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Die Frauenburg

Roman

Ein großer historischer Roman über eine der mächtigsten Frauen des Mittelalters von der preisgekrönten Autorin Marita Spang
Die junge Gräfin Loretta von Starkenburg-Sponheim übernimmt im Jahre 1324 nach dem frühen Tod ihres Gatten die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn. In dem Kurfürsten Balduin von Trier findet sie einen mächtigen, aber gefährlichen Verbündeten gegen ihre zahlreichen Feinde - und endlich auch Erfüllung in einer Liebe, die vor der Welt geheim gehalten werden muss.
Als sie sich entschließt, eine Burg zu erbauen – ein unerhörtes Ansinnen für eine Frau ihrer Zeit – hat sie endgültig alle machthungrigen Männer gegen sich. Doch neben Klugheit und Weitsicht hilft ihr auch ihre Gabe, Unglück vorherzusehen. Nur ihr eigenes Unglück vermag sie nicht zu erahnen…
Ein Mittelalter-Roman über eine starke Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.
Rezension
"Ein toller, unterhaltsamer Roman über eine starke Frau im 14. Jahrhundert. Sie ist lebendig und echt, gefühlvoll und dramatisch. Kurzum, ein rundherum gelungener historischer Roman." steffis-buecherkiste, 14.12.2016
Portrait
Spang, Marita
Marita Spang hat in Psychologie promoviert und arbeitet heute als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft. Sie ist Jahrgang 1959 und wuchs in Trier auf. Die Historie ist ihre ganz große Leidenschaft. Bereits für ihren Debütroman Hexenliebe wurde sie mit dem Literaturpreis Goldener Homer ausgezeichnet. Ihr nächster Roman Blut und Seide, der im November 2015 erschien, fand noch mehr begeisterte Leser. Marita Spang lebt mit ihrer Familie in einem beschaulichen Weinort.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 816
Erscheinungsdatum 01.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52023-9
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/4 cm
Gewicht 515 g
Verkaufsrang 15472
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Christine Kais, Thalia-Buchhandlung Peine

Loretta von Starkenburg-Sponheim, eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Zwischen Liebe und Macht geht sie mutig ihren Weg und wir dürfen daran teilhaben. Absolut fesselnd!

Kundenbewertungen

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Eine spannende Geschichte,einer außergeöhnlichen Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 25.02.2019

Es ist die Geschichte einer Frau aus dem Mittelalter,Loretta wächst als verarmte Tochter eines Adeligen auf.Sie wird in eine Ehe gezwungen mit einem verkrüppelten Grafen.Aus der Ehe gehen drei Söhne hervor.Ihr Schwiegervater vertraut ihr die Regentschaft über die Grafschaft an-bis ihr ältester Sohn sie übernehmen kann.Es gibt z... Es ist die Geschichte einer Frau aus dem Mittelalter,Loretta wächst als verarmte Tochter eines Adeligen auf.Sie wird in eine Ehe gezwungen mit einem verkrüppelten Grafen.Aus der Ehe gehen drei Söhne hervor.Ihr Schwiegervater vertraut ihr die Regentschaft über die Grafschaft an-bis ihr ältester Sohn sie übernehmen kann.Es gibt zwar von ihrem Mann noch ein jüngerer Bruder-was nach dem Tod des Schwiegervaters zu Konflikten führt.Schon während iher Ehe mit dem Grafen verliebt sich Loretta in den einflussreichen Baduin von Luxenburg-ein Kirchenmann. Die Autotin Marita Span hat eine Liebe im Mittelalter beschrieben mit allen Höhen und Tiefen.Man hat an Lorettas Seite mit gelitten und sich mit gefreut. Der Schreibstil ist von der ersten bis letzten Seiten einfach nur wow.Man hat das Gefühl als wäre man ein stiller Beobachter und steht neben Loretta.Der Roman ist super recheriert und man erfährt so einiges wie es im Mittelalter war-das Frauen nicht viel zu sagen hatten,ist eines davon.Ich habe es richtig vor mir gesehen,ich gebe dem Roman 5 Sterne ,gerne hätte ich auch mehr gegben.

