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Friesenschwindel

Küsten Krimi

(2)
Reent Reents, Haven-Detektiv mit Online-Diplom, hasst Hunde, steht aber auf seine knackige polnische Nachbarin Marita. Deshalb nimmt er auch ihren aufsässigen Terrier in Pflege, als sie verreist. Problem: Marita kehrt nie zurück. So hat Reent nicht nur den
Hund, sondern auch seinen ersten großen Fall am Haken. Dieser führt ihn von Wilhelmshaven bis nach Polen. Völlig überfordert, aber mit tierischer Hilfe und einer mysteriösen inneren Stimme bleibt Reent auf Maritas Spur.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 252 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783960412083
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3432 KB
Verkaufsrang 37.269
eBook
9,49
inkl. gesetzl. MwSt.
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Friesenschwindel
von dorli am 16.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Wilhelmshaven. Der 42-jährige Reent Reents hat seinen Beamtenjob im Einwohnermeldeamt nach einem dicken Lottogewinn an den Nagel gehängt und sich nach dem erfolgreichen Abschluss zahlreicher Seminare als Privatdetektiv selbstständig gemacht. Außerdem hat er ein Auge auf seine polnische Nachbarin Marietta geworfen. Um mit Marietta anzubandeln, nimmt er es sogar... Wilhelmshaven. Der 42-jährige Reent Reents hat seinen Beamtenjob im Einwohnermeldeamt nach einem dicken Lottogewinn an den Nagel gehängt und sich nach dem erfolgreichen Abschluss zahlreicher Seminare als Privatdetektiv selbstständig gemacht. Außerdem hat er ein Auge auf seine polnische Nachbarin Marietta geworfen. Um mit Marietta anzubandeln, nimmt er es sogar auf sich, sich mit deren Jack Russel Terrier Ricky gut zu stellen - und das, obwohl Reent mit Hunden eigentlich gar nichts im Sinn hat. Natürlich erklärt Reent sich auch sofort bereit, Ricky zu hüten, als Marietta für ein paar Tage verreisen muss. Doch Marietta taucht nicht wieder auf und schwuppdiwupp steckt Reent mittendrin in seinem ersten großen Fall… Olaf Büttner lässt Reent durchweg selbst von seinen Erlebnissen erzählen – eine Möglichkeit, die der Detektiv ausgiebig nutzt. Der Leser erlebt alles, was Reent durchmacht und bewegt, sehr ausführlich mit. Reent berichtet über sich selbst, von seinen Vorhaben und Aktivitäten, er schildert sein Umfeld und lässt den Leser an seinen Gedanken, Ideen und Überlegungen sowie seinen Beobachtungen und Erkenntnissen teilhaben. Das alles ist interessant und vor allen Dingen sehr unterhaltsam, gerät aber hier und da etwas zu umfangreich und nimmt dem Krimi dadurch etwas an Spannung. Da Olaf Büttner seinen Hauprotagonisten sehr gut kennt und er wusste, dass der Ordnungs- und Sauberkeitsfanatiker mit Hang zum Anlegen von Listen sich bei seinem ersten Fall womöglich ein wenig schwer tun würde, hat er ihm neben Ricky eine weitere Hilfe zur Seite gestellt: eine mysteriöse innere Stimme begleitet den Detektiv auf all seinen Wegen und unterstützt ihn kräftig bei der Spurensuche (es kann aber auch sein, dass es der Hund ist, der manchmal etwas vorlaut und hin und wieder sogar provokant mit Reent spricht :-)) Der Krimi wird zum Ende hin immer spannender und wartet mit einem Schluss auf, mit dem ich so nicht gerechnet habe. Und Reent wahrscheinlich auch nicht. Es hat Spaß gemacht, dieses ungewöhnliche Gespann - Reent, Ricky, Stimme - durch die Höhen und Tiefen der Ermittlungen zu begleiten. „Friesenschwindel“ ist ein Krimi, der nicht mit Höchstspannung daherkommt, dafür aber mit einem skurrilen, sehr sympathischen Privatdetektiv punkten kann.

Wo ist Marietta?
von mabuerele am 06.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

„...Freiheitsliebende Menschen voller Sehnsucht nach Grenzenlosigkeit: Das sind wir Friesen! Menschen, auf die man zählen kann, die nicht viel schnacken, sondern helfende Hand anlegen, wenn sie gebraucht wird: kräftig, friesisch, herb, das Herz am rechten Fleck...“ Reent Reents ist 42 Jahre und Privatdetektiv. Damit hat er sich einen Traum... „...Freiheitsliebende Menschen voller Sehnsucht nach Grenzenlosigkeit: Das sind wir Friesen! Menschen, auf die man zählen kann, die nicht viel schnacken, sondern helfende Hand anlegen, wenn sie gebraucht wird: kräftig, friesisch, herb, das Herz am rechten Fleck...“ Reent Reents ist 42 Jahre und Privatdetektiv. Damit hat er sich einen Traum erfüllt. Ob er dabei Geld verdient ist egal, denn er hat mehrere Millionen im Lotto gewonnen. Eigentlich mag Reent keine Hunde, aber seit Marietta ins Haus gezogen ist, versucht er alles, deren Hund friedlich zu stimmen. Als Marietta verreisen muss, ist Reent sogar bereit, den Terrier für die Zeit bei sich aufzunehmen. Doch Marietta kehrt nicht pünktlich zurück. Vieles deutet darauf hin, dass sie irgendwo gefangen gehalten wird. Reent nimmt die Ermittlungen auf. Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben mit einem außergewöhnlichen Ermittler. Reent hat einen Hang zum Alleinsein und eine übertriebene Ordnungsliebe. Er hat noch nie seine Heimatstadt verlassen. Er ahnt nicht, wie sehr Marietta sein Leben durcheinanderbringen wird. Bei seinen Ermittlungen trifft er immer wieder auf Frauen aus der polnischen Stadt Bydgoszczs. Auch Marietta stammt von dir. Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Die Geschichte wird von einem feinen Humor durchzogen. Obiges Zitat charakterisiert den Friesen aus der Sicht Reents. Eine Marotte Reents ist das Anlegen von Listen. Die benutzt er besonders in zwei Situationen. Zum einen legt er sich welche an, wenn er seine Ermittlungsergebnisse zusammenfasst, zum anderen bilden sie für ihn die Grundlage für Entscheidungen. Letzteres bedeutet, dass er alle Möglichkeiten notiert und dann eine auswählt. Ein besonderes stilistische Mittel ist Reents innere Stimme. Ihr trockener Humor trägt an vielen Stellen dazu bei, dass es vorwärtsgeht und sich Reent nicht in Kleinigkeiten verliert. Neben Reent ist es dem Autor gelungen, weiter sehr spezielle friesische Charaktere zu kreieren. Zu den besonderen sprachlichen Höhepunkten gehören die Dialoge zwischen Reent und der Kommissarin Gesine von Röhrbach. Sie schenken sich nichts. Selbst alltägliche Situation bekommen im Buch einen neuen ungewöhnlichen Anstrich. Dazu gehört Reents Zugreise. Andererseits gibt es Stellen, dort findet der Autor poetische Worte und treffende Metapher, um die Schönheit der Landschaft zu beschreiben. Das Cover in dunklem Blau mit den Lichteffekten wirkt geheimnisvoll Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Reent ist trotz seiner Macken ein sympathischer Ermittler.