Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Food Crash

Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr

(3)
Bio als wirksamer Rettungsanker der Welt-Ernährung: das provozierende Sachbuch über Ökologie, Gentechnik, Hunger und eine Revolution in der Landwirtschaft.
„Bio? Als Luxus für Reiche ist das ja ganz nett. Aber jetzt wird’s ernst. Fast sieben Milliarden Menschen müssen ernährt werden, und es werden ständig mehr. Jetzt muss industriell produziert werden: mit Pestiziden, Kunstdünger, Gentechnik!“ Diese These klingt nach gesundem Menschenverstand. Aber ist sie wirklich zutreffend? Oder gehen wir damit der Agrarindustrie auf den Leim, für die der Hunger in der Welt die Grundlage für ein florierendes Geschäft mit Pestiziden, Düngemitteln und Gentechnik-Saatgut ist?
In seinem Buch FOOD Crash macht der international angesehene Fachmann für ökologischen Landbau Felix zu Löwenstein verständlich, dass eine industrielle Landwirtschaft, die auf der Übernutzung von natürlichen Ressourcen aufbaut, kein Weg zur Lösung, sondern eine Sackgasse ist. Und dass nicht die mangelnde Produktionssteigerung, sondern der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln, die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie mangelnde Gerechtigkeit zum Zusammenbruch des globalen Ernährungs-Systems und zu wiederkehrenden Hunger-Krisen führen.
Löwenstein fordert mehr ökologischem Landbau und Bio-Produktion von Nahrungsmitteln. An spannend und lebendig erzählten Beispielen zeigt er, wie es im Einklang mit der Natur – und damit nachhaltig – gelingen kann, die Ernährungs-Grundlage der Menschheit zu sichern und den Hunger zu bekämpfen. Und er beschreibt, was Verbraucher und Politik tun müssen, um die Ressourcen zu schonen, die Gesetze der Ökologie zu beachten und unsere Ernährung mit hochwertigen Bio-Nahrungsmitteln zu fördern.
Rezension
"Das Buch ist spannend und veranschaulicht wesentliche Zusammenhänge in intelligenter und unterhaltsamer Weise. [...]" Spektrum der Wissenschaft , 21.09.2012
Portrait
zu Löwenstein, Felix
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler und Biolandwirt, wurde in eine traditionsreiche, weit verzweigte Familie geboren. Nach der Schulzeit am Jesuitenkolleg St. Blasien studierte Löwenstein an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der TU München in Weihenstephan und schloss das Studium 1982 mit der Promotion ab. Nach einer dreijährigen Entwicklungshelfer-Tätigkeit auf Haiti übernahm er den elterlichen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb und stellte das Gut in Südhessen, das seit 500 Jahren im Besitz der Familie ist, auf Bio um. Löwenstein ist Landwirt im Anbauverband Naturland und Mitglied in dessen Präsidium. Als Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) ist er politischer Vertreter der deutschen Bio-Branche und ein gefragter Redner.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-78627-7
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,8/2,7 cm
Gewicht 348 g
Verkaufsrang 26.277
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„Pflichtlektüre der Gegenwart“

Maja Mischke, Thalia-Buchhandlung Coburg

Löwenstein informiert sehr sachlich darüber, in welcher Absurdität wir Agrarindustrie und Tiermast betreiben. Einerseits Welthunger und Kleinbauern, die es nicht schaffen, Fuß zu fassen, andererseits Monsanto, Roundup, Monokultur und ein Futterverbrauch von 5,8kg, um 1kg Schlachtgewicht Rind zu erhalten...Wir müssen jetzt umdenken, jetzt bewusst konsumieren und jetzt auf mehr Fleisch verzichten.
Löwenstein informiert sehr sachlich darüber, in welcher Absurdität wir Agrarindustrie und Tiermast betreiben. Einerseits Welthunger und Kleinbauern, die es nicht schaffen, Fuß zu fassen, andererseits Monsanto, Roundup, Monokultur und ein Futterverbrauch von 5,8kg, um 1kg Schlachtgewicht Rind zu erhalten...Wir müssen jetzt umdenken, jetzt bewusst konsumieren und jetzt auf mehr Fleisch verzichten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
3
0
0
0
0

Sehr lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pratteln am 25.01.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein super Buch welches ich jedem/ jeder empfehlen möchte. Danach fühlt mann sich um einiges gescheiter :)

Wider die Industrie des Verhungerns
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 16.09.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Löwenstein kritisiert in Food Crash den politisch gedeckten und industriell organisierten Ausverkauf der globalen Ernährungsgrundlagen. Er zeigt auf, welche Transformationsprozesse einzuleiten sind, damit mit den Ressourcen dieser Erde nachhaltig umgegangen wird. Seine Kern-These lautet: „Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr.“ Denn seit Jahren proklamiere eine machtvolle... Löwenstein kritisiert in Food Crash den politisch gedeckten und industriell organisierten Ausverkauf der globalen Ernährungsgrundlagen. Er zeigt auf, welche Transformationsprozesse einzuleiten sind, damit mit den Ressourcen dieser Erde nachhaltig umgegangen wird. Seine Kern-These lautet: „Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr.“ Denn seit Jahren proklamiere eine machtvolle Lobby von Lebensmittelproduzenten, Agrar- und Chemiekonzernen, dass wir massive Produktionssteigerungen bräuchten, um neun Milliarden Menschen auf der Welt zu ernähren. Dies sei nur mit Hilfe von Pestiziden, Düngemitteln und Gentechnik möglich, argumentieren diese. Löwenstein erklärt in seinem Buch, dass genau das Gegenteil der Fall sei. Denn industrielle Landwirtschaft verhindere nicht den Hunger, sondern produziere ihn. Sie sei mitverantwortlich für die Zerstörung von Natur und den Lebensgrundlagen von Millionen von Bauern weltweit.