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Speck zu Gold

(Liebe, Liebesroman, Frauenroman)

Die Starke Frauen-Reihe 4

(9)
Der neue Frauenroman über die Kraft der eigenen Wünsche und die Macht des Tanzes

„Ich tanze jetzt Burlesque!“ frohlockt Ursula.
Alle waren sie plötzlich wach. Die Jungs schauten ruckartig hoch. Jürgen verschluckte sich. Ines kicherte, schlug mit der Handfläche auf den Tisch und Meta schreckte auf: „Hab ich was verpasst?“
„Nee, nichts weiter“, gackerte es hysterisch. „Deine Mutti hat uns nur eben erzählt, dass sie strippen will!“

Ursula Maschke ist Altenpflegerin. Nicht besonders schön und nicht besonders schlank. Ihr Herz aber schlägt für den Burlesquetanz.
Niemand hätte von ihr erwartet, dass sie es ernst meint. Ein Rückzieher in ihr altes Leben aber ist unmöglich. Cara Nova, Nadine und die anderen Frauen aus der Tanzcombo befeuern sie und stellen sich ihr notfalls in den Weg: „Du wirst sie mit deinem Busenshake k.o. tanzen Baby, los, raus auf die Bühne! The Show must go on.“

Erste Leserstimmen
„Sehr humorvoll, aber auch mit Tiefgang“
„Wahnsinn, dass sich Ursula das traut“
„Endlich ein Roman über eine Frau, die zu ihrem Körper steht“

Über die Autorin
Dorit David wird 1968 in Schwedt/Oder geboren. 1985 verlässt sie ihre Geburtsstadt, um eine „ordentliche Ausbildung“ als MTA zu absolvieren. 1992 zieht sie nach Hannover, um sich dort einer „unordentliche Ausbildung“ zur staatlich anerkannten Clownin zu unterziehen. Als Künstlerin beginnt sie spontan Geschichten zu erfinden. Sowohl auf der Bühne als auch am Schreibtisch. Sie hat bis heute nicht damit aufgehört. Mit ihrer Kollegin Patricia Harlos ist sie auch. auf verschiedenen Bühnen burlesquetanzend unterwegs.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 383 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783960871330
Verlag Dp Digital Publishers GmbH
Dateigröße 675 KB
eBook
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Eine Frau lebt ihren Traum
von mabuerele am 17.09.2017
Bewertet: Taschenbuch

„...Es prickelt, perlt und rieselt; das Glücksgefühl verpulvert sich rasend und überall in meinem Körper zerstäuben Schmetterlinge. Ich explodiere vor Freude...“ Ursula Maschke arbeitet als Schwester im Seniorenheim Colette. Sie kann gut mit den alten Leuten umgehen, hat aber immer die Uhr im Nacken. Als alleinerziehende Mutter hat sie es nicht... „...Es prickelt, perlt und rieselt; das Glücksgefühl verpulvert sich rasend und überall in meinem Körper zerstäuben Schmetterlinge. Ich explodiere vor Freude...“ Ursula Maschke arbeitet als Schwester im Seniorenheim Colette. Sie kann gut mit den alten Leuten umgehen, hat aber immer die Uhr im Nacken. Als alleinerziehende Mutter hat sie es nicht leicht mit Miro, ihren Jüngsten. Der Junge ist in der Pubertät und ihm ist es peinlich, dass seine Mutter nicht gerade schlank ist. Er ist ein Ästhet und bringt das auch seiner Mutter gegenüber zum Ausdruck. Zu ihrem Ex hat sie ein gutes Verhältnis. Die Scheidung ging ohne Schlammschlacht über die Bühne. Jürgen ist kein Mann für laute Worte. Ursula musste in der Kindheit einen ihrer Träume begraben. Nach dreißig Minuten wurde sie beim Probetraining im Ballettunterricht mit vier oder fünf Jahren aussortiert. Doch der Wunsch zu tanzen, lebt immer noch in ihr. Als ihrer Freundin ein Prospekt in die Hände fällt, das für Burlesquetanz wirbt, ahnt Ursula nicht, wie sehr sich ihr Leben ändern wird. Die Autorin hat einen inhaltsreichen Gegenwartsroman geschrieben. Ursula erzählt ihre Geschichte selbst. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Sämtliche Lebensbereiche werden in der Handlung angemessen berücksichtigt. Wiederholt wird die Arbeit im Seniorenheim thematisiert. Das folgende Zitat zeigt deutlich das Dilemma, vor denen die Altenpfleger tagtäglich stehen: „...Im Moment stehe ich vor der Entscheidung, den alten Mann aufessen oder ausschlafen zu lassen. Der Zwiespalt zerreißt mich fast, denn dies ist eine ganz unpopuläre Entscheidung, die meinen Disziplin-Akku gefährlich anzapfen wird...“ Gleichzeitig wird in diesen Worten der feine Humor deutlich, mit denen Ursula ihre Arbeit beschreibt. Sie beschönigt nichts, weist auf die Schwierigkeiten und Probleme hin und erweist trotzdem den alten Menschen mit jedem ihrer Worte den nötigen Respekt. In der Tanzgruppe erlebt Ursula ein völlig neues Lebensgefühl. Sie kann nicht nur ihren Traum leben, sie lernt es, ihren Körper anzunehmen und einen Tanz zu kreieren, der ihrem Wesen entspricht. Sehr gut beschrieben werden die unterschiedlichen Charaktere in der Gruppe. Man unterstützt sich gegenseitig und man hält zusammen. Cara, die Leiterin, geht auf die Befindlichkeiten jedes einzelnen ein und entwickelt kreative Tänze, die die Stärken hervorheben und die Schwächen ausblenden. Damit wächst das Selbstwertgefühl der Teilnehmer. Das ist auch notwendig, denn als Ursula voller Freude ihrer Familie vom neuen Hobby berichtet, stößt sie auf Ablehnung. Ihr Sohn zieht zum Vater und dessen Freundin. Das trifft Ursula hart, doch den Tanz und die Freundinnen aufzugeben ist für sie nicht mehr möglich. Plötzlich interessiert sich auch wieder ein Mann für Ursula. Sie hielt sich für unattraktiv und ist von der Situation überrascht. Sehr behutsam wird beschrieben, wie die beiden sich immer näher kommen und was es für Ursula bedeutet, wieder begehrt zu werden. Doch Licht und Schatten liegen eng beieinander. Ihre Freundin Kleo kann den Weg nicht mitgehen. An einer abwertenden Bemerkung scheint die Freundschaft zu zerbrechen. Ausführlich werde ich mit Ursulas Gedanken vertraut gemacht. Ihre innere Entwicklung darf ich Schritt für Schritt miterleben. Ich lerne ihre Sorgen, ihre Zweifel, aber auch ihre Freude und Begeisterung kennen. Obiges Zitat fällt nach einem öffentlichen Auftritt zu einem Wettbewerb in Berlin und einem darauffolgenden Telefonanruf. Was er beinhaltet, darf der zukünftige Leser selbst herausfinden. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das lag zum einen an den erfrischenden Schriftstil, zum anderen an der Protagonistin und Ich-Erzählerin, die den Mut hatte, trotz aller Widerstände und Ablehnungen ihren Traum zu leben.

