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Die Galerie der Düfte

CD Standard Audio Format, Lesung

(27)
In der Officina Profumo di Santa Maria Novella duftet es verführerisch nach Kräutern und edlen Seifen. Still, fast andächtig ist es hier, während es draußen in den Gassen von Florenz vor Lebensfreude sprudelt. Ebenso gegensätzlich sind die Brüder Luca und Lorenzo, die die junge Apothekerin Johanna in der Officina kennenlernt. Doch während Luca zaghaft um Johanna wirbt, hat sie ihr Herz längst an den stürmischen Lorenzo verloren ...
Portrait
Autorin und Sprecherin: Julia Fischer hat sich bisher vor allem einen Namen als Sprecherin gemacht: Unzähligen Rundfunk- und Hörbuchproduktionen lieh sie ihre Stimme. Nun legt sie mit „Sehnsucht auf blauem Papier“ ihr Debüt als Autorin vor. Die Inspiration zu Milli und ihrer Villa fand sie übrigens ganz in ihrer Nähe, in der Umgebung von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 5
Erscheinungsdatum 12.05.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783956392016
Genre Belletristik
Verlag Audio media GmbH
Spieldauer 375 Minuten
Verkaufsrang 6.187
Hörbuch (CD)
9,49
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Ein toller Pageturner mit viel Florenz-Flair dank genauen Beschreibungen von Land, Düften und Menschen. Ein toller Pageturner mit viel Florenz-Flair dank genauen Beschreibungen von Land, Düften und Menschen.

„Glück kann man kaufen!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Fast hätte ich diesen wunderschönen Roman der Münchnerin Julia Fischer verpasst. Und dabei ist die Autorin anscheinend einer dieser Menschen, der gleich ganz viele Gaben in die Wiege gelegt wurden. Sie ist eine deutsche Schauspielerin, die viel am Theater engagiert ist, Moderatorin beim BR, Sprecherin für zahlreiche Hörbuchproduktionen und Schriftstellerin von bisher 2 Romanen. Wenn mich nicht eine liebe Freundin (lesen Sie unbedingt auch die Buchbesprechung von Monika Schulte aus Hagen) auf dieses Buch hingewiesen hätte, wäre dieses Buch an mir vorbeigegangen. Und ich hätte sehr glückliche Lesemomente, die noch lange nachhallen werden, verpasst. Denn der Klappentext und das Cover werden der Magie des Buches nicht gerecht, obwohl sie gar nicht so unstimmig sind.

Die Hauptperson, um die sich der ganze Roman dreht, ist die Münchnerin Johanna. die zu Beginn des Romans Mitte Zwanzig ist. Sie ist das einzige Kind von Cornelius und Anna, die zusammen die Stern-Apotheke betreiben, die bereits seit vier Generationen in der Familie ist. Johanna selbst geht aber etwas andere Wege. Sie hat im Hinterhof ein kleines Ladengeschäft – die Sternwarte – in der sie selbstgemachte und dazugekaufte Naturkosmetik verkauft. Besonders erfolgreich sind ihre Hydrolate (Pflanzenwässer, die als Nebenprodukte der Dampfdestillation von Pflanzen anfallen). Ihr Traum wäre es, wenn sie auch Produkte der Officina Profumo di Santa Maria Novella aus Florenz in ihr Sortiment aufnehmen dürfte. Doch bisher hat sie leider immer nur Absagen bekommen. Nun versucht sie es einmal persönlich. Und damit wird eine ganz außergewöhnlich schöne Liebesgeschichte in Gang gesetzt. Denn sie schafft es tatsächlich die Familie, die die Officina Profumo di Santa Maria Novella führt, persönlich kennenzulernen. Besonders die beiden Söhne – der ruhige Luca, der ein Faible für Zahlen hat, und der charismatische Sandro, der die „Nase“ des Unternehmens ist, haben es ihr angetan. Und sie, die bisher viel Pech in der Liebe hatte, aber aussieht wie die Menschgewordene Venus des Malers Boticelli, lässt auch die beiden Brüder nicht kalt. Und so verlebt Johanna eine ausgesprochen intensive Zeit in Florenz, bevor sie in ihren Laden nach München zurückkehrt. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende.

