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Die Flötenspielerin

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Irgendwo im dreizehnten Jahrhundert: Bei dem großen Brand, der fast das ganze Dorf verwüstet, wird Herzogssohn Alexander schwer verletzt. Während seine äußeren Wunden zu tiefen Narben werden, spinnt seine Stiefmutter eine böse Intrige. Verzweifelt flieht er aus der Burg und findet Zuflucht in einer verlassenen Bergfeste. Während die Stiefmutter und ihr Sohn das Herzogtum an sich reißen, verliert er in der Einsamkeit des Waldes Hoffnung und Lebensmut.
Leah ist noch ein Kind, als sie des bösen Blickes und der Hexerei angeklagt werden soll. Ihre Amme und deren Mann fliehen mit dem Mädchen, bevor die Häscher sie erwischen können. In dem Dorf, das sie nach langer Reise erreichen, nimmt man sie freundlich auf, doch zu ihrem Schutz darf niemals ihre Herkunft bekannt werden. Um dem hektischen Treiben im Dorf zu entgehen, nimmt sie ihre Flöte und folgt dem schmalen Pfad in den Wald und den Berg hinauf. Dort spielt sie in der Stille des Waldes ihre Melodien, doch nicht nur die Bäume lauschen gebannt den Flötenklängen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 296 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783740773168
Verlag Twentysix
Dateigröße 616 KB
Verkaufsrang 66.340
eBook
1,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Erst ein wenig unscheinbar - dann aber: oho!!!
von A. H. am 18.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte beginnt wie alle guten historischen Romane. Man erwartet eine typische Liebesgeschichte mit Dramatik. Doch was sich wirklich hinter der Geschichte von Hilga Höfkens verbirgt, kommt erst nach und nach zum Vorschein. Die Protagonistin Leah ist eine gutherzige und aufrichtige junge Frau, die mit ihrem Ziehvater zusammenlebt und als... Die Geschichte beginnt wie alle guten historischen Romane. Man erwartet eine typische Liebesgeschichte mit Dramatik. Doch was sich wirklich hinter der Geschichte von Hilga Höfkens verbirgt, kommt erst nach und nach zum Vorschein. Die Protagonistin Leah ist eine gutherzige und aufrichtige junge Frau, die mit ihrem Ziehvater zusammenlebt und als Pferdeheilerin bekannt ist. Bei einem Tunier muss sie nicht nur Pferde, sondern auch deren Reiter behandeln und gewinnt so ungewollt so manches Herz für sich. So wie das von Alexander, der verhärmt, allein und als Kapuzenmann bekannt ist und auf einer verlassenen Feste in der Nähe von Leah lebt. Zwischen den beiden entsteht ein zartes Band der Zuneigung und das Vertrauen wächst. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, dem man wunderbar folgen kann. Sie beschreibt die Szenerie um die beiden Protagonisten herum sehr anschaulich, auch die Gefühle der beiden. Auch bleibt sie dem mittelalterlichen Schreibstil durch und durch treu.

Die Macht der Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 30.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im 13. Jahrhundert, in dem Hexenverbrennung und Aberglaube eine große Rolle spielen, begegnen sich zwei Menschen, die beide eine tragische Lebensgeschichte hinter sich haben. Der Herzogssohn Alexander, der bei einem furchtbaren Brand, nicht nur Freunde bei seiner Rettungsaktion verliert, sondern auch schreckliche Brandnarben davon trägt, wird von diesem Moment... Im 13. Jahrhundert, in dem Hexenverbrennung und Aberglaube eine große Rolle spielen, begegnen sich zwei Menschen, die beide eine tragische Lebensgeschichte hinter sich haben. Der Herzogssohn Alexander, der bei einem furchtbaren Brand, nicht nur Freunde bei seiner Rettungsaktion verliert, sondern auch schreckliche Brandnarben davon trägt, wird von diesem Moment an nur mehr der Kapuzenmann genannt. Da kommt es seiner verhassten Stiefmutter Otilia recht, dass man ihn für die furchtbare Tragödie verantwortlich macht und ein jahrelanger Fluch wird von nun an Alexander begleiten. Sein Zufluchtsort ist eine verlassene Burgfeste, wo er ein einsames und zurück gezogenes Leben führt. Bis zu dem Tag als er im Wald Flötentöne hört, die sein Herz berühren. Die Flötenspielerin Leah ist selbst eine Vertriebene, der man als Kind, nachdem eine Frau bei der Geburt ihren Sohn verloren hat, den bösen Blick zugeschrieben hat und sie der Hexerei angeklagt werden sollte. Nach ihrer Flucht in dem Dorf gelandet, ist für sie das Flötenspiel ein Ausdruck für all ihre Empfindungen, egal ob fröhlich oder traurig. Zwei Menschen, die beide eine schwere Last tragen, finden langsam, aber sicher zusammen. Viele Ängste und Hürden müssen sie überwinden, wo die Schatten der Vergangenheit immer wieder drohen sie zu umhüllen. Kämpfe um Leben und Tod werden immer wieder ihr Begleiter sein, wo sich zeigen wird, dass die Kraft der Liebe ein starkes Schwert ist, das nie aufhört zu kämpfen. Die Autorin Hilga Höfkens hat mit ,, Die Flötenspielerin´´ einen historischen Roman geschrieben wo man als Leser eintauchen kann in Turnierkämpfe, edle Ritter und Aberglaube. Es ist eine romantische Liebesgeschichte, wo man zwar schon Beginn weg weiß, dass sich die zwei Liebenden finden werden, aber es ist trotzdem schön zu lesen, welche Hindernisse sich ihnen in den Weg stellen. Fast schon märchenähnlich wird die Geschichte erzählt, wo man als Leser eintauchen kann in Empfindungen, die das Flötenspiel auslösen, wo es schöne Beschreibungen des Zusammentreffens der beiden gibt und wo man auch eine Einführung in die Kräuerkunde bekommt. Leah kennt sprichwörtlich für jede Krankheit und für alle Beschwerden ,,ein Kraut´´ , wo man selbst einen spannenden Einblick bekommt. Die Geschichte ist locker geschrieben und man kann für ein paar Stunden eintauchen in eine Zeit wo tapfere Ritter um die Gunst ihrer Dame buhlen, wo das Aderlassen eine gängige, aber kaum hilfreiche Methode war einen Kranken zu heilen und wo zum Glück das Gute über das Böse siegt.

