Ich habe auch gelebt!

Briefe einer Freundschaft. Mit einem Vorwort von Jens Andersen und Jette Glargaard und mit einem Nachwort von Antje Rávic Strubel

(4)
»Manchmal frage ich mich, warum ich lebe, warum Menschen überhaupt leben. Aber das erzähle ich nur Dir – ich laufe nicht mit hängendem Kopf herum, sodass es jemand sieht. Falls Du weißt, warum Menschen leben, dann schreib und erzähl es mir.«

Astrid Lindgren stand 1953 am Beginn einer beispiellosen Weltkarriere. Bei einem Berlinbesuch lernte sie die Deutsche Louise Hartung kennen, etwa ein Jahr nachdem Lindgren sehr plötzlich ihren Mann verloren hatte. Aus der Begegnung entstand eine ganz besondere Freundschaft. Wie wenig andere verstand Hartung die »kleine Melancholie«, die Lindgren an manchen Tagen überkam. Über elf Jahre hinweg teilten die beiden außergewöhnlichen Frauen Freude und Trauer und standen einander in über 600 Briefen bei, die sich wie ein Roman lesen. In den Briefen der Freundinnen, die die Weltschriftstellerin Astrid Lindgren von einer ganz neuen Seite zeigen, entsteht ein sehr persönliches Bild vom Leben in Deutschland und Schweden in einer Zeit des Wiederaufbaus und gesellschaftlichen Umbruchs. Berührend, klug, traurig und lustig zugleich: das Porträt einer engen Freundschaft, die alle Grenzen überwindet.

Herausgegeben und mit einem Vorwort von Jens Andersen und Jette Glargaard und mit einem Nachwort von Antje Rávic Strubel.
Portrait
Louise Hartung (1905-1965) kam in Münster zur Welt. Sie war das jüngste von acht Kindern, ihre Mutter starb im Kindbett. Schon früh zeigte sich ihr musikalisches Talent. Ab 1920 machte sie eine Ausbildung zur klassischen Sängerin in Paris, Mailand und Berlin. Seit Mitte der 1920er Jahre lebte sie in Berlin und bewegte sich in den Künstlerkreisen um die Zeitschrift "Der Sturm". Durch Nell Walden traf sie Maler wie Kandinsky, Chagall, Franz Marc und Paul Klee. Sie kam dort auch in Kontakt mit Bertolt Brecht und Kurt Weill und wirkte an der Uraufführung der Dreigroschenoper 1928 mit. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete Hartung in Berlin für das Hauptjugendamt unter der SPD-Senatorin Ella Kay. Sie entdeckte früh Astrid Lindgrens Bücher, und es war ihr ein großes Anliegen, diese in Deutschland bekannt zu machen. Anlässlich einer Einladung der Autorin nach Berlin lernten die beiden sich kennen - es entstand eine Freundschaft, die bis zu Hartungs Tod fortbestand.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Herausgeber Jens Andersen, Jette Glargaard
Seitenzahl 592
Erscheinungsdatum 17.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28984-7
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 21/14,4/4,3 cm
Gewicht 683 g
Originaltitel Jag har också levat!
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Angelika Kutsch, Ursel Allenstein, Brigitte Aus dem Englischen Jakobeit
Verkaufsrang 30.724
Buch (Paperback)
14,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Ich habe auch gelebt!

Ich habe auch gelebt!

von Astrid Lindgren, Louise Hartung
Buch (Paperback)
14,00
+
=
Der fremde Deutsche

Der fremde Deutsche

von Umeswaran Arunagirinathan
(1)
Buch (Taschenbuch)
12,50
+
=

für

26,50

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

Kira Domann, Thalia-Buchhandlung Köln

Die Freundschaft zwischen zwei bewundernswerten Frauen ist inspirierend und spannend zugleich. Die Briefe gleichen Kurzgeschichten. Ein wundervolles Buch für zwischendurch. Die Freundschaft zwischen zwei bewundernswerten Frauen ist inspirierend und spannend zugleich. Die Briefe gleichen Kurzgeschichten. Ein wundervolles Buch für zwischendurch.

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst und eine Freundschaft, die Grenzen überwindet. Ein Briefwechsel der besonderen Art - berührend, leise, mitreißend! Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst und eine Freundschaft, die Grenzen überwindet. Ein Briefwechsel der besonderen Art - berührend, leise, mitreißend!

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Ein Briefwechsel, der Astrid Lindgren von einer anderen Seite zeigt. Beide Frauen teilen ihre Gedanken zu vielen Lebensbereichen. Eindrucksvoll zu lesen, wirkt nach. Ein Briefwechsel, der Astrid Lindgren von einer anderen Seite zeigt. Beide Frauen teilen ihre Gedanken zu vielen Lebensbereichen. Eindrucksvoll zu lesen, wirkt nach.

„eine intensive und berührende Verbindung in Zeiten großer Veränderung... “

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Über 600 Briefe haben sich Louise Hartung und Astrid Lindgren geschrieben und damit ein außerordentlich spannendes Zeitdokument geschaffen Gleichzeitig belegen sie eine ungewöhnlich intensive Freundschaft zwischen zwei künstlerischen und intellektuellen Frauen, auch die dunkleren und nachdenklichen Seiten von Astrid Lindgren kommen hier zu Wort, schon allein deshalb lohnt sich dieser Lesestoff ! Über 600 Briefe haben sich Louise Hartung und Astrid Lindgren geschrieben und damit ein außerordentlich spannendes Zeitdokument geschaffen Gleichzeitig belegen sie eine ungewöhnlich intensive Freundschaft zwischen zwei künstlerischen und intellektuellen Frauen, auch die dunkleren und nachdenklichen Seiten von Astrid Lindgren kommen hier zu Wort, schon allein deshalb lohnt sich dieser Lesestoff !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
3
0
1
0
0