Ich liebe den Mikrokosmos, den die Autorin in München geschaffen hat. In dem Haus, in dem Johanna und ihre Eltern wohnen, leben auch noch andere Menschen, die nach und nach in die Geschichte hineingezogen werden. Und es gibt einen Punkt in der Geschichte, wo diese Menschen sich wandeln, wo sie ihren Kokon abstreifen und zu sich selbst und ihrem Glück finden. Es ist einfach wie Magie. Und ich wünschte, so etwas würde mir auch einmal passieren.

Wenn man den Inhalt dieses Buches versucht wiederzugeben, hört sich die Geschichte absolut kitschig an. Aber das ist sie überhaupt nicht, denn Julia Fischer hat ein unglaubliches Gespür für Sprache. Wie sie ihre Menschen und die Stadt Florenz beschreibt, ist einfach nur wunderschön. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin sich in ganz vielen Bereichen richtig kündig gemacht hat. Leserinnen, die ein Faible für Naturkosmetik und der Heilkraft von Pflanzen haben, werden begeistert sein. Denn sie erfahren ganz viel zu diesem Thema, ohne dass es langweilig ist. Menschen, die Florenz lieben, werden die Stadt danach noch einmal mit anderen Augen sehen und sofort wieder dahin reisen wollen. Ich selbst war im Mai 2015 dort. Und jetzt würde ich so gerne noch einmal auf den Spuren des Romans dort wandeln, und natürlich die Officina Profumo di Santa Maria Novella besuchen, die mir gar nicht bekannt war. Dieser Roman ist einer, der glücklich macht. Es gibt Autorinnen, die können ihre Geschichten so wunderschön erzählen, dass sie sich wie moderne Märchen lesen. Dazu gehört eine schöne Geschichte, eine wunderbare poetische Sprache und die Gabe, in die Seele der Menschen hineinschauen zu können. Für mich sind dies bisher die Autorinnen Nina George und Fiona Blum gewesen. Jetzt ist noch Julia Fischer hinzugekommen. Und ich werde sicherlich in absehbarer Zeit auch ihren ersten Roman „“Sehnsucht auf blauem Papier“ lesen.

Manchmal kann man Glück kaufen!

Fast hätte ich diesen wunderschönen Roman der Münchnerin Julia Fischer verpasst. Und dabei ist die Autorin anscheinend einer dieser Menschen, der gleich ganz viele Gaben in die Wiege gelegt wurden. Sie ist eine deutsche Schauspielerin, die viel am Theater engagiert ist, Moderatorin beim BR, Sprecherin für zahlreiche Hörbuchproduktionen und Schriftstellerin von bisher 2 Romanen. Wenn mich nicht eine liebe Freundin (lesen Sie unbedingt auch die Buchbesprechung von Monika Schulte aus Hagen) auf dieses Buch hingewiesen hätte, wäre dieses Buch an mir vorbeigegangen. Und ich hätte sehr glückliche Lesemomente, die noch lange nachhallen werden, verpasst. Denn der Klappentext und das Cover werden der Magie des Buches nicht gerecht, obwohl sie gar nicht so unstimmig sind.

Die Hauptperson, um die sich der ganze Roman dreht, ist die Münchnerin Johanna. die zu Beginn des Romans Mitte Zwanzig ist. Sie ist das einzige Kind von Cornelius und Anna, die zusammen die Stern-Apotheke betreiben, die bereits seit vier Generationen in der Familie ist. Johanna selbst geht aber etwas andere Wege. Sie hat im Hinterhof ein kleines Ladengeschäft – die Sternwarte – in der sie selbstgemachte und dazugekaufte Naturkosmetik verkauft. Besonders erfolgreich sind ihre Hydrolate (Pflanzenwässer, die als Nebenprodukte der Dampfdestillation von Pflanzen anfallen). Ihr Traum wäre es, wenn sie auch Produkte der Officina Profumo di Santa Maria Novella aus Florenz in ihr Sortiment aufnehmen dürfte. Doch bisher hat sie leider immer nur Absagen bekommen. Nun versucht sie es einmal persönlich. Und damit wird eine ganz außergewöhnlich schöne Liebesgeschichte in Gang gesetzt. Denn sie schafft es tatsächlich die Familie, die die Officina Profumo di Santa Maria Novella führt, persönlich kennenzulernen. Besonders die beiden Söhne – der ruhige Luca, der ein Faible für Zahlen hat, und der charismatische Sandro, der die „Nase“ des Unternehmens ist, haben es ihr angetan. Und sie, die bisher viel Pech in der Liebe hatte, aber aussieht wie die Menschgewordene Venus des Malers Boticelli, lässt auch die beiden Brüder nicht kalt. Und so verlebt Johanna eine ausgesprochen intensive Zeit in Florenz, bevor sie in ihren Laden nach München zurückkehrt. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende.