Schöne historische Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 20.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

?...Aber sicher ist eins: Flüche taugen nur so viel, wie die Zahl der Leute, die an sie glauben...? Um nicht als Hexe verbrannt zu werden, muss Leah mit ihrer Ziehmutter Helena und Sebastian die Heimat verlassen. Einige Jahre sind vergangen. Helena ist tot. Sebastian findet bei einem Herzog eine Anstellung... ?...Aber sicher ist eins: Flüche taugen nur so viel, wie die Zahl der Leute, die an sie glauben...? Um nicht als Hexe verbrannt zu werden, muss Leah mit ihrer Ziehmutter Helena und Sebastian die Heimat verlassen. Einige Jahre sind vergangen. Helena ist tot. Sebastian findet bei einem Herzog eine Anstellung als Stallmeister. Leah hilft bei der Ausbildung der Pferde und arbeitet als Heilerin. In ihren stillen Stunden zieht sie sich mit der Flöte in den Wald zurück. Ihr Flötenspiel hört Alexander. Er lebt auf der alten Bergfeste, gilt im Dorf als Kapuzenmann und wurde durch Brandwunden entstellt. Die Autorin hat eine märchenhafte historische Liebesgeschichte geschrieben. Das Buch lässt sich angenehm lesen. Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Es gibt spannende Szenen, aber auch romantische Momente. Gekonnt und behutsam wird erzählt, wie Leah und Alexander sich kennenlernen und sich nach und nach dem anderen öffnen. Bei der Gelegenheit erfahre ich Wesentliches über die Vergangenheit der beiden. Leahs Stand allerdings bleibt lange im Dunkeln. Beiden gemeinsam ist, dass der in Umlauf gebrachte Fluch auf die Intrige der jeweiligen Schwiegermutter zurückgeht. Darauf bezieht sich das Eingangszitat. Sehr bildhaft und mit passenden Metaphern werden Natur und Umwelt beschrieben, wie das folgende Zitat belegt: ?...Das frische Grün des Frühlings ließ die Ebene wie einen Edelstein leuchten. Der Bach, der etwas oberhalb der Bergfeste mit einem kleinen Wasserfall entsprang, zog sich windend hinunter bis zum Dorf...? Ausführlich werden einige Heilmethoden und die dafür durch Leah genutzten Kräuter beschrieben. Besonders interessant fand ich die von ihr entwickelte Heilsalbe. Die Autorin versteht es, den Emotionen der Protagonisten den nötigen Raum zu geben. Alexanders Einsamkeit ist mit den Händen greifbar. Leahs Trauer berührt mich als Leser, als das neugeborene Fohlen nicht mehr lebt. Auch Wendels Hinterhältigkeit und Brutalität wird durch sein Handeln mehr als deutlich. Für mich ist über weite Strecken Leah die Stärkere in der Beziehung. Sie hat sich ein Leben aufgebaut und wird anerkannt. Alexander braucht die Hilfe von Freunden, um den ihm gebührenden Platz wieder einnehmen zu können. Leah gibt ihm neuen Lebensmut, weil sie sich von seinen Narben nicht abschrecken lässt. Natürlich werden auch typischen Ritterkämpfe in die Handlung integriert. Dabei werden gekonnt Informationen über Sitten und Gebräuche der damaligen Zeit eingeflochten, sei es die Tischordnung oder das Leben am herzoglichen Hof. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.