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Fürsorge

Roman

Anke Stelling

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Beschreibung

Der neue Roman von Anke Stelling beschreibt das Leben der Berufstänzerin Nadja, die nach dem Ende ihrer Bühnenkarriere als Dozentin an einer Ballettschule arbeitet und dort ihre „Schäfchen“ schindet. Nadja weiß nicht recht, wohin mit sich – trotz ihrer Beziehung und den aufwändigen Abendessen, die ihr Partner veranstaltet. Sie beschließt, erstmals nach vielen Jahren ihre Mutter zu besuchen, die sich seit seiner Geburt um Nadjas sechzehnjährigen Sohn Mario kümmert. Dieser definiert sich und kommuniziert wie seine Mutter ausschließlich über seinen Körper.

Zwischen Mutter und Sohn entwickelt sich – zum Entsetzen der beobachtenden, nicht unmittelbar in die Geschichte involvierten Erzählerin – ein heftiges amouröses Verhältnis. Ein Verhältnis, das niemand sonst zur Kenntnis nehmen will.

Mit „Fürsorge“ hat Anke Stelling einen Roman verfasst, der die verstörende Einsamkeit in unserer Gesellschaft thematisiert und insbesondere auf das Verhältnis zwischen Müttern und Kindern eingeht, das uns nur aus Gewohnheit ganz einfach erscheint.

Anke Stelling, 1971 in Ulm geboren, absolvierte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2004 wurde ihr gemeinsam mit Robby Dannenberg verfasster Roman „Gisela“ verfilmt, 2010 die Erzählung „Glückliche Fügung“. Weitere Veröffentlichungen: „Nimm mich mit“ (2002, gemeinsam mit Robby Dannenberg), „Glückliche Fügung“ (2004) und „Horchen“ (2010).

Anke Stelling stand mit ihrem im Verbrecher Verlag erschienenen Roman „Bodentiefe Fenster“ (2015) auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2015. Zudem stand der Roman auf der Hotlist 2015 der unabhängigen Verlage und wurde mit dem Melusine-Huss-Preis 2015 ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 171
Erscheinungsdatum 07.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95732-232-6
Verlag Verbrecher
Maße (L/B/H) 20,2/14,1/2 cm
Gewicht 308 g
Auflage 1

Buchhändler-Empfehlungen

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.12.2019
Bewertet: anderes Format

Es ist schlicht beeindruckend, mit welch kühler Distanz Anke Stellings Erzählerin von der inzestuösen Beziehung einer Mutter mit ihrem Sohn berichtet, ohne moralische Verwerfungen zu kommentieren. Eine gelungene Story über die gesellschaftliche Oberflächlichkeit und Einsamkeit.

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