Ich liebe den Mikrokosmos, den die Autorin in München geschaffen hat. In dem Haus, in dem Johanna und ihre Eltern wohnen, leben auch noch andere Menschen, die nach und nach in die Geschichte hineingezogen werden. Und es gibt einen Punkt in der Geschichte, wo diese Menschen sich wandeln, wo sie ihren Kokon abstreifen und zu sich selbst und ihrem Glück finden. Es ist einfach wie Magie. Und ich wünschte, so etwas würde mir auch einmal passieren.

Wenn man den Inhalt dieses Buches versucht wiederzugeben, hört sich die Geschichte absolut kitschig an. Aber das ist sie überhaupt nicht, denn Julia Fischer hat ein unglaubliches Gespür für Sprache. Wie sie ihre Menschen und die Stadt Florenz beschreibt, ist einfach nur wunderschön. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin sich in ganz vielen Bereichen richtig kündig gemacht hat. Leserinnen, die ein Faible für Naturkosmetik und der Heilkraft von Pflanzen haben, werden begeistert sein. Denn sie erfahren ganz viel zu diesem Thema, ohne dass es langweilig ist. Menschen, die Florenz lieben, werden die Stadt danach noch einmal mit anderen Augen sehen und sofort wieder dahin reisen wollen. Ich selbst war im Mai 2015 dort. Und jetzt würde ich so gerne noch einmal auf den Spuren des Romans dort wandeln, und natürlich die Officina Profumo di Santa Maria Novella besuchen, die mir gar nicht bekannt war. Dieser Roman ist einer, der glücklich macht. Es gibt Autorinnen, die können ihre Geschichten so wunderschön erzählen, dass sie sich wie moderne Märchen lesen. Dazu gehört eine schöne Geschichte, eine wunderbare poetische Sprache und die Gabe, in die Seele der Menschen hineinschauen zu können. Für mich sind dies bisher die Autorinnen Nina George und Fiona Blum gewesen. Jetzt ist noch Julia Fischer hinzugekommen. Und ich werde sicherlich in absehbarer Zeit auch ihren ersten Roman „“Sehnsucht auf blauem Papier“ lesen.

Manchmal kann man Glück kaufen!

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Schmökern erwünscht und erlaubt. Dieses Buch verführt zum Abtauchen und Träumen. Unterhaltende Lektüre ideal zum Abschalten. Schmökern erwünscht und erlaubt. Dieses Buch verführt zum Abtauchen und Träumen. Unterhaltende Lektüre ideal zum Abschalten.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Julia Fischers Art zu schreiben sticht aus der Masse heraus. Man fühlt sich unheimlich wohl, man ist glücklich beim Lesen, wobei es sich eher so anfühlt als erzähle Fischer persönl Julia Fischers Art zu schreiben sticht aus der Masse heraus. Man fühlt sich unheimlich wohl, man ist glücklich beim Lesen, wobei es sich eher so anfühlt als erzähle Fischer persönl

Kundenbewertungen

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eine traumhaft, duftende Geschichte mit ganz viel Charme - ein Hörgenuss
von ElkE Seifried aus Gundelfingen am 03.07.2018

