeit, für einen demokratischen Populismus einzutreten, der nicht die niederen Instinkte bedient, sondern mit Vernunft und Leidenschaft begeistert.
Portrait
Heribert Prantl, geboren 1953 in Nittenau in der Oberpfalz, ist einer der bekanntesten, streitbarsten und wortgewaltigsten deutschen Journalisten. Er ist Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung und verantwortet deren innenpolitischen Teil. Bevor er Vollzeit- und Vollblut-Journalist wurde, arbeitete er nach seinem Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie als Staatsanwalt und Richter.
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Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 14.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0130-6
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 19,1/13,1/1,2 cm
Gewicht 176 g
Auflage 2
Verkaufsrang 80.343
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Gebrauchsanweisung für Populisten
von Sikal am 20.04.2017

Populismus als Werbemittel für Politik – so lässt sich Heribert Prantls umschreiben – und recht hat er damit. Keine politische Partei, die in ihrem Namen nicht auch Populismus betreibt und damit ihr Programm und die Meinung der Vorsitzenden (oder auch anderer Mitglieder) unters Volk bringt. Kein Problem – so Prantl,... Populismus als Werbemittel für Politik – so lässt sich Heribert Prantls umschreiben – und recht hat er damit. Keine politische Partei, die in ihrem Namen nicht auch Populismus betreibt und damit ihr Programm und die Meinung der Vorsitzenden (oder auch anderer Mitglieder) unters Volk bringt. Kein Problem – so Prantl, solange es sich nicht um populistischen Extremismus handelt. Erst in diesem Fall gilt es, gegenzusteuern. Aber wie? Wer sich als Privatmensch von Prantls Buch ein Rezept erwartet wie mit einzelnen Populisten umzugehen ist, wird hier leider enttäuscht werden. Das Buch richtet sich vielmehr an die Regierenden und Politiker Deutschlands (österreichische Politiker und Parteien dürfen sich hier meiner Meinung nach gerne anhängen). Den regierenden Parteien scheinen die Mittel auszugehen oder gar ganz zu fehlen, wie dem populistischen Extremismus zu entgegnen ist. Populismus dürfen laut Prantl gerne alle Parteien ausüben – Populismus als Volksnähe, nicht zur Angstverbreitung – Populismus zur Konturenschärfung, nicht zur Panikmache und Populismus als Ermunterung und Ermutigung, nicht als Demütigung. Wahlen werden nicht mittels Analysen zum Arbeitsmarkt gewonnen, sondern damit dem einfachen Menschen zu erklären wie man seine Arbeit erhalten möchte. Wahlen werden nicht mit Erklärungen gewonnen warum es um mehr als den Einzelnen geht, sondern damit, die Wünsche einzelner nicht als Gefährdung für das Ganze darzustellen. Wahlen werden gewonnen, indem man die Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt und deren Eltern bezahlbare Wohnungen verschafft. Nicht zuletzt gewinnt man Wahlen aber auch, indem man es schafft, die Angst vor dem/den Fremden abzubauen. Genau solche Themen sind es, die dem extremen Populismus immer mehr Zulauf bescheren und das nur mittels Angst- und Panikmache – nicht mit Fakten oder gar Lösungen. Diese Lösungen müssen von den regierenden Parteien bereitgestellt und mittels Populismus unter das Volk gebracht werden, nur so wird der extremistische Populismus an Attraktivität verlieren. Populismus ist Werbung und als solche zu nutzen und einzusetzen – als positives Mittel um positive Veränderungen dem Volk nahezubringen. Heribert Prantl ist Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung und wird oftmals auf Grund seiner Ansichten als linksliberal eingestuft. Die Aussage in seiner Streitschrift „Wir sind viele“, wonach Europa nicht auf dem Euro basiere, sondern auf seinen Bürgern, die die Grundlage der Demokratie bilden, hat mitunter ebenso dazu beigetragen wie seine Einstellung zum Finanzkapitalismus oder seine Beurteilung der Rechtsprechung als ehemaliger Justizbeamter. Heribert Prantl bringt auf den Punkt wonach viele Politiker suchen – eine Lösung gegen den extremistischen Populismus. Leider keine Lösungen wie man sich als Einzelner dagegen wehren kann oder diesen erkennt, um nicht in die Falle zu tappen. Hier hat jeder noch eine gewisse Eigenverantwortung, indem Aussagen hinterfragt und Ergebnisse überprüft werden … 3 Sterne aufgrund der schwierigen Umsetzbarkeit für den Einzelnen.