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Tess of the D’Urbervilles

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Tess of the D’Urbervilles was a controversial work when it first appeared in the early 1890s. The serialized version of 1891 was heavily censored and the full novel of 1892 received mixed reviews, largely because it challenged the sexual morals of late Victorian England. The book’s reputation has since grown considerably and it is now routinely cited as Thomas Hardy’s masterpiece.
The richly descriptive narrative is rife with unforgettable vignettes of rural life in late 19th-century England but the story’s timeless power stems from its heart-wrenching romance and the tragic experiences – or fate, as Hardy might have put it - of the eponymous heroine.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 22.01.2017
Sprache Englisch
EAN 9781365701825
Verlag Enhanced Media Publishing
eBook
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Dramatisches Frauenschicksal im 19. Jahrhundert
von Mag aus Berlin am 27.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Gegensatz zu den Protagonistinnen einiger weiblicher Romanverfasserinnen desselben Jahrhunderts (wie z.B. Jane Eyre, Elizabeth Bennet aus "Pride and Prejudice" oder Margaret Hale aus "North and South") finden bei Thomas Hardy nicht alle Titelheldinnen ein glückliches Ende in liebevoller Zweisamkeit. Während Bathsheba Everdene in "Far from the madding crowd"... Im Gegensatz zu den Protagonistinnen einiger weiblicher Romanverfasserinnen desselben Jahrhunderts (wie z.B. Jane Eyre, Elizabeth Bennet aus "Pride and Prejudice" oder Margaret Hale aus "North and South") finden bei Thomas Hardy nicht alle Titelheldinnen ein glückliches Ende in liebevoller Zweisamkeit. Während Bathsheba Everdene in "Far from the madding crowd" nach einigen Verwirrungen und Umwegen doch noch zu Schäfer Gabriel Oaks findet, ist Tess of the D'Urbervilles ein weniger glückliches Schicksal beschieden: Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen mit einem trunksüchtigen Vater, wird Tess zu vermeintlichen Verwandten geschickt, um dort zu arbeiten und die Familie finanziell zu unterstützen. Nachdem der junge, nichtsnutzige Sohn der Familie sie vergewaltigt hat, kehrt Tess zu ihrer Familie zurück, gebärt auch noch einen Sohn, der aber kurz nach der Geburt stirbt, auf Grund der vorherrschenden Moralvorstellungen aber nicht einmal auf dem kirchlichen Friedhof bestattet werden darf. Tess' Schicksal scheint sich zu wenden, als der Pfarrerssohn Angel sich für sie interessiert, beide sich verlieben und heiraten. Ermutigt durch seine Beichte über ein früheres Verhältnis beichtet Tess ihm in der Hochzeitsnacht die Vergewaltigung und den daraus geborenen Sohn. Doch statt mit der erhofften Vergebung reagiert der frisch angetraute Ehemann mit Unverständnis und Vorurteilen und verlässt Tess. Wieder allein gelassen, muss Tess sich erneut auf Arbeitssuche begeben, um dabei als Frau wieder ausgebeutet und misshandelt zu werden. Als auch noch ihr Vater stirbt, werden Tess und ihre Familie von den "gottesfürchtigen", rechtschaffenen Dorfbewohnern vertrieben. Um Mutter und Geschwister zu retten, muss sich Tess ausgerechnet wieder mit ihrem Vergewaltiger einlassen, den sie aus tiefstem Herzen hasst und verabscheut. Die Situation eskaliert, als ihr Ehemann entgegen aller Erwartung zurückkehrt und Tess dadurch zu einer Verzweiflungstat getrieben wird, die ihr Schicksal endgültig besiegelt. Hardy prangert mit diesem Werk die vorherrschenden, frauenfeindlichen bis -verachtenden Moralvorstellungen und gesellschaftlichen Traditionen an, die eine Frau im 19. Jahrhundert als rechtlos und minderwertig und damit für jedermann als ausbeutungsbereit erscheinen lassen. Unterlegt mit originalgetreuen Schilderungen des Landlebens und der Landschaft gehört sein Werk sicher weiter zur Weltliteratur - ob es mit seinen geschilderten, mittlerweile doch sehr antiquierten, wenn auch eindrücklich dramatisch präsentierten Moralvorstellungen heute noch Leser ansprechen mag, muss jeder Leser selbst entscheiden.