Julia Fischer hat mich mit ihren ?Die Fäden des Glücks? regelrecht eingewebt, und deshalb war ich sehr neugierig auf den Vorgängerroman. Auch bei ?Die Galerie der Düfte? hat sie eine wirklich berührend schöne Liebesgeschichte für alle Sinne inmitten von Lebenskunst in Bella Italia geschaffen, ich bin begeistert. Wird man zuerst... Julia Fischer hat mich mit ihren ?Die Fäden des Glücks? regelrecht eingewebt, und deshalb war ich sehr neugierig auf den Vorgängerroman. Auch bei ?Die Galerie der Düfte? hat sie eine wirklich berührend schöne Liebesgeschichte für alle Sinne inmitten von Lebenskunst in Bella Italia geschaffen, ich bin begeistert. Wird man zuerst Zeuge einer leidenschaftlichen Liebesromanze einer Anna im schönen Florenz, findet man sich wenig später in München wieder. Schnell ist klar, dass Johanna, die bei der Duftgewinnung, beim Seifensieden und in ihrem Naturkosmetik Laden genauso viel Leidenschaft an den Tag legt, die Tochter dieser Anna ist. Johanna lebt für ihre Arbeit und ihr Wunschtraum ist es, in ihrem Laden auch erlesene Produkte der berühmten "Officina Profumo di Santa Maria Novella", der traditionsreichen florentinischen Apotheke verkaufen zu dürfen. Da ihre schriftliche Anfrage abgelehnt wurde, beschließt sie es persönlich vor Ort noch einmal zu versuchen. Sie macht sich auf den Weg nach Florenz und genauso wie Jahre davor bei ihrer Mutter bringt die Reise die Gefühle in Aufruhr und das nicht nur bei ihr sondern auch bei der versammelten Männerwelt der Familie Fortini. Während Sandro sie verzaubert, würde sein Brüder Luca sie so gerne umgarnen. Einer verlobt, der andere frei. Wie wird die Geschichte ihren Lauf nehmen? Es ist regelrecht zu spüren, wie viel Herzblut und Leidenschaft Julia Fischer in ihre Geschichte legt. Ich habe so mit Luca gefiebert, habe mit Johanna gelitten, mich mit vielen Nebendarstellern über ihre Entwicklungen gefreut und so auf ein Happy End gehofft, eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle wird hier geboten und an keiner Stelle schnulzig oder kitschig. Spannung gibt es zudem, denn der Ausgang ist lange Zeit so nicht vorhersehbar. Ein Roman zum Wegträumen, der nicht nur eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, umgeben von einer wunderbaren Duftwolke zeichnet, sondern auch die eine oder andere Lebensweisheit und jede Menge Charme steckt. Farbenprächtig und vielen wunderschönen Bildern geschrieben, kann man hier fast die Düfte selbst riechen, von denen die Rede ist und reist per Kopfkino mit. Julia Fischer verleiht ihren Charakteren mit originellen, liebevoll individuellen Zeichnungen, hier wirklich ganz viel Potential und Tiefe. Apothekerstochter Johanna war mir von Anfang an mit ihrer einfühlsamen, gutmütigen Art mehr als sympathisch. Dass sie ihre Gegenüber verzaubern, auch die Gefühle der Männerwelt in Wallung bringen kann, hat mich nicht gewundert. Von den Brüdern war mir Luca natürlich der sympathischere, hat er mich mit seinen liebevollen, feinfühligen Bemühungen doch fast selbst verzaubert. Ich habe so mit ihm gehofft und gelitten, dass Johanna sich für ihn entscheiden möge. Sandro scheinen Gefühle im Gegensatz zu ihm eher schwer zu fallen, er ist mehr der Fachmann für Leidenschaft. Auch alle anderen Mitspieler sind wirklich toll dargestellt, bei allen Hausbewohnern in München Neuhausen angefangen, die sich durch Johannas Geschichte verändern und so toll entwickeln, bis hin zur Mutter von Luca und Sandro, die mit ihrer Vergangenheit abschließen und vergeben lernen muss. Ich habe mich liebend gerne von Julia Fischer mit auf die Reise nehmen lassen. In der Officina Profumo di Santa Maria Novella duftet es verführerisch nach Kräutern und edlen Seifen. Es herrscht Ruhe, nahezu Andacht, im Gegensatz dazu ist auf den Gassen von Florenz die pure Lebensfreude zu spüren. Aber nicht nur dort, auch in München Neuhausen, im Hinterhaus der Sternapotheke hätte ich mich inmitten der Hausgemeinschaft sicher auch im realen Leben super wohl gefühlt. Dass Julia Fischer ihre Romane mit so viel Hingabe und Gefühl einliest, wusste ich ja bereits, auch dass mir ihre äußerst angenehme Stimme viel Hörgenuss bietet und ich ihr unheimlich gerne zuhöre. Auch hier hätte wohl niemand anderes als sie selbst mehr Emotionen, mehr Leidenschaft in den Vortrag legen können, als die Autorin selbst. Das Herzblut, das sie beim Schreiben beweist, ist auch bei ihrem Vortrag deutlich spürbar und das macht das Gesamtpaket zu einem wahren Hörgenuss, der völlig begeisterte fünf Sterne verdient.