Meisterhafter historischer Roman!
von Danion aus Camburg am 30.08.2018

Es gibt auf dem Markt zuhauf historische Romane. Dazwischen finden sich gute Romane, sehr gute Romane und die Romane von Marita Spang. Mit der „Frauenburg“ brachte sie ihren dritten historischen Roman heraus, der die Reihe der Meisterwerke fortsetzt. Ich muss gestehen, ich bin seit dem ersten Roman „Die Hexenliebe“ ein großer ... Es gibt auf dem Markt zuhauf historische Romane. Dazwischen finden sich gute Romane, sehr gute Romane und die Romane von Marita Spang. Mit der „Frauenburg“ brachte sie ihren dritten historischen Roman heraus, der die Reihe der Meisterwerke fortsetzt. Ich muss gestehen, ich bin seit dem ersten Roman „Die Hexenliebe“ ein großer Fan von Marita Spang. Ihr zweiter Roman „Seide und Blut“ hat mich sehr beeindruckt durch die psychologische Tiefe, durch die Figuren, Sprache, Spannung. Umso höher waren meine Erwartungen, als es hieß, der dritte Roman erscheint. Und ich war nicht enttäuscht. Als erstes fällt bei diesem Roman auf, wie historisch verwurzelt er ist, wie viele historische Fakten eingearbeitet wurden. Selbst bei den Szenen, die für mich fast „fantastisch“ klangen (Entführung des Erzbischofs und Erpressung ohne fatale Folgen für die Erpresserin – ich konnte mir das nicht vorstellen, aber im Nachwort zum Roman liest man, dass es dafür historische Belege gibt. Für den Roman wurde also eine sehr spannende Zeit und eine sehr interessante Hauptfigur ausgewählt. Eine Frau, die irgendwie gar nicht in die mittelalterlichen Vorstellungen von einem „demütigen Weib“ passt. Eine Regentin kommt auf den Vordergrund, die viel zu kämpfen hat. Vor allem mit sich selbst und eigenen Gefühlen, aber auch mit den Bedrängnissen, die von allein Seiten kommen. Es gibt mehrere erfolgreich realisierte Spannungslinien. Mein persönlicher Höhepunkt ist der Freitod (ich schreibe hier nicht, von wem, um nicht zu spoilern). Die Seiten 736 bis 743 sind die Seiten, für die ich Marita Spang so liebe. Es sind Seiten, die mich zum Zittern brachten, vor Aufregung, die kalten Schweiß auf meiner Haut trieben. Ich denke, das sind die besten Zeichen dessen, dass der Autorin die gewünschte Wirkung ihres Werkes auf die Leser gelungen ist. Ich liebe Marita Spang und ihre Sprache, von der ich sehr viel lerne (ich bin ein Nicht-Muttersprachler). Kein Wort in ihren Büchern ist umsonst. Jedes davon trägt einen Sinn, emotionale Färbung, trägt dazu bei, ein möglichst detailliertes Bild zu schaffen, damit sich der Leser in jede einzelne Szene hineinversetzen kann. Ich hatte stets das Gefühl, an den Orten der Geschehnisse zu sein und die Handlung von der Seite zu beobachten. Das ist einfach faszinierend! Das Lesen Ihrer Romane von Marita Spang ist ein Genuss, den man sich und seinen Freunden gönnen sollte. Jeder Roman, ob „Die Hexenliebe“, „Blut und Seide“ oder „Die Frauenburg“ - sind echte Meisterwerke, die man gelesen haben sollte. Und nach dem Lesen weiterempfehlen! Nun fühle ich mich ein wenig leer und traurig – der nächste Roman ist zu Ende gelesen. Die Figuren, die mich nach der Lektüre noch einige Zeit begleitet haben, sind auf ihren Weg weiter gegangen. Und mir bleibt nichts anderes übrig, als auf den vierten historischen Roman zu warten. Auf das vierte Meisterwerk von Marita Spang, der Autorin aus der Superlative-Kategorie..

Eine Frau setzt sich durch
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 29.07.2018