Ein wenig Speck auf den Hüften? Na und – mach sie zu Gold!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 21.08.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ursula, mollig, Single und Mitte Vierzig arbeitet als Altenpflegerin. Ihr Jugendtraum war es immer einmal Tänzerin zu werden. Nachdem sie aber von Frau Heistermann, mit den Worten dein Knochengerüst passt nicht, im Alter von fünf von deren strengen Ballettunterricht suspendiert wurde, leidet sie unter einem Trauma. Wie gut, dass... Ursula, mollig, Single und Mitte Vierzig arbeitet als Altenpflegerin. Ihr Jugendtraum war es immer einmal Tänzerin zu werden. Nachdem sie aber von Frau Heistermann, mit den Worten dein Knochengerüst passt nicht, im Alter von fünf von deren strengen Ballettunterricht suspendiert wurde, leidet sie unter einem Trauma. Wie gut, dass es ihre Freundin Kleo, die sie zu SpeedDating, Vorträgen zu Slow Sex und ähnlichem mitschleift, gibt. Denn noch bevor diese sich für sie im Internet schlau gemacht hat, was es mit „SchaberNackt! –Nimm dich leicht - Burlesque für Anfängerinnen!“ auf sich hat, sind auch schon zwei Plätze gebucht. Und tatsächlich, Ursula, „keine barocke Gestaltqualität, die dem Goldenen Schnitt nahe kommt“, trifft entgegen allen Befürchtungen den Takt und die Tanzgruppe genau ihre Leidenschaft. Die Proben laden ihr Selbstwertdepot und mit dem Gedanken „Zu meinem Leben gehört, dass ich den Dingen ohne Furcht in die Augen blicken kann. Auch der neuen Bettgefährtin meines Mannes.“, lädt sie zu einem Familientreffen ein. Angeschickert erzählt sie auch von ihrem neuen Hobby. Dass sie auf Ablehnung stoßen könnte, war ihr klar, aber dass ihr 16-jöhiriger Miro allerdings mit den Worten „Wenn du das machst, Mama, bin ich nicht mehr dein Sohn“ reagiert, damit hat sie nicht gerechnet. „Ein paar Kilo mehr Tapferkeit hätte ich gut gebrauchen können, um das zu verkraften.“ Und das sind nicht die einzigen Probleme, die auf sie zukommen, aber es gibt eben auch den Spaß, den Beifall und die Blicke, die sie plötzlich auch im Alltag auf sich zieht. Als Leser darf mit Ursula zu den Proben und auch zu Auftritten gehen und dabei miterleben, wie sie aufblüht. Die anderen Frauen und sie helfen sich auch gegenseitig beim „Selenofenheizen“. Man muss aber auch mit ihr die Beleidigungen und Erniedrigungen derer anhören, die ihren Herzenswunsch als Unsinn, demütigend und bloßstellend empfinden, muss ertragen, dass sich andere lustig machen. Auch bei ihrer Arbeit als Altenpflegerin darf man sie begleiten. Sehr gut hat mir die Veränderung gefallen die Ursula durchmacht. Die Erkenntnis „Es sind gar nicht die Pfunde, die mich jahrelang klein hielten. Es ist etwas anderes.“, sehr gut auch, dass eine Frau, die eben keine Modellmaße hat, wie die wenigsten im Übrigen, Erfolg haben und trotz, bzw. gerade wegen ihrer Pfunde eine tolle Ausstrahlung haben kann. Richtig amüsant und rührend fand ich die Berichte aus dem Seniorenheim „Colette“. Ganz so ausführlich hätte ich vielleicht die Berichte der Tänze nicht gebraucht. Der Schreibstil liest sich locker, leicht und ich bin regelrecht durch die amüsante, aber auch bewegende Geschichte geflogen. Ich konnte viel schmunzeln. Zahlreiche Szenen, wie z.B. wenn Herr Wiechmann im Seniorenheim ausbüxt um das Rotlichtviertel unsicher zu machen, oder wenn Frau Schneider bei Miro den ultimativen Test macht um dann behaupten zu können, „Das ist ein Mann“. Beleidigungen wie, „ein weniger bloßstellendes Kostüm“ wäre angebracht, nicht dieses unangemessene „Ganzkörperkondom“, sogar von der besten Freundin, haben meinen Zorn geschürt und ich habe mit Ursula gelitten. Ursula war mir von Anfang an sympathisch. Vor allem wie rührend sie sich um die Bewohner des Colette kümmert, hat mich richtig begeistert. Ihre beste Freundin fand ich anfangs witzig, allerdings wird schnell klar, dass Kleo für die Ursulas Beschreibung „mehr Hemmungen als ich Kilos habe“ exakt passt. Mir ist oft aufgestoßen, dass es eigentlich nur um Kleos Wohlergehen geht, aber im Notfall kann sie sich auf sie verlassen. Dass Miro, Ursulas Sohn, derart vehement reagiert, sogar auszieht und erst einmal Kontaktsperre verhängt, fand ich schrecklich. Richtig ans Herz gewachsen ist mir Herr Wiechmann aus dem Colette, der 89-jährige Mann, der, wenn seine Liebe Marga auftaucht seine „Greisenkarre“ nicht mehr kennt. Welch ein Glück, dass er den Bombenangriff überlebt. Auch die anderen Nebendarsteller sind authentisch und gelungen gezeichnet Alles in allem eine unterhaltsame, witzige Geschichte, die mit einer sympathischen Hauptdarstellerin dafür wirbt, dass es sich trotz Demütigungen lohnt für seine Träume zu leben und beweist, dass man auch mit ein paar Pfund mehr auf den Rippen eine tolle Ausstrahlung haben kann.