Die doppelte Venus
von Bücher in meiner Hand am 08.09.2017
Bewertet: Einband: Paperback

An diesem Klappentext kann wohl kein Selbstrührer vorbeigehen, denn auch wenn es im eigenen Heim oft betörend nach neuen Duftkreationen riecht, ist es extrem verlockend, Romane zu lesen, in denen es um diese Düfte geht. In "Galerie der Düfte" begleiten wir Johanna auf ihre Reise nach Florenz. Hier ist... An diesem Klappentext kann wohl kein Selbstrührer vorbeigehen, denn auch wenn es im eigenen Heim oft betörend nach neuen Duftkreationen riecht, ist es extrem verlockend, Romane zu lesen, in denen es um diese Düfte geht. In "Galerie der Düfte" begleiten wir Johanna auf ihre Reise nach Florenz. Hier ist der Sitz der bekannten Officina Profumo, deren Produkte Johanna gerne in ihrem Naturkosmetikladen anbieten würde. Doch da nun bereits die vierte Absage eingetroffen ist, entschliesst sie nach Florenz zu reisen und sich vor Ort vorzustellen. Vielleicht bekommt sie ihren Vertrag so doch noch. In der Officina lernt sie gleich die Eigentümer kennen, die Fortini-Brüder Luca und Sandro sowie ihren Onkel Giovanni. Vertraglich sieht es schlecht aus, aber amouröse Gefühle werden aufgewirbelt: Giovanni erinnert sich durch Johannas Auftauchen an eine deutsche Frau, die er nie vergessen hat; Johanna ist ihr wie aus dem Gesicht geschnitten. Luca verliebt sich sofort in Johanna. Sie hingegen ist fasziniert von Sandro, der ihr seine Verlobte verschweigt. Eine Dreiecksgeschichte beginnt. Eher eine Vierecksgeschichte, denn zu Hause in München ist der Gärtner Niklas in Johanna verliebt. Niklas kümmert sich um den Garten des Mehrfamilienhauses, in dem Johanna lebt und arbeitet. Die elterliche Apotheke steht gleich nebenan. Anna und Cornelius Stern-Reiter führen sie schon lange. Als Nebenfiguren fungieren die Mitbewohner: der nervige Buchhändler Ludwig, der nur zu gerne Klassiker zitiert; Mechthild Müller, die jeweils unter der Krankheit leidet, die in der Apothekerzeitschrift vorgestellt wird; Lilo Wunderlich, die das Bio-Bistro vis-à-vis führt; Maria Beck mit ihren drei lauten Kinder, aus dessen Wohnung es nie gut riecht; die Bildhauer Pia und Chong Wang wie auch die Apothekenmitarbeiterinnen Christa Werner und Ilse Neubeck und natürlich Johannas Eltern. In Florenz kommt noch Lucas und Sandros Mutter Giulia Fortini dazu. Aus diesen Charakteren und dem Duft-Thema bastelt die Autorin Julia Fischer eine spannende Geschichte, die immer wieder neue Wendungen nimmt und den Leser durch die bildhafte Sprache einhüllt und erst nach dem letzten Wort wieder in die Realität auftauchen lässt. Luca mochte ich am liebsten. Er, der immer nur an zweiter Stelle kommt, weil alle Sandro bevorzugen. Wie Luca leidet und trotzdem immer nett bleibt, hat mich beeindruckt. Luca ist introvertiert, aber poetisch veranlagt; der extrovertierte Duftkünstler Sandro unterteilt nicht nur Düfte in Kopf-, Basis- und Herznote, sondern auch Menschen. Trotz unterschiedlichen Wesenszügen merkt man, dass sie Brüder sind. Die Geschichte ich sehr gut recherchiert. Zu kritisieren habe ich nur zwei Szenen: zum einen ist dies die Stelle an der Johannas Seifenleim in nur 3 Minuten andickt. Das erweckt den Eindruck, dass Seifensieden total easy ist und man einfach mal nebenbei welche sieden kann. Solch schnelles Eindicken passiert aber eigentlich nur durch Zugabe von künstlichem Parfum. Der zweite Kritikpunkt ist die Krokodilgeschichte. Ich fand sie unnötig, sie hätte auch ausgelassen werden können, da es auf einmal keine Rolle mehr spielte. Abgesehen von diesen zwei Punkten ist dieser Roman von Julia Fischer so wie man sich ein gutes Buch vorstellt: eine logische Geschichte mit interessanten Figuren, dazu eine fesselnde Handlung samt schönem Schreibstil. Fazit: Ein toller Pageturner mit viel Florenz-Flair dank genauen Beschreibungen von Land, Düften und Menschen. 4.5 Punkte.