„...Aber noch faszinierender sind ihre Geistesgaben. Sie hat einen scharfen, wachen Verstand und scheint ihm doch nicht zu vertrauen. Als wäre sie zu oft für ihre Klugheit gescholten worden...“ Wir schreiben das Jahr 1308. Die neunjährige Loretta, Tochter des Grafen Bernhard von Salm, darf ihre Eltern nach Trier begleiten. Do... „...Aber noch faszinierender sind ihre Geistesgaben. Sie hat einen scharfen, wachen Verstand und scheint ihm doch nicht zu vertrauen. Als wäre sie zu oft für ihre Klugheit gescholten worden...“ Wir schreiben das Jahr 1308. Die neunjährige Loretta, Tochter des Grafen Bernhard von Salm, darf ihre Eltern nach Trier begleiten. Dort begegnet sie zum ersten Mal zwei Männer, die ihren Lebensweg entscheidend mit prägen werden. Zum einen ist es der Erzbischof Balduin, ein junger Mann aus dem Geschlecht derer von Luxemburg, zum anderen Graf Johann von Starkenburg-Sponheim, ein Freund ihres Vaters. Im Jahre 1315 heiratet Loretta auf Befehl des Vaters Martin von Starkenburg-Sponheim. Sie schenkt ihm drei Söhne. Als Martin 1324 stirbt, überträgt ihr Schwiegervater Johann ihr die Regentschaft für den unmündigen Enkel Johann. Graf Johann kann sie aber nur wenige Monate beraten, dann stirbt auch er. Die Autorin hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Ich darf den Weg der Gräfin Loretta über etliche Jahre begleiten. Im Mittelpunkt steht ihre Beziehung zu Balduin. Es ist einerseits eine Geschichte von Liebe und Vertrauen, Verrat und Neuanfang, andererseits ein detailliertes Gemälde der damaligen Zeit. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Schnell wechselnde Kapitel und Handlungsorte sorgen für einen hohen Spannungsbogen. Anfangs wird abwechselnd das Leben von Balduin und Loretta geschildert. Dabei werden die Protagonisten vor allem durch ihr Tun und Handeln gut charakterisiert. Das gilt selbst für Nebenfiguren. Balduin gelingt es, durch raffiniertes politisches Handeln und hart an der Grenze des Rechts agierend, sein Besitztum kontinuierlich zu vergrößern. Loretta möchte nur eins: Den Besitz für ihren ältesten Sohn erhalten. Doch das ist nicht einfach. Als Frau wird sie in der damaligen Zeit normalerweise nicht ernst genommen. Zwar steht ihr Matthias, Geistlicher und Bruder des Grafen Johann, hilfreich zu Seite, doch durchsetzen muss sie sich allein. Das Eingangszitat stammt von Balduin. Er ahnt nicht, wie Recht er damit hat. Schon als Neunjährige in Trier bekommt Loretta von ihre Mutter gesagt: „...Schon wieder Fragen, Loretta. Zu viel Neugier schickt sich nicht für ein sittsames Mädchen...“ In gemeinsamen Fehden zeigt sich Loretta gegenüber Balduin großzügig und überlässt ihm den Großteil des Sühnegeldes.. Das nimmt der als selbstverständlich, wertet es als weibliche Schwäche und reagiert ausgesprochen unwirsch, wenn ihm Loretta doch einmal Widerworte gibt. Trotz seiner Einschätzung nimmt er sie als Regentin nicht für voll. Dass sie sich eine eigene Burgbauen lässt, wertet er als Affront. In der Geschichte spielen weitere starke Frauen eine Rolle. Dazu gehört insbesondere die Miriam, eine jüdische Frau, die nach dem grausamen Tode ihres Mannes sein Geschäft weiterführt. Sie wird für Loretta zur Vertrauten. Ihre Gespräche sind fein ausgearbeitet, berühren persönliche, aber auch gesellschaftliche Aspekte und gehen in die Tiefe. Einmal geht es zum Beispiel um die Stellung der Frau in der Familie. Das folgende Zitat zeigt, wie geschickt Miriam agiert: „...Ich habe in meiner Ehe immer sorgfältig darauf geachtet, nie in Gegensätze oder gar Streit mit Thaddäus zu geraten. Die Weichen dazu stellt eine kluge Frau weit im Voraus, so dass ihr Gemahl gar nicht merkt, dass sie ihn leitet und lenkt...“ Loretta erlebt die Grausamkeiten von kriegerischen Auseinandersetzungen. Deshalb sucht sie neue Wege, um ihr Recht durchzusetzen. Hilde, ihre Hebamme, Heilerin und Kinderfrau, gibt ihr dafür ein wichtiges Argument: „...Keine Eroberung ist ist jemals ehrenhaft, Herrin. Es sind die kleinen Leute, die für die Hoffart ihrer Herren zu büßen haben, ganz gleich, wie eine solche Eroberung vonstatten geht...“ Zwei historische Karten und ein ausführliches Personenverzeichnis befinden sich zu Beginn des Buches. Im Nachwort trennt die Autorin Fiktion von geschichtlicher Wahrheit und begründet geringfügige zeitliche Abweichungen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeichnet das Bild einer starken Frau in einer von Männern dominierten Welt. Mit einem Wort von König Johann von Böhmen, einem Neffen Balduins, das bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat, möchte ich meine Rezension abschließen: „...In der Welt der Mächtigen lässt jeder jeden bespitzeln...“