Befreie Dich von den gesellschaftlichen Zwängen
von Magische Farbwelt am 04.04.2017

Man könnte meinen, wenn man sich in die Protagonistin des Romans „Speck zu Gold“ von Dorit David hinein versetzt, ist sie eine von uns. Ihre äußerlichen Eigenschaften werden etwas auf die Spitze getrieben, vor allen Dingen ihre wohlgemeinten weiblichen Rundungen. Mal unter uns: Sie erinnert mich vollkommen an meine... Man könnte meinen, wenn man sich in die Protagonistin des Romans „Speck zu Gold“ von Dorit David hinein versetzt, ist sie eine von uns. Ihre äußerlichen Eigenschaften werden etwas auf die Spitze getrieben, vor allen Dingen ihre wohlgemeinten weiblichen Rundungen. Mal unter uns: Sie erinnert mich vollkommen an meine Tante. Diese ist auch Altenpflegerin, ihre Figur ist auch nicht perfekt. Doch sie lebt in ihren Grenzen. Und genau so ergeht es auch Ursula. Immer macht sie das, was die Gesellschaft von ihr erwartet. Selbstbewusstsein ist nicht so sehr vorhanden. Bis sie auf ihre Tanzcombo trifft, in der es etwas freizügiger zugeht. Ursula spürt ihre Tanzlust und will sich die Auftritte nicht nehmen lassen. Wie sie dabei an ihre körperlichen und auch gesellschaftlichen Grenzen stößt, wird in dem Roman „Speck zu Gold“ dem Leser direkt vor Augen geführt. Neider hier, Getuschel da! Sicherlich kennt das jeder von uns – egal auf welcher Seite wir uns befinden. Ich finde es super, dass Ursula ihren Weg geht und damit ihren Traum lebt. Ich würde mir gern eine Scheibe von ihrem Gemüt abschneiden. Denn sie ist nun sie selbst. Dorit David schreibt den Roman „Speck zu Gold“ leicht und beschwingt, aber immer mit einer kleinen Spitze, die den Leser zum Nachdenken anregt. Und das ist auch gut so. Zumal der Roman in der Ich-Form geschrieben ist. Das heiß, ich bin beim Lesen Ursula. Ich projiziere die Gefühle und Gedanken auf mich, ich lebe Ursulas Traum für den Moment des Buches.