Traumatherapie mit Kindern

Strukturierte Trauma-Intervention und traumabezogene Spieltherapie

Leben lernen Band 178

Dorothea Weinberg

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Beschreibung

Nicht nur in Kriegsgebieten, auch in Mitteleuropa leiden zahlreiche junge Patienten und Kinder an posttraumatischen Belastungsstörungen. Das Erleben schwerer Unfälle oder auch der plötzliche Verlust eines Elternteils können zu diesen Erkrankungen führen. Besonders schwerwiegend sind die Folgen von Vernachlässigung, sexuellem Missbrauch und anhaltenden Misshandlungen durch nahe Bezugspersonen.

Dieses Buch widmet sich als erstes umfassend den speziellen kindertherapeutischen Vorgehensweisen bei akuten oder lang anhaltenden Traumatisierungen. Für beide diagnostische Grundsituationen hat die Autorin aus ihrem langjährigen Erfahrungswissen heraus therapeutische Interventionen entwickelt, die eine erfolgreiche Behandlung ermöglichen: Die »Strukturierte Trauma-Intervention« wird bei Traumata eingesetzt, die dem Kind bewußt sind. Für früh und anhaltend traumatisierte Kinder legt die Autorin ein spieltherapeutisches Konzept vor. Besonderes Gewicht liegt auf der Frage der Diagnostik, die gerade bei Patienten im Kindesalter oft große Probleme bereitet. Zahlreiche eindrucksvolle Fallbeispiele geben Einblicke in die psychische Verfassung traumatisierter Kinder. Ein aufschlußreiches Buch nicht nur für Kinder- und Jugendlichentherapeuten, sondern ebenso für Erziehungsberater, Pädagogen und Eltern.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 269
Erscheinungsdatum 13.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-89195-9
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 20,2/13,7/3 cm
Gewicht 382 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 21214

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    I. Der Traumabegriff

    1. Traumapsychologie in der Wissenschaftsgeschichte

    2. »Trauma« ist kein einheitlicher Begriff
    2.1 Trauma-Ereignis
    Fallbeispiel Judith
    Fallbeispiel aus einer Fortbildungsgruppe
    2.2 Trauma-Reaktion
    2.2.1 Kampf
    Fallbeispiel Thomas
    2.2.2 Flucht
    2.2.3 Täuschung
    Fallbeispiel Ronja
    Fallbeispiel Maja
    2.2.4 Erstarrung
    Fallbeispiel Boris und Jakob
    2.2.5 Schutzsuche
    2.3 Trauma-Erfahrung
    2.4 Trauma-Folgen
    2.4.1 Die Stärke der Trauma-Folgen
    2.4.2 Persönliche und soziale Ressourcen
    Fallbeispiel Thorsten
    2.4.3 Bindung

    3. Einmalig, anhaltend oder früh traumatisiert
    Fallbeispiel Kiki
    Fallbeispiel Petra
    Fallbeispiel Jonas
    Fallbeispiel Marianne
    Fallbeispiel Sara

    II. Traumatisierende Kindheiten

    1. Typische Kindheitstraumata
    1.1 Tod der Mutter
    Fallbeispiel Samuel
    1.2 Misshandlung
    1.3 Verelendung
    1.4 Verwahrlosung
    Fallbeispiel Sebastian
    1.5 Verlusterfahrungen
    Fallbeispiel Marta
    1.6 Sexueller Missbrauch

    III. Traumafolgen in der Kindheit

    1. Neurophysiologische Aspekte
    1.1 Traumaspezifische kortikale Erregung
    1.1.1 Erster Kreislauf: Erregung führt zu Wachheit und hoher Lösungsorientiertheit
    1.1.2 Zweiter Kreislauf: Chronische Übererregung führt zu Hemmung und Degeneration
    1.2 Traumaspezifische Mechanismen des Speicherns und Erinnerns
    1.3 -Eine neue Chance

    2. Kindliche Entwicklung in Lebenskrisen
    2.1 Kindliche Symptomatik
    2.1.1 Übererregung
    2.1.2 Wiedererleben
    Fallbeispiel Susanne
    Fallbeispiel Patrick
    2.1.3 Vermeidung
    2.1.4 -Zusammenfassung
    2.2 Seelenblindheit
    2.2.1 Verhaltensunauffälligkeit beim Kind
    2.2.2 Seelenblindheit bei der Familie
    Fallbeispiel Andi und Leo
    2.2.3 Seelenblindheit bei den gesellschaftlichen Institutionen
    2.2.4 Seelenblindheit bei den Fachleuten

