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Die Vermessung des Himmels

Vom größten Wissenschaftsabenteuer des 18. Jahrhunderts

Andrea Wulf

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Beschreibung

Die Geschichte des größten wissenschaftlichen Abenteuers im 18. Jahrhundert erzählt dieser Wissenschaftsthriller, der an jenen magischen Moment erinnert, als die Dimensionen des Universums erstmals Kontur gewannen. Bestsellerautorin Andrea Wulf blickt zurück auf den Sommer des Jahres 1769, als beim Venusdurchgang erstmals Wissenschaftler weltweit zusammenarbeiteten, um den Abstand zwischen Sonne und Erde exakt zu ermitteln. Sie reisten in die entlegensten Regionen und bestanden gefährliche Abenteuer.

Das Buch erschien im Verlag C. Bertelsmann unter dem Titel »Die Jagd auf die Venus«.

"Was Wissenschaftler auf sich nahmen, um die Venus-Transite zu beobachten, liest sich spannend wie ein Krimi." Zeit Wissen

Andrea Wulf, geboren in Indien und aufgewachsen in Deutschland, lebt in London. Seit ihrem Studium der Designgeschichte am Royal College of Art arbeitet sie als Sachbuchautorin und Journalistin. Sie wurde mit einer Vielzahl internationaler Preise ausgezeichnet, vor allem für ihren Weltbestseller »Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur«. Andrea Wulf schreibt u. a. für »Wall Street Journal«, »Sunday Times«, »New York Times«, »Guardian« und »Times Literary Supplement« und arbeitet regelmäßig für die BBC.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 09.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10228-1
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 18,5/12,5/3,8 cm
Gewicht 424 g
Originaltitel Chasing Venus: The Race to Measure the Heavens
Abbildungen 43 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Hainer Kober
Verkaufsrang 19260

Buchhändler-Empfehlungen

Viktor Bothmer, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Was Heerscharen von Wissenschaftlern im 18. Jahrhundert auf sich nahmen um den Venustransit von verschiedenen Orten auf der Erde zu beobachten, gleicht einem Abenteuer ohnegleichen. Da kann man nur staunen über die Beharrlichkeit mancher Menschen. Sehr unterhaltsam.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein unglaublich wertvoller und seltener Einblick, wie mühsam der Gewinn wissenschaftlicher Erkenntnis sein kann. Ein Buch, das weder Roman noch Sachbuch ist und extrem lesenswert

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Der Venustransit im 18. Jahrhundert
von Dirk Heinemann aus Hohe Börde am 03.10.2020

Venustransit nennt man das Vorbeiziehen der Venus vor der Sonne, wodurch die Venus als dunkler Fleck sichtbar wird. Mit entsprechender Schutzbrille und einfachen Fernrohren kann man dieses astronomische Ereignis gut beobachten. Doch leider passiert dies nur selten. So das letzte mal am 06. Juni 2012. Der nächste Transit ist erst... Venustransit nennt man das Vorbeiziehen der Venus vor der Sonne, wodurch die Venus als dunkler Fleck sichtbar wird. Mit entsprechender Schutzbrille und einfachen Fernrohren kann man dieses astronomische Ereignis gut beobachten. Doch leider passiert dies nur selten. So das letzte mal am 06. Juni 2012. Der nächste Transit ist erst am 11. Dezember 2117. Im 18. Jahrhundert gab es zwei Gelegenheiten, über die dieses Buch berichtet. Im Jahre 1761 sollte der Venustransit stattfinden. Bereits 1716 rief der britische Astronom Edmond Halley seine Kollegen auf, den Transit zu beobachten. Er sollte dazu genutzt werden, um die Entfernung zwischen Erde und Sonne zu ermitteln. Dazu war es erforderlich den Transit von möglichst weit voneinander entfernen Punkte zu beobachten und die genauen Uhrzeiten für den Eintritt und den Austritt zu dokumentieren. Was in der heutigen Zeit dank moderner Transportmittel innerhalb kurzer Zeit möglich ist, bedeutete zu jener Zeit monatelange Vorbereitung sowie Reisezeiten von mehreren Monaten, da die ausgewählten Ziele an entlegenen Orten der Erde lagen. In ihrem Buch berichtet Andrea Wulf, wie in vielen Ländern der Welt nach Geldgebern gesucht wurde, um die Expeditionen zu finanzieren. Außerdem mussten auch die entsprechenden Wissenschaftler gefunden werden und nicht zuletzt die nötige Ausrüstung beschafft werden. Die erste Hälfte des Buches befasst sich mit den Vorbereitungen und der Beobachtung des Venustransits am 6. Juni 1761. Nachdem die Ergebnisse nicht ganz so zufriedenstellend ausfielen, waren die Wissenschaftler bestrebt am 3. Juni 1769 einen erneuten Versuch zu starten. Doch diesmal blieben gerade mal acht Jahre der Vorbereitung. Doch die Zeit musste reichen, denn die nächste Gelegenheit sollte erst im Jahre 1874 sein. Diese erneuten Versuche werden im zweiten Teil des Buches beschrieben. Zwischendurch gibt es immer wieder passende Skizzen aus der damaligen Zeit. Das Buch liest sich wie ein Reisebericht. Die Art und Weise der Reisebeschreibungen gefällt mir gut, doch ich hatte mehr Augenmerk auf den wissenschaftlichen Aspekt erwartet. Man lernt beim Lesen viel über die damalige Zeit und auch etwas über den Venustransit. Schade, dass wir den nächsten nicht mehr erleben werden.

von einer Kundin/einem Kunden aus Heidelberg am 16.08.2018
Bewertet: anderes Format

Ja, Frau Wulf hat ihr Können mit der Humboldt-Biografie bewiesen- aber wenn Sie mich fragen: DAS hier ist ihr eigentliches Meisterwerk! Begeistert auch Cornwell-Leser!

Jahrhundertereignis
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Anlässlich des Venus-Transits am 6. Juni 2012 hat sich Andrea Wulf an die Fersen jener Wissenschaftler geheftet, die sich trotz politischer Differenzen und sehr eingeschränkten Reisemöglichkeiten bereits im 18. Jhdt. nach einem Aufruf Edmond Halleys zusammenfanden, um diesem Ereignis beim letzten Mal beizuwohnen. Ein Gustostü... Anlässlich des Venus-Transits am 6. Juni 2012 hat sich Andrea Wulf an die Fersen jener Wissenschaftler geheftet, die sich trotz politischer Differenzen und sehr eingeschränkten Reisemöglichkeiten bereits im 18. Jhdt. nach einem Aufruf Edmond Halleys zusammenfanden, um diesem Ereignis beim letzten Mal beizuwohnen. Ein Gustostück unter den astronomischen Sachbücher, das für alle empfehlenswert ist, die schon lange dem Venus-Durchgang 2012 entgegenfiebern!


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