Sommer in Florenz
von Karina Hofmann aus Fürth am 30.08.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Cover Ich finde dieses Cover unglaublich schön, es erinnert mich immer an einen Urlaub mit meinem Mann, den wir uns gegönnt haben. Dort gab es einen Rosenbogen mit genau den gleichen Rosen. Außerdem ist es sehr passend für den Roman Protagonistin Johanna ist eine junge Frau, die weiß was sie will. Sie... Cover Ich finde dieses Cover unglaublich schön, es erinnert mich immer an einen Urlaub mit meinem Mann, den wir uns gegönnt haben. Dort gab es einen Rosenbogen mit genau den gleichen Rosen. Außerdem ist es sehr passend für den Roman Protagonistin Johanna ist eine junge Frau, die weiß was sie will. Sie steht mitten im Leben und ist nah bei ihrer Familie und hat auch ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Eltern. Sie besitzt einen kleinen Laden, der verschiedene Düfte und Tinkturen anbietet und ist damit auch sehr glücklich. Doch dieses eine Rezept, das es nur in Florenz gibt, macht sie noch verrückt. Sie würde den Duft unheimlich gerne verkaufen, weshalb sie auch nach Florenz fährt. Ich mochte ihre ruhige und gelassene Art sehr gerne, auch wenn ich ihr Handeln nicht immer ganz verstanden habe. Manchmal hat sie schon mehr Glück als Verstand. Trotzdem war sie sympathisch und hat mir als Protagonistin sehr gefallen. Schreibstil Da ich schonmal in Florenz war, konnte ich mir die Orte, die genannt wurden, sehr gut bildlich vorstellen. Es hat mich in meine Lieblingsstadt teleportiert und ich war einfach verzaubert. Der Schreibstil hat einen guten Strang gehabt, an dem sich der Leser festhalten konnte. Besonders auf die Umgebung wurde viel Wert gelegt, was in diesem Buch sehr gut ankam. Auch die Charaktere hatten tolle und unterschiedliche arten sich auszudrücken und man konnte deshalb alle gut auseinander halten. Das Buch hatte zudem auch immer wieder guten Humor mit drin, der die Geschichte auflockert, denn ab der Mitte des Buches sieht es erstmal nicht mehr so rosig aus mit der Geschichte und das war auch der Part an dem ich mit meiner Meinung doch etwas gehadert habe. Denn es passiert etwas, was mir so garnicht gefallen hat. Dennoch war die Geschichte sehr unterhaltsam und hat mir gut gefallen. Autorin Julia Fischer (geb. 1966) ist Schauspielerin und lebt mit Mann und drei Kindern in München. Sie arbeitet auch als Sprecherin und hat zahlreiche Hörbücher eingesprochen. Einzelbewertungen Schreibstil 4/5 Charaktere 5/5 Spannung 3/5 Ende 4/5 Cover 5/5 Fazit Ein tolles Buch, das mich in meine Lieblingsstadt entführt hat und perfekt zum Sommer passt.