    IV. Diagnostik und Differentialdiagnostik

    V. -Traumatherapie für bewusste und abgrenzbare Trauma-Erfahrungen

    1. Strukturierte Trauma-Intervention (STI)
    1.1 Ablauf der STI
    0: Sicherer Ausgangs- und Endpunkt
    1: Visueller Sinn in Schwarz-Weiß
    2: Visueller Sinn in Farbe
    3: Auditiver Sinn
    4: Körpersinne
    5: Gefühle und Gedanken
    Die Tresorübung
    Motorische Abfuhr
    Nach der STI
    1.2 Stil der Durchführung

    2. Die Prinzipien der STI
    2.1 Sicherheitserleben aufbauen
    2.1.1 Die Methode des Zeichnens
    2.1.2 Der 0-Durchgang
    2.1.3 Ton, Tempo und therapeutische Haltung
    2.2 Von der künstlichen Desintegration zur Integration voranschreiten
    2.3 Konfrontation

    3. Rahmenbedingungen der STI
    3.1 Vorbereitung der Intervention
    3.2 Die Nacharbeit
    3.3 Das Phasenmodell der STI

    VI. -Spieltherapie

    1. Der Begriff

    2. Das spieltherapeutische Konzept
    2.1 Kinder spielen Seele
    2.2 Die »zweite Realität«
    Fallbeispiel Michael
    2.3 -Intervention und freies Spiel auf der Ebene der »zweiten Realität«
    Fallbeispiel Selma
    Spieltherapeutische Intervention
    Die heilende Kraft des freien Spiels
    2.4 Aggression und Täter-Opfer-Umkehrung
    2.5 Regression und Fürsorglichkeit
    Fallbeispiel Susi
    2.6 -Spieltherapeutische Interventionen zur Überprüfung und Verbesserung des Sicherheitserlebens
    Fallbeispiel Kilian

    VII. Spieltherapeutische Prozessdiagnostik

    1. Anamnese und das Phänomen der Täuschung
    2. Exploration und erste Interventionen
    Fallbeispiel Emanuel
    3. Erwartungen von außen an Exploration oder Therapie
    4. Exploration und Fehlinformation durch Kind oder Mutter
    Fallbeispiel Paula
    Fallbeispiel Sara
    5. -Diagnostische Verfahren und mögliche Hinweise auf traumatisches Erleben
    Fallbeispiel Selma

    VIII. Traumabezogene Spieltherapie

    1. Der misslungene Aufbau guter innerer Instanzen
    Fallbeispiel Petra

    2. Der therapeutische Aufbau guter innerer Instanzen
    Fallbeispiel Susi
    Fallbeispiel Cindy

    3. -Die Arbeit mit nicht endenden aggressiven Spielen unddie Würdigung der totalen Hilflosigkeit
    Fallbeispiel aus einer Fortbildungsgruppe
    Fallbeispiel Thorsten

    4. Die gezielte Arbeit mit Spaltungen
    Fallbeispiel Petra
    Fallbeispiel Kiki
    Fallbeispiel Sebastian

    5. -Der therapeutische Aufbau von Grenzen
    »Nein-Sagen
    Verteidigen und Erobern einer Insel

    6. Bindung, Regression und therapeutische Beziehung
    Fallbeispiel Sabahudin

    IX. Arbeit mit den Bezugspersonen

    1. Prinzipien für die Arbeit mit Bezugspersonen
    2. Ist die Therapeutin die bessere Mutter?
    3. Ein Modell für die Familienarbeit bei stationär aufgenommenen Kindern in der Jugendhilfe
    4. Kulturabhängige Beziehungsaufnahme
    5. Bezugspersonen in der Therapie
    Fallbeispiel Jaqueline

    X. Wir, die TherapeutInnen

    1. Eigene Betroffenheit
    2. Eigenes Geschlecht
    3. Wir sind uns selbst die Nächsten
    4. Fortbildung, Supervision, Fachlichkeit

    Literatur