Chronicles

Volume One

(2)
Bob Dylan räumt auf mit den Mythen und Legenden, die sich um sein Leben und Werk ranken, und erzählt seine Geschichte selbst. Wie er Anfang der sechziger Jahre nach New York kam, wo seine Karriere in den Folkclubs begann. Wie er zur Zeit der großen Unruhen in Amerika um seine künstlerische Identität kämpfen und seine Familie vor der Öffentlichkeit schützen musste. Wie ihm ein alter Jazzsänger 1987 half, eine große musikalische Krise zu überwinden. Er blickt auf seine Kindheit zurück und schreibt leidenschaftlich über seine Musik, auch über die Einflüsse, die ihn geprägt haben.
Portrait
Bob Dylan wurde 1941 unter dem Namen Robert Allen Zimmerman in Duluth/Minnesota geboren. Nach einem abgebrochenen Studium an der University of Minnesota kam er 1960 nach New York, wo seine sagenhafte Karriere begann. Dylan erhielt zahlreiche Preise, darunter den Pulitzer-Sonderpreis für seinen Einfluss auf die amerikanische Kultur, und ist Ehrendoktor der Princeton University. 2016 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 11.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00103-7
Verlag Tempo
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3 cm
Gewicht 406 g
Übersetzer Gerhard Henschel, Kathrin Passig
Verkaufsrang 26.509
Buch (Paperback)
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Dylan in eigenen Worten - selten genug, dass man derlei zu lesen bekommt. Höchst lesenswerte Autobiographie, oder jedenfalls der erste Teil davon. Man darf gespannt sein auf Teil 2 Dylan in eigenen Worten - selten genug, dass man derlei zu lesen bekommt. Höchst lesenswerte Autobiographie, oder jedenfalls der erste Teil davon. Man darf gespannt sein auf Teil 2

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Wie Dylan seine Individualität bewahrt
von Roland Popp aus Bremen am 28.01.2005
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Chronicles" erzählt keine intimen Liebes- und Lebensgeschichten. Es ist kein Enthüllungsbuch!. Vielmehr beschreibt Dylan welche Wege, Umwege und Irrwege er gehen musste und die Regeln des Songschreibens zu brechen. Sein künstlerischer Impetus bestand darin, "etwas auszudrücken, das jenseits der gewohnten Grenzen war". Wie und mit welchen Personen er zu... "Chronicles" erzählt keine intimen Liebes- und Lebensgeschichten. Es ist kein Enthüllungsbuch!. Vielmehr beschreibt Dylan welche Wege, Umwege und Irrwege er gehen musste und die Regeln des Songschreibens zu brechen. Sein künstlerischer Impetus bestand darin, "etwas auszudrücken, das jenseits der gewohnten Grenzen war". Wie und mit welchen Personen er zu diesem Ausdruck fand, darum geht es in den "Chronicles". Aber natürlich beschreibt Dylan auch den Zeitgeist, nämlich wie Menschen in ihrer kollektiven Wahnwelt nur noch Angst haben. Angst vor dem Atomkrieg, dem Alter, Angst vor Schlangen oder Höhenangst. etc. Lakonisch und ironisch merkt Dylan an: "Meine größte Angst war es, dass sich meine Gitarre verstimmt." Dylan beschreibt, welche Musik und Literatur er geradezu aufsaugt, wie systematisch er z.B. Tageszeitungen in der Bibliothek auswertet, um den Geist der Zeit zwischen 1855 und 1865 wahrzunehmen. Dylan erzählt seinen mit Hartnäckigkeit verfolgten Weg die Regeln des Songschreibens zu brechen und gleichermassen wie absurd und nervtötend er es fand, von der Hippiebewegung und irgendwelchen "kritischen Geistern" als Idol oder Messias eingefangen zu werden. Musik für andere zu spielen (sozusagen eine beständige öffentliche Probe zu geben) ist das einzige Motiv für seinen künstlerischen Antrieb. Dylan wollte etwas jenseits der "gewohnten Grenzen" tun - und diesen Weg, seine künstlerische und menschliche Identität und Individualität zu finden, liest sich spannend und amüsant. Dylan versteht es autobiographische Lebensetappen mit einer Analyse der politischen Kultur zu verbinden. Und das alles auf hohem literarischen Niveau! Dylan schreibt wunderbar leichtfüßig, ironisch und sich gegen alle Vereinnahmungen verweigernd.