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Bocktot

Kriminalroman

Kommissar Richard Levin 1

(7)
Als der beliebte Lateinlehrer und Hobbyjäger Mechtinger erschossen neben seinem Jagdansitz gefunden wird, hat Kommissar Richard Levin Mühe, die richtige Fährte zu finden. Er ist nicht der erste Tote in dieser Gegend. Mechtinger war Mitglied der Pegida-Bewegung, die den Coburger Pfingstkongress nutzt, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. War sein Tod Mord oder ein Jagdunfall? Levin muss mit sich selbst ins Reine kommen, um den Täter zu überführen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 08.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783839253366
Verlag Gmeiner Verlag
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
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Kundenbewertungen

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7 Bewertungen
Übersicht
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„Bocktod“ von Ilona Schmidt
von einer Kundin/einem Kunden aus Hettstedt am 10.04.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein spannender Franken-Krimi aus der Feder der deutschen Autorin Ilona Schmidt, erschienen März 2017 im Gmeiner-Verlag. Klappentext: Als der beliebte Lateinlehrer und Hobbyjäger Mechtinger erschossen neben seinem Jagdansitz gefunden wird, hat Kommissar Richard Levin Mühe, die richtige Fährte zu finden. Er ist nicht der erste Tote in dieser Gegend. Mechtinger war... Ein spannender Franken-Krimi aus der Feder der deutschen Autorin Ilona Schmidt, erschienen März 2017 im Gmeiner-Verlag. Klappentext: Als der beliebte Lateinlehrer und Hobbyjäger Mechtinger erschossen neben seinem Jagdansitz gefunden wird, hat Kommissar Richard Levin Mühe, die richtige Fährte zu finden. Er ist nicht der erste Tote in dieser Gegend. Mechtinger war Mitglied der Pegida-Bewegung, die den Coburger Pfingstkongress nutzt, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. War sein Tod Mord oder ein Jagdunfall? Levin muss mit sich selbst ins Reine kommen, um den Täter zu überführen. Meine Meinung: Dies war nach „Koppelmord“ mein zweites Buch von Ilona Schmidt und auch dieses Mal konnte mich die Autorin wieder fesseln und in ihren Bann schlagen. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und angenehm zu lesen, auch die Charaktere empfand als realistisch und gut ausgearbeitet. Die Handlung war packend und der Spannungsbogen wurde kontinuierlich gesteigert. Ein toller Regionalkrimi mit viel Farbkolorit, den ich gern weiterempfehle. Mein Fazit: Lesenswert!

Fesselnder Krimi
von mabuerele am 06.04.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„...Das Geschehene mit Tabletten zu verdrängen erwies sich als unmöglich. Die Frage nach dem Warum bohrte in ihr wie ein Borkenkäfer in der Rinde eines Baumstamms, und am Ende würde die Rinde abfallen und der Baum sterben...“ Astrid ist Försterin in der Forstdienststelle Gleisenau. Bei ihrem heutigen Rundgang findet sie... „...Das Geschehene mit Tabletten zu verdrängen erwies sich als unmöglich. Die Frage nach dem Warum bohrte in ihr wie ein Borkenkäfer in der Rinde eines Baumstamms, und am Ende würde die Rinde abfallen und der Baum sterben...“ Astrid ist Försterin in der Forstdienststelle Gleisenau. Bei ihrem heutigen Rundgang findet sie einen zerstörten Hochsitz. An dessen Fuß liegt eine mit Blut beschmutzte Mütze. Am Abend begibt sie sich nochmals ins Revier. Ihr Mann, der Gymnasiallehrer Holger, will heute ebenfalls Wild schießen. Astrid sieht, wie er einen Rehbock trifft. Dann fällt ein zweiter Schuss. Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Das liegt auch an den kurzen Kapiteln und den verschiedenen Handlungssträngen. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Astrid ist nach dem Tode ihres Mannes am Boden zerstört. Doch für ihre Kinder muss sie funktionieren. Obiges Zitat gibt ihren Seelenzustand wieder, zeigt aber gleichzeitig das sprachliche Können der Autorin, die dafür passende Metapher aus dem Fachgebiet wählt, in dem der Roman spielt. Der Fall landet bei Kriminaloberkommissar Richard Levin. Er gilt als Einzelgänger, beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Mittelalterspielen und wurde auf Grund eines Vorkommnisses, das im Buch relativ spät thematisiert wurde, auf den Außenposten geschickt. Als passionierter Jäger wird der Polizist Tobias Schneider zu den Ermittlungen hinzugezogen. Er freut sich, die Kripo unterstützen zu dürfen. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Holger gilt als integer, wird von allen gelobt und hatte angeblich keine Feinde. Doch schnell stellt sich heraus, dass dieses Bild nicht einmal die halbe Wahrheit beinhaltet. Die Kriminalisten gehen mehreren Spuren nach und geben mir so die Möglichkeit, mit zu denken und mit zu raten. Der Schriftstil des Buches ist angenehm lesbar. Auch für Laien werden die notwendigen Informationen zu Jagd und Weidwerk allgemeinverständlich aufbereitet. Die Handlungsorte werden ausreichend beschrieben. Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Astrid, Richard und Tobias. Bei Richards Part führt sie mich in die Regeln und den Ablauf von Mittelaltermärkten ein. Dadurch erhalte ich als Leser häufig einen neuen Blickwinkel auf die Zusammenhänge. Gut eingebunden wird der lokale Dialekt. Das gibt dem Buch seine Authentizität. Ab und an durchzieht ein feiner Humor die Handlung. Bald stellt sich heraus, dass es nicht nur um den Tod von Holger geht, bei dem lange Selbstmord, Unfall oder Mord im Raum stehen, sondern das noch andere Dinge im Argen liegen. Militante Tierschützer und politische Auseinandersetzungen zwischen Cogita und ihren Gegnern verschaffen der Polizei zusätzliche Arbeit. Weidling, der bisherige Chef der Kripo, geht in den Ruhestand. Seiner Nachfolgerin macht er aber erst einmal das Leben schwer. Der Autorin gelingt es, im Verlaufe der Handlung vielfältige Themen anzusprechen und ihnen einen Platz im Krimi zu geben. Dadurch wird nicht nur der Spannungsbogen hoch gehalten, sondern auch deutlich, warum die Akteure so handeln, wie sie handeln. Das Cover mit dem Hochsitz passt zum Thema. Wie gut der Titel gewählt wurde, weiß man erst nach dem Lesen des Buches. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie zeigt, wie sehr der äußere Schein trügen kann. Ich werde gekonnt in die psychischen Tiefen der Protagonisten geführt.

Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 28.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Cover hatte sofort meinen Blick auf sich gezogen. Ob es jetzt am Titel, dem Hochsitz oder dem Sonnenaufgang lag? Ich weiß es nicht. Aber ich war sehr neugierig, was mich in diesem Franken-Krimi erwarten würde. Der kurze Blick auf den Rückentext verspricht sehr aktuelle Themen, die Spannung versprechen. Da der... Das Cover hatte sofort meinen Blick auf sich gezogen. Ob es jetzt am Titel, dem Hochsitz oder dem Sonnenaufgang lag? Ich weiß es nicht. Aber ich war sehr neugierig, was mich in diesem Franken-Krimi erwarten würde. Der kurze Blick auf den Rückentext verspricht sehr aktuelle Themen, die Spannung versprechen. Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: "Zum Kotzen." Toni, der eigentlich Anatoli hieß, stand vor den Resten eines überdachten Hochsitzes, stemmte seine Hände in die Hüften und schüttelte den grauhaarigen Kopf. Kommen wir zum Inhalt: Die Eheleute Astrid und Holger Mechtinger teilen sich eine Leidenschaft: das Jagen. Während Astrid als Forstbeamtin und damit für den Rotwildbestand zuständig ist, jagt ihr Mann aus Leidenschaft. Eines Tages jedoch, ist es mit der Leidenschaft dahin. Zuerst wird ein zerstörter Hochsitz in Astrid Reviers gefunden, dann wird ihr Mann erschossen. Kriminaloberkommissar Richard Levin wird mit dem Fall beauftragt und macht sich sofort auf Spurensuche. Zu den Protagonisten: Astrid erschien mir direkt sehr sympathisch. Sie liebt die Natur und hat den idealen Beruf für sich gefunden. Die Autorin hatte sich sehr bemüht, Astrid als ausgeglichen und warmherzig darzustellen. Auch Richard Levin zeigt sich eher ausgeglichen. In seiner Freizeit vergnügt er sich bei Ritterspielen. Er ist witzig, aber auch scharfsinnig. Meine Meinung: Im Lauf der Geschichte wird deutlich, wie sehr sich die Autorin im Jagdgeschehen und in der Waffenkunde auskennt. Immer wieder werden Details über Waffen eingeflochten, die auch mal gerne eine ganze Seite in Anspruch genommen haben. Muss der Leser wirklich so viel über z.B. den Patronenverlauf im Gewehr wissen? (siehe Seite 66) Ich hätte stattdessen doch lieber mehr über die Ermittlungen gelesen. Sehr gut hat mir hingegen der Schluss gefallen. Ein Rätselraten bis zur letzten Seite. Denn so richtig eindeutig ..... na ja, ich möchte nicht zu viel verraten. Fazit: Ein Krimi, der zum Miträtseln einlädt. Informativ, unterhaltsam und spannend. Ob es wohl eine Fortsetzung mit Levin geben wird?